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April 24 2017

Machtergreifung


Jetzt wird rumgerätselt, wie es in Frankreich weitergehen sollte und könnte. Die Parole derjenigen, die unser Europa und unsere Heimatländer in die Spaltung getrieben haben und die sich ausschließlich unter den etablierten politischen Kräften befinden, lautet jetzt: haltet den Dieb. Es mag politisch etwas hochgekommen sein, das vielen nicht gefällt. Wer hat aber den Regierungen mit den sie tragenden Parteien erlaubt, die Axt an unser Gemeinwesen zu legen? Das Vorgehen der derzeit Verantwortlichen ist so perfide, daß man sich schon fragen muß, wann man derartiges schon einmal erlebt haben könnte?

Unsere Länder werden schleichend in der Substanz verändert und die Regierungen diffamieren jeden, der darauf hinweist oder kommen uns damit, die Meinungsfreiheit endgültig zu beseitigen.

Ein Parteivorsitzender der AfD hat am Wochenende auf das in Köln hingewiesen, was jeder seit langem auf unseren Straßen feststellen kann. Wer hält sich in Deutschland, dem Land der Deutschen und derjenigen, die einen entsprechenden Aufenthaltstitel haben, eigentlich auf? Herr Meuthen hat die Lage so beschrieben, wie sie ist. Das alles kann nur damit begründet werden, daß die eigene, die deutsche Bundesregierung zur Einwanderung in unser Land jenseits der deutschen Gesetze und unabhängig von einem rechtsstaatlich vorgeschriebenen Gesetzgebungsverfahren denjenigen nach Deutschland reinläßt, der rein will.

Jeder, der es sehen will, kann seit langem feststellen, wie sich die Substanz der Republik verändert hat. Es kommt nicht mehr darauf an, wie der zu den Gesetzen verfassungsmäßig führende parlamentarische Meinungsaustausch und die offene Präsentation aller Argumente verlaufen ist. Oberste Rechtsherrin an allen einschlägigen Gesetzen vorbei ist die deutsche Bundeskanzlerin. Das stößt nicht nur wegen der Folgen für Deutschland übel und extrem bitter auf. Das hat es mit verheerenden Folgen und dem Untergang Deutschlands vor nicht allzulanger Zeit gegeben, als sich jemand zum Obersten Gerichtsherrn aufgeschwungen hatte.

Fünfzigster Todestag des großen Bundeskanzlers Konrad Adenauer und Deutschland ist ein anderes Land. Das haben er und wir alle weder verdient noch gewollt.

In diesen Tagen wurde davon berichtet, wie in Düsseldorf das Auftreten des CDU-Spitzenkandidaten Laschet zusammen mit dem langjährigen Bundestagsabgeordneten Bosbach zelebriert und gewertet worden ist. Wurde da jemand unter politische Vormundschaft gestellt, weil die Nähe zur Verursacherin der heutigen Staatskrise anders nicht mehr übertünscht werden kann? Es sind aber nicht diese Erscheinungsformen alleine. Nehmen wir die christlichen Kirchen als Beispiele dafür, wie selbst die Fragezeichen für die eigene Glaubwürdigkeit geschaffen werden. Man muß die AfD nicht mögen und bestimmte Personen in dieser Partei führen zu einer Form von politischem Erbrechen. Es gibt jeden Grund, gegen diese Partei und andere Parteien aus dem Kreis der politischen Mitbewerber zu protestieren und zu demonstrieren. Das gibt die bei uns noch bestehende Ordnung her. Aber viele bringen es nicht auf die Reihe, daß gegen diese Partei aus allen kirchlichen Rohren geschossen wird und gleichzeitg der unter anderem für die von ihm in Auftrag gegebenen Drohnenmorde und den NATO-Aufmarsch gegen unseren Nachbarn Rußland berüchtigte ehemalige Präsident Obama zu dem Kirchentag nach Berlin eingeladen ist, auf dem des großen Reformators Luther gedacht werden soll. Oder kein Wort darüber verloren wird, daß uns die amerikanischen Kriege seit dem völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien ins Elend gestoßen haben und uns beim nächsten großen Krieg die Auslöschung der menschlichen Spezies droht.

Man wird den Eindruck nicht los, daß hier wohlfeile Anbiederung an Mainstream betrieben wird. Ist den Kirchenfürsten durch den Kopf gegangen, in welchem Maße ihre aktuelle Haltung in der Migrationsfrage als Unterstützungsmaßnahme für die amerikanischen Kriege gewertet werden kann? Collateral support auf der Glaubensschiene. Bisher hat man es in westlichen Demokratien nicht für möglich gehalten, bis hin zur Neuauflage eines Zensurstaates eine Art von politischer Progromstimmung zu erzeugen, die ohne Beispiel im Westen gewesen ist, von Mc Carthy einmal abgesehen oder Josef Goebbels oder…Da nimmt es nicht Wunder, wenn die auf Linie gebrachte Presse im Sinne „fliegender Medien-Standgerichte“ gegen jeden vorgeht, der nicht der Mainstream-oder „good governance“ Linie folgt. „Kettenhunde“ der besonderen Art sollen sicherstellen, das seit dem Jugoslawien-Krieg seitens unserer Regierungen so hart erkämpfte „Monopol auf die politische Lüge“ zu manifestieren.

Eines müßte allerdings den Vater des modernen deutschen Staates umtreiben, wenn er der Berliner Vorgehensweise noch gewahr werden können. Sich nie über andere zu erheben, das war sein Motto. Es war natürlich auch kein Wunder, wenn die Zeit berücksichtig wird, wo unser Land und seine Menschen im Staube lagen. Aber alle deutschen Kanzler haben bis Gerhard Schröder der Vermutung Lüge gestraft, diese Haltung sei eine Frage der Opportunität gewesen. Gleiche Augenhöhe, weil es anders nicht geht und dann kamen die Berliner Diktate, gegen unsere Nachbarn und gegen uns im Lande selbst.

Die Spatzen pfeifen es von den Zinnen des Uhrenturms Big Ben.

Natürlich hat die einsame Entscheidung, Migration on demand durchzudrücken, Großbritannien mit in den Brexit getrieben.

Natürlich war es die kompromißlose deutsche Finanz-Agenda-Politik gegenüber unseren Nachbarn, die Frankreich und andere so an den Rand gedrückt haben, daß sich das politische Spektrum regelrecht zerlegt hat. In Berlin wurde die Axt angelegt an das berühmte europäische Friedensprojekt und dann wundert man sich, daß nicht nur viele unserer Landsleute die rechtstaatliche Ordnung einfordern.

Willy Wimmer, derzeit Yalta, Krim, Rußland.

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Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all..
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Selbstwahrnehmung vs Fremdwahrnehmung
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April 23 2017

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Where to put the next billion people
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Sag mir, wo die Freunde sind


Seit geraumer Zeit – inzwischen mehr als ein Vierteljahr – geht mir immer mal wieder ein Beitrag durch den Kopf, den eine Facebook-Freundin dort selbst veröffentlichte. Sie berichtet darin von einem Treffen in der Weihnachtszeit, bei dem einige alte Freunde zusammen kamen. Ich möchte den Anfang ihres Textes zitieren:

„Gestern habe ich im Kreise von einer Handvoll guten Freunden ins neue Jahr gefeiert. Freunde von früher. Ich sage das deshalb, weil es für mich ein Davor und ein Danach gibt. Wann genau dieses Davor und Danach zu verorten sind, ist schwer zu sagen, denn es hängt auch mit meiner ganz persönlichen Wahrnehmung zusammen. Und genau das ist auch das Thema: die ganz persönliche Wahrnehmung.

Gestern also lief unter anderem The Police. Und so redeten wir über Sting als Musiker und über unsere Erinnerungen von früher mit seiner Musik. Er wurde hochgelobt – und dann kam der Moment, in dem ich es mir nicht verkneifen konnte: Ich erwähnte, dass ich seine Aktion, im Bataclan das Gedenkkonzert mit dem Song „Inshallah“ zu eröffnen, ziemlich taktlos fand. Stille. Blicke. Erste Frage: „Wo?" Ich: „Na, in Paris, im Bataclan.“ Verständnislose Mienen. Ich: „In Paris! Im Bataclan! Da, wo 130 Menschen den islamistischen Anschlägen letztes Jahr am 13. November zum Opfer fielen.“ Betroffene Blicke: „Achso.“ Schweigen. Ich: „Naja, und das Neueröffnungskonzert ein Jahr später, das auch gleichzeitig Gedenkkonzert für die Opfer des Anschlags sein sollte, eröffnete Sting. Mit einem Song namens „Inshallah“. Betroffene Blicke. Wegwischen imaginärer Krümel von der Tischkante. Schweigen. Ich (mittlerweile etwas verzweifelt): „Naja, wie kann man nach diesem blutigen Massaker, das von islamistischen Dschihadisten verübt wurde, auf die Idee kommen, das Gedenkkonzert mit so einem Song zu eröffnen?" Vorsichtiges Nachfragen: „Wie heißt der Song?" Ich (in die Nähe des Wahnsinns kommend): „INSHALLAH!" ... „Was heißt das?" „Das ist arabisch und heißt: So Allah will.“ - ich, wilde Blicke in die Runde werfend. Betretenes Schweigen. Dann, zögerlich: „Aber Sting ist doch Buddhist!"

Der Text ist um einiges länger, ich würde ihn gerne ganz zitieren, belasse es aber beim persönlichen Fazit der Freundin: „Nie habe ich es so deutlich empfunden, dass das Universum, das uns doch alle halten sollte, auseinanderklafft, nicht mehr eins ist – sondern ein diffuses Etwas, das aus Millionen von Wahrnehmungen besteht, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Meine Freunde wussten nicht, was das Bataclan ist. Sie wussten nicht, dass Sting dort die Konzerthalle ein Jahr nach den Anschlägen eröffnete, dass überhaupt ein Gedenkkonzert stattfand. Sie wussten nicht, was Inshallah heißt. Sie konnten nicht verstehen, was ich daran seltsam fand. Sie leben nicht mehr in meiner Welt, und ich nicht mehr in ihrer.“

Der Freundeskreis schrumpft plötzlich

Warum mich dieser Beitrag noch immer beschäftigt: ich kann alles das aus eigener Erfahrung, vor allem der letzten zwei Jahre, nur zu gut nachempfinden. So ging und  geht es auch vielen Anderen; leicht an den Kommentaren unter dem oben zitierten Text zu erkennen.

„Du ahnst gar nicht, wie Du mir damit aus der Seele gesprochen hast.“, „Danke. Manchmal ist es schon erleichternd zu wissen, dass man eben nicht alleine ist. Das soll nicht arrogant klingen, denn ich habe auch nicht die Weisheit mit Löffeln gegessen, aber vielen unserer Mitmenschen fehlt das breite Wissen. Die Neugier auf die Wahrheit, das Interesse für Zusammenhänge, der Sinn für Logik.“ oder „Du sprichst mir aus der Seele. Ich kann Deine Gedanken und Gefühle so gut nachvollziehen, weil ich sie auch erlebe.“  

Dabei scheint dieser Abend noch durchaus friedlich abgelaufen zu sein; in anderen Fällen führten (und führen) ähnliche Begegnungen mit Bekannten oder Freunden noch zu ganz anderen Ergebnissen, bis hin zu wahren Hass- und Wutausbrüchen derer, für die sofort jeder, der die so genannte Flüchtlingspolitik und die Verharmlosung des Islams in Frage stellt, Volkstümler, Rassist und Nazi ist. Was eine ungeheure Diffamierung darstellt. Die zitierte Schreiberin ist all das nicht, so wie auch ich es nicht bin; wäre sie es, wäre sie nicht unter meinen Kontakten. Und das gilt für alle meine Kontakte.

Ich habe in den letzten zwei Jahren nahezu alle früheren Freunde und Bekannte verloren. Manche waren plötzlich verschwunden, antworteten nicht mehr auf Nachrichten. Andere meldeten sich ab, mit hochtrabenden, manchmal bewusst verletzenden Bemerkungen. Wo der kleine Geist gar nichts eigenes hergab, wurden mir Zitate an den Kopf geworfen, von Kant bis Camus und sonst wem. Ich gebe zu, die ersten Nazikeulen taten noch weh, aber das legte sich schnell. Denn niemals, nicht einmal, gab es wirklich substantiell formulierte Gegenpositionen. Das bestätigt erfreulich die eigene Wahrnehmung der Welt ringsum; so lässt es sich ganz gut verarbeiten, dass teils Jahrzehnte währende, persönliche Beziehungen abgebrochen wurden. Nicht erstaunlich, dass die, die geblieben sind, auch wirklich die sind, an denen mir etwas liegt, bei durchaus kontroversen Positionen in manchen Fragen. Es geht mir bei Freundschaften ja nicht um Konformität, sondern um Integrität. Bildung, Neugier, Austausch und Respekt.

Die Fälle gehen weit über das Anekdotische hinaus

Andere hat es härter getroffen als mich. Da wurde einer Mutter, die bei Facebook davon berichtete, dass ihre junge Tochter auf der Straße angefasst wurde, offen und mehrfach mit beruflicher Vernichtung bedroht; sie hatte gewagt zu erwähnen, dass das Kind ihr von einem dunkelhäutigen Mann erzählte. Ein anderer meiner FB-Kontakte berichtete, eine Freundin seiner Frau habe dieser empfohlen, doch einmal dafür zu sorgen, dass ihr Mann nicht mit gewissen Äußerungen die Existenz der Familie aufs Spiel setzen solle. Fälle dieser Art habe ich ohne Ende vorliegen, man muss sie nicht alle schildern, sie gleichen sich stets im Kern und gehen weit über das Anekdotische hinaus.

Sie sind symptomatisch für eine Entwicklung in unserer Gesellschaft, die dazu angetan ist, darüber zu verzweifeln. Noch einmal die anfangs zitierte FB-Freundin: „Die Erkenntnis, diese Menschen nicht erreichen zu können, ganz egal, wie viele kritische Beiträge ich z.B. hier poste, ganz einfach, weil sie nicht erreicht werden wollen, weil sie selbst entscheiden – genau wie ich – wann sie welche Wahrheiten an sich heranlassen, diese Erkenntnis macht mich ohnmächtig und kraftlos. Weil ich weiß, dass wir uns nicht annähern werden, im Gegenteil: wir werden uns immer weiter voneinander entfernen.“

Ich betone es noch einmal: Niemals ist mir, seitdem ich zum Nazi gestempelt wurde, von anderer Seite substantielle Kritik begegnet. Niemand hat auch nur versucht, seine Position des „besseren Menschen“ argumentativ zu untermauern. Statt dessen wird man ohne Umweg weggehitlert, und damit die substanzlose Gegenposition nur ja nicht ins Schwanken gerät, heißt es dann „Mit Sachargumenten brauche ich Dir ja gar nicht erst zu kommen!"  Vielen – in diesem Moment, da ich diesen Text schreibe, lese ich weitere Beispiele dieser Art – tut das (noch) weh; mit Faschisten und Massenmördern gleich gesetzt zu werden, lässt ja wohl kaum jemanden kalt.

Dass es Gruppierungen in unserer Gesellschaft gibt, die von ganz alten Zeiten träumen und tatsächlich gegenüber Fremden generell feindlich bis hassend eingestellt sind, steht nicht in Frage; aber nichts von dem, was solche Leute vertreten, kann dafür herhalten, Kritik an der aus dem Ruder geratenen Migrationspolitik generell abzuschmettern. Kein Verweis auf Geschrei rechtsradikaler Nationalisten kann dazu dienen, Kritik am islamischen Gewaltpotenzial und am wachsenden Einfluss dieser religiös verbrämten, theokratischen und antidemokratischen Ideologie auf die westlichen Gesellschaften verstummen zu lassen. Und kein noch so ins pseudo-religiöse driftender Humanismus kann die Tatsache aus der Welt schaffen, dass es zum eigenen Untergang führt, wenn man ungehindert Millionen von Menschen mit vollkommen anderem kulturellen und sozialen Hintergrund ins Land holt. Was kann eigentlich, um es deutlich zu sagen, rassistischer sein als die Vorstellung, ja Erwartung, alle diese Menschen seien willens und in der Lage, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren?

Das Problem sind nicht die Flüchtlinge, sondern die Mitschwimmer im Kielwasser

Über die amorphen Motive der verschiedenen Befürworter, Unterstützer oder zumindest Dulder der hemmungslosen Fernstenliebe wurde und wird viel geforscht, geschrieben, spekuliert und analysiert. Da gibt es ebenso die Ignorierer („Wo ist das Problem?") wie es die Deutschland-muss-weg-Radikalen gibt, denen offenbar jedes Mittel recht ist, die westliche Kultur untergehen zu sehen. Da gibt es die völlig Verwirrten, die frohlocken, dass Deutschland „bunt“ wird und die allen Ernstes bejubeln, dass Migranten „Vielfalt in unser Leben und unsere Städte“ bringen, dass sie „Lücken in Gesellschaft und Wirtschaft schließen“, „unsere Kultur als Menschen und Freunde bereichern“, weil sie „mutig sind“ und „weil wir durch euch Demut“ lernen. Genug davon.

Wer nicht einmal erkennen mag, dass es den tatsächlichen Flüchtlingen deshalb an gesellschaftlicher Akzeptanz wie an materieller Hilfe fehlt, weil so viele in ihren Kielwasser mitschwimmen, ja sogar hergeschifft werden, die unsere bisher stabile Demokratie und deren kulturellen wie sozialen Werte nicht nur in Frage stellen, sondern aktiv ablehnen und untergraben, der ist einem fatalen Irrtum erlegen, einem Irrtum, der immer absehbarere Folgen hat. So jemand regt sich über den Begriff Nafri mehr auf als über das, was diese Leute anrichten; nicht in Einzelfällen, sondern mit einem fest definierten Ziel.

Himmel und Erde sind nicht gütig. Ihnen sind die Menschen wie strohernde Hunde. (Laotse)  

Wir sind schlecht, die anderen sind Opfer, und von je weiter weg diese Opfer kommen, um so mehr sind sie Opfer, und weil wir schlecht sind, müssen wir jetzt um den Preis des eigenen gesellschaftlichen Friedens dafür Buße tun. So das Credo derer, die kritisch denkende Mitbürger als Rassisten und Nazis diffamieren.

Wer in einer von hohen Mauern und Sicherheitskräften umgebenen Festung sitzt, kann wie der aktuelle Papst wohlfeil darüber lamentieren, dass es falsch sei, Mauern zu errichten. Wer ignoriert, dass seine eigenen Glaubensbrüder und -schwestern in ihren Heimatländern oder auf der Flucht massakriert werden, kann bräsig-empört vor dem Kölner Dom auf einem Kahn stehen und von diesem herab Fernstenliebe predigen. Wer sein ganzes Leben lang keinem handfesten Beruf nachgegangen ist, sondern sich von einem Kirchenposten zum nächsten gebetet hat, kann sich natürlich darüber freuen, dass Deutschland „bunter und religiöser“ wird.

Moralische Verdammung  geboren aus moralischer Verdummung

Wer als erwachsener Mensch noch immer die Frisur eines Kapauns trägt, kann sich, den Antisemiten Augstein und dessen Blatt hinter sich wissend, anmaßen, differenzierend denkende und argumentierende Kritiker als „Aber-Nazis“ zu beschimpfen, weil diese nicht bereit sind, alles abzunicken, was seit dem völligen Kontrollverlust der deutschen Bundesregierung in unserem Land passiert und noch passieren wird. Wer auf einer jenseits jeglichen Verstandes schwebenden, „einen Doppelzentner fleischgewordene Dummheit“ (Henryk M. Broder) tragenden  Wolke sitzt (wenn sie nicht gerade hinter dem Spruch „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ herläuft und mit dem iranischen Botschafter in Berlin, an dessen Händen viel Blut klebt, abklatscht), kann sich, stets nahe am Wasser gebaut, darüber auslassen, wie widerlich doch jeder sei, der nicht bereit ist, sein Land diesem Merkel’schen Kontrollverlust zu opfern.

Und wer sich als Bundesminister öffentlich bei Musikanten für ihren Einsatz im Dienst des Linksradikalismus bedankt und sich in Kumpanei mit alten Stasiseilschaften an einer der wesentlichsten Stützen unserer Demokratie, der Meinungsfreiheit, vergeht, kann dies heute, nahezu ungehindert, gegen nur schwache Proteste ohne mit der Krawatte zu zucken durchziehen. Warum? Weil so jemand sich immer noch auf den bedeutenden Teil der schweigenden Bevölkerung stützen kann, die, sei es aus Angst um ihre eigene private und berufliche Existenz oder sei es aus Ignoranz, den Dingen ihren Lauf lässt. Mit schlimmen Folgen, wie sich täglich mehr zeigt. Es ist doch noch immer gut gegangen? Das haben schon ganz andere Kulturen geglaubt, und die hatten eine weitaus längere Existenz in der Geschichte vorzuweisen als die Bundesrepublik Deutschland. Von manchen dieser Kulturen sind nicht mehr als Legenden übrig geblieben.

Ein Fernstenliebender kann vieles, aber eines kann er nicht: mir einreden, ich sei ein Rassist, ein Nationalist, ein Nazi, nur weil ich nicht bereit bin, dem Niedergang unserer westlichen Kultur kritiklos, womöglich sogar mitwirkend, zuzuarbeiten. Und das gilt für ungezählte Mitmenschen, denen all das ganz und gar fremd ist, was mit Tümelei und Fremdenfeindlichkeit zu tun hat, und die trotzdem erkannt haben, auf was unsere Gesellschaft zusteuert. Viele von ihnen sehen sich hilflos den Anschuldigungen ausgeliefert, und je mehr diese Anschuldigungen von Leuten kommen, mit denen sie – bisher – viele Gemeinsamkeiten hatten, viel mehr als mit reaktionären Positionen, um so fassungsloser sind sie, müssen sie doch auf einmal erkennen, welche autoritären, reflexionsunfähigen Charaktere in den früheren Freunden und Bekannten stecken, die sofort mit der ach so wohlfeilen Nazikeule um sich schlagen. Wohlfeil, weil man sich dann nicht inhaltlich mit kritischen Positionen auseinandersetzen muss. Und da es keine inhaltlich tragfähigen Gründe für das gibt, was in dieser Zeit nicht einfach nur über uns herein bricht, sondern sogar noch gefördert wird, bleibt nur eins übrig: moralische Verdammung. Geboren aus moralischer Verdummung.


In Afrika und dem Nahen Osten sitzen über 400 Millionen Menschen auf gepackten Koffern. Sie wollen über das Mittelmeer nach Europa einreisen. Doch statt die Außengrenzen auf See zu sichern, befördert die EU afrikanische Migranten mit „Wassertaxis“ nach Italien. Den Bürgern verkauft man das als „Seenotrettung“.

 Vor ein paar Tagen meldete der ORF: „Mehr als 2.000 Flüchtlinge vor der Küste Libyens gerettet. Schiffe der italienischen Küstenwache und privater Hilfsorganisationen haben gestern mehr als 2.000 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer gerettet.“

Da drängen sich gleich mehrere Fragen auf: Die Küste Libyens ist etwa 480 Kilometer von Italien entfernt. Das lybische Festland hingegen liegt in nur etwa 20 Kilometern Entfernung. Warum werden Flüchtlinge vor Libyens Küste nicht nach Libyen gebracht? Warum wird man zur Rettung aus Seenot auf die andere Seite des Meeres, nach Italien, befördert? Und was hat die italienische Küstenwache vor der lybischen Küste zu suchen? Ist sie jetzt weltweit zuständig? Fährt sie demnächst auch in den Hafen von New York oder Tianjin, um Flüchtlinge nach Italien zu transportieren?

Tatsächlich steckt hinter dem Ganzen eine irre, perfekt eingespielte „Rettungskette“: Hundertausende Armutsflüchtlinge aus Afrika reisen ins Transitland Libyen. Von dort aus wollen sie über das Mittelmeer nach Italien. Schiffe der EU-Küstenwache „Frontex“ und privater Organisationen kreuzen vor der libyschen Küste. Die Schleppermafia setzt die afrikanischen Migranten in Lybien in Schlauchboote. Kaum auf See, rufen die Schlepper bei „Frontex“ an und geben „SOS“. Die EU-Schiffe eilen herbei, nehmen die Bootsflüchtlinge an Bord und befördern sie in das 480 Kilometer entfernte Italien. Wie Taxiunternehmen. In Italien angekommen stellen die afrikanischen Migranten ihre Asylanträge und reisen weiter in den Norden der EU.

2016 wurden 280.000 Migranten von EU-Schiffen nach Italien übergesetzt – nicht von Schleppern. Nur vier Flüchtlingsboote schafften es von sich aus nach Europa. Den Bürgern verkauft man den Wahnsinn als „Rettung im Mittelmeer“. In Wahrheit ist es ein Milliardengeschäft von Islamisten, Schlepperbanden und Asyl-Lobby.

Menschen vor dem Ertrinken zu retten, ist für eine humane Gesellschaft selbstverständlich. Taxiunternehmen für die Schleppermafia zu spielen hingegen nicht.

Nichts wäre einfacher und richtiger, als das „Australische Modell“ umzusetzen: also die Geretteten sofort wieder aufs Festland zurückzubringen und die Boote der Schlepper zu zerstören. Australien hat es mit dieser Methode geschafft, dass sich keine Schlepperboote mehr auf den Weg machen und somit auch keine Menschen mehr ertrinken.

Über 400 Millionen Afrikaner und Araber wollen nach Europa. Ihre Wunschziele sind Deutschland, Schweden und Österreich. Allein letzten Samstag beförderten EU-Schiffe 8.500 Bootsflüchtlinge nach Italien. Lauf Finanzministerium beträgt die jährliche Nettobelastung für unseren Staat pro Flüchtling 16.200 Euro. Bereits die 8.500 würden den österreichischen Steuerzahler über 137 Millionen Euro jährlich kosten. Das ist unfinanzierbar.

Der ehemalige Präsident Frankreichs Nicolas Sarkozy brachte Europas Torheit auf den Punkt: „Die EU handelt wie ein Installateur, der das Wasser bei einem Rohrbruch in der Wohnung verteilt, anstatt den Schaden zu beheben“.

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No Joke: U.N. Elects Saudi Arabia to Women’s Rights Commission, For 2018-2022 Term


The Geneva-based human rights group UN Watch condemned the U.N.’s  election of Saudi Arabia, “the world’s most misogynistic regime,” to a 2018-2022 term on its Commission on the Status of Women, the U.N. agency “exclusively dedicated to the promotion of gender equality and the empowerment of women.”

“Electing Saudi Arabia to protect women’s rights is like making an arsonist into the town fire chief,” said Hillel Neuer, executive director of UN Watch. “It’s absurd.”

“Every Saudi woman,” said Neuer, “must have a male guardian who makes all critical decisions on her behalf, controlling a woman’s life from her birth until death. Saudi Arabia also bans women from driving cars.”

“I wish I could find the words to express how I feel right know. I’m ‘saudi’ and this feels like betrayal,” tweeted a self-described Saudi woman pursuing a doctorate in international human rights law in Australia.

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Geschwätz von Gestern...
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Ehrenwerte Familien: Libanesische Clans in Deutschland


Im Café, hinter den dichten Schwaden, ist Ahmed fast unsichtbar. Der Libanese zieht an der Wasserpfeife, bläst durch die Nase Rauch aus, der seinen Kopf umhüllt wie Watte. Jeder Satz ist ein Bekenntnis. „Wir sind schlimmer als die Familie Corleone im Kino, glaub mir das bitte.

Kommt nicht oft vor, dass einer wie er „bitte“ sagt. Normalerweise gebraucht er den Imperativ, erhebt gern die Stimme, wenn er etwas gefragt wird und zur Antwort ansetzt.

Libanesische Großfamilien begehen in deutschen Ballungsräumen schamlos Straftaten, ohne dass das viel beachtet würde. Es ist wie bei der Wasserpfeife: Die Sicht wird vernebelt. Allein in Berlin leben zwölf bis 17 solcher Clans, mit mehreren Tausend Angehörigen, schätzen Ermittler. Mitglieder aus acht bis zehn dieser Clans sollen kriminell in Erscheinung treten. Sie heißen Al-Zein, Remmo, Omeirat, Miri oder Abou-Chaker, Letztere sind Palästinenser.

Eine selbst erschaffene Welt

Die Gangster leben in einer selbst erschaffenen Welt, zu der Polizei, Behörden und die Politik keine Verbindung mehr haben. FOCUS hat bei den Clans recherchiert. Die Erkenntnis: Manche Großstadt ist längst von diesen Menschen und ihrem Tun unterwandert.

Ahmed, Anfang 40, heißt eigentlich anders - aber er will seinen richtigen Namen nicht gedruckt lesen. Er ist ein Teil dieser Welt, gehört zum Al-Zein-Clan, dem berüchtigtesten von allen. Seine Geschichte kreist vor allem um eine Frage: Wie viel Wohlstand braucht der Mensch? Er erzählt aus seinem Leben - weil er nicht will, dass immer nur die Klischees über die Clans verbreitet würden, sagt er. Was man nicht vergessen dürfe: Nicht alle seien Straftäter. Das Ruhrgebiet, wo Ahmed wohnt, ist aber eine Heimat der kriminellen Familien, neben Bremen und - natürlich - Berlin.

Ein einträgliches Geschäft

„Wir sind in vielen Bereichen aktiv: Drogenhandel, Schutzgelderpressung, Geldeintreiben, illegaler Handel mit Tabak und Medikamenten gehörten dazu“,sagt Ahmed und lächelt dabei so gleichmütig wie eine Buddhastatue in der Auslage einer Apotheke. Manche Clans vermieten schäbige Unterkünfte an Flüchtlinge oder kontrollieren das Rotlichtmilieu. Andere lehnen Letzteres aus religiösen und moralischen Gründen ab. Sie haben normalerweise nichts gegen schmutziges Geld. Aber dieses ist ihnen dann offenbar doch zu schmutzig.

Ahmed hat eine bullige Statur, trägt Bart. Sein Händedruck duldet keinen Widerspruch, seine Augen huschen umher, blitzen misstrauisch. Niemand, mit dem man Ärger haben möchte. In seiner Familie ist Ahmed angesehen, mischt bei den „großen Sachen“ mit und kennt sich aus mit Raub oder Schutzgelderpressung.

Das schmutzige Geld der Clans, viele Millionen Euro im Jahr - konkreter wird Ahmed nicht -, wird im Gebrauchtwagenhandel gewaschen, mit Immobiliengeschäften im Libanon. Und in der deutschen Gastronomie: in Shisha-Bars, Restaurants, Sportwetten-Klitschen, Spielcasinos.

Nicht alle Clan-Mitglieder agieren im Untergrund. Arafat Abou-Chaker beispielsweise ist berühmt - als große Nummer in seiner Sippe und Geschäftspartner des Rappers Bushido. Der Musiker sucht seit Langem die Nähe des Clans und ist selbst wegen versuchten Betrugs zu einer Bewährungsstrafe von elf Monaten verurteilt worden. Er hatte einen Einbruch angezeigt, wollte seine Versicherung um 360.000 Euro prellen. Bushido hatte behauptet, im November 2014 sei jemand in seinen Aquaristik-Laden eingebrochen, dabei seien Fische, Korallen und Ausstattung sowie Bargeld gestohlen worden. Das Dumme nur: Den Einbruch hat es offenbar nie gegeben.

Bei Streit vermittelt ein "Friedensrichter"

Die meisten Clans teilen das Geschäft in ihren Städten straßenweise untereinander auf, filetieren den Stadtplan. Die Al-Zeins regieren etwa in den Arbeitervierteln des Ruhrgebiets oder Teilen von Berlin-Neukölln.

Gibt es Streit, und das passiert oft, zwischen einzelnen Mitgliedern der Familie oder zwischen rivalisierenden Clans, vermittelt ein sogenannter Friedensrichter. Das ist ein älterer, hoch respektierter Mann, der im Namen der Clans Urteile fällt. Für Körperverletzung bei einer Messerstecherei etwa heißt die Strafe: 100.000 Euro „Schmerzensgeld“ an den Geschädigten. Um einen Mord zu sühnen, müssen Täter schon mal bis zu eine Million Euro Strafe zahlen, natürlich alles am Staat vorbei. Ahmed: „So wird Blutrache verhindert.“ Er bläst den Shisha-Rauch aus.

Die Al-Zeins stehen für spektakuläre Fälle wie den KaDeWe-Raub

Die Al-Zeins stehen für spektakuläre Kriminalfälle, etwa den Überfall kurz vor Weihnachten 2014 auf das KaDeWe in Berlin, bei dem sie Luxusuhren und Schmuck im Wert von 817 260 Euro erbeuteten.

Auch der „Poker-Raub“ ist ein Lehrstück der Kriminalistik. Am 6. März 2010 überfielen Mitglieder des Abou-Chaker-Clans ein Pokerturnier in Berlin, stahlen 242.000 Euro. Manche Täter wurden geschnappt, das Geld ist aber verschwunden.

Einer der mächtigsten Paten in Ahmeds Clan ist Mahmoud Al-Zein. Er lässt sich „Präsident“ nennen, wurde bereits 2005 in Berlin verhaftet und später wegen Drogenhandels zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Heute lebt er im Ruhrgebiet.

Auch die Ermittler haben keine Chance

„Wir sind seit Jahren mit dieser Personengruppe beschäftigt“, berichtet einer, der gegen die Familien ermittelt hat. Laut dem Kripo-Beamten gehen die Clans brutal vor: Er erzählt von einem Fall, bei dem eine Familie einen Rivalen im Keller eines Shisha-Cafés folterte. Die Täter schlugen ihrem Opfer mit Maurerhammer und Beil immer wieder auf die Gelenke, zertrümmerten ihm die Schleimbeutel. Er jammerte und schrie: „Erschießt mich! Ich halt die Schmerzen nicht mehr aus.“ Allerdings zog der Zeuge seine Aussage später zurück. „Wohl gegen ein beträchtliches Schweigegeld“, so der Ermittler.

Beweise gegen die Kriminellen zu finden ist sehr mühsam. Denn trotz ihrer Größe bilden die Clans geschlossene Zirkel. „Wir bekommen in diese Familienstrukturen einfach keine V-Leute rein“, sagt der Beamte und zuckt mit den Schultern. Rechtsstaat und Politik geben auf.

Was helfen könnte, wäre ein neues Gesetz: die Umkehr der Beweislast. Finden die Beamten bei Clan-Mitgliedern, die meist Hartz IV beziehen, große Mengen Bargeld, zum Beispiel wie die 35.000 Euro in einem Herren-Halbschuh in Berlin, müssen sie nachweisen, dass das Geld aus illegalen Quellen stammt. „Dabei sollte es umgekehrt sein“, sagt der Berliner Oberstaatsanwalt Sjors Kamstra. „Man müsste denen leichter nehmen können, worauf sie am meisten aus sind: das Geld.“

Die Familienehre geht über alles

Man kann die Lebensart der Clans getrost archaisch nennen. Eine Gesellschaft, in der Frauen den Männern gehören und ein falsches Wort den Tod bedeuten kann. Vor allem weil eines so wichtig ist, wichtiger als alles: die Ehre der Familie.

Vielleicht kann man Ahmed nur verstehen, wenn man im Fond seines Nobelautos sitzt, Farbe: natürlich Gangster-Schwarz, sich von ihm kutschieren und die Familiengeschichte erzählen lässt. Die meisten der hier beschriebenen Clans waren ursprünglich Kurden aus dem türkischen Südostanatolien. Sie zogen in den Libanon, wo sie vor allem im Obst- und Gemüsehandel malochten. Ein Zuhause fanden sie auch dort nicht - der Krieg trieb sie wieder aus dem Land, vor allem Anfang der 1980er-Jahre. Viele davon nach Deutschland. So war es auch bei Ahmed. 1984 wanderten er und seine Familie als Asylbewerber ein.

Ahmed hält an einer Ampel, zeigt auf ein Teehaus: „Das ist ein Laden, wo sich viele von meinem Clan abends treffen, vor allem die Älteren.“ Ein paar Häuserzeilen weiter nickt er mit dem Kopf in Richtung einer kreuzenden Hauptstraße: „Die gehört uns.“ Er lächelt.

"Ich wusste: muss ich haben"

„Ich habe diese Dinge in den Schaufenstern gesehen. Die schicke Mode. Die Nobelautos. Ich wusste: muss ich haben.“ Ahmed ballt die Fäuste und lässt sie aufs Lenkrad sausen. Schnittige Anzüge beim Herrenausstatter - auch das kann kriminell machen. Es fing mit Ladendiebstählen an. Dann begann der Sippennachwuchs, Mitschüler „abzuziehen“, also ihnen zu drohen und Geld, Klamotten oder den Walkman abzunehmen. Die Haltung: Wer zu schwach ist, ist Beute. Wer mich nicht schlagen kann, den schlage ich. Am Ende standen schwere Körperverletzung, Schulabbruch und das erste Mal Knast.

Für Ahmed war das wie eine Reifeprüfung. Er und seine Cousins waren nun endlich Männer, so sahen sie es zumindest selbst und klopften einander auf die Schultern.

Einige Familienangehörige wollen allerdings nichts mit der Kriminalität zu tun haben. So wie Ahmad Omeirat. Der 33-Jährige trägt Anzug, redet geschliffene Sätze, bedient sich raumgreifender Gesten. Er sitzt für die Grünen im Essener Stadtrat, kandidiert für den Landtag in NRW und findet: Den Clans wird Unrecht getan, sie würden vorverurteilt.

Er ist bereit, FOCUS ein langes Interview zu geben, und lädt in sein Büro ein. Doch dann will er nicht mehr zitiert werden. Begründung: Journalisten schrieben sowieso negativ über die bekannten Familien.

Sie können sich exzellente Anwälte leisten

Uli Grötsch, Innenpolitiker für die SPD im Bundestag, sieht das anders: „Die Clans sind ein Teil der organisierten Kriminalität, mehr nicht. Da ist die Polizei gefragt. Die Politik kann flankieren und damit Parallelgesellschaften verhindern.“ Stephan Mayer, innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, fordert deutlich mehr Härte: „Viele Angehörige haben keinen gesicherten Aufenthaltsstatus. Warum schieben wir sie nicht ganz einfach ab?“

Aber wie abschieben, wenn den Gangstern nichts nachzuweisen ist? Eine Verurteilung fällt deshalb oft flach oder zumindest milde aus, weil sich die Paten exzellente Anwälte leisten können.

Der Strafverteidiger Burkhard Benecken aus dem nordrhein-westfälischen Marl vertritt Mitglieder der Al-Zeins wegen unterschiedlichster Straftaten. Ob sie eine gute Sozialprognose haben? „Einmal kriminell heißt nicht für immer kriminell - auch nicht bei den Clans.“ Benecken betont sogar, dass sich viele seiner Mandanten läutern. Egal, was sie vorher verbrochen hätten.

Auch Ahmed probierte es zwischendurch mit ehrbarer Arbeit - zynischerweise als Ladendetektiv. Doch den Job hat er wieder aufgegeben.

Beim letzten Treffen mit FOCUS will er noch einmal zeigen, dass er es nach oben geschafft hat. Fast ganz nach oben. Er liebt schöne Autos, fährt mit einem roten Sportwagen vor. Die Nobelkarossen der Clans sind auf Strohmänner zugelassen, oft deutsche Nachbarn, die Geld brauchen. Ahmed hängt den Unterarm lässig über die Fahrertür, die Rolex blitzt im Licht der Straßenlaterne auf. Dann macht er die Scheinwerfer an. Auf einmal ist die Sicht ganz klar.

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Merkel-Rauten überall...so was sehen nur Verschwörungtheoretiker
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April 22 2017

3370 cc7f 500
Notorische Lügner = Spitzenpolitiker
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April 21 2017

Welche Punkt im Parteiprogramm der AfD stützen deine These das sie gegen den Rechststaat gerichtet oder grundgesetzfeindlich seien?Und zwischen"ich finde die kann man nicht wählen" und "Riesendemos gegen die (und nicht gegen andere Misstände) machen" ist ja noch ein ziemlicher Unterschied.

April 23 2017

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Where to put the next billion people
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Sag mir, wo die Freunde sind


Seit geraumer Zeit – inzwischen mehr als ein Vierteljahr – geht mir immer mal wieder ein Beitrag durch den Kopf, den eine Facebook-Freundin dort selbst veröffentlichte. Sie berichtet darin von einem Treffen in der Weihnachtszeit, bei dem einige alte Freunde zusammen kamen. Ich möchte den Anfang ihres Textes zitieren:

„Gestern habe ich im Kreise von einer Handvoll guten Freunden ins neue Jahr gefeiert. Freunde von früher. Ich sage das deshalb, weil es für mich ein Davor und ein Danach gibt. Wann genau dieses Davor und Danach zu verorten sind, ist schwer zu sagen, denn es hängt auch mit meiner ganz persönlichen Wahrnehmung zusammen. Und genau das ist auch das Thema: die ganz persönliche Wahrnehmung.

Gestern also lief unter anderem The Police. Und so redeten wir über Sting als Musiker und über unsere Erinnerungen von früher mit seiner Musik. Er wurde hochgelobt – und dann kam der Moment, in dem ich es mir nicht verkneifen konnte: Ich erwähnte, dass ich seine Aktion, im Bataclan das Gedenkkonzert mit dem Song „Inshallah“ zu eröffnen, ziemlich taktlos fand. Stille. Blicke. Erste Frage: „Wo?" Ich: „Na, in Paris, im Bataclan.“ Verständnislose Mienen. Ich: „In Paris! Im Bataclan! Da, wo 130 Menschen den islamistischen Anschlägen letztes Jahr am 13. November zum Opfer fielen.“ Betroffene Blicke: „Achso.“ Schweigen. Ich: „Naja, und das Neueröffnungskonzert ein Jahr später, das auch gleichzeitig Gedenkkonzert für die Opfer des Anschlags sein sollte, eröffnete Sting. Mit einem Song namens „Inshallah“. Betroffene Blicke. Wegwischen imaginärer Krümel von der Tischkante. Schweigen. Ich (mittlerweile etwas verzweifelt): „Naja, wie kann man nach diesem blutigen Massaker, das von islamistischen Dschihadisten verübt wurde, auf die Idee kommen, das Gedenkkonzert mit so einem Song zu eröffnen?" Vorsichtiges Nachfragen: „Wie heißt der Song?" Ich (in die Nähe des Wahnsinns kommend): „INSHALLAH!" ... „Was heißt das?" „Das ist arabisch und heißt: So Allah will.“ - ich, wilde Blicke in die Runde werfend. Betretenes Schweigen. Dann, zögerlich: „Aber Sting ist doch Buddhist!"

Der Text ist um einiges länger, ich würde ihn gerne ganz zitieren, belasse es aber beim persönlichen Fazit der Freundin: „Nie habe ich es so deutlich empfunden, dass das Universum, das uns doch alle halten sollte, auseinanderklafft, nicht mehr eins ist – sondern ein diffuses Etwas, das aus Millionen von Wahrnehmungen besteht, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Meine Freunde wussten nicht, was das Bataclan ist. Sie wussten nicht, dass Sting dort die Konzerthalle ein Jahr nach den Anschlägen eröffnete, dass überhaupt ein Gedenkkonzert stattfand. Sie wussten nicht, was Inshallah heißt. Sie konnten nicht verstehen, was ich daran seltsam fand. Sie leben nicht mehr in meiner Welt, und ich nicht mehr in ihrer.“

Der Freundeskreis schrumpft plötzlich

Warum mich dieser Beitrag noch immer beschäftigt: ich kann alles das aus eigener Erfahrung, vor allem der letzten zwei Jahre, nur zu gut nachempfinden. So ging und  geht es auch vielen Anderen; leicht an den Kommentaren unter dem oben zitierten Text zu erkennen.

„Du ahnst gar nicht, wie Du mir damit aus der Seele gesprochen hast.“, „Danke. Manchmal ist es schon erleichternd zu wissen, dass man eben nicht alleine ist. Das soll nicht arrogant klingen, denn ich habe auch nicht die Weisheit mit Löffeln gegessen, aber vielen unserer Mitmenschen fehlt das breite Wissen. Die Neugier auf die Wahrheit, das Interesse für Zusammenhänge, der Sinn für Logik.“ oder „Du sprichst mir aus der Seele. Ich kann Deine Gedanken und Gefühle so gut nachvollziehen, weil ich sie auch erlebe.“  

Dabei scheint dieser Abend noch durchaus friedlich abgelaufen zu sein; in anderen Fällen führten (und führen) ähnliche Begegnungen mit Bekannten oder Freunden noch zu ganz anderen Ergebnissen, bis hin zu wahren Hass- und Wutausbrüchen derer, für die sofort jeder, der die so genannte Flüchtlingspolitik und die Verharmlosung des Islams in Frage stellt, Volkstümler, Rassist und Nazi ist. Was eine ungeheure Diffamierung darstellt. Die zitierte Schreiberin ist all das nicht, so wie auch ich es nicht bin; wäre sie es, wäre sie nicht unter meinen Kontakten. Und das gilt für alle meine Kontakte.

Ich habe in den letzten zwei Jahren nahezu alle früheren Freunde und Bekannte verloren. Manche waren plötzlich verschwunden, antworteten nicht mehr auf Nachrichten. Andere meldeten sich ab, mit hochtrabenden, manchmal bewusst verletzenden Bemerkungen. Wo der kleine Geist gar nichts eigenes hergab, wurden mir Zitate an den Kopf geworfen, von Kant bis Camus und sonst wem. Ich gebe zu, die ersten Nazikeulen taten noch weh, aber das legte sich schnell. Denn niemals, nicht einmal, gab es wirklich substantiell formulierte Gegenpositionen. Das bestätigt erfreulich die eigene Wahrnehmung der Welt ringsum; so lässt es sich ganz gut verarbeiten, dass teils Jahrzehnte währende, persönliche Beziehungen abgebrochen wurden. Nicht erstaunlich, dass die, die geblieben sind, auch wirklich die sind, an denen mir etwas liegt, bei durchaus kontroversen Positionen in manchen Fragen. Es geht mir bei Freundschaften ja nicht um Konformität, sondern um Integrität. Bildung, Neugier, Austausch und Respekt.

Die Fälle gehen weit über das Anekdotische hinaus

Andere hat es härter getroffen als mich. Da wurde einer Mutter, die bei Facebook davon berichtete, dass ihre junge Tochter auf der Straße angefasst wurde, offen und mehrfach mit beruflicher Vernichtung bedroht; sie hatte gewagt zu erwähnen, dass das Kind ihr von einem dunkelhäutigen Mann erzählte. Ein anderer meiner FB-Kontakte berichtete, eine Freundin seiner Frau habe dieser empfohlen, doch einmal dafür zu sorgen, dass ihr Mann nicht mit gewissen Äußerungen die Existenz der Familie aufs Spiel setzen solle. Fälle dieser Art habe ich ohne Ende vorliegen, man muss sie nicht alle schildern, sie gleichen sich stets im Kern und gehen weit über das Anekdotische hinaus.

Sie sind symptomatisch für eine Entwicklung in unserer Gesellschaft, die dazu angetan ist, darüber zu verzweifeln. Noch einmal die anfangs zitierte FB-Freundin: „Die Erkenntnis, diese Menschen nicht erreichen zu können, ganz egal, wie viele kritische Beiträge ich z.B. hier poste, ganz einfach, weil sie nicht erreicht werden wollen, weil sie selbst entscheiden – genau wie ich – wann sie welche Wahrheiten an sich heranlassen, diese Erkenntnis macht mich ohnmächtig und kraftlos. Weil ich weiß, dass wir uns nicht annähern werden, im Gegenteil: wir werden uns immer weiter voneinander entfernen.“

Ich betone es noch einmal: Niemals ist mir, seitdem ich zum Nazi gestempelt wurde, von anderer Seite substantielle Kritik begegnet. Niemand hat auch nur versucht, seine Position des „besseren Menschen“ argumentativ zu untermauern. Statt dessen wird man ohne Umweg weggehitlert, und damit die substanzlose Gegenposition nur ja nicht ins Schwanken gerät, heißt es dann „Mit Sachargumenten brauche ich Dir ja gar nicht erst zu kommen!"  Vielen – in diesem Moment, da ich diesen Text schreibe, lese ich weitere Beispiele dieser Art – tut das (noch) weh; mit Faschisten und Massenmördern gleich gesetzt zu werden, lässt ja wohl kaum jemanden kalt.

Dass es Gruppierungen in unserer Gesellschaft gibt, die von ganz alten Zeiten träumen und tatsächlich gegenüber Fremden generell feindlich bis hassend eingestellt sind, steht nicht in Frage; aber nichts von dem, was solche Leute vertreten, kann dafür herhalten, Kritik an der aus dem Ruder geratenen Migrationspolitik generell abzuschmettern. Kein Verweis auf Geschrei rechtsradikaler Nationalisten kann dazu dienen, Kritik am islamischen Gewaltpotenzial und am wachsenden Einfluss dieser religiös verbrämten, theokratischen und antidemokratischen Ideologie auf die westlichen Gesellschaften verstummen zu lassen. Und kein noch so ins pseudo-religiöse driftender Humanismus kann die Tatsache aus der Welt schaffen, dass es zum eigenen Untergang führt, wenn man ungehindert Millionen von Menschen mit vollkommen anderem kulturellen und sozialen Hintergrund ins Land holt. Was kann eigentlich, um es deutlich zu sagen, rassistischer sein als die Vorstellung, ja Erwartung, alle diese Menschen seien willens und in der Lage, sich in unsere Gesellschaft zu integrieren?

Das Problem sind nicht die Flüchtlinge, sondern die Mitschwimmer im Kielwasser

Über die amorphen Motive der verschiedenen Befürworter, Unterstützer oder zumindest Dulder der hemmungslosen Fernstenliebe wurde und wird viel geforscht, geschrieben, spekuliert und analysiert. Da gibt es ebenso die Ignorierer („Wo ist das Problem?") wie es die Deutschland-muss-weg-Radikalen gibt, denen offenbar jedes Mittel recht ist, die westliche Kultur untergehen zu sehen. Da gibt es die völlig Verwirrten, die frohlocken, dass Deutschland „bunt“ wird und die allen Ernstes bejubeln, dass Migranten „Vielfalt in unser Leben und unsere Städte“ bringen, dass sie „Lücken in Gesellschaft und Wirtschaft schließen“, „unsere Kultur als Menschen und Freunde bereichern“, weil sie „mutig sind“ und „weil wir durch euch Demut“ lernen. Genug davon.

Wer nicht einmal erkennen mag, dass es den tatsächlichen Flüchtlingen deshalb an gesellschaftlicher Akzeptanz wie an materieller Hilfe fehlt, weil so viele in ihren Kielwasser mitschwimmen, ja sogar hergeschifft werden, die unsere bisher stabile Demokratie und deren kulturellen wie sozialen Werte nicht nur in Frage stellen, sondern aktiv ablehnen und untergraben, der ist einem fatalen Irrtum erlegen, einem Irrtum, der immer absehbarere Folgen hat. So jemand regt sich über den Begriff Nafri mehr auf als über das, was diese Leute anrichten; nicht in Einzelfällen, sondern mit einem fest definierten Ziel.

Himmel und Erde sind nicht gütig. Ihnen sind die Menschen wie strohernde Hunde. (Laotse)  

Wir sind schlecht, die anderen sind Opfer, und von je weiter weg diese Opfer kommen, um so mehr sind sie Opfer, und weil wir schlecht sind, müssen wir jetzt um den Preis des eigenen gesellschaftlichen Friedens dafür Buße tun. So das Credo derer, die kritisch denkende Mitbürger als Rassisten und Nazis diffamieren.

Wer in einer von hohen Mauern und Sicherheitskräften umgebenen Festung sitzt, kann wie der aktuelle Papst wohlfeil darüber lamentieren, dass es falsch sei, Mauern zu errichten. Wer ignoriert, dass seine eigenen Glaubensbrüder und -schwestern in ihren Heimatländern oder auf der Flucht massakriert werden, kann bräsig-empört vor dem Kölner Dom auf einem Kahn stehen und von diesem herab Fernstenliebe predigen. Wer sein ganzes Leben lang keinem handfesten Beruf nachgegangen ist, sondern sich von einem Kirchenposten zum nächsten gebetet hat, kann sich natürlich darüber freuen, dass Deutschland „bunter und religiöser“ wird.

Moralische Verdammung  geboren aus moralischer Verdummung

Wer als erwachsener Mensch noch immer die Frisur eines Kapauns trägt, kann sich, den Antisemiten Augstein und dessen Blatt hinter sich wissend, anmaßen, differenzierend denkende und argumentierende Kritiker als „Aber-Nazis“ zu beschimpfen, weil diese nicht bereit sind, alles abzunicken, was seit dem völligen Kontrollverlust der deutschen Bundesregierung in unserem Land passiert und noch passieren wird. Wer auf einer jenseits jeglichen Verstandes schwebenden, „einen Doppelzentner fleischgewordene Dummheit“ (Henryk M. Broder) tragenden  Wolke sitzt (wenn sie nicht gerade hinter dem Spruch „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ herläuft und mit dem iranischen Botschafter in Berlin, an dessen Händen viel Blut klebt, abklatscht), kann sich, stets nahe am Wasser gebaut, darüber auslassen, wie widerlich doch jeder sei, der nicht bereit ist, sein Land diesem Merkel’schen Kontrollverlust zu opfern.

Und wer sich als Bundesminister öffentlich bei Musikanten für ihren Einsatz im Dienst des Linksradikalismus bedankt und sich in Kumpanei mit alten Stasiseilschaften an einer der wesentlichsten Stützen unserer Demokratie, der Meinungsfreiheit, vergeht, kann dies heute, nahezu ungehindert, gegen nur schwache Proteste ohne mit der Krawatte zu zucken durchziehen. Warum? Weil so jemand sich immer noch auf den bedeutenden Teil der schweigenden Bevölkerung stützen kann, die, sei es aus Angst um ihre eigene private und berufliche Existenz oder sei es aus Ignoranz, den Dingen ihren Lauf lässt. Mit schlimmen Folgen, wie sich täglich mehr zeigt. Es ist doch noch immer gut gegangen? Das haben schon ganz andere Kulturen geglaubt, und die hatten eine weitaus längere Existenz in der Geschichte vorzuweisen als die Bundesrepublik Deutschland. Von manchen dieser Kulturen sind nicht mehr als Legenden übrig geblieben.

Ein Fernstenliebender kann vieles, aber eines kann er nicht: mir einreden, ich sei ein Rassist, ein Nationalist, ein Nazi, nur weil ich nicht bereit bin, dem Niedergang unserer westlichen Kultur kritiklos, womöglich sogar mitwirkend, zuzuarbeiten. Und das gilt für ungezählte Mitmenschen, denen all das ganz und gar fremd ist, was mit Tümelei und Fremdenfeindlichkeit zu tun hat, und die trotzdem erkannt haben, auf was unsere Gesellschaft zusteuert. Viele von ihnen sehen sich hilflos den Anschuldigungen ausgeliefert, und je mehr diese Anschuldigungen von Leuten kommen, mit denen sie – bisher – viele Gemeinsamkeiten hatten, viel mehr als mit reaktionären Positionen, um so fassungsloser sind sie, müssen sie doch auf einmal erkennen, welche autoritären, reflexionsunfähigen Charaktere in den früheren Freunden und Bekannten stecken, die sofort mit der ach so wohlfeilen Nazikeule um sich schlagen. Wohlfeil, weil man sich dann nicht inhaltlich mit kritischen Positionen auseinandersetzen muss. Und da es keine inhaltlich tragfähigen Gründe für das gibt, was in dieser Zeit nicht einfach nur über uns herein bricht, sondern sogar noch gefördert wird, bleibt nur eins übrig: moralische Verdammung. Geboren aus moralischer Verdummung.


In Afrika und dem Nahen Osten sitzen über 400 Millionen Menschen auf gepackten Koffern. Sie wollen über das Mittelmeer nach Europa einreisen. Doch statt die Außengrenzen auf See zu sichern, befördert die EU afrikanische Migranten mit „Wassertaxis“ nach Italien. Den Bürgern verkauft man das als „Seenotrettung“.

 Vor ein paar Tagen meldete der ORF: „Mehr als 2.000 Flüchtlinge vor der Küste Libyens gerettet. Schiffe der italienischen Küstenwache und privater Hilfsorganisationen haben gestern mehr als 2.000 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer gerettet.“

Da drängen sich gleich mehrere Fragen auf: Die Küste Libyens ist etwa 480 Kilometer von Italien entfernt. Das lybische Festland hingegen liegt in nur etwa 20 Kilometern Entfernung. Warum werden Flüchtlinge vor Libyens Küste nicht nach Libyen gebracht? Warum wird man zur Rettung aus Seenot auf die andere Seite des Meeres, nach Italien, befördert? Und was hat die italienische Küstenwache vor der lybischen Küste zu suchen? Ist sie jetzt weltweit zuständig? Fährt sie demnächst auch in den Hafen von New York oder Tianjin, um Flüchtlinge nach Italien zu transportieren?

Tatsächlich steckt hinter dem Ganzen eine irre, perfekt eingespielte „Rettungskette“: Hundertausende Armutsflüchtlinge aus Afrika reisen ins Transitland Libyen. Von dort aus wollen sie über das Mittelmeer nach Italien. Schiffe der EU-Küstenwache „Frontex“ und privater Organisationen kreuzen vor der libyschen Küste. Die Schleppermafia setzt die afrikanischen Migranten in Lybien in Schlauchboote. Kaum auf See, rufen die Schlepper bei „Frontex“ an und geben „SOS“. Die EU-Schiffe eilen herbei, nehmen die Bootsflüchtlinge an Bord und befördern sie in das 480 Kilometer entfernte Italien. Wie Taxiunternehmen. In Italien angekommen stellen die afrikanischen Migranten ihre Asylanträge und reisen weiter in den Norden der EU.

2016 wurden 280.000 Migranten von EU-Schiffen nach Italien übergesetzt – nicht von Schleppern. Nur vier Flüchtlingsboote schafften es von sich aus nach Europa. Den Bürgern verkauft man den Wahnsinn als „Rettung im Mittelmeer“. In Wahrheit ist es ein Milliardengeschäft von Islamisten, Schlepperbanden und Asyl-Lobby.

Menschen vor dem Ertrinken zu retten, ist für eine humane Gesellschaft selbstverständlich. Taxiunternehmen für die Schleppermafia zu spielen hingegen nicht.

Nichts wäre einfacher und richtiger, als das „Australische Modell“ umzusetzen: also die Geretteten sofort wieder aufs Festland zurückzubringen und die Boote der Schlepper zu zerstören. Australien hat es mit dieser Methode geschafft, dass sich keine Schlepperboote mehr auf den Weg machen und somit auch keine Menschen mehr ertrinken.

Über 400 Millionen Afrikaner und Araber wollen nach Europa. Ihre Wunschziele sind Deutschland, Schweden und Österreich. Allein letzten Samstag beförderten EU-Schiffe 8.500 Bootsflüchtlinge nach Italien. Lauf Finanzministerium beträgt die jährliche Nettobelastung für unseren Staat pro Flüchtling 16.200 Euro. Bereits die 8.500 würden den österreichischen Steuerzahler über 137 Millionen Euro jährlich kosten. Das ist unfinanzierbar.

Der ehemalige Präsident Frankreichs Nicolas Sarkozy brachte Europas Torheit auf den Punkt: „Die EU handelt wie ein Installateur, der das Wasser bei einem Rohrbruch in der Wohnung verteilt, anstatt den Schaden zu beheben“.

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No Joke: U.N. Elects Saudi Arabia to Women’s Rights Commission, For 2018-2022 Term


The Geneva-based human rights group UN Watch condemned the U.N.’s  election of Saudi Arabia, “the world’s most misogynistic regime,” to a 2018-2022 term on its Commission on the Status of Women, the U.N. agency “exclusively dedicated to the promotion of gender equality and the empowerment of women.”

“Electing Saudi Arabia to protect women’s rights is like making an arsonist into the town fire chief,” said Hillel Neuer, executive director of UN Watch. “It’s absurd.”

“Every Saudi woman,” said Neuer, “must have a male guardian who makes all critical decisions on her behalf, controlling a woman’s life from her birth until death. Saudi Arabia also bans women from driving cars.”

“I wish I could find the words to express how I feel right know. I’m ‘saudi’ and this feels like betrayal,” tweeted a self-described Saudi woman pursuing a doctorate in international human rights law in Australia.

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Geschwätz von Gestern...
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Ehrenwerte Familien: Libanesische Clans in Deutschland


Im Café, hinter den dichten Schwaden, ist Ahmed fast unsichtbar. Der Libanese zieht an der Wasserpfeife, bläst durch die Nase Rauch aus, der seinen Kopf umhüllt wie Watte. Jeder Satz ist ein Bekenntnis. „Wir sind schlimmer als die Familie Corleone im Kino, glaub mir das bitte.

Kommt nicht oft vor, dass einer wie er „bitte“ sagt. Normalerweise gebraucht er den Imperativ, erhebt gern die Stimme, wenn er etwas gefragt wird und zur Antwort ansetzt.

Libanesische Großfamilien begehen in deutschen Ballungsräumen schamlos Straftaten, ohne dass das viel beachtet würde. Es ist wie bei der Wasserpfeife: Die Sicht wird vernebelt. Allein in Berlin leben zwölf bis 17 solcher Clans, mit mehreren Tausend Angehörigen, schätzen Ermittler. Mitglieder aus acht bis zehn dieser Clans sollen kriminell in Erscheinung treten. Sie heißen Al-Zein, Remmo, Omeirat, Miri oder Abou-Chaker, Letztere sind Palästinenser.

Eine selbst erschaffene Welt

Die Gangster leben in einer selbst erschaffenen Welt, zu der Polizei, Behörden und die Politik keine Verbindung mehr haben. FOCUS hat bei den Clans recherchiert. Die Erkenntnis: Manche Großstadt ist längst von diesen Menschen und ihrem Tun unterwandert.

Ahmed, Anfang 40, heißt eigentlich anders - aber er will seinen richtigen Namen nicht gedruckt lesen. Er ist ein Teil dieser Welt, gehört zum Al-Zein-Clan, dem berüchtigtesten von allen. Seine Geschichte kreist vor allem um eine Frage: Wie viel Wohlstand braucht der Mensch? Er erzählt aus seinem Leben - weil er nicht will, dass immer nur die Klischees über die Clans verbreitet würden, sagt er. Was man nicht vergessen dürfe: Nicht alle seien Straftäter. Das Ruhrgebiet, wo Ahmed wohnt, ist aber eine Heimat der kriminellen Familien, neben Bremen und - natürlich - Berlin.

Ein einträgliches Geschäft

„Wir sind in vielen Bereichen aktiv: Drogenhandel, Schutzgelderpressung, Geldeintreiben, illegaler Handel mit Tabak und Medikamenten gehörten dazu“,sagt Ahmed und lächelt dabei so gleichmütig wie eine Buddhastatue in der Auslage einer Apotheke. Manche Clans vermieten schäbige Unterkünfte an Flüchtlinge oder kontrollieren das Rotlichtmilieu. Andere lehnen Letzteres aus religiösen und moralischen Gründen ab. Sie haben normalerweise nichts gegen schmutziges Geld. Aber dieses ist ihnen dann offenbar doch zu schmutzig.

Ahmed hat eine bullige Statur, trägt Bart. Sein Händedruck duldet keinen Widerspruch, seine Augen huschen umher, blitzen misstrauisch. Niemand, mit dem man Ärger haben möchte. In seiner Familie ist Ahmed angesehen, mischt bei den „großen Sachen“ mit und kennt sich aus mit Raub oder Schutzgelderpressung.

Das schmutzige Geld der Clans, viele Millionen Euro im Jahr - konkreter wird Ahmed nicht -, wird im Gebrauchtwagenhandel gewaschen, mit Immobiliengeschäften im Libanon. Und in der deutschen Gastronomie: in Shisha-Bars, Restaurants, Sportwetten-Klitschen, Spielcasinos.

Nicht alle Clan-Mitglieder agieren im Untergrund. Arafat Abou-Chaker beispielsweise ist berühmt - als große Nummer in seiner Sippe und Geschäftspartner des Rappers Bushido. Der Musiker sucht seit Langem die Nähe des Clans und ist selbst wegen versuchten Betrugs zu einer Bewährungsstrafe von elf Monaten verurteilt worden. Er hatte einen Einbruch angezeigt, wollte seine Versicherung um 360.000 Euro prellen. Bushido hatte behauptet, im November 2014 sei jemand in seinen Aquaristik-Laden eingebrochen, dabei seien Fische, Korallen und Ausstattung sowie Bargeld gestohlen worden. Das Dumme nur: Den Einbruch hat es offenbar nie gegeben.

Bei Streit vermittelt ein "Friedensrichter"

Die meisten Clans teilen das Geschäft in ihren Städten straßenweise untereinander auf, filetieren den Stadtplan. Die Al-Zeins regieren etwa in den Arbeitervierteln des Ruhrgebiets oder Teilen von Berlin-Neukölln.

Gibt es Streit, und das passiert oft, zwischen einzelnen Mitgliedern der Familie oder zwischen rivalisierenden Clans, vermittelt ein sogenannter Friedensrichter. Das ist ein älterer, hoch respektierter Mann, der im Namen der Clans Urteile fällt. Für Körperverletzung bei einer Messerstecherei etwa heißt die Strafe: 100.000 Euro „Schmerzensgeld“ an den Geschädigten. Um einen Mord zu sühnen, müssen Täter schon mal bis zu eine Million Euro Strafe zahlen, natürlich alles am Staat vorbei. Ahmed: „So wird Blutrache verhindert.“ Er bläst den Shisha-Rauch aus.

Die Al-Zeins stehen für spektakuläre Fälle wie den KaDeWe-Raub

Die Al-Zeins stehen für spektakuläre Kriminalfälle, etwa den Überfall kurz vor Weihnachten 2014 auf das KaDeWe in Berlin, bei dem sie Luxusuhren und Schmuck im Wert von 817 260 Euro erbeuteten.

Auch der „Poker-Raub“ ist ein Lehrstück der Kriminalistik. Am 6. März 2010 überfielen Mitglieder des Abou-Chaker-Clans ein Pokerturnier in Berlin, stahlen 242.000 Euro. Manche Täter wurden geschnappt, das Geld ist aber verschwunden.

Einer der mächtigsten Paten in Ahmeds Clan ist Mahmoud Al-Zein. Er lässt sich „Präsident“ nennen, wurde bereits 2005 in Berlin verhaftet und später wegen Drogenhandels zu vier Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Heute lebt er im Ruhrgebiet.

Auch die Ermittler haben keine Chance

„Wir sind seit Jahren mit dieser Personengruppe beschäftigt“, berichtet einer, der gegen die Familien ermittelt hat. Laut dem Kripo-Beamten gehen die Clans brutal vor: Er erzählt von einem Fall, bei dem eine Familie einen Rivalen im Keller eines Shisha-Cafés folterte. Die Täter schlugen ihrem Opfer mit Maurerhammer und Beil immer wieder auf die Gelenke, zertrümmerten ihm die Schleimbeutel. Er jammerte und schrie: „Erschießt mich! Ich halt die Schmerzen nicht mehr aus.“ Allerdings zog der Zeuge seine Aussage später zurück. „Wohl gegen ein beträchtliches Schweigegeld“, so der Ermittler.

Beweise gegen die Kriminellen zu finden ist sehr mühsam. Denn trotz ihrer Größe bilden die Clans geschlossene Zirkel. „Wir bekommen in diese Familienstrukturen einfach keine V-Leute rein“, sagt der Beamte und zuckt mit den Schultern. Rechtsstaat und Politik geben auf.

Was helfen könnte, wäre ein neues Gesetz: die Umkehr der Beweislast. Finden die Beamten bei Clan-Mitgliedern, die meist Hartz IV beziehen, große Mengen Bargeld, zum Beispiel wie die 35.000 Euro in einem Herren-Halbschuh in Berlin, müssen sie nachweisen, dass das Geld aus illegalen Quellen stammt. „Dabei sollte es umgekehrt sein“, sagt der Berliner Oberstaatsanwalt Sjors Kamstra. „Man müsste denen leichter nehmen können, worauf sie am meisten aus sind: das Geld.“

Die Familienehre geht über alles

Man kann die Lebensart der Clans getrost archaisch nennen. Eine Gesellschaft, in der Frauen den Männern gehören und ein falsches Wort den Tod bedeuten kann. Vor allem weil eines so wichtig ist, wichtiger als alles: die Ehre der Familie.

Vielleicht kann man Ahmed nur verstehen, wenn man im Fond seines Nobelautos sitzt, Farbe: natürlich Gangster-Schwarz, sich von ihm kutschieren und die Familiengeschichte erzählen lässt. Die meisten der hier beschriebenen Clans waren ursprünglich Kurden aus dem türkischen Südostanatolien. Sie zogen in den Libanon, wo sie vor allem im Obst- und Gemüsehandel malochten. Ein Zuhause fanden sie auch dort nicht - der Krieg trieb sie wieder aus dem Land, vor allem Anfang der 1980er-Jahre. Viele davon nach Deutschland. So war es auch bei Ahmed. 1984 wanderten er und seine Familie als Asylbewerber ein.

Ahmed hält an einer Ampel, zeigt auf ein Teehaus: „Das ist ein Laden, wo sich viele von meinem Clan abends treffen, vor allem die Älteren.“ Ein paar Häuserzeilen weiter nickt er mit dem Kopf in Richtung einer kreuzenden Hauptstraße: „Die gehört uns.“ Er lächelt.

"Ich wusste: muss ich haben"

„Ich habe diese Dinge in den Schaufenstern gesehen. Die schicke Mode. Die Nobelautos. Ich wusste: muss ich haben.“ Ahmed ballt die Fäuste und lässt sie aufs Lenkrad sausen. Schnittige Anzüge beim Herrenausstatter - auch das kann kriminell machen. Es fing mit Ladendiebstählen an. Dann begann der Sippennachwuchs, Mitschüler „abzuziehen“, also ihnen zu drohen und Geld, Klamotten oder den Walkman abzunehmen. Die Haltung: Wer zu schwach ist, ist Beute. Wer mich nicht schlagen kann, den schlage ich. Am Ende standen schwere Körperverletzung, Schulabbruch und das erste Mal Knast.

Für Ahmed war das wie eine Reifeprüfung. Er und seine Cousins waren nun endlich Männer, so sahen sie es zumindest selbst und klopften einander auf die Schultern.

Einige Familienangehörige wollen allerdings nichts mit der Kriminalität zu tun haben. So wie Ahmad Omeirat. Der 33-Jährige trägt Anzug, redet geschliffene Sätze, bedient sich raumgreifender Gesten. Er sitzt für die Grünen im Essener Stadtrat, kandidiert für den Landtag in NRW und findet: Den Clans wird Unrecht getan, sie würden vorverurteilt.

Er ist bereit, FOCUS ein langes Interview zu geben, und lädt in sein Büro ein. Doch dann will er nicht mehr zitiert werden. Begründung: Journalisten schrieben sowieso negativ über die bekannten Familien.

Sie können sich exzellente Anwälte leisten

Uli Grötsch, Innenpolitiker für die SPD im Bundestag, sieht das anders: „Die Clans sind ein Teil der organisierten Kriminalität, mehr nicht. Da ist die Polizei gefragt. Die Politik kann flankieren und damit Parallelgesellschaften verhindern.“ Stephan Mayer, innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, fordert deutlich mehr Härte: „Viele Angehörige haben keinen gesicherten Aufenthaltsstatus. Warum schieben wir sie nicht ganz einfach ab?“

Aber wie abschieben, wenn den Gangstern nichts nachzuweisen ist? Eine Verurteilung fällt deshalb oft flach oder zumindest milde aus, weil sich die Paten exzellente Anwälte leisten können.

Der Strafverteidiger Burkhard Benecken aus dem nordrhein-westfälischen Marl vertritt Mitglieder der Al-Zeins wegen unterschiedlichster Straftaten. Ob sie eine gute Sozialprognose haben? „Einmal kriminell heißt nicht für immer kriminell - auch nicht bei den Clans.“ Benecken betont sogar, dass sich viele seiner Mandanten läutern. Egal, was sie vorher verbrochen hätten.

Auch Ahmed probierte es zwischendurch mit ehrbarer Arbeit - zynischerweise als Ladendetektiv. Doch den Job hat er wieder aufgegeben.

Beim letzten Treffen mit FOCUS will er noch einmal zeigen, dass er es nach oben geschafft hat. Fast ganz nach oben. Er liebt schöne Autos, fährt mit einem roten Sportwagen vor. Die Nobelkarossen der Clans sind auf Strohmänner zugelassen, oft deutsche Nachbarn, die Geld brauchen. Ahmed hängt den Unterarm lässig über die Fahrertür, die Rolex blitzt im Licht der Straßenlaterne auf. Dann macht er die Scheinwerfer an. Auf einmal ist die Sicht ganz klar.

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