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April 11 2017

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The British Humanist Association: Today marks the 10 year anniversary of Kurt Vonnegut’s death.

He left behind some of the most creative and amusing works of fiction in all of the English language, and some of history’s clearest and most succinct definitions of what it means to be a humanist.

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IWF berät Regierungen, wie sie die Bevölkerung täuschen und geschmeidig Bargeld abschaffen können

Der Internationale Währungsfond (IMF) in Washington hat ein Arbeitspapier zur Bargeldbeseitigung (de-cashing) veröffentlicht. In den Schlussfolgerungen stehen Ratschläge, wie Regierungen den Widerstand der Bevölkerung unterlaufen und sie über ihre wahren Absichten täuschen können.

In “The Macroeconomics of De-Cashing”, empfiehlt IWF-Analyst Alexei Kireyev in seinen Schlussfolgerungen den Regierungen, die Bargeld beseitigen wollen, mit harmlos erscheinenden Schritten anzufangen. Man könne zum Beispiel mit der Abschaffung von großen Geldscheinen und Obergrenzen für Barzahlungen beginnen. Es sei vorzuziehen, den Privatsektor mit harmlos erscheinenden Umstellungen vorzuschicken, wie etwa dem Bezahlen von Kaffee mit dem Mobiltelefon. Direkte staatliche Eingriffe würden angesichts der Vorliebe der Menschen für Bargeld stärker hinterfragt und die Leute könnten stichhaltige Gegenargumente vorbringen. Nötig sei aus diesem Grund auch ein gezieltes Öffentlichkeitsprogramm um Misstrauen bezüglich der Bargeldbeseitigung abzubauen, insbesondere, dass die Regierungen durch die Bargeldbeseitigung alle Aspekte des Lebens der Menschen kontrollieren wollen, einschließlich wofür sie ihr Geld ausgeben, oder das Misstrauen dass es darum gehe, die persönlichen Ersparnisse in den Bankensektor zu zwingen. Der Bargeld-Beseitigungsprozess werde besser vorankommen, wenn auf individuellen Vorteilen und Kosten-Nutzen-Abwägung abgestellt werde.

Man beachte: Der Autor hält das Misstrauen nicht etwa für verfehlt. Er zählt die Möglichkeit, alle finanziellen Transaktionen der Menschen zu überwachen, explizit zu den Vorteilen der Bargeld-Beseitigung und auch dass die Ersparnisse in die Banken gedrängt werden, listet er unter den Vorteilen.

Abschließend empfiehlt er den Regierungen ein international koordiniertes Vorgehen bei der Einführung von Bargeld-Restriktionen und ein abgestimmtes Vorgehen im Konsens mit dem Privatsektor.

Das Papier selbst ist ein gutes Beispiel für die Art PR-Kampagne, die dem Autor vorschwebt.  Durchgehend werden die möglichen Nachteile von Bargeld im Indikativ und gern in kräftigen Worten präsentiert, wie in „Banknoten verblassen und gehen kaputt“, „Banknoten sind anonym und daher ein beliebtes Instrument für Missbrauch, Steuervermeidung, Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche“ und „werden leicht gefälscht“. Die Vorteile werden dagegen als hypothetisch und indirekt über die Wahrnehmung mancher Menschen eingeführt, wie in „Bargeld wird oft als ein Mittel zur Bewahrung der Privatsphäre betrachtet“ und die Tatsache, dass jeder Schritt der Zahlungshistorie aufgezeichnet wird, „kann als Bedrohung der Privatsphäre gesehen werden“.

Das Arbeitspapier kommt zu seinen Empfehlungen, wie man dem widerstrebenden Volk die Abschaffung des Bargelds unterjubeln kann, ohne zuvor überhaupt den Versuch zu unternehmen, ein Überwiegen der Nachteile über die Vorteile von Bargeld herzuleiten oder auch nur explizit zu behaupten.

Natürlich stellen die Empfehlungen des Papiers – wie alle derartigen anti-demokratischen Empfehlungen von elitären Technokratenorganisationen – offiziell nur die Meinung des Autors dar, nicht die des IWF.

Sollten die Politiker_innen der politischen Partei Ihres Vertrauens in Sachen Bargeldabschaffung abwiegeln, das wolle doch niemand, empfehlen Sie ihm oder ihr bitte die Lektüre dieses Beitrags oder des IWF-Papiers.

Für die konkreten englischen Zitate lesen Sie bitte im IWF-Papier insbesondere die Textziffern 18, 52, 53 und 56 oder die englische Variante dieses Blog-Artikels.

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ARD: Vergifteter Angriff gegen Michael Lüders durch Anne Will


Die zunehmende Plumpheit, mit der die Propaganda der Staats­­sender ARD und ZDF die deutsche Öffentlichkeit in die Lügenblase der Bundesregierung zwingen will, verweist auf eine zunehmende Panik hinter den Kulissen. Anne Will hat sich gestern eine besonders perfide Masche ausgedacht, um einen so unbequemen wie fachlich versierten und deshalb inhaltlich kaum angreifbaren Michael Lüders zur besten Sendezeit zu attackieren.

Die wahre Geschichte hinter dem westlichen Krieg tröpfelt auch dank Michael Lüders langsam in die öffentliche Wahrnehmung und entlarvt damit die jahrelange Kriegspropaganda, die von den Staats- und Konzernmedien verbreitet wurde und bis heute hauptsächlich verbreitet wird. Für die ARD hat sich Anne Will etwas Besonderes einfallen lassen, um den Syrienexperten zur besten Sendezeit zu diskreditieren....

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Moses hat sich nicht getraut nach dem Weg zu fragen?
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Crashtest: Lkw durchbricht mobile Antiterror-Betonsperren


Die in Deutschland verwendeten mobilen Antiterror-Betonsperren zum Schutz von Besuchern auf Großveranstaltungen bieten keinen ausreichenden Schutz vor Anschlägen mit Lkw. Das ergaben zwei Tests der Dekra im Auftrag der "Umschau". Dabei hat jeweils ein Lkw eine Absperrung aus mobilen Betonpollern durchbrochen. Der getestete Fahrzeugtyp entspricht dem, der bei dem Anschlag in Nizza verwendet wurde. Das Anschlagsfahrzeug in Stockholm und Berlin war erheblich größer als der Test-Lkw. Bei den Testpollern handelt es sich um die schwersten derzeit auf dem Markt angebotenen Betonblöcke, die bundesweit für Sperren verwendet werden.

Ein lkw durchbricht eine sperre aus betonblöcken.
Im ersten Test fuhr der Lkw frontal auf die Sperre zu und durchbrach sie.Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Beim Test der Dekra in Neumünster waren auch Hersteller von solchen Betonsperren zugegen. Sie waren von den Bildern des Tests überrascht und hielten den Testaufbau für repräsentativ. 

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Adjö Bullerbü – Das Konsensparadies desintegriert

Von Erich Wiedemann Juni 2, 2016 


Die deutsche Rechte tut ihren Printmedien Unrecht, wenn sie sie als „Lügenpresse“ beschimpft. Das zeigt der Vergleich mit Schweden. Zeitungen beschränken sich dort nicht aufs Verschweigen und Verbiegen. Sie stellen zuweilen Wahrheiten, die nicht in ihr Weltbild passen, auf den Kopf.

Die Vergewaltigung auf der Finnland-Fähre „Viking Amorella“ war so ein Fall. Im Februar vergangenen Jahres berichteten die Stockholmer Blätter über den Überfall auf eine 45jährigen Frau in Ihrer Kabine zwischen Stockholm und Abo (Finnland). „Dagens Nyheter“ schlagzeilte: „Etliche schwedische Männer der Vergewaltigung auf der Finnland-Fähre verdächtig.“ „Aftonbladet“: „Sechs schwedische Männer vergewaltigten Frau in Kabine“.

So stand es sinngemäß in allen führenden Zeitungen des Landes. Alle schrieben, schwedische Bürger seien die Täter gewesen. Das war gelogen. In Wahrheit waren alle Verdächtigen Somalis, einer von ihnen hatte einen schwedischen Pass.

Stockholmer Journalisten sind verbissen fremdenfreundlich. Auf die „välkomstkultur“ darf kein Schatten fallen. Vergewaltigungen sind für die Presse  tabu, es sei denn, Einheimische sind die Täter.
„Dagens Nyheter“ musste sich auch mit dem Vorwurf auseinandersetzen, die Redaktion habe Übergriffe von Ausländern bei Musikfestivals in Stockholm 2014 und 2015 nach dem Muster der Kölner Silvesternacht verschwiegen. Die Redaktion verteidigte sich mit dem Hinweis, die Polizeipressestelle habe Meldungen über Sexualattacken zurückgehalten und dadurch die Presse daran gehindert, wahrheitsgemäß zu berichten.

Wahr ist: Polizisten haben offenbar Anweisung von oben, die Herkunftsländer von Sexualstraftätern geheimzuhalten. Mehr noch, sie hatten die Übergriffe in Stockholm, wie Ministerpräsident Stefan Löfven im Januar einräumte, auch „nicht angemessen verfolgt“.

Wahr oder nicht wahr, darauf kommt es nicht an
Wer Einwanderer mit der hohen nationalen Notzuchtrate in Verbindung bringt, muß sogar mit Strafverfolgung rechnen. Die Gerichte bekennen sich zur pauschalen Unschuldsvermutung gegenüber Ausländern und zur strengen Auslegung des Gesetzes gegen „hets mot folkgrupp“, die Verunglimpfung von ethnischen Gruppen.
Der Kommunalpolitiker Michael Hess kassierte im Mai 2014 eine Gefängnisstrafe auf Bewährung und eine saftige Geldstrafe, weil er auf seiner Website geschrieben hatte: „Es gibt eine enge Verbindung zwischen den in Schweden verübten Vergewaltigungen und der Zahl der Einwanderer aus den MENA-Ländern (Middle East and North Africa).“
Das Verfahren gegen Hess war eine comedy show. In seiner Urteilsbegründung merkte das Gericht an: „Die Frage, ob die Behauptungen von Michael Hess wahr sind oder ob sie ihm als wahr erscheinen, ist in diesem Fall nicht von Bedeutung.“ Deshalb müssten seine Einlassungen als Ausdruck der Geringschätzung gegenüber Einwanderern islamischen Glaubens betrachtet werden.
Michael Hess hatte zu seiner Verteidigung auch die Ergebnisse von kriminologischen Forschungsberichten vorgelegt, aus denen hervorging, daß Migranten bei Sexualdelikten überrepräsentiert sind. Die Wahrheit wurde aber in diesem Fall als unerheblich für die Rechtsfindung erachtet.

Man darf in Schweden auch nicht sagen, was das New Yorker Gladstone Institute ermittelt hat, daß sich nämlich die Zahl der Vergewaltigungen in den letzten vierzig Jahren vervierzehnfacht hat.
Auf der Weltrangliste der meisten Vergewaltigungen pro 100.000 Einwohner liegt – laut BBC - das blaugelbe Konsensparadies auf Platz zwei. Den ersten Platz belegt das südafrikanische Kleinkönigreich Lesotho. Wobei es allerdings für die Statistik nicht belanglos ist, daß man in Schweden schon als Vergewaltiger angeklagt wird für eine sexuelle Belästigung, die anderswo noch als Nötigung durchgeht.
Ein irreversibles soziales Experiment 

Bis Ende des letzten Jahrhunderts galt Schweden – neben der Schweiz – als Europas Musterland. Und auch als moralische Supermacht. Wirtschaft, Politik, Mitmenschlichkeit, alles war vorbildlich. Und im übrigen multikulturell, wie es der Reichstag vor vierzig Jahren formell beschlossen hatte, war die Gesellschaft auch.  
Es knisterte schon lange im politischen Gebälk. Doch die eigentliche Wende kam mit der massenhaften Ankunft von Migranten. Im Sommer letzten Jahres waren es 1.500 pro Woche. Im August doppelt so viele. Im September noch mal doppelt so viele. Und im Oktober wieder fast doppelt so viele. Wenn die anderen europäischen Länder ihre Boykotthaltung nicht aufgäben, sagte Außenministerin Margot Wallström, „steht unser System vor dem Kollaps“.

Vor allem mit der Integration in den Arbeitsmarkt hat Schweden Erfahrungen gemacht, die Deutschland wohl noch bevorstehen. Von den Einheimischen haben 82 Prozent einen Arbeitsplatz, von den nichtwestlichen Ausländern weniger als die Hälfte. Selbst nach 15 Jahren gehen nur 60 Prozent der Zugereisten einer geregelten Beschäftigung nach.

Um den Nachwuchs steht es auch nicht gut. Drei Viertel aller somalischen Kinder etwa verlassen die Schule ohne Abschluß. Der Wirtschaftswissenschaftler Tino Sanandaji, ein zugewanderter Kurde, konstatiert: „Es ist katastrophal. Es ist ein irreversibles soziales Experiment, wie es kein wohlhabender Staat jemals auf sich genommen hat.“
Dabei ist es nicht das erste Experiment dieser Art. Im Zweiten Weltkrieg nahm Schweden einen großen Teil der Juden aus dem besetzten Dänemark auf und rettete sie so vor dem Holocaust. Außerdem Norweger, Esten, Letten und Litauer. Später kamen Iraner, die vor dem Schah und Chilenen, die vor Pinochet geflüchtet waren, dann rund 100.000 Bürger aus den Teilrepubliken des ehemaligen Jugoslawien. Die weitaus meisten von ihnen wurden ohne große Probleme integriert.
Die neue Einwanderungswelle hat eine neue Qualität. Schweden steht jetzt am Limit. Die Willkommenskultur ist eingebrochen. Im Süden des Landes häufen sich Anschläge auf Flüchtlingsheime. In Stockholm machten Ende Januar vermummte Banden Jagd auf Migranten.
Die Zugereisten schlagen zurück Im Vorort Husby brennen nachts Autos, hauptsächlich  zum Monatsende, wenn die Sozialleistungen zur Neige gehen, von denen ein Großteil der eingewanderten Einwohner lebt. In den Hauptstadtblättern kann man bisweilen vom „Guerillakrieg“ lesen.

Das Volksheim ist abgebrannt
Egal wer schuld ist – der soziale Friede ist dahin. Die Systempresse, wie sie im Jargon der Verdrossenen genannt wird, hört aber nicht auf, Multikulti immer wieder schön zu schreiben. Das Wutbürgertum reagiert mit gehässigen Kommentaren bei Twitter und Facebook.
Ende 2015 zog die rotgrüne Regierung die Notbremse. Sie führte Grenzkontrollen ein und  kündigte an, daß abgewiesene Asylbewerber künftig schneller abgeschoben würden. Die anerkannten sollen nur noch drei Jahre bleiben dürfen. Der Familiennachzug wurde stark gedrosselt. 80.000 Zuwanderer sollen so schnell wie möglich das Land verlassen – vorausgesetzt, daß man sie aufgreifen kann.
Die Transferleistungen sind gekürzt worden. Auch das „Volksheim“, wie es im Grundwertekatalog der regierenden Sozialdemokraten genannt wird, hat keine Füllhörner mehr auszuschütten. Immerhin werden 56 Prozent der Sozialleistungen an Nichtschweden gezahlt.

Die Emotionen gehen auch im Regierungslager hoch. Die grüne Vizepremierministerin Asa Romson brach in einer Pressekonferenz, in der sie die neuen Restriktionen erklären sollte, in Tränen aus. Die Lage der Bootsflüchtlinge im Mittelmeer verglich sie mit der Lage der Häftlinge in Auschwitz.
Das Flüchtlingsproblem hat die politische Landschaft tiefgreifender verändert und die Gesellschaft tiefer gespalten als in Deutschland. Nach den jüngsten Meinungsumfragen haben die Sozialdemokraten von Premier Löfven ihre Position als größte Partei an die oppositionellen Konservativen verloren. Sie kommen nur noch auf 23,2 Prozent der Stimmen, den schlechtesten Wert seit einem halben Jahrhundert.
Die offen ausländerfeindlichen Schwedendemokraten sind mit rund 18 Prozent nach den Umfragen jetzt drittgrößte Partei. Sie verlangen eine 90-prozentige Reduzierung der Flüchtlingsaufnahmen. Und die Mehrheit stimmt zu. „Die großzügigste Nation auf Erden ist tot“, schrieb James Traub vom US-Magazin „Foreign Policy“.
Es war abzusehen, daß Araber und Afghanen schwerer zu integrieren sein würden als Juden, Balten und Jugoslawen. Aber die linksliberale Großstadtgesellschaft will das nicht wahrhaben. Schon wer öffentlich die Frage nach ethnischen Unterschieden stellt, verlässt den „Asiktskorridor“, frei übersetzt, den Korridor des Volksempfindens.

Muslime rein, Juden raus
Neuerdings hat Skandinavien – zum erstenmal in seiner Geschichte – auch ein Antisemitismus-Problem. Besonders in Malmö, dem Einfallstor nach Schweden am Öresund, und dort besonders im Vorort Rosengard. Für fast alle Migranten ist der Hyllie-Bahnhof in Malmö die erste Station in Schweden, außer für die wenigen, die über die Nordroute aus Russland und Finnland kommen. Von Hyllie kann man zu Fuß nach Rosengard laufen.
Fast 90 Prozent der Einwohner von Rosengard haben gleichfalls einen Migrationshintergrund, die meisten sind Moslems. Hier sieht man ebenso viele Frauen mit Hidschab-Gewändern und Männer mit Pakol-Mützen wie in Kabul.
Bürger mit jüdischen Wurzeln ziehen entnervt aus Malmö fort, weil sie sich dort nicht mehr sicher fühlen, die meisten nach Stockholm, nicht wenige auch nach Israel und in die USA.
Für die Sendung «Uppdrag granskning» (Auftrag Ermittlung) flanierte Fernsehreporter Peter Ljunggren neulich mit einer Kippa auf dem Kopf und einer Halskette mit angehängtem Davidstern durch Malmö. Es war eine gezielte Provokation. Und er bekam denn auch die Schwenks, die er haben wollte. Moslems nahmen drohende Haltung an und riefen ihm nach: „Scheißjude“ und „Hau ab, du Satan!" In Rosengard wurde er mit Eiern beworfen.

Die Juden haben Grund zur Angst. In Malmö werden jüdische Gräber geschändet. Unbekannte traktierten Juden mit Drohungen. Zum Beispiel so: „Ihr werdet demnächst halal geschlachtet.“ Und vor dem jüdischen Gemeindehaus an der Kamrärgatan standen eines Morgens Dosen mit der Aufschrift „Zyklon B“. So  hieß das Giftgas, mit dem in Auschwitz gemordet wurde.
Auch Washington  hat ein kritisches Auge auf Malmö geworfen. Präsident Barack Obamas Antisemitismus-Beauftragte sagte nach einem Besuch in der Stadt, deren Bürgermeister Almar Jeepalus pflege einen verbalen Umgang mit den Juden, der antisemitisch sei. Jeepalus machte Malmös Juden auch für die Ausfälle gegen sie mitverantwortlich, weil sie sich nicht deutlich genug von israelischer Gewalt gegen die Palästinenser distanziert hätten.
Neulich hing am Trelleborgsvägen ein Stück rote Pappe mit schwarzem Rand über dem Ortsschild von Malmö. Es muß jemand da angebracht haben, der ein Symbolfoto für seine Urlaubsdiaserie brauchte. Auf der Pappe standen nur zwei Wörter, die mehr über den Seelenzustand der Schweden sagen als alle Leitartikelweisheiten: „Adjö Bullerbü".

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April 10 2017

„Maas wirkt“: Islamkritiker Cahit Kaya wegen Kritik an SPD für 30 Tage auf Facebook gesperrt
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Stockholm: „Es herrscht Krieg und wir müssen unser Denken ändern“


Ist Huntingtons Kampf der Kulturen da? Befinden wir uns in einem Religionskrieg mit dem Islam?

Nein, wir wissen noch nicht, wer den Anschlag in Schweden begangen hat. Nein, wir kennen auch die Motive noch nicht. Aber da ich ja kein Journalist bin, darf ich hier völlig frei herumspekulieren und tue das auch. Wem das nicht passt, der soll an dieser Stelle aufhören, weiter zu lesen.

Angenommen, nur mal angenommen, es sollte sich herausstellen, dass die Täter Islamisten sind, also Muslime, die ihren Glauben mit Gewalt verbreiten wollen – die Vermutung ist ja nicht vollkommen abwegig nach allem, was wir in den letzten Jahren erlebt haben. Dann hätten sie das Land angegriffen,

– das nicht in der NATO ist,
– dessen nahezu nicht mehr vorhandenes Militär sich weigert, Kampfeinsätze gegen den IS zu fliegen,
– das als erster westeuropäischer Staat den Palästinenserstaat anerkannt hat, was zu einem Abzug des israelischen Botschafters aus Stockholm geführt hat,
– das prozentual zur Bevölkerung mehr Flüchtlinge aufgenommen hat als jedes andere Land der Erde,
– in dessen Schulen der Unterricht mittlerweile in den Sprachen von Zuwanderern aus islamischen Ländern abgehalten wird (z.B. in Örebrö).

Wen oder was greifen die also an?

Die Antwort ist klar: Uns als „ungläubige Kuffar“. Und auch die Botschaft ist klar: Wir können uns verhalten, wie wir wollen. Solange wir nicht zum Islam übertreten, und zwar zu exakt dem ihrer Lesart, sind wir in den Augen dieser Typen legitime Opfer.

Und jetzt erzähle mir niemand, dass das alles doch nur Psychopathen seien und sie auch in islamischen Ländern Anschläge verüben. Für Verharmlosungen und Relativierungen ist die Situation zu ernst.

Die religiöse Motivation der Täter ist eindeutig, selbst wenn sie alle geisteskrank sein sollten, was ich bezweifle.

Die Terroristen morden mit dem Koran in der Hand. Dass sich ihr Hass und ihr Fanatismus auch gegen Glaubensbrüder wendet, macht es keinen Deut besser. Angesichts des enormen weltweiten Ausmaßes des Terrors, der Etablierung des islamischen Staates, der radikalen Islamisierung ehemals halbwegs zivilisierter islamischer Länder und ihrer sich verschärfenden anti-westlichen Rhetorik halte ich es inzwischen für angemessen, die Situation anders zu beschreiben, als die meisten Experten, Politiker und Medien es bislang tun: nämlich als Religionskrieg des Islams gegen den Westen.

Ja ja, ich weiß, DEN Islam gibt es nicht – das erzähle man mal den Opfern, die als letzte Worte vor ihrem Tod „Allahu Akbar“ hören mussten.

Samuel Huntingtons Kampf der Kulturen ist da. Wir befinden uns in einem Religionskrieg, der dem freien Westen, seiner Zivilisation, seiner Kultur und seiner religiösen Vielfalt von außen aufgezwungen wird und der weder durch irgendwelche militärischen Auslandseinsätze, noch durch Waffenlieferungen oder die Nahostpolitik von weiß der Himmel wem ausgelöst wurde.

Ich weiß, dass diese Analyse auf Widerspruch treffen wird. Denn viel schöner, als sich einzugestehen, dass man sich im Kriegszustand befindet, ist es, Augen, Mund und Ohren zuzuhalten und so zu tun, als seien die Realisten die Spinner.

Eine ähnliche Realitätsverweigerung gab es in den siebziger und achtziger Jahren, als gefordert wurde, den kalten Krieg einseitig einzustellen, als ob dies einseitig möglich sei. Es herrscht Krieg und wir müssen unser Denken ändern. Ich stelle das mal zur Diskussion.

Feminismus gut zu heißen, weil die Frau unterdrückt sei/war, ist so, wie gegen eine echte Krankheit zum Zauberheiler zu gehen, die Homöopathie und Voodoozauber. Mag das Problem noch so berechtigt und lösungswürdig sein, ist deshalb noch lange nicht jede Idiotie berechtigt, die behauptet, es zu lösen.
— Hadmut Danisch

Red Bull Chef Didi Mateschitz – er hat einfach nur Recht!

Das Interview von Red-Bull-Eigentümer Dietrich Mateschitz in der Kleinen Zeitung hatte es in sich und wird von linken Journalisten bereits zerrissen. Na, interessant zu beobachten, wie jetzt auch noch Mateschitz, bekanntlich ein weltoffener Mensch, ins rechte Eck gestellt wird. Es wird ja immer amüsanter! Bleiben wir bei Mateschitz:

Ich zitiere die wichtigsten Aussagen des intelligenten Unternehmers und Selfmade-Milliardärs im Hinblick auf die Flüchtlingskrise in Europa:

Demnach sei es ein "unverzeihliches Ausmaß an politischer Fehleinschätzung und Fehlentscheidungen bei der Nichtbewältigung der Flüchtlingswelle" gewesen. "Ich glaube nicht, dass es ein klarer Ausdruck politischen Willens war, die Grenzen unkontrolliert offen zu lassen. Man hat aus Angst und politischer Opportunität so entschieden. Schon damals war erkennbar, dass der Großteil der Menschen nicht der Definition eines Flüchtlings entsprach. Jedenfalls nicht der Genfer Konvention."

Kriminelle Araber-Clans: "Die Hauptstadt ist verloren"


Kriminelle arabische Großfamilien beherrschen ganze Stadtviertel, vor allem in Berlin. Nun rekrutieren sie auch in Flüchtlingsheimen. Ihr Hauptargument: Selbst im Knast ist es besser als im Krieg.
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April 09 2017

Die massive Verschuldung von Staaten hilft es eine Privatisierung zu erzwingen und den Bürgern ihr Land unter dem Arsch wegzuverkaufen. Neoliberalismus erzwungen durch Pseudohumanismus.
— Roman Kasperski
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April 08 2017

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True Fact
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April 07 2017


Du bist Verschwörungstheoretiker. 

Du würdest haltlose Theorien in den Raum stellen, um Leute aufzuhetzen, so sagt man. Du hättest ja keine stichhaltigen Beweise, so meint man. Und das, was du sagst, wird im Fernsehen so ganz anders dargestellt – das weiß man. 

Als du sagtest, dass der iranische Präsident Mohammed Mossadegh – damals 1953 – in einer völlig geheimen Operation vom CIA gestürzt wurde, nannte man dich Spinner. Als 60 Jahre später der CIA im August 2013 zähneknirschend eingestand, dass die Operation AJAX von ihnen geplant und durchgeführt wurde und bei Terroranschlägen unter falscher Flagge an die 300 Menschen getötet wurden, war das wohl purer Zufall. [1] [2]

Als du davor warntest, dass jeder Terror – ob „links“ oder „rechts“ – womöglich ein von der NATO (und dahinter von CIA und MI6) gesteuerter, „inszenierter Terrorismus“ sein könnte, nannte man dich Schandmaul, das auf den Gräbern der Opfer tanzen würde. 
Dass es heute selbst in der öffentlichen Darstellung kein Tabu mehr ist, über die Stay-Behind-Armee GLADIO zu berichten, ist Glück für dich. Denn wer konnte in den 1960ern schon ahnen, dass eine im Hintergrund aufgebaute bewaffnete Truppe, die Terror und Anschläge durchführen sollte, um eine „Strategie der Spannung“ zu erfüllen, existiert hat. [3] [4] [5]

Als du in den 1990ern vor ECHELON und einer allumfassenden Bespitzelung und Totalüberwachung gewarnt hast, wurdest du sowieso posthum für geisteskrank erklärt. Abhörsignale im Telefon?? – Wie soll denn das gehen! Verfolgungswahn, oder? Zuviel George Orwell gelesen, oder?
Blöderweise hat es sich so ergeben, obwohl sich das ja wirklich niemand vorgestellt hätte und es den USA wirklich niemand zugetraut hätte, dass diese Überwachung heute unter NSA-Bespitzelung jedem Menschen bekannt ist. Totalüberwachung 2.0
Und auch ECHELON war Wirklichkeit, wie man dem später veröffentlichten Bericht des EU-Parlaments aus dem Jahr 2001 entnehmen konnte. Allerdings war das voll im Einklang mit den EU-Gesetzen, ob das ihre Bürger nun wollten oder nicht. Wird nämlich „das System nur zu nachrichtendienstlichen Zwecken verwendet, so ergibt sich kein Widerspruch zu EU-Recht.“ [6]

Wenn du davon sprachst, dass das Geldsystem ungerecht sei, verlachte man dich. Wie du zu erklären versuchtest, dass die Welt deshalb in ständigem Brand stehe, weil der alles verzehrende Kapitalismus seine Nahrung einfordert – wie ein Brand, der Sauerstoff und Brennstoff verlangt, und sich daher ausbreitet – warst du in den Augen der Öffentlichkeit ein wirrer Fantast. Und als du vor dem 100 jährigen Welt-Geld-Betrug der Federal Reserve Bank (FED) warntest, stachst du in ein Wespennest und wurdest verteufelt. Mal als „Linksextremist“, mal als „Rechtsextremist“. 

Doch, dass heute die Machenschaften der FED aufgedeckt werden und wer sehen möchte – auch sehen kann! – ist deiner Starrköpfigkeit geschuldet. [7] [8]

Und heute?
Heute bleibst du dabei, dass der 11. September ein Inside Job war. Und du beharrst darauf, dass der arabische Frühling sowie der Putsch in der Ukraine, von der CIA geplant und finanziert wurden, um die Welt zu destabilisieren. Um Macht zu erlangen. Und du glaubst weiter nicht daran, dass Saddam Hussain und Muhammed Gaddafi ermordet wurden, weil sie die Menschenrechte verletzt haben, sondern die US-Vormachtstellung brechen wollten. Und du wirst weiterhin Bedenken anmelden, wenn Leute, die etwas Wahres aussprechen, plötzlich verunfallen. Ob die nun Möllemann oder de Margerie oder Serena Shim heißen. [8]

Quellen: 

[1]
http://www2.gwu.edu/~nsarchiv/NSAEBB/NSAEBB435/

[2]
http://www.theguardian.com/politics/2003/aug/20/foreignpolicy.iran

[3]
http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio 

[4]
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/007/1800701.pdf

[5]
http://www.php.isn.ethz.ch/news/mediadesk/documents/bund_20_12_2004.pdf 

[6]
Bericht des EU-Parlaments vom 11.07.2001 http://www.webcitation.org/6OIhRN9zv

[7]
Das Magazin FOCUS vom 17.7.2014 berichtet über die Machenschaften von Rothschild und Co:
http://www.focus.de/finanzen/boerse/das-kartell-verschwoerung-oder-hirngespinst-wie-die-us-notenbank-die-weltfinanz-manipuliert_id_3995856.html

[8]
Serena Shim deckte die NATO-Unterstützung für die ISIS auf und war 24-h später tot:
https://www.facebook.com/1474126962839322/photos/a.1474150936170258.1073741828.1474126962839322/1497591557159529/?type=1&_rdr

Dieser Text wird seit 29. Oktober 2014 weiterverbreitet:
https://www.facebook.com/1474126962839322/photos/a.1474150936170258.1073741828.1474126962839322/1500364220215596/?type=1&theater
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Die Regulierung der persönlichen Meinung


Eine Leserin weist mich auf überaus Bedenkliches hin. Es gibt immer stärkere Angriffe gegen die Meinungsfreiheit.

Sie wies mich auf diesen Artikel bei medianet.at hin. Darin geht es darum, dass ein ominöses Diplomatic Council (DC) mit Beraterstatus bei der UNO einen „DC Kodex Öffentliche Kommunikation”, empfhehle, wonach man künftig auch an jede Privatmeinung dieselben Nachprüfungs- und Sorgfaltspflichten wie an gewerbliche Presse stellen müsse.

Das ist genau das Gegenteil dessen, was man im deutschen Recht als „Laienprivileg“ bezeichnet, nämlich die Erkenntnis, dass eine Privatperson gar nicht die zeitlichen, finanziellen und insbesondere rechtlichen Mittel hat, eine solche Recherche durchzuführen, denn der Privatmensch hat ja gerade keine Presserechte. Er kann das gar nicht recherchieren.

Und selbst, wenn er es könnte: Es würde ihn zuviel Zeit kosten und damit dazu führen, dass die Meinungsäußerung zu spät und damit womöglich verspätet (z. B. erst nach der Wahl) erfolgt. Deshalb dürfen an den Laien nicht die Sorgfalts- und Recherchepflichten wie an die Berufspresse gestellt werden.

Da dachte ich mir, mmh, seltsam, zumal kein Quellenlink angegeben ist. Man findet daber dann doch eine dazu passende Webseite bei diesem ominösen Council, nämlich hier.

Im ganzen liest sich der Text aber wie übler Lobbyismus:

(2) Das Vertrauen in öffentliche Institutionen und Organisationen, Unternehmen, Eliten und Parteien ist massiv eingebrochen, ihre Fähigkeit, öffentliche Meinung nachhaltig zu prägen, verlorengegangen. Kommunikation im öffentlichen Raum ist regel- und wertfrei geworden. Ihr fehlen Maßstäbe und Korrektive, wenn Vermutungen, Meinungen, Falschbehauptungen und Verschwörungstheorien plötzlich dieselbe Wertigkeit bekommen wie Fakten, Tatsachen und nachvollziehbare Zusammenhänge. Diese sogenannte „postfaktische“ Welt führt zu hoher Polarisierung und einem Auseinanderdriften der Gesellschaft.

Schon ein Widerspruch in sich. Denn wenn die Medien Fakten, Tatsachen und nachvollziehbare Zusammenhänge brächten, müsste man ihnen ja nicht „vertrauen“. Es wird aber einfach unterstellt, dass die Presse Fakten, Tatsachen und Zusammenhänge bringt, während Privaterspnen nur vermuten, meinen und lügen.

Öffentliche Meinungsbildung findet in immer stärkerem Maße nicht durch Medien, Parteien oder Organisationen statt, sondern – vor allem über die sozialen Medien – durch Privatpersonen und informelle Gruppen. Für diese gelten die gleichen Maßstäbe von Verantwortung, Wahrheit, Ausgewogenheit und Augenmaß wie für offizielle Organe. Jeder, der sich öffentlich äußert, trägt eine besondere gesellschaftliche Verantwortung für die Wirkung all jener Informationen und Meinungen, die er verbreitet, weiterleitet oder in jedweder anderen Form unterstützt.

Ist das böse.

Man soll nicht mehr seine Meinung sagen dürfen, sondern sich in einer besonderen gesellschaftlichen Verantwortung für die Wirkung bewegen. Es geht also gar nicht um wahr und unwahr, sondern darum, ob das zu unerwünschten Wirkungen führen könne.

Denn was das konkret bedeutet, „Verantwortung“, sagen sie nicht, nur dass es eben auf „Maul halten“ hinausläuft.

Eine nachhaltige, wertorientierte, vertrauensbildende und transparente öffentliche Meinungsbildung der Vielen ist, wenn sie den oben genannten Ansprüchen genügt, nicht nur ein wichtiger Legitimationsfaktor einer Gesellschaft. Sie wird zur Fünften Gewalt im Staate und stellt ein schützenswertes Gut dar, sofern nicht strafrechtlich relevante volksverhetzende, verleumderische, verherrlichende oder rassistische Äußerungen betroffen sind.

Da steht nichts von „wahr“. Da steht was von „wertorientiert“ – und die Werte gibt natürlich das Meinungskartell vor.

Alle, die an der öffentlichen Meinungsbildung mitwirken, tragen Verantwortung für ein offenes Meinungsklima, in dem auch abweichende Meinungen geäußert werden können, ohne jemanden gesellschaftlich zu ächten, zu demütigen, zu verfolgen oder in sonst einer Form zu benachteiligen.

Den Satz kann man auf zwei gegensätzliche Weisen verstehen. Entweder, dass man seine Meinung äußern kann, ohne dafür verfolgt und benachteiligt zu werden. Oder dass man abweichende Meinungen nur noch äußern darf, wenn sie niemanden benachteiligen.

Grammatikalisch ist der Satz ohnehin Murks, denn Meinungen sind keine passiv-tauglichen Subjekte. Es ist keine Fähigkeit einer Meinung, geäußert zu werden. Noch weniger aber sind sie aktiv-tauglich, und der Satz geht aktivisch weiter. Dieses sprachwidrige und unlogische Passivieren ist deutliches Merkmal dafür, dass jemand um die Aussage herumdruckst. Weil die passivische Meinung dann in einem aktivischen Halbsatz weitergeht, will derjenige wohl sagen, dass die Meinung niemanden benachteiligen darf.

Neulich las ich irgendwo, es würde neuerdings als rassistisch angesehen, wenn man Grammatik-Fehler rügt, weil das Menschen anderer Hautfarbe benachteilige. Man dürfte Grammatikfehler deshalb nicht rügen, zumal Grammatik ohnehin nur eine Schikane zur Ausgrenzung sei. Sei doch alles verständlich. Nein, ist es eben nicht. Ein vermurkste Grammatik beeinträchtigt die Verständlichkeit, denn Grammatik dient keinem anderen Zweck als den Satz zu ordnen und verständlich zu machen.

Im öffentlichen Raum anonym aufzutreten, widerspricht dem Kodex. Zur verantwortlichen Kommunikation gehört die Preisgabe der eigenen Identität.

Tja, da muss er sich mit vielen Linken streiten.

Und so weiter.

Größtes Problem daran ist, dass das inhaltlich kein Kodex ist, sondern da jemand seine Weltsicht niederschreibt und sich per Kodex erhofft, dass diese von anderen akzeptiert würde.

Was heute halt so alles als „Think Tank” unterwegs ist. Oft mehr Tank als Think.

Reposted byskizzo skizzo
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Harald Schmidt von der AfD?
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