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Zitate aus einem Kommentar von Ulrich Schulte zur Gewaltdebatte:

"Die Autowracks in Hamburgs Straßen rauchten noch, schon schlug die Stunde der Vereinfacher. Manche gaben sich große Mühe, der deutschen Linken - wer immer das auch sein möge - die Schuld an den Krawallen zuzuschieben. ... Zum lieberalkonservativen Schwarz-Weiß-Denken muss man zunächst etwas Banales feststellen: Die Gewalttäter, die Teile der Stadt in Angst versetzten, sind nicht links. Manche von ihnen nennen sich vielleicht so, aber sie pervertieren eine politische Verortung, die sich traditionell an der Seite der Schwachen sieht. ... Es ist nicht links, Kleinwagen von Familien anzuzünden. Es ist nicht links, einen Drogeriemarkt zu plündern, der für Flüchtlinge sammelte. Es ist auch nicht links, eine Kitaleitung so zu verängstigen, dass sie die Eltern auffordert, ihre Kinder abzuholen. Kauder und Spahn liegen deshalb falsch. Wer so tut, als stünden gewaltbereite Linksradikale und angereiste Hooligans für einen seriösen Teil des politischen Spektrums, kocht sein eigenes politisches Süppchen auf den Feuern der Barrikaden."

Postskriptum von mir persönlich: Hiermit oute ich mich als politisch links - und ich habe mit den Krawallen von Hamburg absolut nichts am Hut - sie stehen nicht für links, sondern sind einfach nur kriminell.
Normalerweise neige ich nicht zu Verschwörungstheorien. Aber so wie die politische Diskussion gerade läuft, liegt die Idee sehr nahe, dass die Wahl von Hamburg als Ort des G-20-Gipfels keineswegs Merkels Dummheit sondern knallhartes Kalkül und sehr bewusst gelenkt war - zu Wahlkampfzwecken und zur Diffamierung und Ausbootung der Linken.

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