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September 14 2019

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Ist doch kein Problem, oder?
Reposted byp856 p856
Kein Scherz: Saudi Arabien eines der reichsten Länder der Welt, bekommt von Deutschland Hilfe, damit es seine Grenzen gegen illegale Einwanderer schützen kann!! Keine Satire

September 12 2019

The whole aim of practical politics is to keep the populace alarmed — and hence clamorous to be led to safety — by menacing it with an endless series of hobgoblins, all of them imaginary."  "The urge to save humanity is almost always only a false face for the urge to rule it.
— H L Mencken
Reposted byp125 p125
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Klatschende Ohrfeige
Reposted bynazghulincontrovertiblemoebiusp856yogrtteijakoolAtariDickieGoldwirev2pxbongchef

Aus der Rede der größten Kanzlerin aller Zeiten, gehalten am 11.9.2019 im Bundestag:

“Eine Frage, ob wir bereit sind, als Industriestaaten etwas dafür zu tun, dass den Abdruck an Ressourcenverbrauch, den wir hinterlassen haben, dass die Industrieländer auch an der vorderen Front dabei sind, etwas zu tun, damit wir diesen Fußabdruck überwinden (sic!) und den Klimaanstieg (sic!) oder den Temperaturanstieg stoppen oder zurückdrehen.“

Hierzu ein Kommentar:

“Le style c'est l'homme même.
Merkels Sprach"stil" spiegelt jedenfalls trefflich ihr Agieren (falls man es so nennen möchte): Sie rudert planlos im Ungefähren, nichts stimmt, nicht einmal die schlichteste Grammatik; noch vor dem Satzende hat sie vergessen, wie sie gestartet ist. Es ist ihr auch komplett schnurz. Sie plappert und pladdert einfach weiter, von keines Gedankens Blässe angekränkelt. Das Ganze inhaltsfrei, schlafwandelnd, ach was: -wankend, eine Qual für jeden Zuhörer. Unbeholfen, ungeschlacht, im Grunde primitiv.“

BTW: Welchen Industriestaat meint diese Kompetenzatrappe?

Reposted byswissfondue-interimp856
8417 0464 500
Darauf läuft es immer hinaus....
Reposted bykonianderer-tobi

September 08 2019

Understanding Bitcoin’s Price Movements

Reposted byKokosem Kokosem

Erderwärmung bescherte Römischem Reich fette Jahre


Heute gilt der Klimawandel als Ursache globaler Katastrophen. Für die Menschen der Antike waren Warmzeiten dagegen Garanten für gute Ernten. Kälte bedeutete Hunger, Not und Invasionen.

Olivenbäume, Weinreben und anderes, was man eher aus wärmeren Regionen kennt, warf vor 2000 Jahren auf britischem Boden Erträge ab. Tacitus (58-117), der so akkurate römische Historiker, hat es der Nachwelt überliefert. Heute, im Zuge der Klimaerwärmung etwa 2000 Jahre später, beginnt der Weinanbau im Süden Englands erneut. Rund 400, meist kleine Winzereien sind dort bereits entstanden. Zu Tacitus’ Zeiten soll man auf rund 500 Weinbergen geerntet haben.

Mit Olivenbäumen versucht es heute noch kein Brite, dafür müsste es wohl noch wärmer werden. Damals, in den Jahren um die Zeitwende, war alles möglich auf der Insel. Die vergleichsweise hohe Durchschnittstemperatur, Niederschläge, Sonnenschein, es passte für eine gedeihliche mediterrane Landwirtschaft.

Kein Wunder deshalb, dass Historiker bisher noch alle wärmeren Perioden, die der stete Klimawandel den Menschen immer wieder bescherte, als „Klimaoptimum“ bezeichnen – eine Sprachregelung noch aus der Zeit, bevor die Klimadebatte heiß lief. Heute warnen die meisten Klimaforscher beim Thema Erderwärmung vor einem Zuwachs an Naturkatastrophen, dem Meeresspiegelanstieg und der Unbewohnbarkeit weiter Landstriche. Ein Gipfeltreffen in Paris steht dieser Tage ganz im Zeichen dieser Prophezeiungen. Warmzeiten in der Geschichte sehen Historiker dagegen eher positiv.

Tacitus erfreute sich des „Römischen Klimaoptimums“, die Zeit 1000 Jahre später wird als das Mittelalterliche Optimum geführt. Besonders markant war wohl das Optimum im frühen Holozän, als sich nach der Eiszeit vor 11.000 Jahren große Teile der Nordhalbkugel in 50 Jahren um etwa zehn Grad erwärmten.

Nicht nur diese Beispiele zeigen: Nennenswerte, nachhaltige Wechselzeiten im athmosphärischen Geschehen blieben nie reine Naturereignisse. Anhaltende Ausschläge zwischen Himmel und Erde beeinflussten immer auch das gesellschaftliche und politische Geschehen. Gerade erst, wohl im Hinblick auf den zur Zeit laufenden Klimagipfel in Paris, legte Ronald D. Gerste sein neues Buch vor: „Wie das Wetter Geschichte macht. Katastrophen und Klimawandel von der Antike bis heute“. Es ist nicht das erste zum Thema. Als der IPCC im Jahr 2007 seinen vorletzten Sachstands-Bericht vorlegte, den aufsehenerregendsten bisher, lagen gleich drei einschlägige Neuerscheinungen in den Buchläden aus.

Gerste führt uns durch die säkularen Klimawandelereignisse der letzten zweieinhalbtausend Jahre, aber auch durch kurzes, heftiges Wettergeschehen, das hier das Kriegsgeschick lenkte, da Revolutionen auslöste. Ein Satz aus seinem Buch lässt aufhorchen: „Warmperioden stehen eher für eine wirtschaftliche Blüte.“ Auch bei ihm steht dabei der „klassische“ Fall im Vordergrund: Aufstieg und Untergang des römischen Reiches.

Voraussetzung für die Blüte des Imperiums war politische und wirtschaftliche Stabilität, die dem Volk „panem et circenses“ sicherten, Brot und Unterhaltung. „Dies gelang über viele Dekaden, weil Schiffe aus Ägypten, der ‚Brotkammer des Reiches‘, Rom mit Korn versorgten“, schreibt Gerste. „Die Fruchtbarkeit des Niltales und die außerordentlich günstigen klimatischen Verhältnisse in anderen Teilen des Reiches waren ganz wesentliche Voraussetzungen.“ Für fast 200 Jahre der römischen Zeit lägen Daten vor, die zeigen, „dass in der Zeit zwischen 30 vor und 155 nach Christus die für eine ausreichende Bewässerung der Felder optimale Flut wesentlich öfter eintrat als im dritten nachchristlichen Jahrhundert – als sich das Klimaoptimum der Römer ebenso wie ihr Imperium schon im Niedergang befanden“.

In den folgenden Jahrtausenden lagen die Temperaturen mehrfach rund ein Grad über den heutigen. Die Neolithische Revolution nahm ihren Lauf und die Menschen konnten von Jägern und Sammlern zu Ackerbauern und Viehzüchtern aufsteigen, Vorratswirtschaft betreiben, schließlich erste Hochkulturen entwickeln, im „Fruchtbaren Halbmond“ des heutigen Orients, unabhängig davon aber auch im fernen China.

Nicht nur diese Beispiele zeigen: Nennenswerte, nachhaltige Wechselzeiten im athmosphärischen Geschehen blieben nie reine Naturereignisse. Anhaltende Ausschläge zwischen Himmel und Erde beeinflussten immer auch das gesellschaftliche und politische Geschehen. Gerade erst, wohl im Hinblick auf den zur Zeit laufenden Klimagipfel in Paris, legte Ronald D. Gerste sein neues Buch vor: „Wie das Wetter Geschichte macht. Katastrophen und Klimawandel von der Antike bis heute“. Es ist nicht das erste zum Thema. Als der IPCC im Jahr 2007 seinen vorletzten Sachstands-Bericht vorlegte, den aufsehenerregendsten bisher, lagen gleich drei einschlägige Neuerscheinungen in den Buchläden aus.

Gerste führt uns durch die säkularen Klimawandelereignisse der letzten zweieinhalbtausend Jahre, aber auch durch kurzes, heftiges Wettergeschehen, das hier das Kriegsgeschick lenkte, da Revolutionen auslöste. Ein Satz aus seinem Buch lässt aufhorchen: „Warmperioden stehen eher für eine wirtschaftliche Blüte.“ Auch bei ihm steht dabei der „klassische“ Fall im Vordergrund: Aufstieg und Untergang des römischen Reiches.

Voraussetzung für die Blüte des Imperiums war politische und wirtschaftliche Stabilität, die dem Volk „panem et circenses“ sicherten, Brot und Unterhaltung. „Dies gelang über viele Dekaden, weil Schiffe aus Ägypten, der ‚Brotkammer des Reiches‘, Rom mit Korn versorgten“, schreibt Gerste. „Die Fruchtbarkeit des Niltales und die außerordentlich günstigen klimatischen Verhältnisse in anderen Teilen des Reiches waren ganz wesentliche Voraussetzungen.“ Für fast 200 Jahre der römischen Zeit lägen Daten vor, die zeigen, „dass in der Zeit zwischen 30 vor und 155 nach Christus die für eine ausreichende Bewässerung der Felder optimale Flut wesentlich öfter eintrat als im dritten nachchristlichen Jahrhundert – als sich das Klimaoptimum der Römer ebenso wie ihr Imperium schon im Niedergang befanden“.

Die „fetten“, weil warmen Jahre schienen damals nicht enden zu wollen. Die Bevölkerung wuchs vehement, auch das Reich. Ins Zentrum jener Zeit, von 98 bis 117, fiel seine größte Ausdehnung unter Trajan. Anschließend galt er unter den römischen Gelehrten als der „beste“ Kaiser, als „optimus“ – im Klimaoptimum. Nicht nur im Niltal übrigens könnte es damals fruchtbarer gewesen sein, auch die Sahara in ihrer Mitte war zumindest in den wärmsten Zeiten des Holozäns bewachsen und bewohnt. Entsprechend bemerken Forscher heute, da es wieder wärmer wird, eine Begrünung von der Sahelzone im Süden in die Wüste hinein.

Die Debatte darüber, wie warm genau es im römischen Optimum im Vergleich zu heute war, ist nicht entschieden. Gleich warm, ein paar Zehntelgrad wärmer oder kühler? Bohrungen in die Vergangenheit – in Baumringe oder Bodensedimente – geben keine Gewissheit. Die Gletscherausdehnung ist, heute wie damals, ein unsicherer Indikator, weil hierbei der Regen mitspielt.

Glaziologen gehen davon aus, dass sich die Gletscher zur Römerzeit wohl stärker zurückgezogen hatten als heute und die Alpen leicht passierbar waren. Mit Sicherheit war dies während der Optima im früheren Holozän der Fall, als sie womöglich ganz geschmolzen waren. Zeuge davon ist Ötzi, der vor 5000 Jahren beim Gang über die Alpen umkam und dessen Leiche unter einem neuen Gletscher verschwand.

Im dritten Jahrhundert dann der Niedergang: Die Auflösung des Römisches Reiches, auch befördert durch ein fünfhundert Jahre währendes „Klimapessimum“. Und zwar in doppelter Hinsicht. Zum einen blieben nun, in kälteren Zeiten, die guten Ernten in Nordafrika und in der Heimat selbst aus, der Wohlstand war Vergangenheit. Zum Zweiten machte die Klimaabkühlung das Leben weiter im Norden und Osten Europas ungemütlich. Sie war einer der Gründe für die große Völkerwanderung, die nun einsetzte. Goten, Franken und Vandalen drangen auf das Reichsgebiet vor, ihrerseits getrieben von den Hunnen, die in Asien selbst dem raueren Klima entflohen.

Erst im neunten Jahrhundert, zu Zeiten Karls des Großen, stellten sich wieder bessere Bedingungen ein. Erneut wurde das Klima wärmer, das Mittelalterliche Optimum stand ins Haus. Dieses Mal zum Gewinn vor allem für Mitteleuropa, wo die Landwirtschaft höhere Erträge abwarf und so die Bevölkerung großer Städte miternähren konnte, die bald, kurz nach dem ersten Millennium, nördlich der Alpen gegründet wurden.

Zu Klage freilich gaben Wetterextreme im warmen Klima schon damals Anlass. Aus Nürnberg wurde im Jahr 1022 berichtet: „ ... dass viel Leut umb Nürnberg auff den Strassen vor großer Hitz verschmachtet und ersticket, auch sein viel Brunen vor großer Hitz versieget.“

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Easily offended people
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September 06 2019

4707 0ee6 500
De-personalisierter Ruhm
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Okay, der Staat fördert nachweislich mit seinen Geheimdiensten den Rechtsextremismus - um darauf dann letztlich Überwachung, Ausgrenzung und Verfolgung installieren zu dürfen? Oder warum wird die halbe Naziszene KÜNSTLICH aufgebaut und am Leben gehalten? Ebenso die linksextremen Seiten, die sind doch nicht weniger davon betroffen.
Reposted bysl420 sl420

September 03 2019

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PEAK IRONY
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September 02 2019

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Umberto Eco says it
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Ursula ist jetzt Klassensprecher
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Remember Galizia
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Mein Vorschlag an die nicht-sozialistischen Parteien, die sich fragen, warum ihre Stimmen in den Keller gehen:

1) Dem Wohle des Landes, ausgedrückt in Wohlstand, Fortschritt und Zivilisation, dienen und jede Politik unterlassen, die aus rein ideologischen Gründen diese Dinge gefährdet.

2) Machen, was das Wählerklientel will, und nicht, was macht- und parteipolitische strategischen Überlegungen dient. Diese aber unter Wahrung der persönlichen Freiheit. Wenn der Wähler Umverteilung, "Free-Stuff" oder Enteignung will, ist dies als Politik inakzeptabel.

3) Konsequent und nicht Schizophren in der eigenen Ideologie sein und am Sachthema diese in den Diskurs führen. Es gilt zu überzeugen und nicht zu beherrschen.

4) Den staatlichen Kernaufgaben dienen (Freiheit des Einzelnen schützen, Sicherheit innen und außen wahren, Rechtsstaatlichkeit) und nicht den Staat zum Instrument der eigenen Interesse auf Kosten der Freiheit machen.

5) Einen Scheiß auf das Ausland geben, sinnlose Interventionen und Einmischungen unterlassen, und tun, was diesem unserem Land zum Wohle gereicht.

6) Angemessene Protektion der deutschen Wirtschaft gegenüber ausländischen Angriffen betreiben (Dieselskandal etc.).

7) Sich der Rolle als Repräsentant bewusst sein und autoritäre Bevormundung unterlassen. Das eigenverantwortliche Bürgertum stärken und Macht abgeben, statt konzentrieren.

8) Demokratie liberalisieren und nicht sozialisieren. Demokratie darf niemals dazu genutzt werden, die Freiheit des Einzelnen einzuschränken. Sie findet ihre Grenzen an der Freiheit des Einzelnen in Leben, Freiheit von Zwang und Gewalt, und Eigentum.

9) Christlichkeit und Humanismus, sprich Eigenverantwortlichkeit und Freiwilligkeit im moralischen Handeln, zur Grundlage der gesellschaftlichen Solidarität machen.

10) Aus dem Leben der Menschen, dem Unternehmertum, dem Markt und der Wirtschaft raushalten!

von Julian Schloddarick 
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August 31 2019

Doorbell Camera Company Ring Has Partnered With Over 400 Police Departments


The Amazon-owned smart doorbell camera company Ring has partnered with 405 police and law enforcement agencies across the U.S., allowing those departments to request videos recorded by residents and ask for help in investigating crimes. 



On Wednesday, the company released an “Active Law Enforcement Map”showing which law enforcement agencies have already partnered with Ring and its app, Neighbors. The map, which will continuously updated, allows users to search if their community police department has partnered with Ring, which had not previously disclosed all of its law enforcement partners. 


“The mission has always been making the neighborhood safer,” Eric Kuhn, the general manager of Neighbors, told The Washington Post. “We’ve had a lot of success in terms of deterring crime and solving crimes that would otherwise not be solved as quickly.” 


Ein Pokerspiel um Hockeystick und Klimakatastrophe


Stellen Sie sich vor, sie sitzen bei einer Pokerpartie und haben gute Karten. Sie ahnen, dass Ihr Gegenüber ein lausiges Blatt hat, aber der grinst Sie nur an und erhöht die Einsätze. Ihnen geht langsam das Geld aus, aber sie gehen schließlich aufs Ganze und wollen sehen. Die Regeln sind klar, Karten auf den Tisch! Doch ihr Gegenüber grinst weiter und zeigt seine Karten nicht. Sicher, Sie gewinnen! Der Einsatz gehört Ihnen, aber Ihr Gegenüber behauptet frech, er habe gar nicht verloren, er habe nur eine Frist verstreichen lassen. Sein Blatt sei nach wie vor unschlagbar, er zeigt es Ihnen aber nicht! Was nach einem ganz miesen Spiel klingt, ist die Realität. Der Spieler, der „sehen“ wollte heißt Timothy Ball, der Typ mit dem „geheimen Blatt“ ist Michael Mann und das „Spiel“ fand vor wenigen Tagen am obersten Gericht von British Columbia in Kanada statt. Fall Sie von dieser Partie bisher nichts gehört haben, liegt das jedoch nicht daran, dass sie nur von „lokaler Bedeutung“ wäre. Die Bedeutung des Spiels ist groß, auch deshalb, weil sein Ausgang ein aus Angst errichtetes Gebäude ins Wanken bringt und dessen Fundament sich gerade in Treibsand verwandelt hat: Die Mär vom ausschließlich menschengemachten Klimawandel und ihre graphische Inkarnation, die Hockeystick-Kurve.

Wie alles begann

Oben: Manns „Hockeystick”, unten Balls Klimakurve. Quelle: ccfsh.org

Michael Mann ist niemand anderes als der Vater dieser Hockeystick-Kurve, einer Grafik der globalen Durchschnittstemperatur, die seit tausend Jahren angeblich nur so vor sich hin dümpelte, bis der Mensch mit der Industrialisierung dafür gesorgt hätte, dass die Temperatur rasant anstieg. Das sieht dann aus, wie ein Eishockey-Schläger, dessen Blatt in Richtung Klimakalypse weist. Beweis erbracht, Panik erzeugt! Und das lange vor Greta! Denn erst mal kam Al Gore, der die Kurve in seinem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ dramaturgisch einbaute. Ein ex-Vizepräsident der Demokraten zeigt uns in einem Oscar-prämierten Film ein Diagramm, von dem ein Wissenschaftler sagt, es beruhe auf Daten und Fakten und Gore erhält dafür auch noch den Friedensnobelpreis…was kann da schon schief gehen!

Doch Wissenschaft funktioniert nicht so, es sei denn, sie fällt der Politik in die Hände. Oder den Tatortreinigern und Türstehern bei Wikipedia. Dort ist zu lesen, dass „…In der wissenschaftlichen Literatur die grundsätzliche Korrektheit des Hockeyschläger-Diagramms nahezu durchgehend bestätigt“ wurde. Das Wörtchen „nahezu“ ist putzig, weil es eine ganze Reihe von Wissenschaftlern gibt, die das ganz anders sehen. Zum Beispiel jene 386, die auf einer „speziellen Liste“ stehen, damit deren Arbeiten nicht versehentlich im Fachblatt „Nature“ erscheinen (Sie ahnen es sicher: alles Leugner und Zweifler). Den Namen Tim Ball werden sie dort ebenso finden wie den Physiker Freeman Dyson oder den niederländischen Umweltökonomen Richard Tol, der 2014 aus Protest gegen das Abgleiten des IPCC in blanken Alarmismus den Weltklimarat verlassen hat. Tols Idee, die Menschheit könne wegen des Klimawandels Anpassungsmaßnahmen ergreifen, verschwand aus dem Zustandsbericht des IPCC.

Der Beweis der Hockeystick-Kurve bleibt aus

Was nun die wikipedieske These der „Bestätigung“ des Hockeystick-Diagramms angeht, gibt es eine allgemein anerkannte Methode, der sich jede wissenschaftliche Publikation unterziehen muss, um (vorbehaltlich späterer Falsifizierung) als anerkannt gelten zu können: Peer-Review. Man muss sich gefallen lassen, dass Fachkollegen (nicht nur ausgewählte) Daten und Methode unter die Lupe nehmen und hoffen, dass diese zu denselben Ergebnissen kommen (Verifizierung). Die alchemistische Methode, der Konkurrenz die eigenen geheimen Formeln und Beschwörungen vorzuenthalten, ist unzulässig, ebenso wie das Beharren auf einem wie auch immer gearteten „Konsens”. Wäre das anders, würden wir heute noch durch Untertauchen feststellen, ob eine Frau eine Hexe ist – das war nämlich auch einst „wissenschaftlicher Konsens”.

Wer Hockeystick-Kurven zeichnet, muss Daten, Algorithmen und die Hände vorzeigen, mit denen er beides in die gewünschte Form geknetet hat. Womit wir wieder bei der Pokerpartie vor dem kanadischen Gericht wären.

Timothy (Tim) Ball ist Wissenschaftler, ein vorlauter noch dazu und er tut das, was Wissenschaftler nun mal so tun: er zweifelt. (Etwas, dass man auch am Inhalt des Wikipedia-Artikels über ihn tun sollte.) Er kam nämlich bei der Auswertung der Klimadaten der letzten 2000 Jahre zu ganz anderen Ergebnissen als Mann. Für Mann und seine Hockeykurve hat es sowas wie die römische Warmzeit, das mittelalterliche Klimaoptimum oder die „kleine Eiszeit“ nicht gegeben, was Ball dazu veranlasste zu kalauern, Mann gehöre wohl eher in ein Staatsgefängnis als an die Universität von Pennsylvania (orig. “belongs in the state pen, not Penn. State“), was zwar schlagfertig und witzig ist, ihm jedoch eine Verleumdungsklage von Mann einbrachte, über welche nun entschieden wurde.

Der Prozess

Um es kurz zu machen: der Prozess zog sich über Jahre hin und war für Ball nicht der einzige dieser Art. Erst 2018 wurde eine andere Klage gegen ihn abgewiesen. Das IPCC schickt seine Besten, um Ball sein freches Mundwerk zu stopfen, was aber nicht sonderlich gut gelingen will. Das Gericht in Kanada jedenfalls wollte Ball Gelegenheit geben, seine Betrugs-Anschuldigungen zu beweisen und natürlich auch Mann, diese zu widerlegen. Die Sache sei ganz einfach, Mann solle dem Gericht die Daten offen legen, die zu seiner Hockeystick-Kurve führten. Eine schon häufig gestellte Forderung, welcher Mann bislang – wohl in guter Alchemistentradition – und auch vor Gericht nicht nachkam.

Thomas Lifson drückt es in „American Thinker“ so aus: „Real science, not the phony “consensus” version, requires open access to data, so that skeptics (who play a key role in science) can see if results are reproducible.“

Mann weicht dem Vorwurf der Geheimniskrämerei jedoch aus, er behauptet, es sei lediglich eine Frist verstrichen. Balls Behauptung, Manns Algorithmus würde immer einen Hockeyschläger auswerfen, ganz gleich, womit man ihn füttere, konnte Mann so jedoch nicht widerlegen. Was das für Schlüsse über den Algorithmus oder die Daten oder Manns Methoden zulässt, darüber mag sich jeder eigene Gedanken machen.

Es darf angenommen werden, dass Mann, dessen Rolle in der Klimakirche noch am ehesten mit einem Evangelisten oder Kirchenvater zu vergleichen ist, sich die Gelegenheit kaum hätte entgehen lassen, einem frechen „Klimaleugner“ die wahre Botschaft der Apokalypse gerichtlich in die Vita einbrennen zu lassen. Doch er konnte es nicht, weil er offenbar um sein „mieses Blatt“ wusste und so nicht nur den Prozess verlor, sondern auch noch die Gerichtskosten tragen muss. Seine wissenschaftliche Glaubwürdigkeit ist längst dahin, auch wenn die Klimakirchler ihn immer noch als Helden verehren.

Wie lange noch?

Seit ihrer ersten Publikation 1998 ist die „Hockeystick-Kurve“ als Folterwerkzeug der Selbstbezichtigung fester Bestandteil der prophezeiten Klima-Apokalypse. Das Zustandekommen dieser Kurve scheint aber einem Wunder zu verdanken zu sein, dass sich nur in der Gegenwart Manns manifestierte. Reproduzieren lässt es sich offenbar nicht. Auch wenn die ominöse Kurve heute anderen „Klimawundern“ Platz macht und nicht mehr so oft als „knallharter Beweis“ herangezogen wird, ist sie doch ein entscheidender Auslöser einer sich ins Unermessliche steigernden pseudoreligiösen Panik, die ganze Volkswirtschaften zu verschlingen droht. Klimadebatte, Energiewende, Schulstreiks, Sozialistische Tagträume, Flugscham, Autoscham, Fleischscham, Verzicht auf Kinder…die Liste ist endlos.

Doch wenn nach der gefälschten „97%-Cook-Studie“ nun schon der zweite Gründungsmythos als Betrug (O‑Ton Trump: Hoax) enttarnt ist, wann bricht die ganze Hysterie endlich und endgültig in sich zusammen? Wann kehren wir endlich zu dem guten Prinzip zurück, dass Zweifel keine Ketzerei, sondern Mittel der Erkenntnis ist? Wann erkennen wir wieder an, dass politischer „Konsens“ den Tod wissenschaftlicher Neugier bedeutet? Wann treten wir endlich einen Schritt zurück und betrachten das ganze Bild? Wann erkennen wir an, dass es nicht darum gehen kann, der Erde eine willkürlich ausgedachte „Wohlfühltemperatur“ zu verpassen, sondern jeder Veränderung im Klima mit Anpassung zu begegnen, während wir gleichzeitig menschliches Fehlverhalten abstellen, dessen Auswirkungen heute gern pauschal dem Klimawandel zugeschlagen werden?

Die Küstenerosion lässt die Hauptinsel Fidjis „versinken“, nicht ein Anstieg des Meeresspiegels und eine beliebige korrupte und kleptokratische Regierung in Afrika treibt millionenfach mehr Menschen in die Flucht, als es der Klimawandel je könnte. Ja, der Klimawandel ist real, das war er immer. Was uns die Hockeystick-Kurve und ihr Erfinder aber einreden wollen, ist das genaue Gegenteil. Die Stabilität wurde zum Normalzustand erklärt und die Veränderung zur Katastrophe. Wenn das kein Grund zum kalauern ist: Klimaleugner!

Ein Optimist ist ein Pessimist, der die Finger von Google lässt

Schaut man sich das mangelnde mediale Echo auf das Gerichtsurteil in Kanada an, könnte man jedoch verzweifeln. Überall Schweigen im Walde. Mit Ausnahme einiger kleiner Journale und Blogs in den USA und Kanada (hierhier und hier) ist die Niederlage Manns keine Meldung wert, dabei ist die Tragweite noch gar nicht abzuschätzen. Zwanzig Jahre „Klimaforschung“ in eine einzige, verengte Richtung stehen auf der Kippe und mit ihnen hunderte Milliarden Euro und Dollar, die teils schon ausgegeben wurden, teils zugesagt sind. Klimaaktivisten schwänzen die Schule oder verrichten ihre Notdurft im Auftrag der Weltrettung auf Rennbooten in Eimern – und das alles für nichts und wieder nichts!

Bedenkt man, wie viel für Aktivisten und Profiteure der Klimahysterie auf dem Spiel steht, war Manns Gegenwehr vor Gericht – die ja die Gegenwehr des gesamten Klima-Establishments hätte sein müssen – geradezu erbärmlich schwach. Das ausbleibende Medienecho zeigt jedoch wieder einmal, dass es in der Klimadebatte längst nicht mehr um Fakten geht, auch nicht um gerichtsfeste. Die Medien hecheln nun schon seit mindestens zwei Jahrzehnten so begierig der Apokalypse entgegen, dass man sich die Entschuldigungstexte gar nicht ausdenken mag, welche die Klebercläuse und Gausegundulas vom Teleprompter ablesen müssten, würde der ganze Klimazirkus in sich zusammenbrechen: „Ähm, ‚tschuldigung, war gar nicht so schlimm wie wir immer sagten, wir hatten da einen kleinen Fehler bei der Grundannahme…sorry“. Und weil das nie geschehen wird, werden die Zuschauer von Lesch & Lanz nichts vom Urteil eines kanadischen obersten Gerichts erfahren und auch nichts von seiner Tragweite. Tim Ball rief „Der Klimagott ist tot“, dessen Verteidiger Michael Mann schwieg und keiner hat etwas mitbekommen.

Und nun das Wetter. Heute 32 Grad in Deutschland, die Klimakatastrophe ist da! Wir werden alle sterben! Mea Culpa! CO2-Steuer jetzt!

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August 30 2019

Wir haben das Recht auf die angenehme Annahme, dass unsere Nachkommen, auch wenn erst in vielen Generationen, unter milderen Himmeln und in weniger unwirtlicher Umgebung leben, als wir das heute tun.

— Svante Arrhenius

The myth of ecocide: So many lies are being told about the Amazon fires.

So many lies are being told about the Amazon fires.



So now we know: the idea that the Amazon rainforest is burning on an unprecedented scale and that these fires will rob humanity of one of its key sources of oxygen is fake news. It is hard to think of any other global event this year that has been as awash with misinformation as the rainforest fires. We’ve been told these fires are a calamity, an act of ‘ecocide’; they’re proof of humanity’s contempt for the environment; they will blacken and possibly even destroy ‘the lungs of the world’, as the rainforests are referred to, given they produce 20 per cent of the world’s oxygen. It’s all untrue. We are being misled.

Everything – from the photos of fires being shared by heartbroken celebs to the wild claims about these fires harming the whole of humanity – is false. Some of the photos of the fires being tearfully shared on social media are 10 or 20 years old. Many are not pictures of the Amazon at all. Some are from south Brazil, others from India and Sweden. The idea that millions of glorious, oxygen-producing trees are been burnt to a cinder by evil humans is nonsense, too. To the extent that there has been an increase in fires in the Amazon – and this itself is a deceptive claim – many of this year’s new fires are of dry scrubland, where trees have already been felled.

It is untrue that the fires are historically huge or unprecedented. NASA says the Amazon fires are ‘slightly below average this year’. Many are pointing out that we are witnessing the highest number of fires in the Amazon for seven years. But as meteorologist Jesse Ferrell reports, prior to 2012 there were many years in which the Amazon had worse fires than this year’s: 2003, 2004, 2005, 2006, 2007 and 2010. As Ferrell says, there are always fires on Earth: ‘Thousands of fires are continually burning across the Earth every day of every year, and they always have.’ The idea that what is currently happening in the Amazon is shockingly unusual or apocalyptic or proof of man’s fascistic disdain for his environment is an entirely politicised interpretation of a perfectly normal event.

The claim that the Amazon rainforest is the ‘lungs of the world’, producing 20 per cent of the Earth’s oxygen, is also bunkum. It has been cited everywhere, by people who want us to believe that these fires will have a dire impact on all of humanity and perhaps on the very survival of our species. But as even the Guardian felt moved to report, ‘it is not clear where this figure originated’. Climate expert Michael Mann says ‘the true figure is likely to be no more than six per cent’. The Guardian also points out that the crops being planted in place of felled trees in the Amazon – by farmers who are talked about as pure evil by Western greens – will also produce oxygen, and ‘quite likely at higher levels’ than the trees they replace. So the ‘oxygen crisis’ is complete fantasy.

More broadly, it simply isn’t true that mankind is at war with forestland. As made clear by a substantial report in Nature, published last year, the world’s tree cover has increased over the past 35 years. In three decades, 2.24million square kilometres of trees – an area the size of Texas and Alaska combined – have been added to the world’s already existing tree-covered land. The study, involving satellite analysis of the Earth from 1982 to 2016, found that while there has been some tree loss in subtropical areas, this has been ‘outweighed by tree-cover gain in subtropical, temperate, boreal, and polar regions’. Part of this vast expansion is down to China’s historic tree-planting programme. The UN refers to it as mankind’s largest ‘tree-planting crusade’, in which China’s forest coverage has increased from 8.6 per cent in 1949 to 21 per cent in 2017. So much for the Chinese being evil polluters. All these new trees to have swarmed the Earth since 1982 will be producing oxygen, so the apocalyptic Western middle-classes can calm down about not being able to breathe.


In the words of Michael Shellenberger, one of the critical voices on the increasingly hysterical discussion of the rainforest fires, ‘Everything they say about the Amazon… is wrong’. Out-of-control fires, trees disappearing, oxygen in crisis, the climate being pushed to the edge – it is all wrong, all based in fear, not facts.

Perhaps the most destructive myth is that Brazilians and others are engaged in ‘ecocide’. This emotive word, cynically designed to invoke thoughts of the evil of genocide, is designed to demonise human activity that impacts on the environment. It is motored by an arrogant, intolerant view among Western greens in particular that says people in the developing world who do what we have already done – fell forests, clear land for agriculture, elevate human needs over a sanctified view of nature – are guilty of a crime and deserve to be punished.


There is a neo-colonial instinct behind this accusation. It is a slur wielded by privileged Westerners who have already benefited from industrial revolutions and decades of modernisation against emergent economic powerhouses who want to do likewise: Brazil, China, India. Worse, it sets these nations up for outside intervention. The G7 has already agreed to send resources to resolve the rainforest fires, and some Western greens are fantasising about armed forces – ‘green helmets’ – going around the world to save nature from the destructive activity of the developing world’s inhabitants. What an ugly, borderline imperialist notion. The global condescension of the modern environmentalist movement is captured perfectly in this suggestion that we should treat foreigners as criminals simply because they want what we already have.
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