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May 18 2019

Since the Christchurch mosque attack I've had two visits from armed police for my political views.

May 16 2019

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In 10 Monaten wurden in Frankreich 11 christliche Kirchen durch Feuer zerstört. Alles nur Zufälle und Einzelfälle!

Für wie blöd halten die uns eigentlich?

May 15 2019

Die Physik schlägt zurück und Schilda löffelt Licht in Eimer


Zukunftsstrom – wow, was ist das denn? 1.000 Jahre alte Windmühlen und Brenngläser? In diesem Sinne steigt Deutschland bis zum Jahr 2022 aus der gestrigen Kernenergie aus, 17 Kernkraftwerke werden stillgelegt. „Das schaffen wir“. Gleichzeitig soll der Stromverbrauch laut Merkel bis 2020 um zehn Prozent gesenkt werden. Das schaffen wir wohl nicht. Merkel sagte damals in ihrer Regierungserklärung: „Wir alle können gemeinsam bei diesem Zukunftsprojekt ethische Verantwortung mit wirtschaftlichem Erfolg verbinden.“ Das schaffen wir wohl auch nicht. Wir sind weltweite Vorreiter geworden – im Strompreis

Deutschlands Verbraucher und Steuerzahler haben bisher ungefähr 180 Milliarden Euro in die Energiewende investiert. Wenn der Kurs so weiter geht, müssen sie mit der unvorstellbaren Summe von zwei Billionen bis zum Jahr 2050 rechnen. Das haben Wissenschaftler der Akademien Leopoldina und acatech ausgerechnet. Und im Ergebnis wurde kaum Kohlendioxyd eingespart, die Energiewende verfehlt dieses angeblich wichtigste Ziel. Ganze 6 Prozent Treibhausgase konnten im Jahr 2018 weniger produziert werden als 2011 zum Zeitpunkt der Regierungserklärung.

Wer sich das Balkendiagramm des Ausstoßes der Treibhausgase ansieht, erkennt sofort, wie illusorisch das Erreichen der dort angegebenen Ziele ist. Aber Illusionen und grober Unfug waren ja schon immer ein Kennzeichen der Energiewende. Da ist mal „das Netz der Speicher“, da „verstopft dreckiger Kohlestrom die Netze“, da „ist der Strom so teuer, weil die Kohlekraftwerke immer noch laufen“. 

Bundesnetzagentur untersagt Abschaltungen in 27 Fällen

Doch jetzt schlägt die Physik unerbittlich zurück. Die Bundesnetzagentur fordert eine Verdoppelung der „Reservekraftwerke“. Welt Online schreibt:

Laut der Bonner Behörde steigt der Bedarf an Reservekraftwerken bis zum Winter 2022/2023 auf den Rekordwert von 10.647 Megawatt. Damit muss eine Erzeugungskapazität, die umgerechnet der von zehn Atomkraftwerken entspricht, nur zum Zwecke der Stromnetzstabilisierung in Betrieb gehalten werden… Diese Netzreserve besteht aus Kraftwerken, die von ihren Betreibern aus Wirtschaftlichkeitsgründen eigentlich stillgelegt werden sollten. Die Bundesnetzagentur kann die Stilllegung jedoch untersagen, wenn die Anlagen für den Betrieb des Stromnetzes unverzichtbar sind. Die Turbinen müssen dann gegen eine reine Kostenentschädigung ständig in Betriebsbereitschaft gehalten werden… Bislang haben Energiekonzerne 110 Kraftwerksblöcke mit einer Kapazität von 22.000 Megawatt zur Stilllegung angemeldet. In 27 Fällen hat die Bundesnetzagentur die Abschaltung bereits untersagt. Aus diesem Pool wird auch die Netzreserve für den kommenden Winter gebildet, die von der Regulierungsbehörde mit 5126 Megawatt angegeben wird.“

Das soll die Politik mal den zahlenden Bürgern erklären. Bis 2022 sollen die restlichen sieben Kernkraftwerke, die störungsfrei funktionieren und dringend gebraucht werden, vom Netz gehen. Darüber hinaus sollen zum Kohleausstieg bis 2022 insgesamt 12 Kohlekraftwerke „aus dem Netz genommen“ werden, Kraftwerke die zuverlässig und sauberer als anderswo Strom liefern. Dieser Beschluss zum Kohleausstieg hat bei der oben genannten Bedarfsrechnung für Reservekraftwerke noch gar nicht Eingang gefunden. Seine Größenordnung übertrifft – für sich allein genommen – schon jetzt den prognostizierten Bedarf an Reservekraftwerken. Logischerweise würden dann womöglich 20 Reservekraftwerke gebraucht.

Und nun sagt die – eigentlich ja völlig unverdächtige – Bundesnetzagentur, dass sie zehn Großkraftwerke in Reserve braucht, um den Blackout zu verhindern – ohne die abzuschaltenden Kohlekraftwerke? Und will dafür „ausländische Kraftwerke“ unter Kontrakt nehmen? Zu welchem Preis auch immer. Macht nix, zahlt ja der Verbraucher. Von neuen Gaskraftwerken – die kein vernünftiges Wirtschaftsunternehmen unter den Umständen einer deutschen Energiewende bauen wird – ist auch noch nicht die Rede. Auf Welt Online sagt Stefan Kapferer, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des Energiewirtschaftsverbandes BDEW: „Was aktuell an Zubau stattfindet, sowohl an erneuerbaren Energien als auch an Gaskraftwerken, kann nicht kompensieren, was an gesicherter Leistung mit dem schrittweisen Kohleausstieg und dem Kernenergieausstieg vom Netz geht.“ Energiepolitik aus Schilda.

Die gleichzeitigen Beschlüsse der Bundesregierung zur Verkehrswende machen die Schildbürgerei komplett, und man fragt unwillkürlich nach dem Geisteszustand der Protagonisten. Denn die eine Million Elektroautos bis 2022, die geladen werden möchten, sind auch noch nicht in die Reservekraftwerksrechnung eingepreist. Liebe Politiker – Ladeinfrastruktur bedingt nicht nur Steckdosen allerorten, sondern auch Kraftwerke, die bei Nacht und Flaute Strom produzieren. 

Wikipedia blocked in China in all languages

All language editions of Wikipedia have been blocked in mainland China since April, the Wikimedia foundation has confirmed.

Internet censorship researchers found that Wikipedia had joined thousands of other websites which cannot be accessed in China.

The country had previously banned the Chinese language version of the site, but the block has now been expanded.

Wikimedia said it had received "no notice" of the move.

In a statement, the foundation said: "In late April, the Wikimedia Foundation determined that Wikipedia was no longer accessible in China. After closely analysing our internal traffic reports, we can confirm that Wikipedia is currently blocked across all language versions."

The free community-edited encyclopaedia has been intermittently blocked by authorities around the world.

In 2017, the site was blocked in Turkey and it has been blocked intermittently in Venezuela this year.

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May 14 2019

The Real Cost Of Living Increase Index


The Chapwood Index reflects the true cost-of-living increase in America. Updated and released twice a year, it reports the unadjusted actual cost and price fluctuation of the top 500 items on which Americans spend their after-tax dollars in the 50 largest cities in the nation.

It exposes why middle-class Americans — salaried workers who are given routine pay hikes and retirees who depend on annual increases in their corporate pension and Social Security payments — can’t maintain their standard of living. Plainly and simply, the Index shows that their income can’t keep up with their expenses, and it explains why they increasingly have to turn to the government for entitlements to bail them out.

It’s because salary and benefit increases are pegged to the Consumer Price Index (CPI), which for more than a century has purported to reflect the fluctuation in prices for a typical “basket of goods” in American cities — but which actually hasn’t done that for more than 30 years.

The middle class has seen its purchasing power decline dramatically in the last three decades, forcing more and more people to seek entitlements when their savings are gone. And as long as pay raises and benefit increases are tied to a false CPI, this trend will continue.

The myth that the CPI represents the increase in our cost of living is why the Chapwood Index was created. What differentiates it from the CPI is simple, but critically important. The Chapwood Index:

  • Reports the actual price increase of the 500 items on which most Americans spend their after-tax money. No gimmicks, no alterations, no seasonal adjustments; just real prices.
  • Shines a spotlight on the inaccuracy of the CPI, which is destroying the economic and emotional fiber of our country.
  • Shows how our dependence on the CPI is killing our middle class and why citizens increasingly are depending upon government entitlement programs to bail them out.
  • Claims to persuade Americans to become better-educated consumers and to take control of their spending habits and personal finances....
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Ignoranz nervt....
Reposted byKR5Y2IUovenorsiostraLeguanienImmortalysjanuschytrusniedoskonalosc

May 13 2019

Die Wahrheit hat nichts zu tun mit der Zahl der Leute, die von ihr überzeugt sind.

— Paul Claudel
Reposted byp856moebiusfederstern

Wisster Bescheid, ne?


Mark Zuckerberg, der willkürliche (vermutlich politisch motivierte) Zensur, Deplatforming, Deboosting und Shadowban auf seiner Plattform betreibt und Emmanuelle Macron, der seit einem halben Jahr sein Volk niederknüppeln und ihm Augen und Gliedmaßen abschießen lässt, beschließen gemeinsam, was sie als "Hass" ansehen und deswegen zensiert haben wollen. Wisster Bescheid, ne?

Mark Zuckerberg
10. Mai um 17:10 · 
I just met with President Emmanuel Macron in Paris to discuss new rules and regulations for the internet. We both believe governments should take a more active role around important issues like balancing expression and safety, privacy and data portability, and preventing election interference -- reflecting their own traditions of free speech.

Last year we invited French government officials to look at how we manage harmful content on our platforms. Our systems now proactively identify 65% of the hate speech we take down before it’s even reported -- up from 24% a year ago. But there are nuanced decisions to make here, such as how we should handle content that isn’t illegal but might cause harm. This is an area where I believe companies should not make these decisions by themselves and there should be a public process with democratically elected governments.

Today the French government shared their recommendations for a new model that sets guidelines around what’s considered harmful. This would create a more consistent approach across the industry and ensure companies are held accountable for enforcing our standards against this content. While I am sure we won’t agree on everything, it’s important to get this right -- people use lots of different online services and the internet should be one platform that everyone can access on the same terms. This is our first official collaboration on regulation with a government, and we’re hopeful this process could work for other countries.

Thank you to President Macron for hosting us and for your leadership on these important issues.

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Is so....
Reposted bytimmoev2pxkoni

May 11 2019

Betrachten wir für den Moment nur diesen einen Gedanken: Die böse Absicht und die blanke Dummheit sehen von außen betrachtet gleich aus; sie haben die gleichen Folgen – und sollten folglich auch gleich bewertet werden.

Dass Dummheit und Bosheit in Mechanismus und in den Folgen nicht zu unterscheiden sind, das wird in den letzten Jahren wieder und wieder vorgeführt. Berliner Stadtpolitik, dieses selbstbesoffene Staatsversagen: Bosheit oder Dummheit? Die Blauäugigkeit politischer Dünnbrettbohrer vis à vis präaufklärerischer Ideologie: Bosheit oder Dummheit? Das Aufgeben von Bildungsstandards (außer für die eigenen, privat beschulten Kinder, so man denn welche hat) im Angesicht einer globalen Know-How-Explosion; andere Länder investieren in IT-Unterricht ab der ersten Klasse und die vierte Sprache ab der fünften, in Deutschland ist man schon froh, wenn Schüler nicht fertiggemacht werden, wenn und weil sie »Ungläubige« sind – ist das von der verantwortlichen Politik nun Dummheit oder Bosheit? Es macht, von außen betrachtet und in der Konsequenz keinen Unterschied.
— Dushan Wegner

May 09 2019

Nach der EU-Parlamentswahl kommt das große Beben


Die kommende EU Wahl wird so spannend wie nie zuvor. Zu keiner Zeit war die EU mit mehr existenziellen Problemen konfrontiert als in den letzten Jahren: Brexit, Euro, Migration, Steueroasen, Arbeitslosigkeit… - eine Krise folgt der anderen und keine wurde nachhaltig tatsächlich gelöst.

Mit Bangen erwarten die „großen Volksparteien“ CDU/CSU und SPD das Ergebnis der EU-Parlamentswahl. Die Frage ist schon lange nicht mehr, ob es eine Klatsche von den Wählern gibt, sondern lediglich wie groß diese sein wird. Zu groß waren die Fehler und das Versagen der Politikerkaste in den letzten Jahren. Jetzt werden die „noch Volksparteien“ für ihre vollkommen realitätsferne Politik und für das Belügen der Bürger die Rechnung erhalten. Die Folge wird ein drastisches Beben in Brüssel sein, welches auch den Berliner Politzirkus gravierend erschüttern und das Personalkarussell befeuern wird. Wir gehen nach wie vor davon aus, dass Angela Merkel nach der EU-Parlamentswahl in Rente gehen wird.

Warum kommt die rote Karte von den Wählern

Die Bürger Deutschlands und Europas fühlen sich schon lange nicht mehr von den Politikern im fernen Brüssel abgeholt. Der Brexit war ein drastischer Warnschuss, welcher von Brüssel leider nicht verstanden wurde. Der EU-Ratspräsident fragt sich ernsthaft, wie der "besondere Platz in der Hölle" für die radikalen Brexit-Befürworter aussieht.i Der Brexit ist der Anfang vom Ende der EU in ihrer jetzigen Form.

Das Märchen vom reichen Land

Laufend wird uns von der Politik eingebläut, dass Deutschland ein reiches Land ist. Folglich ist Deutschland der Zahlmeister der EU (19,59 Mrd. Euro 2017). In Deutschland gibt es zweifellos viele Reiche und Superreiche, im Durchschnitt ist der Deutsche jedoch wesentlich ärmer als viele seiner europäischen Nachbarn. Nur die Bevölkerung der ehemaligen Ostblockländer ist noch ärmer. Ersichtlich wird das, wenn man die Medianwerte des Vermögens und nicht den statistischen Durchschnitt betrachtet. Laut dem renommierten Global Wealth Report des Credit Suisse Research Institutes, heben beim reinen Durchschnitt die vielen Reichen und Superreichen in Deutschland den Wert im Vergleich nach oben. Der Medianwert zeigt die Lebenswirklichkeit der Bevölkerung. In Deutschland liegt der Medianwert des geldwerten Vermögens für Erwachsene bei 47.000 Dollar, in Griechenland bei 55.000 Dollar, in Frankreich bei 120.000 Dollar und Italien sogar bei 125.000 Dollar. In den USA liegt das Durchschnittsvermögen bei 388.600 Dollar, der Medianwert liegt bei nur 55.900 Dollar.

Alles gleich - außer Steuern

In der EU gibt es die gleiche Gurkenlänge, die gleichen Glühlampen, das gleiche Geld – zumindest in der Eurozone – aber nicht dieselben Steuersätze! Warum musste 2017 eine deutsche Familie mit zwei Kindern und einem Verdiener im Schnitt 21,7 Prozent Steuern bezahlen und eine irische Familie nur 1,2 Prozent und eine polnische sogar -4,8 Prozent? Wie viel würde Deutschland eigentlich als größter Nettozahler an die EU überweisen, wenn wir in Deutschland irische Steuersätze hätten? Warum fließt deutsches Steuerzahlergeld nach Polen, Griechenland, Portugal, Italien… wo die Bürger in diesen Ländern doch viel weniger Steuern bezahlen müssen? Warum fließt das Geld nicht erst, wenn jeder EU-Bürger den gleichen Steuersatz bezahlt? Unserer Politiker fordern von uns Bürgern immer Solidarität für Europa. Solange aber keine einheitlichen Steuersätze in ganz Europa herrschen und manche Bürger Europas viel weniger Steuern bezahlen und trotzdem alle Vorzüge der EU genießen, ist diese Forderung äußerst heuchlerisch. Warum fordert kein Politiker in Deutschland irische Steuersätze? Warum will Emmanuel Macron in Frankreich die Einkommensteuer deutlich senken und Angela Merkel in Deutschland nicht? Schon jetzt haben wir in Deutschland mit Belgien zusammen die höchste Abgaben- und Steuerlast weltweit!

 

https://www1.compareyourcountry.org/tax-revenues-global/en/0/655+656+657+658+659+660/default#definition

Warum sollen hochqualifizierte Fachkräfte in das EU-Land Deutschland kommen?

Von der Politik wird immer großspurig verkündet, dass Fachkräfte und Experten nach Deutschland kommen sollen. Die Frage stellt sich jedoch, warum sollten sie das tun?
Ein Land in dem es mehr Funklöcher gibt als Bunker in der Schweiz und das nachweislich das langsamste und teuerste Internet Europas hat? Während z.B. die Finnen pro GB 30 Cent zahlen sind es in Deutschland stolze 5 Euro, dank der UMTS Versteigerung unter der Regierung Schröder. Gegenwärtig begehen wir denselben Fehler mit 5G. Dies wird wieder dazu führen, dass beim Ausbau gespart wird und die Unternehmen mit horrenden Preisen die Unkosten wieder reinholen müssen und wir Verbraucher abermals die Zeche bezahlen werden Zurück zum Fachkräftemangel: Ein junger IT-Experte beispielsweise, welcher global gesucht wird, wird sich mit Sicherheit nicht Deutschland aussuchen. Wenn junge hochqualifizierte Fachkräfte ihre Familie, ihre Freunde und Heimat verlassen, dann machen sie dies zumeist aus einem Grund, um mehr Geld zu verdienen und zwar netto. Und hier ist Deutschland vollkommen uninteressant für High Potentials. Solange fleißige Experten in Deutschland gnadenlos abkassiert werden, dürfen wir uns nicht wundern, wenn eben diese nicht kommen und immer mehr hochqualifizierte und hochmotivierte junge Menschen in Deutschland die Koffer packen. Solange Deutschland die jetzige Steuerpolitik weiter beibehält und die Fleißigen gnadenlos zur Kasse bittet, werden einerseits immer mehr helle Köpfe Deutschland verlassen und unser Land wird bestimmt nicht die Fachkräfte anziehen, die es benötigt. In puncto IT haben wir das Rennen bereits längst verloren. Für die meisten Top-ITler, egal ob aus Deutschland oder sonst wo, steht unser Land gewiss nicht an erster Stelle.

Steueroasen für Konzerne und der Mittelstand wird abkassiert

Es ist dem Bürger nicht mehr zu vermitteln, dass Großkonzerne in Steueroasen mitten in der EU - wie Irland, Holland und Luxemburg - kaum Steuern bezahlen, während der Mittelstand gnadenlos abkassiert wird. Etliche EU-Staaten hatten schon vor 2013 – also in Junckers Zeit als Premier- und Finanzminister – Schritte gegen die Steuervermeidung vorgeschlagen. Diese wurden von Luxemburg abgelehnt und damit blockiert. Fakt ist: Luxemburg hat während der Amtszeit des EU-Kommissionspräsidenten den Kampf der EU-Staaten gegen Steuervermeidung und -hinterziehung gebremst. Christ- und Sozialdemokraten haben einen echten Untersuchungsausschuss zu LuxLeaks verhindert. Insbesondere SPD-Mann Martin Schulz hat offensichtlich alle Hebel in Bewegung gesetzt, um größeres Unheil von Juncker abzuhalten.ii Anstatt Juncker vom Hof zu jagen und gegen Steueroasen rigoros vorzugehen ist dieser Mann noch immer im Amt. Wundern sich CDU/ CSU und SPD tatsächlich, wenn die Bürger und ehrliche Steuerzahler die Nase gestrichen voll haben? Warum liegt der gesetzliche Steuersatz für Unternehmen in Deutschland bei 30 Prozent, tatsächlich zahlten die Konzerne nur 20 Prozent? In Luxemburg sogar nur zwei statt 29 Prozent.iii Die politische Geschäftsführerin von Lobbycontrol Imke Dierßen stellt fest, dass Europa zulasse, dass Unternehmen massiv Steuern sparten, wodurch den EU-Ländern "jedes Jahr 50 bis 70 Milliarden Euro an Steuereinnahmen" entgingen – "das ist das fünf- bis sechsfache dessen, was die EU insgesamt pro Jahr für Forschung und Bildung ausgibt".ivZweifellos ist die EU für Konzerne und gegen kleine Unternehmen.

Postengeschacher – die Affäre Selmayer

Schädlich für die Reputation der EU ist die elendige Postenvergabe und Vetternwirtschaft. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte Medienberichten zur Folge sein politisches Schicksal an das des Deutschen Martin Selmayr geknüpft. Juncker hat Selmayr persönlich für den Spitzenposten des Generalsekretärs der Kommission vorgeschlagen. Wenn Selmayr gehe, gehe er auch, soll Juncker gesagt haben.v Selmayr wurde am 1.März 2018 Nachfolger von Alexander Italianer als Generalsekretär der Europäischen Kommission.vi Am 21. Februar 2018 erfolgte die Ernennung Selmayrs. Zunächst wurde Selmayr zum stellvertretenden Generalsekretär der Kommission ernannt und danach noch am selben Tag zum Generalsekretär,vii nachdem am selben Morgen Amtsinhaber Italianer seine Frühpensionierung beantragt hatte. Das Europaparlament hat die umstrittene Doppelbeförderung von Selmayr zum höchsten Beamten der EU-Kommission gerügt und eine neue Bewerbungsrunde für den Posten gefordert. Die Art von Selmayrs Ernennung „könnte als putschartige Aktion gesehen werden, die die Grenzen des Rechts dehnt oder sogar überdehnt“, heißt es in einer in Straßburg verabschiedeten Resolution. Selmayr sitzt immer noch auf seinem Posten.

Brüssel – Abstellgleis für Politiker

Egal ob beispielsweise Stoiber oder Öttinger – zu dessen Stärke gewiss nicht die englische Sprache zählt – Politiker wurden und werden nach Brüssel abgeschoben. Wenn dann auch noch Menschen mit einem gewissen Hang zur Comedy wie Martin Schulz oder Jean-Claude Juncker Top-Positionen besetzen, dann darf sich die Politikerkaste nicht wundern, dass sie von den Wählern nicht mehr ernst genommen wird. Als nächstes möchte sich die SPD Ministerin Barley nach Brüssel verabschieden - wohlwissend, dass die SPD in Deutschland in Zukunft auf keinen grünen Zweig mehr kommen wird. Spätestens nach den Wahlen in den neuen Bundesländern im Herbst wird die SPD zur Kenntnis nehmen müssen, dass sie keine Volkspartei mehr ist. Auch die verzweifelten Versuche von Junggenosse Kevin Kühnert mit lautstarken Enteignungsthesen für Aufmerksamkeit und Wählerstimmen zu sorgen, wird mächtig in die Hose gehen. Für Politikernachschub nach Brüssel soll anscheinend auch weiterhin gesorgt werden. EU-Kommissionschef Juncker hält es für denkbar, dass Angela Merkel nach ihrer Zeit als Kanzlerin eine Rolle auf europäischer Ebene übernimmt.

Wer ist Manfred Weber?

Kennen Sie Manfred Weber? Nein? Keine Sorge, uns war er bis vor Kurzem ebenfalls nicht bekannt. In einer Straßenumfrage von Pro 7 sagte ein junger Mann: Das ist doch der Erfinder der Weber Grills. Nicht ganz. Aber kaum jemand kannte den aktuellen Spitzenkandidaten der konservativen EVP und potentiellen Nachfolger von Jean-Claude Juncker. Er wird, wenn die Wähler sich tatsächlich von dem Schelm blenden lassen und in großem Umfang CDU/ CSU wählen, in Zukunft den mächtigsten und wichtigsten Posten der EU, den -EU-Kommissionspräsident, innehaben. Natürlich nicht direkt gewählt, sondern - wie es sich für eine ordentliche Kommission gehört - ernannt.

Zeitumstellung und Uploadfilter - der Weg in den Untergang der EU

Die EU-Kommission hat eine Umfrage zur Sommerzeit – von den 4,6 Millionen Teilnehmenden waren mehr als drei Millionen Menschen aus Deutschland - durchgeführt. Warum führt sie keine Umfrage zu tatsächlich relevanten Themen wie, Migration, die Eurorettungspakete, den Erhalt oder Abschaffung des Euro etc. durch? In Eigeninitiative haben insbesondere viele junge Bürger europaweit über 5 Millionen Unterschriften gegen sogenannte Uploadfilter gesammelt. Dies hat in Brüssel offenbar niemand interessiert. Schlimmer noch, die Europäische Kommission veröffentlichte einen Blogpost, in dem sie die Kritiker der Reform als "Mob" bezeichnete.viiiEs wurde im EU-Parlament selbstverständlich für Uploadfilter gestimmt. Mit einer solchen Arroganz verliert die EU auch Unterstützer bei den jungen Menschen.

EU – Lobbyisten an der Macht

25.000 Lobbyisten mit einem Budget von 1,5 Milliarden Euro arbeiten in Brüssel, "zwei Drittel davon vertreten Unternehmensinteressen" laut Lobbycontrol. Den 454 Nichtregierungsorganisationen stehen 948 Unternehmens- und Branchenverbände, 645 Unternehmen und Unternehmensgruppen sowie 444 Lobbyagenturen und Lobbykanzleien gegenüber.

Lobbycontrol hat bei der Auswertung von 22 der 28 EU-Kommissare festgestellt, dass jeder Dritte sich mit Wirtschaftsvertretern getroffen habe. Das Klima- und Energieressort treffe acht Mal Konzernvertreter, bevor es eine Umweltorganisation treffe. Völlig überraschend hat der EU-Kommissar für Klimaschutz und Energie, Miguel Arias Canete, während seiner Amtszeit vor allem Gas-Infrastrukturprojekte gefördert. Der EU-Kommissar für Haushalt und Personal Günther Oettinger lädt auch mal gerne handverlesene Gäste aus der Wirtschaft zu einem "Mini-Davos" in den mondänen Skiort Lech am Arlberg ein.ix

Die Euro-Lüge

Der größte Unfug ist die Aussage Angela Merkels: scheitert der Euro, dann scheitert Europa. Erstens ist Europa ein Kontinent – für uns der beste der Welt - und nicht gleichzusetzen mit der EU geschweige denn dem Euro. Zweitens trennt der Euro die EU anstatt sie zu einen, da er viel zu stark für den Süden Europas und viel zu schwach für Deutschland ist. Dies haben wir in unseren Büchern immer wieder fundiert aufgezeigt. Unter dem Euro werden weder Italien, noch GriechenlandFrankreich… wirtschaftlich auf die Beine kommen. Der Euro ist politisch gewollt und wird bis zum bitteren Ende verteidigt.

Die meisten Deutschen profitieren nicht vom Euro. Zweifellos ist der Euro ein Subventionsprogramm für die exportorientierte Industrie in Deutschland. Folglich profitieren insbesondere die Aktionäre und (weniger) die Mitarbeiter dieser Branchen. Der Anteil nicht-deutscher Eigentümer an den DAX-Konzernen liegt bei über 50 Prozent. Folglich fließt ein Großteil der Dividenden außer Landes. Ferner sind erhebliche Wohlstandsverluste für andere zu verzeichnen. Wir Konsumenten können nicht mehr wie früher von der höheren Kaufkraft der eigenen Währung profitieren, wenn wir beispielsweise im Euroraum Urlaub machen, müssen dafür aber keinen Ausweis mehr an der Grenze vorzeigen.

Der schwache Euro und das wegen der Rettungspolitik der EZB tiefe Zinsniveau haben den Wettbewerbsdruck für die deutsche Wirtschaft erheblich gesenkt und in Folge dessen sind die Produktivitätszuwächse in Deutschland deutlich zurückgegangen. Es wurde weniger in Deutschland investiert. Es gab weniger technischen Fortschritt und zusätzlich ist Deutschland besonders in den weniger produktiven Bereichen gewachsen. Kontinuierlich erodiert so unsere Wettbewerbsfähigkeit. Dies wird in Zukunft zu einem Rückgang des Wachstums in Deutschland führen.

Obendrein stellt sich die Frage, ob Deutschland tatsächlich etwas von den Handelsüberschüssen hat, die es mit den anderen Ländern des Euroraumes erzielt. Diese Überschüsse bedeuten, dass Deutschland immer höhere Forderungen gegen Länder aufbaut, die oftmals bis zur Halskrause verschuldet sind. Die zins- und tilgungsfreien Target2-Kredite der Bundesbank sind mittlerweile bis auf knapp eine Billion Euro angeschwollen. Die Target 2 Salden unterstreichen die Dysfunktionalität der Kunstwährung. Sie sind als Fieberkurve der Eurozone zu sehen. Die Chance, dass Deutschland einen großen Teil des Geldes nie wieder sieht ist unserer Ansicht sicher.

Der Euro zwingt Deutschland zur zinslosen Kreditvergabe an Schuldner – wie beispielsweise Italien, Griechenland… - welche oftmals faktisch bankrott sind. Eigentlich könnten wir unsere Waren auch gleich verschenken. Die EZB forciert ebenfalls die Umverteilung in der Eurozone. Extrem niedrige Zinsen belasten die Halter von Finanzforderungen (Deutschland) und begünstigen Schuldner und Besitzer von Sachvermögen (Italiener, Franzosen…). Dies werden die Deutschen jedoch erst dann erkennen, wenn es bereits zu spät ist, nämlich dann, wenn Millionen von Deutschen ihre Lebensversicherungen ausgezahlt bekommen. Altersarmut ist vorprogrammiert!

Der Euro und die Eurozone befinden sich immer noch auf der Intensivstation, am Leben gehalten mit Billionen an frisch gedruckten Euros. Die vollkommen irrsinnige Politik der Europäischen Notenbank hält einerseits faktisch bankrotte Staaten und Zombieunternehmen wie italienische Banken am Leben und sorgt andererseits für eine gigantische Immobilienblase in Deutschland. Sie hat mit dafür gesorgt, dass Wohnen zum Luxusgut geworden ist. Obendrein werden noch immer Sparer dank der historisch einmaligen Nullzinsphase enteignet und der europäische Bankensektor vollkommen zerstört.

Deutsche Grenzen kann man nicht schützen – EU-Außengrenzen schon

Angela Merkel hat gesagt, 3.000 Kilometer deutscher Grenzen könne man nicht schützen.x Dennoch will sie Europas Außengrenzen schützen.xi Wenn man die deutsche Grenze anscheinend nicht schützen kann wie soll man dann alleine die griechische Grenze mit ihren 3.054 Inseln sichern? Diese Logik möchte uns mal einer bitte erklären. Wenn Regierungspolitiker weiterhin solchen Unfug verbreiten, dann werden sie fortwährend an Glaubwürdigkeit verlieren und den Aufstieg populistischer Kräfte befeuern. Die Aussage von Annegret Kramp-Karrenbauer: „Die einzigen, die Schengen derzeit perfekt nutzen, sind kriminelle Elemente und nicht die Sicherheitsbehörden“xii erübrigt sich jeglicher Kommentierung.

Nach der Wahl knallt’s

Auf Grund all der oben aufgeführten Gründe werden die Regierungsparteien berechtigterweise verheerende Ergebnisse einfahren. Angela Merkel wird voraussichtlich das Zepter der Macht an Annegret Kramp-Karrenbauer übergeben und bei der SPD wird nach einem unterirdischen Wahlergebnis Andrea Nahles nicht mehr haltbar sein. Wie lange die GroKo dieses Beben aushalten wird steht in den Sternen. Der einzige Grund warum die SPD noch an der GroKo festhält ist die Angst vor einem desaströsen Wahlergebnis bei Neuwahlen und dem damit einhergehenden Verlust zahlloser gut dotierter Pöstchen.

EU- und Eurokritische Parteien weiter auf dem Vormarsch

In ganz Europa werden extreme und EU-kritische Kräfte starke Gewinne verzeichnen. Dieser Trend wird auch insgesamt anhalten solange die Politik sich nicht grundlegend ändert. Den etablierten Parteien läuft immer mehr das Wahlvolk davon und verstärkt auch die Wirtschaft. Egal ob in Frankreich, Italien, Großbritannien, Ungarn, Österreich… werden immer mehr EU-Gegner in das EU-Parlament einziehen und dementsprechend das Machtgefüge erheblich verschieben. Die Brexit Partei von Nigel Frage hat es bei den Umfragen auf Anhieb auf Platz 1 geschafft. Die Menschen wollen endlich Klarheit, keine Beruhigungspillen und Sonntagsreden, nicht mehr für dumm verkauft werden und keine Lügen mehr. Unsere Demokratie befindet sich auf Grund der desaströsen Politik und Inkompetenz der Regierungsparteien in einem bedrohlichen Zustand. Wenn sich jetzt nicht radikal etwas ändern wird, dann knallt‘s wie in unserem letzten Buch beschrieben.

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May 08 2019

Der fehlende Deckungsbeitrag der Zuwanderung

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Damit Zuwanderung einen Beitrag zur Lösung unserer demografischen Herausforderungen leistet, müssen die Zuwanderer im Schnitt so viel verdienen, wie die schon hier lebende Bevölkerung. Es genügt auch nicht, Sozialbeiträge zu bezahlen. Wir brauchen auch deutliche Steuerzahlungen, um das Gemeinwesen (und die Umverteilungsmaschinerie) am Laufen zu halten. Wie steht es doch so schön in der von der Bertelsmann-Stiftung bezahlten und seither falsch verkauften Studie:
„Eine Wiederholung der Gastarbeitereinwanderung ist weder hinsichtlich der erwähnten Tragfähigkeitslücke noch mit Blick auf den Arbeitsmarkt im 21. Jahrhundert ökonomisch sinnvoll. Wissend um die schon erwähnten demografischen Entwicklungen, ist es mit Blick auf die Wohlstandssicherung in Deutschland hingegen sinnvoll, ja geradezu geboten, qualifizierte Einwanderer ins Land zu holen.“ – bto: und die qualifizierten Menschen im Land zu halten, wie ich in meinem Buch und auch hier immer wieder betone!

Es ist wirklich wichtig, auf die Qualifikation zu achten! Ein Mensch auf Sonder- oder Hauptschulniveau wird nicht durch Grenzübertritt zum Akademiker. Das muss man bedenken, wenn man sich die Zuwanderer ansieht. Hier eine Aufstellung der Leistungsfähigkeit in Mathematik, dem wohl entscheidendsten Indikator für künftige Innovationskraft:

Quelle: Gunnar Heinsohn

Man muss nur schauen, aus welchen Ländern die Zuwanderung erfolgt und man hat einen Indikator für die Integrationsfähigkeit. Übrigens gibt es in den jeweiligen Staaten durchaus Höher- bis Höchstqualifizierte. Doch wohin wandern diese aus? Jedenfalls überwiegend nicht zu uns.

Dies muss man im Hinterkopf haben, wenn man liest, dass jeder zweite Zuwanderer bei Deutschtests am Mindeststandard scheitert. Das widerspiegelt Lernbereitschaft und -fähigkeit.

So berichtet die WELT:

  • „(…) im vergangenen Jahr (haben) 51,5 Prozent der 172.471 Migranten, die erstmalig am Deutschkurs teilnahmen, das Kursziel „Sprachniveau B1“ nicht erreicht. Im Vorjahr waren es rund 48 Prozent gewesen. Im Jahr 2016 hatten knapp 38 Prozent der Teilnehmer beim ersten Mal das Kursziel verfehlt.“ – bto: Viele Migranten haben keinen Deutschkurs belegt. Dies auch nur als weitere Information, die verdrängt wird.

Das aber hindert jene nicht, die glauben, jeder Mensch könnte die höchsten Anforderungen der Bildung erreichen, wenn man ihn nur ließe, nach „mehr“ zu rufen (was auch immer, im Zweifel Geld und Anstrengung von uns, nicht von den Migranten):

  • „Die integrationspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Filiz Polat, kritisierte dagegen: ‘Das Bundesinnenministerium palavert zwar ständig von einer angeblichen Qualitätsoffensive, verspricht eine langwierige Evaluation, passiert ist aber bisher noch nichts.’ Nicht die Geflüchteten seien das Hauptproblem bei den Sprachkursen, sondern das mangelhafte System BAMF, sagte sie.“ – bto: Das ist so realitätsfern, dass man es nur als Ideologie verbuchen kann. Doch mit welchem Ziel? Denn auch Frau Polat will im Alter versorgt sein.

Womit wir bei dem grundlegenden Problem sind. Nach Deutschland kommen jene, die woanders nicht genommen und schon gar nicht so gut versorgt werden. Das hat mit den ökonomischen Anreizen zu tun. Hier nochmals die Fakten:

Quelle: Citi, University of Oxford

Kein Wunder, dass man lieber nach Deutschland kommt, obwohl das Wetter in Italien (von 2018 abgesehen) so viel schöner ist. Übrigens weiß ich nicht, was passieren würde, wenn man diese Analyse mal breit in den deutschen Medien diskutieren würde.

In der NZZ erschien passend dazu ein nüchterner Kommentar von jemandem, der offensichtlich rechnen kann. Kernaussage: Wenn Top-Verdiener gehen und Leistungsempfänger einwandern, dann geht das auf Dauer nicht. Richtig. Aber auch dies ist ein Tabu im politischen Berlin und man fragt sich, ob die es wirklich nicht verstehen oder aber partout nicht verstehen wollen.

Kein Wunder, dass die Klügeren Reißaus nehmen:

  • „Übersehen wird dabei ein anderes Problem: dass etwa aus dem wirtschaftlich prosperierenden Deutschland viele Hochqualifizierte auswandern. Deutschland ist, wie einst im 19. Jahrhundert, wieder ein Auswanderungsland, ohne dass dieses Phänomen in der deutschen Öffentlichkeit diskutiert werden würde.“ – bto: Auch so ein Tabu.
  • „Es sind aber keine deutschen Erntehelfer, sondern Hochqualifizierte, die heute fortgehen, um im Ausland zu arbeiten. Deutsche Ärzte in der Schweiz und Norwegen, aber auch deutsche Ingenieure in Australien gehören zu diesen leisen Auswanderern. (…) Da es sich nicht um Geringqualifizierte handelt, hat schon eine kleine Zahl von Emigranten nennenswerte Effekte.“ – bto: Vor allem sind es diejenigen, die den Laden finanzieren.
  • „2017 lag Deutschland gemäß Weltbank auf Platz 9, hinter klassischen Auswanderungsländern wie Indien, China oder den Philippinen.“ – bto: Maßstab sind hier die Überweisungen aus dem Ausland zurück. Ich denke, dies unterschätzt noch den Effekt, weil bei uns die Auswanderer im Unterschied zu Entwicklungsländern nicht eine Familie zuhause ernähren müssen.
  • „Angestammte Einwanderungsländer sind in der Lage, wirtschaftliche Anreizstrukturen für hochqualifizierte Zuwanderer und Einheimische zu schaffen.“ – bto: und wir nicht. Wir vergraulen qualifizierte Einheimische und ziehen unqualifizierte Ausländer an. Darauf muss man erst mal kommen! Und dann, wenn Letztere sich nicht integrieren, weil es auch am erforderlichen Niveau fehlt, dann liegt es nicht an denen, sondern an uns.
  • „Deutschland hingegen verbindet die Auswanderung Hochqualifizierter mit der Einwanderung Geringqualifizierter. Die auf Kosten der deutschen Steuerzahler ausgebildeten Mediziner und Ingenieure maximieren ihren persönlichen Nutzen, was nachvollziehbar und legitim ist. (…) Angestellte Ärzte in leitender Funktion verdienen in Deutschland ein Drittel dessen, was für vergleichbare Positionen in Australien oder den USA gezahlt wird. Dort reichen Jahresgehälter angestellter Ärzte bis zu 450 000 Euro. In Dänemark oder der Schweiz liegen die Gehälter immerhin beim Doppelten des deutschen Wertes.“ – bto: Und bei uns darf man dann beim 1,3-fachen Durchschnittseinkommen den Spitzensteuersatz bezahlen!
  • „Ein Assistenzarzt an einem deutschen Krankenhaus verdiente 2018 brutto rund 81 000 Euro und damit gerade einmal 4300 Euro mehr als ein Lastwagenfahrer, der in den USA für die Handelskette Walmart arbeitet. Nach Steuern und Sozialabgaben hat der Trucker ein höheres Nettoeinkommen als der deutsche Mediziner.“ – bto: Ich denke, das muss man nicht mehr kommentieren.
  • „Für die Einwanderungsländer ist die Einwanderung Hochqualifizierter ein lohnendes Geschäft. Diese Arbeitskräfte erhöhen die Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung des Landes und tragen so zu einer Festigung des Lebensstandards der einheimischen Bevölkerung bei. (…) Deutschland dagegen hat mit seinem «brain drain» das Nachsehen.“ – bto: Das ist Dreisatz!
  • „Die grosse Zahl von Zuwanderern mit geringer Qualifikation senkt zum einen die durchschnittliche Wirtschaftsleistung, zum anderen werden die Sozialsysteme belastet. Gerade bei den in Deutschland lebenden Flüchtlingen zeigt sich diese Problematik deutlich. Im August 2018 bezogen 6,6 Prozent der Gesamtbevölkerung, aber 63,7 Prozent der Flüchtlinge die Grundsicherung Hartz IV. Von den 1,7 Millionen Flüchtlingen, die in Deutschland registriert sind, gehen 361 000 einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Da viele Migranten nicht über eine auf dem deutschen Arbeitsmarkt nachgefragte Qualifikation verfügen, bleiben ihnen nur Hilfstätigkeiten: putzen, kellnern, schleppen.“ – bto: Also, sie zahlen nicht ein, sondern kosten was. Die, die nichts mehr kosten (wohl aber deren Ausbildung, die wir bezahlt haben!) und einzahlen könnten, wandern aus. Man muss Politiker sein, um zu denken, dass das eine gute Strategie ist!
  • „Viele Beobachter meinen, dass allein die Aufnahme einer Hilfstätigkeit schon dazu führt, dass ein Zuwanderer sich selbst finanziert. Dies ist nicht der Fall. Deutschland gehört nicht nur zu den Ländern mit der höchsten Belastung von Arbeitseinkommen durch Steuern, sondern auch durch Sozialabgaben. Die Krankenversicherungsprämien eines Gutverdienenden belaufen sich in der gesetzlichen Versicherung derzeit auf etwa 830 Euro pro Monat einschließlich des hälftigen Anteils der Arbeitgeber. Der Bundesfinanzminister überweist den Krankenkassen aber lediglich rund 100 Euro pro Person und Monat. Die Besserverdienenden subventionieren die Bezieher von Sozialleistungen einschließlich der Zuwanderer.“ – bto: So ist es, die Umverteilung findet auch in den Sozialsystemen statt.
  • „Mittel- und langfristig steuert Deutschland auf eine strukturelle Krise in der Wirtschafts- und Sozialpolitik zu. Leistungsträger verlassen das Land und schwächen die wirtschaftlichen Perspektiven. Den gleichen Effekt hat die Zuwanderung von Geringqualifizierten. Um diese problematische Entwicklung zu ändern, müsste die deutsche Politik dafür sorgen, dass die Steuer- und Abgabenlast sinkt und zugleich die Gehälter von Hochqualifizierten so stark steigen, dass sie im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig werden. In der heutigen politischen Atmosphäre, die von einer übergroßen Koalition von Umverteilungsbefürwortern im Bundestag geprägt ist, ist diese Forderung nach mehr Ungleichheit und weniger Sozialleistungen indes utopisch. Es fehlt an Einsicht, welche Folgen es für Deutschland hat, dass es seine eigenen Talente nicht mehr im Land halten kann.“ – bto: Das ist ein wesentlicher Aspekt meiner Thesen vom Märchen vom reichen Land.

→ welt.de: „Jeder zweite Zuwanderer scheitert bei Deutschtests am Mindeststandard“, 12. April 2019

→ nzz.ch: „Wenn Hochqualifizierte gehen und wenig Gebildete kommen – Deutschlands doppeltes Migrationsproblem“, 6. April 2019

May 07 2019

Via Yella, von ungenannter Freundin:

"Ich möchte ein klitzekleines Skandälchen mit Euch teilen.

Kürzlich wurde ja vom Bundesverfassungsgericht entschieden, dass betreute geistig behinderte Personen in Zukunft wählen dürfen. Das gleiche Recht sollen auch Straftäter bekommen, die wegen Schuldunfähigkeit in einer psychiatrischen Klinik untergebracht sind. So weit, so schlecht.

Meine Mutter ist gerade 88 geworden und aufgrund ihrer Demenz in einem Pflegeheim untergebracht. Seit ich wieder in meiner Heimatstadt bin, habe ich selbstredend die offizielle Betreuung übernommen. Also frug ich nun im Pflegeheim nach, wie es mit den dementen Personen gehandhabt wird. Bekommen diese Wahlunterlagen? Dürfen sie wählen? Die Antwort lautete: Ja. Die Wahlunterlagen kommen und werden ohne großes Aufhebens an die jeweiligen Betreuer oder Angehörigen versandt. Entsetzt stiefelte ich zur Gemeinde und hakte nach. Die Antwort: Naja, ja, es sei leider so. Auch bei Briefwahlunterlagen, die an Haushalte verschickt würden, könne man ja schlecht kontrollieren, ob für Ältere gewählt wird, die es nicht mehr alleine entscheiden können, ob der Mann für die Frau wählt oder umgekehrt, ob unter Druck gewählt wird etc. Ich starrte die Beamtin ungläubig an. Was für eine Begründung.

Es ist also so, dass bestimmte Personen einfach mal so 2 Mal wählen dürfen (in Worten ZWEI Mal) in Deutschland. Oder mit anderen Worten: Als Betreuer einer dementen Person hat man in Deutschland doppeltes Stimmrecht. Denn was ist es denn anderes? Meine Mutter beispielsweise hat überhaupt keine räumliche, geschweige denn politische Orientierung mehr. Das Kurzzeitgedächtnis hält ca. 5 Minuten, danach ist wieder alles neu. Diese Menschen sind geistig nicht mehr in dieser Welt.

Nun kenne ich meine Mutter und weiß, wie zeitlebens ihre politische Einstellung war. Ich kann mich also danach richten. Ich habe mit ihr gesprochen und versucht, ihr innerhalb dieser vorher genannten 5 Minuten alles zu erklären, was sie wissen muss. Sie sagt: Bitte wähle für mich das, was Du auch wählst. Ich sage: Nein, das kann ich nicht, Du musst mir sagen, was Du wählen möchtest. Sie sagt: Ich wähle das, was Du wählst. Und so geht das in einem fort.

Normalerweise müsste ich ihre Unterlagen schreddern und in die Tonne werfen. Aber das werde ich nicht tun. Warum? Die Zahl der Demenzkranken in Deutschland wird auf 1,5 Millionen geschätzt. Nehmen wir einen kleinen Teil davon, der per se nicht wählt, weg. Noch einen kleinen Teil, dessen Angehörige/Betreuer nicht für die demente Person wählen. Wieviele von den übrig Gebliebenen – lass uns großzügig sein und von einer Million ausgehen – wieviele von denen sind in der Lage, eine Wahlentscheidung zu treffen? Und wieviele davon haben amtliche Betreuer – keine nahen Angehörigen also, die wirklich im Sinne der Betreuten wählen würden? Wieviele davon werden überhaupt nicht gefragt? Wieviel legitimierter Wahlbetrug existiert in dieser Hinsicht?

Und wenn man dann davon ausgeht, wieviele Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Sozialsonstiges als Betreuer arbeiten? Und welche Wahlpräferenz, meint Ihr, haben diese Personen? Als ich noch in Hamburg wohnte, habe ich meiner Mutter einen amtlichen Betreuer unterstellt, weil ich nicht vor Ort war, um akut wichtige Entscheidungen zu treffen, Notfälle abzufangen, Behördengänge etc. zu tätigen, ein Ansprechpartner für das Heim zu sein etc. Der Betreuer war ein sehr korrekter Mensch, der mich ständig auf dem Laufenden hielt und jegliche Entscheidungen vorab mit mir besprach. Eines Tages gab er jedoch seine Betreuungen allesamt auf und wurde Rechtsanwalt. An seine Stelle trat eine Dame, die Berufsbetreuerin ist. Ich konnte sie mir nicht aussuchen. Ich möchte hier nicht noch weiter ausholen, aber ein Anruf von ihr genügte, um meiner sowieso schon halb getroffenen Entscheidung, in meine Heimatstadt zurückzukehren, den letzten saftigen Tritt zu verpassen. Diese Frau hätte, wäre ich immer noch in Hamburg, für meine Mutter gewählt, und zwar ohne mit der Wimper zu zucken. Und ich bin auch ziemlich sicher, was sie gewählt hätte. Das ist nichts anderes als legitimierter Wahlbetrug. Und ich glaube nicht, dass die Gemeinde meiner Mutter eine Ausnahme ist."

May 05 2019

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True maps of pollution - but nobody cares. 
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May 04 2019

Paul Joseph Watson banned from Facebook and Instagram

May 02 2019

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Sometimes the "M" is silent
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April 30 2019

5653 a609 500
Merkelismus @ Work
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April 29 2019

INTERVIEW MIT SUSANNE SCHRÖTER „Der politische Islam will ein Klima der Angst“


Susanne Schröter, Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam hat eine Konferenz zum Thema „Das islamische Kopftuch – Symbol der Würde oder der Unterdrückung?“ geplant – und damit einen islampolitischen Shitstorm gegen sich persönlich ausgelöst. TE berichtete. Tomas Spahn sprach mit ihr über den Vorgang – und über die Ziele, die hinter der Kampagne stecken.
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