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July 19 2018

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Empire Files: Abby Martin interviewt US-Regierungsberater Wilkerson - "Das Schiff ist am Sinken"

Präsident Putin und Präsident Trump „rocken den Globus“


Manchmal ist es geradezu geboten, mit der Türe ins Haus zu fallen. Die Pressekonferenz beider Präsidenten nach stundenlangen Gesprächen bot einen solchen Anlass. Dieser bestand in der puren Erwähnung der „Sicherheit Israels“. Vielleicht wird die Welt in absehbarer Zeit feststellen, dass mit beiden Persönlichkeiten etwas verbunden werden kann, was die Welt bislang jedenfalls an den Rand eines Abgrundes geführt hat. Beide Präsidenten betonten in ihren Erklärungen die Lage im Nahen und Mittleren Osten und die sich daraus ergebenen Gefahren für den gesamten Globus. Es war allerdings mit den Händen zu greifen, dass gerade in den Präsidenten Trump und Putin der Welt eine besondere Chance eingeräumt wird.

Auffallend war in den Wochen und Monaten vor diesem denkwürdigen Ereignis in Helsinki, dass sich in Moskau nicht nur zwei Persönlichkeiten aus der Armageddon-Region die Klinke in die Hand gegeben hatten. Sowohl der Präsident Abbas für Palästina als auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu waren fast ständig in Moskau präsent. Hochrangige Berater aus Teheran folgten ihnen fast auf dem Fuße. Mit dem Eintreten der Russischen Föderation an die Seite der legitimen syrischen Regierung in den von außen initiierten Konflikt in Syrien in völliger Übereinstimmung mit den geltenden Regeln des Völkerrechts ist die Russische Föderation und ihr Präsident, Herr Putin, nach den Gegebenheiten des Nahen und Mittleren Ostens in eine einzigartige Position gelangt, was eine tatsächliche Befriedung dieser Region anbetrifft. Seit dem Ersten Weltkrieg wird das Schicksal fast der gesamten Welt von dieser Region und ihren Herausforderungen bestimmt.

In dieser Frage hat der russische Präsident Putin in seinem amerikanischen Amtskollegen einen geradezu kongenialen Partner gefunden. Alles das, was bislang zu der Frage zu hören oder zu lesen war, wieso es überhaupt zu einem Kandidaten Trump in den USA und dann zu dem Präsidenten Trump kommen konnte, war und ist mit dieser Frage verbunden. Bis in die eigene Familie und über weltweit höchst umstrittene Entscheidungen, die die Präsenz der USA in Israel  betreffen, hat der Präsident Trump das klar und deutlich gemacht.

Es war gewiss kein Zufall, dass auf dieser Pressekonferenz der Name George Soros, gleichsam als Antipode für rationales staatliches Handeln beider Mächte fiel. Damit ist aber weniger der Zufall, als vielmehr die Herausforderung beschrieben. Möglich ist, dass beiden Präsidenten im Falle ihres Gelingens die Welt zu mehr verpflichtet ist als eine Einladung nach Oslo.

  Es war das Auftauchen von Geschäftsmäßigkeit in den Beziehungen zwischen beiden Staaten zu verspüren und fast mehr als das. Bei der medialen Vorgeschichte  und dem tiefgreifenden Auseinandersetzungen in den Vereinigten Staaten selbst war es eine Botschaft der besonderen Art an die Welt, als der russische Präsident Putin zum Schluss seiner sorgfältigen Eingangserklärung sehr freundlich und freundschaftlich von „ Donald“ sprach, als er sich an Präsident Trump wandte.

Europa bekam die Messlatte vorgeführt und vorgehalten. Dazu diente sowohl die Krim als auch die Ukraine und generell die europäische Energieversorgung. Präsident Trump hat seine Vorstellung über die Krim und Russland hat die seine und betrachtet die Angelegenheit damit als beendet. Selbst die Ukraine dürfte unter bestimmten Umständen substantieller Sorgen beim Transit von Erdgas und Erdöl ledig sein, auch wenn sie stärker als bislang angehalten sein dürfte, den Minsker Prozess ernst zu nehmen. Ja, beide Staaten sind in Westeuropa Konkurrenten um den Markt von Erdgas und Erdöl und der amerikanische Präsident macht das deutlich, auch wenn er die

Marktnähe Russlands herausstellt. Damit entfällt die seit Jahrzehnten betriebene Überhöhung dieser Frage bei den NATO-Knappen. Geschäft ist Geschäft und da kann man sich die überaus harten Bandagen gut vorstellen.

Man wird sich wiedersehen und damit alle global in die Ecke stellen, die den Lehrsatz des Präsidenten Trump bis in die Uckermark nicht verstanden haben: Diplomatie ist alles, Ignoranz nichts. Man hatte den nachvollziehbaren Eindruck bei Präsident Trump, dass einem da wieder ein amerikanischer Staatschef begegnet, der den Namen „Präsident“ dabei ist, sich redlich zu verdienen und nicht lediglich als Puppe angesehen zu werden, die von Neo-cons hin und hergeschoben wird. Heiko Maas, als Ausbund deutscher Diplomatie, wird Helsinki- vermutlich ebenso wie Herr Soros-als Abgesang einer nur noch von ihm festgestellten „westlichen Wertegemeinschaft“ beklagen. Wie man hört, suchen die Mitglieder der amerikanischen Regierung bei seinen Feststellungen über die Welt regelmäßig die Schutzräume auf.

Helsinki war Champions-League.

Willy Wimmer, 16. 7. 2018  

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Dänemark hat die härteste Asylpolitik Europas eingeführt. Immer schärfere Maßnahmen sollen Wirtschaftsimmigranten abschrecken.
Dänemark kontrolliert seine Grenzen lückenlos. Asylbewerber können nach Dänemark nicht einreisen, sie werden an der Grenze zurückgeschickt. Flüchtlinge die schon dort sind und einen ungeklärten Status haben bekommen kein Geld, sondern 3 Mahlzeiten am Tag. Die Dänen machen das richtig. Die Dänen agieren nicht gegen die eigene Bevölkerung, der gesunde Menschenverstand regiert.

Die „bizarre Putin-Trump-Horrorshow“ – der Gipfel von Helsinki zeigt, in welchem erbärmlichen Zustand unsere Medien sich befinden


Die zwei mächtigsten Männer der Welt treffen sich, sprechen unter vier Augen über einige der drängendsten Themen der Gegenwart, verständigen sich in vielen Punkten und läuten damit vielleicht sogar eine Tauphase im neuen Kalten Krieg ein. Da sollte man doch eigentlich meinen, dass die Kommentare zumindest verhalten positiv ausfallen. Eine Übersicht über die Reaktionen auf das gestrige Gipfeltreffen in Helsinki zeigt jedoch, wie naiv heutzutage der Gedanke an konstruktive, vielleicht sogar im Ansatz objektive, Journalisten ist. In den Leitartikeln des heutigen Tages wird der Gipfel mit einer massiven, kaum mehr fassbaren Aggressivität kritisiert. Die Schreibtischkrieger gieren nach Konfrontation und lehnen den Dialog ab. Der Zustand der Medien ist einfach nur noch erbärmlich.

Ein kleines Experiment zu Beginn: Versuchen Sie doch bitte einmal selbst, sich über die großen Nachrichtenportale einen neutralen Eindruck zu verschaffen, was die Präsidenten Putin und Trump gestern auf ihrem Gipfeltreffen in Helsinki überhaupt besprochen haben. Sie werden scheitern, so wie auch ich bei den Recherchen zu diesem Artikel in diesem Punkt gescheitert bin. Stattdessen werden Sie auf meinungsstarke Kommentare treffen, die sich in ihrer geballten Arroganz und Ignoranz bestenfalls graduell unterscheiden. Wer Probleme damit hat, unsere großen Medien als „gleichgeschaltet“ zu bezeichnen, sollte wohl erst einmal für ein paar Tage in die innere Emigration flüchten – denn dieser Standpunkt ist nach der Lektüre der „Gipfel-Berichte“ kaum mehr aufrechtzuhalten, wie unsere kleine Presseschau zeigt.

Den Beginn soll Matthias Kolb von der Süddeutschen machen. Kolb findet es „bizarr“, dass Donald Trump kein „kritisches Wort an seinen Gipfel-Partner Putin über die Lippen ging“. Es fehle „jegliche Kritik am autokratischen Kreml-Chef“, kein Wort zur „Annexion der Krim“, nichts zur „Einmischung Moskaus in die US-Wahl 2016“. Trump hätte auch „den von Russland geführten Krieg in der Ostukraine“ und den „Giftstoff-Einsatz im britischen Salisbury“ anführen sollen. Da kann man nur staunen, über welch exklusive Insiderinfos Kolb verfügt. Was Trump und Putin in ihrem fast dreistündigen Gespräch besprochen haben, wissen nämlich nur sie selbst und ihre Dolmetscher … sicher aber nicht Herr Kolb von der Süddeutschen. Der kann nur bewerten, was in der anschließenden Pressekonferenz gesagt wurde. Und da kamen die aufgeführten Themen – außer der unsinnigen Story aus Salisbury – sehr wohl zu Wort; nur eben in einer konstruktiven, bisweilen sogar versöhnlichen Tonart. Dass dies einem Vertreter der deutschen Medien, die in ihrer Russland-Kritik schon längst nur noch auf Maximalstufe hyperventilieren, nicht gefallen kann, ist zumindest nachvollziehbar. Aber in der Sache führt dies auch nicht weiter. Vielleicht kann Herr Kolb ja mal in die Archive steigen und recherchieren, ob Ronald Reagan seinen Gegenüber Michael Gorbatschow auf dem historischen Gipfeltreffen von Reykjavík 1986 vor der Weltöffentlichkeit wegen des Kriegs in Afghanistan gerügt hat! Und ob George Bush 1990 beim Gipfeltreffen von Helsinki die Menschenrechtslage in der Sowjetunion angeprangert hat, wäre auch mal eine interessante Frage. Gut, dass Kolb nur Journalist ist; als Paartherapeut wäre er mit seiner Strategie, stets mit möglichst schrillen Vorwürfen an den Gegenüber in konstruktive Gesprächssitzungen zu gehen, sicher schon bald pleite.

Da kann er sich mit seinem Kollegen Julian Hans von der Süddeutschen zusammentun. Der wettert nämlich auch gleich über die angeblich nicht zur Sprache gekommene „Unterstützung für den Giftgasmörder Assad“, den „ Abschuss eines Passagierflugzeuges durch eine russische Rakete“ und – bitte festschnallen – die „Attacke russischer Hacker, Staatsmedien und Trollarmeen auf die Demokratien in Amerika und in Europa“. Unter diesen Vorzeichen sei offenbar kein Dialog möglich. Das ist inhaltlich falsch, wie wir auf den NachDenkSeiten schon mehrfach festgestellt haben und zudem sehr einseitig. Drehen wir den Spieß doch einfach mal um. Warum kritisiert Hans eigentlich weder die Menschrechtsverletzungen in Guantanamo noch die Völkerrechtsverletzungen durch den Drohnenkrieg, den die USA in sieben Ländern der Welt ohne UN-Mandat führen? Hat Putin dies angesprochen? Hat er eine Schließung von Guantanamo zur Vorbedingung für den Gipfel gemacht? Warum nicht? Ist ein Dialog mit dem Präsidenten eines Landes wie den USA, das systematisch internationale Regeln bricht, denn überhaupt möglich? Ja. Und mehr noch: Ein Dialog ist in solchen Fällen nicht nur möglich, sondern nötig und wohl sogar alternativlos. Denn wie soll man sonst konstruktiv die Mängel beseitigen? Doch Julian Hans hält von konstruktiver Zusammenarbeit nichts. Er titelt ja auch, „warum sich die Europäer wieder fürchten müssen“. Wenn sich die Präsidenten der USA und Russlands konstruktiv treffen, müssen die Europäer sich also fürchten? Früher war es mal genau anders herum. Was für ein krudes Weltbild muss man eigentlich haben, um Moskau-Korrespondent der Süddeutschen zu werden?

Erwartungsgemäß genau so katastrophal fällt die Bewertung von Clemens Wergins schon beinahe kindisch-bockigem Gipfelresümee „Und dennoch war das Auftreten Trumps eine Katastrophe“ aus. Wergin bedient sich dabei eines besonders perfiden Tricks: Er wirft – komplett haltlose – Befürchtungen in den Raum, die er dann als Worst-Case-Szenario abarbeitet. So ist Wergin beispielsweise erleichtert, dass Trump „keinen russischen Einflusszonen in Europa“ zugestimmt hat. Bitte was? Von so etwas war doch nie auch nur im Ansatz die Rede. Wergins transatlantischer Kollege Klaus-Dieter Frankenberger wirft in der FAZ in diesem Kontext sogar das Schlagwort „Jalta II“ in den Raum. Zur Erinnerung: In Jalta haben Stalin, Roosevelt und Churchill im Frühjahr 1945 das kontinentale Nachkriegseuropa in ihre Einflusszonen aufgeteilt. Wergin und Frankenberger suggerieren damit, dass Trump und Putin 2018 tatsächlich ebenfalls Kontinentaleuropa in eine amerikanische und eine russische Einflusszone aufteilen wollten. Das ist derart absurd und grotesk, das man nicht weiß, ob man nun lachen oder weinen soll. Und auch ansonsten sind sich die beiden transatlantischen Schreibtischkrieger einig – der Gipfel sei per se eine schlechte Sache, da Putin nun „rehabilitiert“ sei; was für ein Unsinn.

Und sonst? Roland Nelles findet den Gipfel im SPIEGEL „zum Gruseln“, sein FR-Kollege Karl Doemens spinnt den Gedanken weiter und fabuliert von „Trumps Horror-Show“. Beide echauffieren sich über „Ungeheuerlichkeiten“, „Verschwörungstheorien“, „Männerfreundschaften“, „Kumpanei“ und „Deals“ und scheinen eine neue Form des Bullshit-Bingos zu spielen. Wer in seinem Leitartikel als erster die Begriffe „Menschenrechte“, „Pressefreiheit“, Demokratie“ und „Völkerrecht“ unterbringen kann, hat gewonnen. Bizarr.

Der erste Platz im Skurrilitätenkabinett gebührt heute jedoch einmal mehr der Tagesschau. In einem nur noch absurd zu nennenden gespielten Interview im extra angesetzten Brennpunkt dürfen sich dort die Korrespondenten Udo Lielischkies und Stefan Niemann krude Interpretationen geben und sich gegenseitig in ihren Verschwörungstheorien bestärken. Die Pointe: Trump kann nur deshalb Putin „nicht angegriffen haben“, weil der „irgendetwas gegen ihn in der Hand hat“. Quelle: Spekulationen aus Washington. Na toll und so etwas in einem Nachrichtenformat, das doch tatsächlich den Anspruch an sich gesetzt hat, der Benchmark in Sachen Qualitätsjournalismus zu sein. Es ist zum Haare raufen. Ginge es hier um Profanitäten, könnte man auch herzhaft lachen. Doch das Thema ist bitterernst. Die selbsternannte vierte Gewalt nimmt außen- und sicherheitspolitisch eine immer arrogantere, aggressivere und konfrontativere Linie ein. Das hatten wir schon mal.

Wie es so weit kommen konnte, dass Teile des deutschen Volkes sich vor nicht einmal 80 Jahren einen Krieg geradezu herbeigesehnt haben, beschreibt Sebastian Haffner in seinem sehr lesenswerten Buch „Von Bismarck zu Hitler“ sehr anschaulich. Wie viele andere Historiker schreibt auch Haffner den Journalisten einen großen Teil der Verantwortung zu. Sollte es wirklich zu einem neuen Krieg mit Russland kommen, werden Historiker mit Sicherheit auch Schreibtischtäter vom Schlage eines Udo Lielischkies zur Rechenschaft ziehen. Er und seine Kollegen tragen dazu bei, die Koordinaten der Öffentlichkeit zu verschieben und treten dabei in die Fußstapfen der unseligen Vertreter der Zunft, die Haffner nicht einmal mit dem Allerwertesten angesehen hätte. Was Bild, die Tagesschau, FAZ, SZ, SPIEGEL und Co. heute abliefern, ist wahrlich erbärmlich.

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Prof. Dr. Rainer Mausfeld "Wie werden politische Debatten gesteuert?"

July 18 2018

RUNDFUNKBEITRAG: An der Wirklichkeit vorbei geurteilt


ür die Karlsruher Richter ist der Rundfunkbeitrag verfassungsgemäß. Im Urteilstext gibt es gleich mehrere Merkwürdigkeiten. Zum Beispiel: Welche „Vielfalt“ bieten die Öffentlich-Rechtlichen eigentlich?

Der schönste Satz des Rundfunkurteils lautet: „Der Gesetzgeber muss keinen Wirklichkeitsmaßstab wählen, sondern kann auch einen Ersatz- oder Wahrscheinlichkeitsmaßstab zugrunde legen.“ Nämlich wenn es um die Wohnung als Beitragsgrundlage geht. Der Gesetzgeber ist an die Wirklichkeit nicht gebunden, sondern kann auch einen Ersatz für die Wirklichkeit zur Entscheidungsbasis nehmen – das muss den Bundesverfassungsrichtern erst einmal jemand nachmachen. Die Richter haben diesen Ersatz gründlich genutzt....

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Augenzeugenbericht:
"Sie belagerten die christlichen Städte und gingen rein und schlachteten die Menschen ab. Dort wo sie kamen um zu schlachten sagten die Linken: "Ihr könnt uns doch nicht abschlachten, wir sind mit euch marschiert, wir haben euch vor Gericht repräsentiert. Die Moslems guckten sie nur an und sagten: "Ihr seit nichts als nützliche Idioten, Ungläubige, wie die anderen auch!"

Kleingärtner klagen über Zuwanderer


Kleingartenvereine in Schleswig-Holstein fühlen sich zunehmend mit der hohen Zahl an Zuwanderern unter ihren Pächtern überfordert. Von erheblichen Integrationsproblemen sprechen die Vorsitzenden des größten Kleingartenvereins Kiels und des Kreisvereins Neumünsters.

"Ein Teil der Mitglieder mit ausländischen Wurzeln hält sich nicht an die Regeln und verdrängt alteingesessene Kleingärtner aus ihren Parzellen", sagt Axel Zabe, Vorsitzender des Kieler Kleingartenvereins von 1897. In einigen Anlagen dieses Vereins liege der Anteil an Migranten bei 60 Prozent, in anderen Kieler Anlagen liegt er nach Angaben des Kreisverbandes Kiel bei bis zu 80 Prozent. Zabe kündigte an, "in bestimmten Anlagen" keine Ausländer mehr aufnehmen zu wollen.

"In den Kleingärten funktioniert die Integration nicht", klagt auch Hansheinrich Gräfe, Vorsitzender des Kreisvereins Neumünster. "Bei uns ballt sich das Problem, und die Politik lässt uns damit im Stich." Besorgt äußert sich der Kieler Vorsitzende Zabe über Verstöße gegen die städtische Gartenordnung, wonach die Haltung von Kleintieren, das Schächten von Tieren und Grillen auf offenem Feuer verboten sind. "Einige leben hier ihre Kultur, ohne sich anzupassen." Nur zehn Prozent der Mitglieder mit Migrationshintergrund würden sich in die gemeinschaftliche Arbeit zur Pflege der Anlage einbringen. "Wir möchten sie einbinden, aber sie wollen es nicht."

Die Integration von Zuwanderern sei ein großes Thema unter Kleingärtnern, bestätigt auch Thomas Kleinworth, Geschäftsführer des Landesverbandes Schleswig-Holstein: "Es gibt Probleme. Wir haben über 80 verschiedene Nationen in den Kleingärten." Am stärksten vertreten seien türkischstämmige Familien und Spätaussiedler aus dem Osten; auch aus den Balkanländern gebe es viele Kleingärtner. Grundsätzlich stehe man diesen Pächtern positiv gegenüber. "Ohne sie gäbe es im Land deutlich weniger Kleingärten. Sie bringen neue Sorten in die Beete und gärtnern sehr gern. Wir Deutschen haben das verlernt. Daher ist der Mensch mit Migrationshintergrund ein wichtiger Kunde für uns." Der Verband rate den Vereinen, Gettobildungen zu vermeiden, sagt Kleinworth.

Das Problem ist nicht neu: 2011 machte der Norderstedter Kleingartenverein bundesweit Schlagzeilen, als er eine Migrantenquote einführen wollte. In einem bisher nicht aktualisierten Bericht der Landesregierung zur Situation des Kleingartenwesens hieß es 2013, dass der Integrationsprozess "nicht immer problemlos verläuft". Von Streitigkeiten über die Regeln in Folge von Verständigungsproblemen war schon damals die Rede.

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Ambitionierte Pläne...
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July 17 2018

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Absztrakkt - Walther
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Absztrakkt - Deine Mudra Euda (prod. by Weack'n Beats)

Flüchtlingsschlauchboote im Faktencheck


Ich habe viel Feedback zu meinem Blogartikel über die Schlauchboote und den Spritverbrauch bekommen.

Die Sache wird mir dadurch immer unklarer. [Nachtrag 2]

Da sammeln sich nun einige Fragen:

  1. Trotz meiner unterhalb von bescheiden liegenden kümmerlichen nautischen Fähigkeiten – naja, immerhin bin ich schon auf einigen Booten und Schiffen mitgefahren und haben einen Sportbootführerschein Binnen und See – frage ich mich die ganze Zeit: Woher bekommt man eigentlich solche riesigen schlabbrig weichen Schlauchboote?

    Wo kauft man sowas?

    Wer baut sowas? Warum und wofür?

    Ein paarmal habe ich mich in Bootsläden herumgetrieben, weil ich für Führerscheinprüfung und Segeltörn einiges brauchte, Kleidung, Kleinkram, eine selbstaufblasende Schwimmweste habe ich mir gekauft (weil ich nicht wusste, dass man sie gestellt bekommt), Neugier, Umgucken. Alles, was die da an Schlauchbooten im Angebot und in Katalogen hatten, war kurz, nämlich um es stabil zu halten. Die Dinger leben davon, dass sie so kurz und so prall sind, dass sie daraus genug Festigkeit gewinnen.

    Ich war in Australien und Neuseeland ein paarmal bei Rafting und ähnlichen Spaßaktivitäten. Da sitzt man mit 6 Leuten plus Chef hinten in einem Schlauchboot und darf dann wie bekloppt durch Stromschnellen paddeln, und das ist ganz gruselig und unbrauchbar, wenn das Boot nicht prall, fest und stabil genug ist und nachgibt. Dann fällt man nämlich vom Bootsrand ins Wasser.

    Wer also baut überhaupt solche überlangen Schlabberboote? Ich kenne sowas in der Art bisher nur von den aufblasbaren Flugzeugnotrutschen, die bei Wasserungen als Rettungsboot eingesetzt werden sollen.

    Woher kommen also diese Boote? Wer stellt die warum und wofür her?

  2. Diverse Leser schrieben mir, dass die Boote „Wegwerfartikel” sind und nur einmal eingesetzt werden, weil sie sowieso sinken, und dass das einzig wertvolle und wiederverwendete daran der Motor ist. Der würde deshalb steets kurz vor Eintreten der Seenot abgeschraubt und für die nächste Fahrt „gerettet”, und deshalb hätten die Boote auf den Bilder der Rettungsaktionen keine Motoren – und seien schon deshalb in Seenot, weil sie antriebs- und steuerungslos herumtrieben.

    Ich will das nicht anzweifeln oder in Abrede stellen, ich habe mir die Bilder bisher nie genauer angesehen.

    Aber ich versteh’s nicht.

    Wer schraubt den Motor ab und was passiert damit?

    Sind die dann auf hoher See und überlegen sich, ach, jetzt ist gerade kein Land in Sicht, lass uns doch einfach mal den Motor abschrauben und ins Meer werfen?

    Und was macht der Motor dann? Schwimmt der alleine nach Libyen zurück und meldet sich bei den Schlepper für die nächste Fahrt?

  3. Auch die Frage nach dem Spritvorrat habe ich ganz viele Antworten bekommen.

    Einer, der sich beruflich gut mit großen Schiffsmotoren und Schiffen auskennt, rechnet mir detailliert und mit sehr präsizen Angaben am Beispiel einer Hamburger Hafen-Barkasse, die seines Erachtens eine vergleichbare Größe und Personenkapazität hat, vor, was er als Verbrauch ansieht.

    Barkasse 11 Knoten/h = 20,4 km/h

    Erforderliche Leistung: ca. 173 kW Diesel-Motor

    Spezifischer Kraftstoff-Verbrauch ist zwischen 170 g/kWh und 220 g/kWh bei Diesel-Motoren. Bei Benzinern liegt der Verbrauch noch wesentlich höher. Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Spezifischer_Kraftstoffverbrauch

    Um einmal im Sinne der Schlepperbanden zu rechnen und nicht unsere Position zu dem Thema extra zu befeuern, nehmen wir einen spezifischen Diesel-Verbrauch von 190 g/kWh an, das ist schon ziemlich sparsam.

    173 kW x 0,19 kg Diesel/h = 32,9 kg Diesel/h : 0,84 kg/l Diesel (siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Dieselkraftstoff) = 39,2 l/h Diesel-Verbrauch

    Tripolis – Valetta: 355 km bei 20,4 km/h = 17,4 h Fahrtzeit = 39,2 l Diesel/h x 17,4 h = 682 l theoretischer Diesel Kraftstoff-Verbrauch

    Mit Wasserströmungen und Wind muß gerechnet werden, dadurch erhöht sich die durch das Wasser (nicht über Grund!) zurückgelegte Strecke um die entsprechenden Vektoren nicht unerheblich, da sich die Geschwindigkeit über Grund entsprechend verringert.

    So gesehen würde ich als verantwortungsvoller Schiffsführer (so es denn überhaupt verantwortungsvoll wäre, mit so einer Schalupe auf eine 17-Stündige Hochseefahrt zu gehen), mindestens 1200 l Diesel mitnehmen.

    Dazu Wasser für 70 Personen geschätzt 140 l plus Rettungs-Ausrüstung (wenn es seriös wäre…) – da kommt ganz schön was zusammen.

    Er führt weiter aus, dass man die notwendigen Spritvorräte auf so einem Schlauchboot von Gewicht und Volumen her nicht unterbringen kann.

    Oder anders gesagt: Mit so einem Schlauchboot alleine geht so eine Überfahrt nicht. Entweder ist das vorgetäuscht oder die haben irgendeine Methode, unterwegs nachzutanken.

    Mmmh. Eine Tonne Diesel an Bord eines Schlauchbootes? Nicht per se unmöglich, denn 40 Menschen bekommt man auch nicht unter 2 Tonnen Gewicht. Aber gibt es abnehmbare Außenbordmotoren mit Dieselmotor? Hätte ich noch nie gesehen, alle mir bekannten Schiffsdiesel sind für den Inneneinbau. Bei Benzin wär’s dann eben noch mehr als eine Tonne. Damit hätte so ein Schlauchboot mit Passagieren schon ein Eigengewicht von 4 oder 5 Tonnen. Als Schlauchboot aus dünner Plane.

  4. Viele schrieben, dass die Frage nach den Spritvorräten schon oft aufgekommen sei und im Internet dazu eine Antwort herumgeistere:

    Die würden das Benzin einfach ohne Tank direkt in das Innere des Schlauchbootes kippen und da rumschwimmen lassen, die Leute hätten dann die Füße im Benzin. Deshalb seien viele der Flüchtlinge krank und von Benzindämpfen vergiftet, und es seien schon Frauen und Kinder daran gestorben.

    Das prügelt sich mit meiner Vorstellungskraft. Und auch mit der mancher Leser.

    • Warum sterben nur Frauen und Kinder an Benzindämpfen?
    • Wer schon mal mit einem Boot auf dem Meer war, der weiß, dass das Boot sofort eine gehörige Menge Salzwasser und Sand und anderen Dreck aufnimmt (mich hat vor den Malediven mal ein fliegender Fisch am Bein getroffen…), vor allem in so einem Schlabberboot bei Seegang, und man da immer wieder lenzen oder mit irgendwas schöpfen muss. Wie wollen die denn lenzen, wenn das notwendige Benzin im Schiff herumschwappt? Und wie verhindern, dass das bei jeder stärkern Welle rausschwappt?
    • Welcher Motor würde mit so einem Gemisch aus Dreck, Sand, Salzwasser, Schweiß, Urin und Benzin fahren?
    • Wie lange würde sich eine Wanne voller Benzin bei Sonne und Fahrwind halten, bevor sie verdunstet ist? Die giftigen Dämpfe, die Frauen und Kinder dahinraffen, müssen ja auch von irgendwas kommen.
    • Und last, but not least: Warum hört man so wenig von explodierten Schlauchbooten? Hier in den Berliner U-Bahnhöfen schaffen die es nicht, sich an Rauchverbote zu halten. Und dort sollen sie ohne weiteres drei Tage im Benzin hocken und es ohne Zigarette aushalten?

    Überzeugt mich nicht.

  5. Wer steuert und navigiert die Dinger eigentlich?

    Gut, die Navigation kann man heute auch mit einem Hand-GPS für hundert Euro einigermaßen hinbekommen – wenn man damit umgehen kann. Und aus 500 Kilometer Entfernung halbwegs Italien zu treffen sollte nach Sicht, Kompas und Sonne auch möglich sein, jedenfalls tagsüber.

    Aber wer fährt die Boote? Man muss dazu über ein Minimum an technischen und geographischen Kenntnissen verfügen, die viele Afrikaner nicht haben. (Ich wurde dort mehrmals gefragt, wie lange man mit dem Auto von Deutschland zu ihnen fährt.) Damit stellt sich auch bei den „Kapitänen” die Frage nach dem Verbleib. Jedesmal einen Neuen wie bei den Schlauchbooten? Sollte da eine Kurzeinweisung eines Flüchtlings reichen? Oder kommt der auf demselben magischen Weg wie der Außenbordmotor wieder zurück? Oder reitet der vielleicht einfach ohne Boot nur auf dam Außenbordmotor zurück? Die Einrad-Variante des Jetski?

  6. Auch religiöse Fragen werden von den Lesern aufgeworfen.

    Einer will wissen, wie die das eigentlich im Rahmen islamischer Weltbilder machen, wenn die Frauen an Bord „mal müssen”. Keine Ahnung.

  7. Ein anderer verweist auf die Land-/Seekarte, die in diesem Reddit-Artikel angegeben ist.

    Demnach würde sich die gesamte Frage nach den Vorräten in Luft auflösen, weil es mit Hochsee gar nichts zu tun habe, sondern es nur darum gehe, die großen „Rettungsschiffe” zu erreichen, die direkt vor der Libyschen Küste kreuzen. Also nur eine Art Shuttle-Service über ein paar Kilometer.

  8. Auch sonst ist da vieles unglaubwürdig. Schon bei den Kriegsfotos der letzten 30 Jahre hat man uns immer wieder inszenierte Fotos vorgesetzt, da sollte man vorsichtig sein. Neulich gab’s mal ein Foto, auf dem vorne ertrinkende Flüchtlinge schwammen und verzweifelt die Hand aus dem Wasser streckten, während hinten wohl einer die Regieanweisung nicht verstanden hatte, einer stand nämlich entspannt im Wasser. Nur: War das Foto dann echt oder war der Typ, der hinten entspannt im hüfttiefen Wasser stand, reingephotoshoppt?

  9. Mal anders gefragt:

    Wir bekommen ja immer wieder mal Leichenbilder von ertrunkenen Flüchtlingen serviert. Mal werden sie dort, mal woanders angeschwemmt. Erscheint mir sehr plausibel, denn dass solche Schlauchboote hochgradig lebensgefährlich sind, liegt auf der Hand.

    Es gibt daran aber ein einziges, kleines Detail, das mir irgendwie nicht durch’s Hirn durch will, was da beim Hirneingang immer am Türrahmen hängen bleibt.

    Schon mal eine Wasserleiche gesehen?

    Wenn ein toter Mensch im Meer treibt (falls er überhaupt treibt und nicht erst mal untergeht), dann ist der allerelei Einflüssen ausgesetzt. Salzwasser. Sonne. Ständige Bewegung. Fischfraß. Algen. Schiffsschrauben. Weiß der Kuckuck, was nicht alles. Ich weiß von einem Fall, in dem ein uralter Mann ungeklärt (wahrscheinlich Herzinfarkt) irgendwie in den Rhein gestürzt war und ein paar Tage später und ein paar Kilometer weiter an einer Schleuse oder ähnlichen Einrichtung, an irgendwas hängen geblieben und rausgefischt worden war. Da hatten sie schon arge Probleme, den wiederzuerkennen, zumal viele Körperteile schon fehlten.

    Schon an mehreren Stränden (ich glaube, vor allem in Kanada, kann mich aber nicht mehr genau erinnern) haben sie sich gewundert, warum bei ihnen immer wieder Füße in Turnschuhen angeschwemmt werden. Der Rest fehlt. Ob da eine seltsame Form von Verbrechen stattfände.

    Forensiker haben das untersucht und kamen zu dem Schluss, dass das nichts über die Todesart sage, weil es eigentlich völlig normal so ist. Durch Verwesung und Meeresbewegung würde ein toter Körper im Meer relativ schnell in Einzelteile zerlegt, es es da typische Sollbruchstellen gibt, also besonders anfällige Gelenke. Dazu gehören die Füße und Unterschenkel, und weil heute eben viele Sportschuhe mit geschäumten Sohlen tragen, schwimmen die besser. Deshalb schwimmt auf dem Meer immer eine gewisse Menge von Füßen in Turnschuhen herum. Ist eben so.

    Auf allen Leichenbildern, die man in der Presse sehen konnte, sahen die frisch und addrett aus. Nicht angeknabbert, nicht verwest, nicht aufgedunsen, nicht zerrissen.

    Wie aber schafft es eine Leiche aus dem offenen Mittelmeer bis etwa zur italienischen oder türkischen Küste, und dabei noch nett und frisch auszusehen?

    Oder anders gefragt: Wenn sie schon mit dem Schlauchboot mit Außenbordmotor 3 Tage brauchen und es kaum überleben, wieso schaffen sie es dann als treibende Leichen so flott und ungeschoren?

    Schmeißen die da vielleicht ab und zu mal in Küstennähe absichtlich Flüchtlinge ins Wasser, damit es frische fotogene Leichen für die öffentliche Diskussion gibt? Nach dem Motto Schwund ist immer und Nachschub ist gewährleistet, und so kommen in der Summe mehr durch?

An dieser ganzen Schlauchboot-Nummer gibt es eine Menge Punkte, die mir überhaupt nicht einleuchten, und die man mir erst mal erklären müsste, bevor ich das glaube und schlucke. Schon in technischer Hinsicht.

Komischerweise ist von den öffentlich-rechtlichen oder sonstigen selbsternannten „Faktencheckern” dazu gar nichts zu hören.

An diesem ganzen Flüchtlings-Schlauchboot-Mittelmeer-Durcheinander wäre es mal an der Zeit, eine vollständige und plausible Erklärung und Darstellung vorzulegen. Man bekommt immer nur einzelne Fetzen um Nebensächlichkeiten, dass die bösen Italiener irgendwen nicht reinlassen, aber eine vernünftige Erklärung darüber, was da abläuft, habe ich bisher nicht gesehen.

Hätte man jetzt Zeit, Geld, Mut, Waffen, und wäre das Mittelmeer nicht ohnehin schon unübersichtlich, müsste man echte auch mal so ein Schiff hernehmen, da runterfahren, und sich das alles mal in der Realität anschauen.

Nachtrag:

Schon mehrere Leser hatten geschrieben, dass die Schlauchbootskonstruktion unter dem im Mittelmeer vorherrschenden Wellencharakteristik sehr problematisch sei, das laufe auf einen vor, zwei zurück hinaus.

Andere meinen, die Chinesen würden so einen Schrott bauen, weil so bestellt. Bis vor drei, vier Jahren seien die Flüchtlinge mit alten Seelenverkäufern, aber immerhin reguläre Metallschiffe gekommen. Weil die Italiener diese aber immer beschlagnahmten, und die trotzdem noch gewissen Wert hatten, sei das zu teuer geworden, man habe deshalb die billigstmöglichen Wegwerfboote bestellt. Die seien gar nicht auf der Strecke in Gebrauch, sondern nur auf der letzte Meile zum Auffinden oder Aufnehmen, damit man da nichts beschlagnahmen oder fotografieren kann. Quasi als Anonymisierung der Schlepperboote.

Ein weiterer Leser meint, diese Riesen-Schlauchboote seien überhaupt nicht fahrfähig. Ein Boot dieser Größe brauche mindestens einen 150PS-Motor, um auf dem Meer überhaupt in nennenswerte Bewegung zu kommen. Das Boot sei aber gar nicht fest genug, um so einen Motor, dessen Gewicht oder Schub, zu halten. Würde man so einen Motor an das Boot schrauben, würde das hinten direkt absaufen. Und selbst wenn das Boot den Motor über Wasser halten könnte, würde der Motor das Boot zusammenfalten sobald man Gas gibt.

Anders gesagt: Ein Boot dieser Größe braucht einen Schub, den die Struktur des Bootes nicht annährend übertragen kann. Da würde das Boot alle Faxen machen, nur keine geordnete Vorwärtsbewegung.

Nachtrag 2: Bei Youtube gibt’s ein Al Jazeera-Video, auf dem man sehen kann, welche Geschwindigkeit (relativ zum Wasser, auf das Wasser achten) die Boote mit relativ kleinen Außenbordmotoren da aufnehmen. Bewegen können die sich schon. Aber die Sprecherin sagt beim zweiten Boot, dass die so wenig Treibstoff hatten, dass sie von da gar keine Küste mehr hätten erreichen können. Also systematisch in die Seenot fahren oder nur zu dem Zweck, aufgesammelt zu werden.

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Bezeichnung einer Seenotrettungsorganisation als "Schlepper" zulässig


Das OLG Dresden hat entschieden, dass eine Bezeichnung einer Seenotrettungsorganisation als "Schlepper" von der Meinungsfreiheit umfasst ist.

Das LG Dresden hatte es den Beklagten in zwei Urteilen untersagt, den Kläger als "Schlepper", "Schlepperorganisation" und "Schlepper-NGO" zu bezeichnen. Entsprechende Äußerungen der sog. Identitären Bewegung Dresden hatten die Beklagten auf ihren Facebookseiten geteilt und mit einer zustimmenden Anmerkung versehen.

Das OLG Dresden hat die beiden Urteile des Landgerichts aufgehoben.....

Quelle: Pressemitteilung des OLG Dresden Nr. 23/2018 v. 01.06.2018

Reposted byp856 p856
2378 04da 500
Niemals die Geschichte aus den Augen verlieren.
Reposted byanderer-tobip856
Was ist Propaganda? Charakteristisch für Propaganda ist, dass sie die verschiedenen Seiten einer Thematik nicht darlegt und Meinung und Information vermischt.
— (http://www.bpb.de/gesellschaft/medien-und-sport/krieg-in-den-medien/130697/was-ist-propaganda)

Linksnationalismus ist wie Moslemkatholizismus

Es war zu erwarten, dass die geplante Sammlungsbewegung, die viel Resonanz hat, schlecht geredet wird. Die Gegner versuchen sie als linksnationalistisch zu diffamieren. Dabei ist das Wort Linksnationalismus so sinnvoll wie das Wort Moslemkatholizismus. Links und Nationalismus gehen nun einmal nicht zusammen, denn die Arbeiterbewegung sang „Völker hört die Signale“ und nicht „Volk hört die Signale“. 

Und am Ende eines Parteitages sangen sie „Brüder zu Sonne zur Freiheit“, und nicht „Deutsche zur Sonne zur Freiheit“.

Am leichtesten ist noch die No-Border-No-Nation-Ideologie zu durchschauen, da jeder, der sich die Frage stellt, wie ein Sozialstaat aufgebaut werden kann, die Wirklichkeitsfremdheit dieser Ideologie durchschaut. Anhänger dieser Irrlehre sehen folglich im Sozialstaat ja auch eine nationalistische Verirrung.

Viele Befürworter hat das unsinnige Wort des Linksnationalismus bei denen, die unter Flüchtlingssolidarität offene Grenzen für alle und soziale Leistungen für alle, die zu uns kommen, verstehen. Am deutlichsten wird dieser Irrglaube, wenn man sich das Gesundheitswesen anschaut. In angelsächsischen Ländern kommen oft die Hälfte der Ärzte und Krankenpfleger aus Entwicklungsländern. In Deutschland wird stolz darauf verwiesen, dass wir mehrere Tausend Ärzte aus Syrien und Griechenland aufgenommen haben. Spätestens an dieser Stelle müsste den Anhängern der „Offenen Grenzen für alle“ dämmern, dass sie etwas Unmögliches und ganz und gar Unsoziales befürworten. In Syrien und Griechenland, wo diese Ärzte viel dringender gebraucht werden als bei uns, bricht das Gesundheitssystem zusammen. Der Elsässer Albert Schweitzer ging nach Lambaréné in Gabun und baute ein Hospital auf, um kranken Menschen, die ohne medizinische Versorgung waren, zu helfen. Heute wird die Solidarität auf den Kopf gestellt.

In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts bildeten Industriestaaten noch kostenlos Menschen aus Entwicklungsländern aus, mit der Verpflichtung nach abgeschlossener Ausbildung in ihre Heimatländer zurückzukehren. Heute will eine parteiübergreifende neoliberale Gemeinde Fachkräfte abwerben und so die Entwicklungsländer noch ärmer machen.

Internationalismus heißt politisch Verfolgten Asyl zu geben, Kriegsflüchtlingen zu helfen und den Armen dieser Welt ein besseres Leben zu ermöglichen, in dem die Industriestaaten in den Entwicklungsländern investieren, um das Leben der Menschen zu verbessern statt sie weiter auszuplündern.

Wie weit die Begriffsverwirrung fortgeschritten ist, sieht man daran, dass diejenigen, die fordern, Milliarden Euro in den Flüchtlingslagern und Hungergebieten auszugeben, als Linksnationalisten beschimpft werden, während sich diejenigen, die den armen Ländern vor allem die besser ausgebildeten Arbeitskräfte abwerben wollen und somit dem deutschen Beschäftigungsnationalismus Tribut zollen, sich auf die Schultern klopfen und sich als Internationalisten missverstehen.

Man würde ihnen gern zurufen: „Beschäftigungsnationalisten aller Länder, denkt mal nach!“

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Berliner Senat will das Grundgesetz ändern, mit weitreichenden Folgen

Jeder Mensch soll selbst entscheiden können, welches Geschlecht er hat oder zu haben glaubt und diese Entscheidung ist dann für alle anderen verbindlich. Für schwer verständlich hält Gunnar Schupelius diesen Vorschlag.

In unserm Grundgesetz heißt es in Artikel 3: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

Der Berliner Senat will diesen Satz ergänzen. Künftig soll es zusätzlich heißen, dass auch niemand „wegen seiner sexuellen und geschlechtlichen Identität“ diskriminiert werden darf. Die Änderung soll über den Bundesrat beantragt werden.

Der Antrag ist vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) und Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) unterzeichnet.

Zur Begründung schreiben sie, dass sowohl die sexuelle Identität geschützt werden müsse, „als auch das eigene geschlechtliche Selbstverständnis unabhängig davon, ob das empfundene Geschlecht mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt.“

Der erste Punkt ist sonnenklar: Niemand soll wegen seiner sexuellen Orientierung benachteiligt sein. Das versteht jeder. Der zweiter Punkt ist schwerer zu verstehen. Gemeint ist, dass jeder Menschen selbst entscheiden kann, welches Geschlecht er hat oder zu haben glaubt und dass diese Entscheidung dann für alle andern verbindlich ist.

Konkret sieht das so aus: Ein Mann kann angeben eine Frau zu sein, und eine Frau kann geltend machen, dass sie eigentlich ein Mann ist. Beide können aber auch entscheiden, weder Mann noch Frau zu sein sondern irgendetwas anderes. Sie können entscheiden, keinem der beiden Geschlechter anzugehören, sondern einem dritten, das noch nicht definiert ist.

Diese Regelung schafft Freiraum für die Betroffenen. Sie kann aber auch Konsequenzen für alle anderen haben. Ein unbescholtener Arzt in England zum Beispiel wurde kürzlich nach 26 Arbeitsjahren aus dem öffentlichen Dienst entlassen, weil er sich weigerte, Patienten nach dem von ihnen gewünschten Geschlecht einzutragen. Er wolle niemanden diskriminieren, sagte der Arzt, aber er sei sich sicher, dass das Geschlecht angeboren sei. Also könne er nichts anderes eintragen, als was er vor sich sehe.

Ist das Geschlecht angeboren oder nicht? Diese Frage wird seit einiger Zeit diskutiert. Und man beantwortet sie zunehmend mit „Nein“. An der Humboldt-Universität wird dazu geforscht. Eine Forscherin hat ihren Vornamen auf ein Neutrum geändert und bezeichnet sich nicht mehr als „Professorin“ sondern „Professorx“. Sie sagt: „Ich möchte mich in der Anrede nicht als Frau oder Mann identifiziert finden.“

Und sogar das Bundesverfassungsgericht urteilte im Oktober 2017, dass ein Mensch in seinen Grundrechten verletzt wird, wenn man ihn als weiblich oder männlich einstuft, obwohl er meint, weder Frau noch Mann zu sein.

Wir möchten dem hohen Gericht nicht widersprechen, aber solche Entscheidungen sind schwer zu verstehen.

Reposted byp856 p856

July 16 2018

7402 f23a
Sich als autonom bezeichnen, aber die Pläne der NWO tatkräftig unterstützen....Paradox
7392 fa11 500
Besser kann man ein gestörtes Selbstbild nicht darstellen

July 15 2018

Tedeschi: Vertreter einer ‚Neuen Weltordnung’ beeinflussen Vatikan


Die Bevölkerungspolitik der letzten Jahrzehnte verfolge das Ziel, weltweit Krisen auszulösen. Diese seien die Voraussetzung für die Einführung einer globalistischen ‚Neuen Weltordnung’, sagte Ettore Gotti Tedeschi.

Rom (kath.net/LSN)


Ettore Gotti Tedeschi, der frühere Chef der Vatikanbank IOR, sieht hinter dem „demographischen Kollaps“ des Westens einen Plan einer „globalistischen Elite“. Diese wolle bewusst Krisen verursachen, um dann eine „Neue Weltordnung“ einführen zu können, sagte der italienische Banker bei einer Konferenz im Vatikan.

Die Vertreter dieser Agenda hätten ihren Einfluss mittlerweile bis in die höchsten Ebenen des Vatikan ausgedehnt, behauptete Gotti Tedeschi und verwies auf die wiederkehrenden Themen Armut, Migration und Umweltzerstörung, auf die Papst Franziskus immer wieder zu sprechen komme.

Die Maßnahmen zur Bevölkerungskontrolle der vergangenen Jahrzehnte hätten das Ziel eine Reihe ökonomischer, geopolitischer und sozialer Katastrophen auszulösen. In diesen Krisen würden die Menschen eine globale „politische Vision“ akzeptieren, welche die Souveränität der Nationalstaaten eliminieren würde und einen „gnostischen Umweltschutz“ als universale Religion einführen würde.

Als Vertreter dieser Anliegen nannte Gotti Tedeschi den Biologen und Bevölkerungswissenschaftler Paul Ehrlich, den Ökonomen Jeffrey Sachs und den ehemaligen UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. 

Es sei „undenkbar“, dass die Entscheidungsträger in den USA und in der Welt die Folgen der Bevölkerungspolitik nicht gekannt hätten, behauptete Gotti Tedeschi.

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