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October 23 2017

+++ EILT: UNTERSCHREIBE JETZT GEGEN GLYPHOSAT +++

Was für ein erschütterndes Bild: Das Bundesinstitut für Riskobewertung (BfR) hat laut einer Plagiat-Analyse der Umweltorganisation Global 2000 bei seiner Bewertung des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat ganze Textpassagen aus Studien des Chemiekonzerns Monsanto kopiert – siehe die in rot markierten Stellen! Das BfR sieht darin kein Problem: Texte aus Studien der Antragssteller zu übernehmen, das sei "üblich". Das Problem ist aber: Der Bewertungsbericht des BfR dient als wissenschaftliche Grundlage für die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Zulassungsverlängerung von Glyphosat. Und dieser Bericht kommt eben offenbar in wesentlichen Teilen aus der Feder des Konzerns, dem Glyphosat riesigen Umsatz beschert: Monsanto! Wir finden: Deutschland sollte nicht den Chemie-Riesen nach dem Mund reden, sondern sich für das im EU-Recht verankerte Vorsorgeprinzip stark machen: Solange es begründete Zweifel an der Unschädlichkeit von Glyphosat gibt – die Krebsforschungsargentur der WHO bezeichnen Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" – muss die Bundesregierung gegen eine weitere Zulassung stimmen! Es sind nur noch wenige Tage bis zur wichtigen Abstimmung der EU-Staaten in Brüssel. Unterschreibt jetzt:https://tinyurl.com/y8yspfjf

October 22 2017

Das Meer vor Roatan, Honduras
Reposted byp125 p125

DAS MIGRATIONSPROBLEM: Europa zerfällt


Der 2016 verstorbene Historiker Peter Rolf Sieferle hat in seinem Buch „Das Migrationsproblem“ die Flüchtlingskrise aus Sicht des Wissenschaftlers analysiert und ist zu interessanten, logisch begründeten Schlüssen gekommen.

Der 2016 verstorbene Historiker Peter Rolf Sieferle hat in seinem Buch „Das Migrationsproblem“ die Flüchtlingskrise aus Sicht des Wissenschaftlers analysiert und ist zu interessanten, logisch begründeten Schlüssen gekommen. Er zeigt dabei die weitreichenden Konsequenzen der Migrationspolitik mit unerbittlicher Logik und Konsequenz. Er geht an die Problematik mit nüchterner Distanz heran, eine Methode, die in erster Linie aus Naturwissenschaften bekannt ist. Die wesentlichen Gedanken des Buches sind in diesem Artikel zusammengefasst.

Migrationsursachen

Als Hauptursache der Migration macht Sieferle die Geburtenrate in Afrika und im Nahen Osten aus. Dort haben der Kampf gegen Hunger und die verbesserte Medizin Wirkung gezeigt, und so werden die Afrikaner älter und die Kindersterblichkeit geht stark zurück. Da Maßnahmen zur Geburtenkontrolle weitestgehend fehlen, wächst der afrikanische Kontinent um derzeit eine Million Menschen alle zehn Tage. Die afrikanische Wirtschaft kann diese Wachstumsraten nicht verkraften und das treibt junge aktive Afrikaner in die Ferne.

Auf der anderen Seite hat sich auch in Afrika eine Informationsgesellschaft entwickelt. Ihnen ist also bekannt, wie wir in Europa leben und sie verfügen über die Informationskanäle, wie man Europa erreichen kann. Eine Familie kann so einen Sohn vorschicken, der bei Erreichen seines Ziellandes die Aufgabe hat, die Familie nachzuholen und/oder Geld zu schicken.

Situation in den Zielländern

Sieferle betrachtet abstrakt die ökonomische Situation der westlichen Demokratien im 20. Jahrhundert und zeigt auf, dass die Steigerung der Produktivität in der Welt der Nachkriegszeit ein massives Steigen der Löhne mit sich brachte. Allerdings stiegen auch die Löhne für Arbeit, die nicht direkt mit der Produktivität zu tun hatte. Damit verdiente ein Busfahrer oder Angestellter der Stadtverwaltung in den USA ein Vielfaches eines Kollegen aus der Dritten Welt, der im Grunde die gleiche Arbeit verrichtete. Das lag schlicht und einfach an der Mobilitätsbeschränkung für Arbeit und führte zur Prosperität der ganzen Gesellschaft eines Landes. Die USA profitierten am stärksten von dem Effekt, da der Dollar die einzige Weltwährung war. Migration in die USA war damals schwierig und zu ca. 90% Europäern vorbehalten. Selbst ein einfacher Arbeiter konnte sich mit seiner Lebensleistung oft ein Eigenheim leisten und eine Familie ernähren.

Die Situation änderte sich schleichend ab den 70er Jahren. Zunächst fing der Aufstieg anderer Wirtschaftsmächte an, wobei der ostasiatische Raum derzeit dabei ist, unsere Produktivität nicht nur einzuholen, sondern zu überholen. Früher galt das insbesondere für Japan, nun aber auch für China, das zehnmal mehr Einwohner hat als Japan. Sowohl auf den Absatzmärkten als auch bei den Rohstoffen findet eine zunehmende Konkurrenzsituation zwischen diesen Ländern statt, wobei der Auftritt von China als Wirtschaftsmacht durch die schiere Menge an Personen entscheidend sein wird, die weit größer ist als in EU, USA, Kanada, Australien und Russland zusammen.

Dieser Globalisierungsprozess führte dazu, dass der Arbeiter in Europa und den USA mit fernen Arbeitern z. B. in Japan konkurrierte und durch Verlagerung von Produktion und Fertigung plötzlich ein Heer von Arbeitslosen entstand. Die verbleibenden Arbeiter mussten sinkende Reallöhne hinnehmen, da ansonsten der Standortnachteil des Westens die Ware zu teuer machte. Genau wie vorher die relativ zur Welt steigende Produktivität im Westen auch die Löhne aller Arbeitnehmer steigen ließ, rutschten im Nachgang zu den sinkenden Löhnen im produktiven Bereich auch die Reallöhne für Erzieher, Ärzte, Lehrer und Angestellte ab. Heute haben 40jährige Arbeiter und Angestellte oft kein Eigentum und selbst Ärzte kommen erst in den Genuss von Wohlstand, wenn sie die Lebensmitte erreichen. Dieses Phänomen hängt mit der unsichtbaren Konkurrenz anderer Länder eng zusammen und hat insbesondere in den USA und Westeuropa zum Abstieg weiter Teile der Mittelschicht geführt.

Durch die Migration vieler Menschen aus der dritten Welt entsteht sogar ein Strohfeuer an Beschäftigung, da eine gewaltige Industrie zur Versorgung der Migranten entsteht, die es ohne sie nicht gab. Paradoxerweise müssen die Migranten also gar nicht selbst arbeiten, sondern erzeugen ein „Wirtschaftswunder“ in den Zielländern, das allerdings rein durch Umverteilung aus Steuermitteln finanziert wird und einen Wertschöpfungsbeitrag von exakt Null hat! Da die Migranten auch die Infrastruktur nutzen, spüren Einheimische vor allem steigende Mieten und überall steigende Kosten, da ihre Kosten auf die Allgemeinheit umgelegt werden und sie Wohnraum belegen, den ansonsten Einheimische hätten nutzen können. So ergibt sich in meiner Wohnregion am Bodensee die kuriose Situation, dass Saisonarbeiter aus ganz Europa kommen und oft weit entfernt winzige Zimmer zu Höchstpreisen anmieten, während Asylbewerber in der ganzen Stadt verteilt leben, sich im Sommer meist wie Touristen im Freien aufhalten, aber am Arbeitsprozess nicht beteiligt sind.

Es gibt natürlich Gewinner der Globalisierung und der veränderten Wettbewerbsbedingungen. Zum einen sind das hoch spezialisierte Arbeitskräfte, aber auch global agierende Firmen und ihre Aktionäre. Allerdings ist diese Gruppe verschwindend klein und kann den Verfall der Mittelschicht nicht aufhalten. Jedoch ist diese Gruppe sehr mächtig und übt in Form von Lobbyismus Einfluss auf den Staat aus.

Das Ende des Sozialstaates

Sozialstaaten sind Errungenschaften, die auf dem Prinzip der Genossenschaft funktionieren. Die Teilnehmer sind begrenzt auf eine definierte Gruppe, ähnlich wie die Mitglieder eines Vereins oder die Versicherungsnehmer einer Versicherung. Das Rentensystem baut sogar auf dem Generationenvertrag auf, bei dem die jungen Leute die Alten finanzieren, bis sie selber Empfänger werden. Das Ganze funktioniert nur, wenn politische und ökonomische Räume deckungsgleich sind. Wenn aber nun Migranten einfach in den Sozialstaat einwandern können, wie es ihnen beliebt, sind die erbrachten Leistungen an eine weit größere Gruppe zu verteilen, als vorgesehen war. Wandern Unqualifizierte ein, die noch dazu wesentlich mehr Nachwuchs als die Einheimischen in die Welt setzen, dann wird der Sozialstaat zum Anachronismus.

Früher war er gedacht, um Kranke, Alte oder Behindere zu unterstützen, nun wird er zum Versorgungsvehikel für jeden, der ins Land kommt. In Deutschland stiegen die Kosten des Sozialstaats bis 2016 auf über 900 Milliarden Euro, ohne dass es eine Krise gab oder mehr Arbeitslosigkeit. Wie bereits erwähnt, löste die Migration am Arbeitsmarkt sogar ein Strohfeuer aus.

Sieferle kommt zum gleichen Schluss wie Milton Friedman, dass man eben Sozialstaat oder offene Grenzen für Migranten haben kann, aber nicht beides zusammen. Der Zusammenbruch kann zwar etliche Jahre dauern, ist aber unvermeidbar.

Rationalität des Protestes gegen Migration

Sieferle sieht drei grundsätzliche Positionen, wie Zielländer mit dem Phänomen der Massenmigration umgehen können:

  1. Totale Abschottung (Japan, China)
  2. Selektive Migration (Australien, Kanada, Neuseeland, USA)
  3. Unbeschränkte Migration auch ohne Pass (Deutschland, EU mit Einschränkungen)

Sieferle zeigt zunächst auf, dass Zielländer der Massenmigration grundsätzlich diese drei Möglichkeiten gewählt haben und erwartet, dass es in den Ländern einen demokratischen Diskurs über diese Alternativen und deren Ausprägungen gibt. Er versteht deshalb auch nicht, warum in Deutschland Kritiker der gewählten Lösung als „rechtspopulistisch“, „rückständig“ oder „ausländerfeindlich“ verschrien werden.
Gegen die unbeschränkte Migration spricht aus Sieferles Sicht vor allem, dass die Migranten ihre eigene Kultur mitbringen/leben und meist in den Sozialstaat einwandern, der im Stil einer Genossenschaft organisiert ist und mit der Massenmigration erst überdehnt und am Ende zerstört wird.

Narrative zur Legitimation

Die Befürworter der Massenmigration haben natürlich Argumente, um ihr Vorhaben zu begründen. Sieferle ärgert sich dabei vor allem über die mangelnde Differenzierung der Befürworter, die Gegner einfach pauschal als „Ausländerfeinde“ abqualifizieren. Ein Ausländerfeind wäre ja nicht nur gegen Migration, sondern auch gegen Tourismus oder Gastprofessoren! Dies ist natürlich absurd und Sieferle bemängelt, dass die Befürworter in gröbster Form verallgemeinern und pauschalisieren, um damit jede Kritik abzuwehren, ohne überhaupt in eine Diskussion mit den Kritikern zu geraten, denn mit einem „Ausländerfeind“ redet man nicht.

Das Flüchtlings-Narrativ

Da Menschen vor Terror und Bomben zu uns fliehen, wäre es schlicht herzlos, sie nicht aufzunehmen. Dieser Argumentation kann sicher jeder folgen, doch sie hat auch Schwächen. Der Entwicklungshilfeminister Gerd Müller erläuterte, dass die Versorgung eines Menschen im nahen Osten den Faktor 30 billiger wäre als in Deutschland. Man könnte also mit gleichem Geld die 30fache Menge vor Ort versorgen. Ein weiteres Argument gegen die Aufnahme von Flüchtlingen ist, dass der Weg zu uns weit und beschwerlich ist, so dass meistens junge Männer ankommen, die am wenigsten hilfsbedürftig sind. Sieferle versteht auch nicht, warum Flüchtlinge integriert werden sollen. Klar ist, dass sie versorgt werden müssen, aber warum will man sie in unsere Gesellschaft integrieren? Die Antwort darauf bleibt aus, die Politik gibt sie uns nicht.

Das demographische/arbeitspolitische Narrativ

Deutschlands Bevölkerung schrumpft, da derzeit Frauen nur 1,4 Kinder im Durchschnitt bekommen und knapp über 2 notwendig wären. Also ist es logisch, eine „Bestandsmigration“ zu fordern, um Zahlen zwischen jung und alt im Gleichgewicht zu halten. Sieferle streitet diese Möglichkeit nicht ab, verweist aber darauf, dass z. B. Japan das gleiche Problem über eine Steigerung der Produktivität auffangen will anstatt einer Massenmigration.

Sieferle führt an, dass in Deutschland der Aufwand, ein Kind großzuziehen, sehr hoch ist und diese Kostspieligkeit ein Faktor ist, der gegen Kinder spricht. Wenn die Bevölkerung schrumpft, wird auch Wohnraum bezahlbarer und der Staat würde Anreize schaffen für Nachwuchs, was sicher Effekte hätte. Natürlich ist es unklar, ob diese Effekte ausreichen, um die Geburtenrate auf die erforderlichen 2,1 anzuheben, aber es wäre eine Alternative zur jetzigen Politik.

Gerne wird auch auf den Fachkräftemangel hingewiesen, wobei Daimler-Chef Zetsche geradezu euphorisch auf den Einmarsch der Flüchtlinge ab September 2015 reagierte und ein neues Wirtschaftswunder erwartete. Das Wirtschaftswunder hat es tatsächlich gegeben, aber für die Asylindustrie, während Daimler so gut wie keine Flüchtlinge eingestellt hat.Dazu kommt, dass in Afrika und im nahen Osten ein explosionsartiges Bevölkerungswachstum stattfindet. Das wird durch den Import junger Leute aus diesem Kulturraum nur zu uns verlagert und ist ein globales Problem. Massenmigration löst zwar das demographische Problem Deutschlands quantitativ, aber importiert die Lebensweise der dritten Welt. Sieferle befürchtet, dass die Migranten der dritten Welt durch Vermehrung in ihren Gastländern diese innerhalb von 2-3 Generationen quasi friedlich erobern und somit die europäische Kultur beenden.

Sieferle macht dazu auch eine Kostenrechnung auf, wobei er optimistisch davon ausgeht, dass 20% der Flüchtlinge sich selbst durch Arbeit versorgen können, aber 80% eben nicht. Selbst wenn er nur mit 1.000€ Kosten pro Migrant im Monat rechnet, zahlen Bund, Länder und Gemeinden nach wenigen Jahren jährlich über 100 Milliarden Euro für die Folgekosten der Grenzöffnung, ohne dass ein messbarer Nutzen für Deutschland entsteht. Andere Länder wie Kanada oder Australien lassen auch Arbeitsmigration zu, aber sie erlauben das nur nach strengen Kriterien und nicht für Asylsuchende ohne Identifikation und nachweisbare Qualifikation. Deutschland geht hingegen den Weg des bedingungslosen Einlassens und versucht anschließend das Beste aus den Ankommenden zu machen. Sieferle fürchtet durch diese Politik nicht nur eine gesellschaftliche Spaltung innerhalb Deutschlands, sondern auch eine „Einigung Europas gegen Deutschland“, wie er sarkastisch ausführt.

Zusätzlich wird Deutschland unattraktiv für potentielle Arbeitsmigranten. Der qualifizierte Inder wird Deutschland meiden aufgrund hoher Abgaben, der natürlichen Sprachbarriere und eben auch der Migration bildungsferner Massen, die er mit durchfüttern muss, wenn er es schafft, in Deutschland Erfolg zu haben. Er wird also eher versuchen, in Länder mit geordneter Migration zu gehen, während schlecht Qualifizierte dort von vornherein keine Chance haben und darum Deutschland ansteuern.

Das Multi-Kulti-Narrativ

Befürworter einer multikulturellen Gesellschaft sehen diese als grundsätzlich vielfältiger und besser für Innovationen und Entwicklung. In der Praxis hat sich aber gezeigt, dass sich verwandte Kulturen in ihrem Gastland relativ geräuschlos integrieren, während fremde Kulturen im Gastland ihre alte Lebensweise in Parallelgesellschaften weiter pflegen. Oft ist es sogar so, dass Migranten der zweiten und dritten Generation sich noch stärker an der alten Heimat orientieren, was man insbesondere in Europa an den Muslimen sieht, die in der dritten Generation einen wesentlich fundamentaleren Islam leben als ihre Großväter.

Motive der Akteure
Gegner der multikulturellen Gesellschaft werden oft als Rassisten bezeichnet. Nach Sieferle ist das direkt falsch, denn Rassisten lehnen Andere nur aufgrund äußerer Merkmale ab. Die Skepsis gegenüber Parallelgesellschaften, die oft mehr Nachwuchs in die Welt setzen als die Gastländer, beruht aber weniger auf dem Aussehen, als auf der augenfälligen Tatsache, dass diese Parallelgesellschaften direkt zu Gegengesellschaften der Moderne werden und Vielehe, Kinderehe, Genitalverstümmelung und ähnliche Bräuche der dritten Welt im Gastland leben. Mit Rassismus hat diese Skepsis wenig zu tun, eher mit dem Wissen, dass sich das eigene Land langsam in ein Dritte-Welt-Land verwandelt, wenn falsche Toleranz gelebt wird.

Sieferle geht im nächsten großen Kapitel auf die ideologischen Grundlagen der Politiker ein. Massenmigration wird oft moralisch begründet, indem „Menschen“ kämen, denen die gleichen Rechte zuständen wie den Einwohnern des Gastlandes. Damit sei es legitimiert, sich das Land auszusuchen, in dem man leben möchte. Sieferle beschreibt diese Problematik, die auf zwei unterschiedliche Wertesysteme zurückgreift.

Empirische Moral

Die empirische Moral ist gruppenbezogen und betrifft eine Teilmenge von Personen, die miteinander als Gruppe agieren. Das gilt für Bürger eines Staates oder Versicherungsnehmer einer Versicherung oder Vereinsmitglieder eines Klubs. Die Kooperation in der Gruppe nutzt allen, so zahlen viele Personen in eine Krankenversicherung ein und die Kranken beziehen Leistung und die Gesunden wissen, dass sie in jedem Fall bei Krankheit abgesichert sind.

Normative Ethik

Die normative Ethik hat einen universellen Anspruch. Sie gilt immer und überall. Die Menschenrechte fallen darunter, die für Jeden gelten. Diese beiden Prinzipien können leicht in Widerstreit geraten, wenn z.B. einer krank wird und ärztliche Hilfe braucht, aber keine Krankenversicherung hat. Nach der empirischen Moral ist einfach niemand zuständig, die normative Ethik verlangt Hilfe ohne jede Bedingung.

n Deutschland hat sich der Wertekanon stark in Richtung normativer Ethik verschoben. Das bedeutet konkret, dass jede Form des Nationalismus abgelehnt wird oder der Schutz des Generationenvertrags, der die Sozialversicherungs-Gemeinschaft begründet. Dieser Ideologie folgend ist niemand illegal und ein Migrant ohne Pass hat dadurch, dass er seinen großen Zeh über die deutsche Grenze streckt, einen lebenslangen Anspruch auf sämtliche Sozialleistungen, die ein Bewohner dieses Landes auch hat.

Die Gleichheitsreligion

Sieferle weist darauf hin, dass die Gleichstellung aller Menschen im Wertekanon an Bedeutung gewonnen hat. Dieser Anspruch wird immer mehr ausgeweitet. Während wir bis 2015 noch illegale Migranten an der Grenze abgewiesen haben, passiert dies nun nicht mehr. So sinnvoll und gerecht „Gleichheit“ auch sein mag, so gefährlich ist sie auch, da eben andere Länder dieses radikale Prinzip nicht mitmachen. Ich selber kann als Deutscher nicht einfach sagen, dass ich beanspruche, in Australien oder Kanada zu leben, da dort noch die empirische Moral gilt und die Länder selber aussuchen, wer einwandern darf.

Radikal weitergedacht ist auch jede Form des Eigentums ungerecht, weil der Eigentümer selber entscheiden kann, was er mit seinen Ressourcen macht. So hat Frankreich 2012 eine Reichensteuer unter Hollande von 75% eingeführt (und 2015 wieder aufgegeben). Natürlich war eine Mehrheit dafür, da nur wenige Franzosen davon betroffen waren. Allerdings haben so viele Millionäre Frankreich verlassen wie in keinem anderen Land der Welt. Grund ist, dass diese Leute Gegenmaßnahmen ergriffen, die der Ideologie des Staates entgegenstehen und die der Staat zunächst nicht einplant.

Sieferle sieht die Vision von der Gleichheit als radikalstmögliche Utopie, die westliche Gesellschaften vor einen massiven Umbruch stellt. Er spricht von „Gleichheitsreligion“. Diese hat allerdings gravierende Konsequenzen, die den Bürgern dieser Gesellschaften nicht vor Augen geführt werden.

Die Gleichheitsreligion stellt eine Form der Gesinnungsethik (nach Max Weber) dar: direkt und bedingungslos werden Prinzipien dieser Ethik auf die Politik übertragen und das unabhängig von empirischen Ergebnissen dieser Politik. „No borders, no limits“ gilt eben auch, wenn einige der passlos Eingereisten schwerste Gewalttaten auf dem Staatsgebiet des Gastlandes begehen, denn die grundlegende Ethik ist davon schlichtweg nicht betroffen. Diese normative Ethik konterkariert das Rechtsempfinden vieler Bürger, die z.B. erwarten, dass Straftäter ohne Pass aus dem Gastland ausgewiesen werden und nicht einsehen, dass eine normative Ethik über das geltende Recht gestellt wird. Die Anhänger der Ideologie dagegen verteidigen selbige völlig unabhängig von der Rechtslage und mit allen Mitteln.
Die Politik des Verschwindens

Sieferle schreibt direkt, dass er die derzeitige deutsche Politik der Massenmigration als krankhaft ansieht. Er begründet die Politik mit einem Schuldkomplex aus der Zeit von 1933-45. Dieser führe dazu, dass viele Deutsche sich am liebsten in Europa auflösen würden und den deutschen Nationalstaat abschaffen möchten. Die Auflösung des Nationalstaates wird als Fortschritt gesehen, jeder Versuch, diesen zu erhalten, als ewiggestrig und sogar gefährlich. Der Holocaust steht als größtes und unvergleichliches Verbrechen im Raum und die einzige Möglichkeit mit dieser Schuld umzugehen, sei die Auflösung des deutschen Nationalstaates.

Da es aber derzeit noch Nationalstaaten gibt, muss diese Auflösung erst erreicht werden. Das Schengen-Abkommen in Europa ist zweifellos ein erster Schritt dahin. Ein Verzicht auf Grenzschutz auch bei ungeschützter Außengrenze erlaubt bedingungslose Migration ins deutsche Staatsgebiet und bringt genau diese Auflösung weiter voran. Die Crux an der Sache ist allerdings, dass die anderen Länder nicht so radikal denken und Deutschland sich nicht einfach in einen europäischen Superstaat integrieren kann, da dieser schlichtweg nicht existiert und die anderen Länder der EU keine Anstalten machen, es Deutschland nachzutun. So entsteht die Gefahr, dass Deutschland sich als Nationalstaat aufgibt, aber nicht in eine größere Struktur eingliedern kann. Die Folge wäre Anarchie und Entstehen einer Gesellschaft ohne jede Ordnung auf deutschem Staatsgebiet. Diese Form der Gesellschaft erinnert an das Bibel-Gleichnis vom Turmbau zu Babel. Für die deutsche Bevölkerung ergibt sich damit ein gigantisches Gefahrenpotential, da diese Transformation einen extrem durchorganisierten Staat trifft, dessen Bürger in keiner Weise gewohnt sind, in ungeregelten Strukturen zu leben.

In Deutschland geht diese Politik des Verschwindens einher mit Missachtung der eigenen Kultur und ihrer Errungenschaften. In den Medien reduziert sich der Diskurs auf die Zeit 1933-45 und sämtliche anderen historischen Ereignisse werden kaum noch beachtet. In anderen Kulturen ist diese Politik unbekannt. Die Chinesen ehren und bewahren ihre mehr als 4.000 Jahre alte Kultur und selbst die Amerikaner erinnern sich mit Stolz an die Errungenschaften ihrer noch so jungen Geschichte.

Demokratie oder Technokratie

In diesem eher theoretischen Teil analysiert Sieferle die möglichen Staatsformen und vergleicht diese mit den existierenden Demokratien. Es gibt demnach die Monarchie, Aristokratie und Demokratie. Allerdings haben alle drei Formen auch die negative Ausprägung, so kann die Monarchie in eine Tyrannei umschlagen, die Aristokratie in eine Oligarchie und die Demokratie in eine Ochlokratie.

Die Ochlokratie ist zwar grundsätzlich demokratisch, aber fällt nur kurzfristige Entscheidungen, die Probleme verschieben. So wird die Staatsverschuldung erhöht, damit Wähler nicht unzufrieden werden, es werden Reformen verschleppt und es geht fast nur um den Machterhalt der Regierenden. Solch ein System kann repressiv werden und sogar in eine Diktatur umschlagen, wenn der Machterhaltswille der Regierung so stark wird, dass politische Gegner zensiert und sogar bedroht bzw. in der Ausübung ihrer politischen Tätigkeit behindert werden. Solche Ansätze sind gerade in der deutschen Demokratie erkennbar, wo z. B. die AfD fast keine öffentlichen Lokale mehr anmieten kann, weil der Besitzer dann mit Gewaltaktionen gegen sein Lokal rechnen muss. Genauso wurden ihre Plakate zu Tausenden abgerissen und bei Veranstaltungen wie dem Parteitag in Köln gingen „Demonstranten“ mit Holzlatten auf die Teilnehmer los. Dazu steigert der deutsche Staat seine Sozialausgaben überproportional gegenüber dem Wachstum und ist mittlerweile bei über 900 Milliarden Euro im Jahr angekommen. Die von diesem Segen beschenkten Wähler werden sicher weiter die Altparteien wählen. Das Kernelement der Ochlokratie ist laut Sieferle das Bestreben, mehr aus dem System herauszuholen, als man einzahlt. Meiner Meinung nach ist das in der ganzen EU zu spüren, wo jeder unter der Tarnkappe der Solidarität für sich das Beste herausholt.

Sieferle fragt nach einem Konkurrenzmodell der offenbar zunehmend dysfunktionalen westlichen Demokratien und kommt zum Modell der Technokratie. Das ist eine Expertenherrschaft, bei der Fachleute das Geschehen bestimmen und die Macht ausüben ohne Rücksicht auf Wähler. Sieferle sieht China als Vertreter der Technokratie an, wo offiziell die kommunistische Partei regiert, doch diese ihre ideologischen Wurzeln mit Mao-Nachfolger Deng und dem Bruch mit dem Kommunismus abgelegt und ein pragmatisches technokratisches System aufgebaut hat. Sieferle sieht dieses System als Alternative zu unseren Demokratien an, wertet aber nicht weiter, sondern lässt das im Raum stehen.

Rechtsstaat gegen Tribalstaat

Der Rechtsstaat ist eine moderne Errungenschaft und wurde in Europa erst im Spätmittelalter verwirklicht. Die Bürger Deutschlands haben sich dem Rechtsstaat weitestgehend gefügt und geben freiwillig Aufgaben wie soziale Fürsorge oder das Gewaltmonopol an den Staat ab, der diese Aufgaben dann im Gegenzug zu erfüllen hat.

Die derzeitige Massenmigration bringt aber Personen zu uns, die in tribalen Gesellschaften sozilaisiert wurden. Sie richten sich nicht nach dem Staat aus, sondern lokal nach dem Familienoberhaupt, dem Imam oder einer anderen Autorität. So kommt es derzeit in Deutschland vielfach zu Konflikten, da manche Migranten Polizei grundsätzlich ablehnen und selbst eine Verwarnung wegen Falschparkens zu wütenden Protesten ganzer Großfamilien führt, da diese schlichtweg den Staat nicht anerkennen. Das Grundproblem liegt darin, dass sie gedanklich in tribalen Strukturen verharren, die aber in Deutschland nicht offiziell existieren. Dieser Konflikt wird derzeit zu einem großen Problem durch die Schwäche des Staates, konsequent dagegen anzugehen.


Der existierende Rechtsstaat ist untrennbar verbunden mit dem Nationalstaat. Denn dieser hat seine Regierung und erlässt die Gesetze, die genau auf seinem Territorium durchgesetzt werden. Dieses Prinzip hat in Europa so gut funktioniert, dass es unsichtbar wurde. Wir bemerkten es nicht, da es so gut lief. Mit Aufgabe der Grenzhoheit und Öffnung für Massenmigration aus tribalen Gesellschaften bilden sich in kürzester Zeit Parallelgesellschaften, die diesem Prinzip entgegenstehen. In Frankreich hat der Staat diese zugelassen und gerade in den Banlieus der Großstädte ist das Recht faktisch außer Kraft gesetzt. Hier kann selbst die Polizei nur in Form bewaffneter Sonderkommandos agieren, wenn sie etwas (vorübergehend) durchsetzen will.

Wichtig für den Rechtsstaat ist, dass er für jeden gilt. Ein Kanzler, der Recht bricht, ist nicht anders zu bewerten als ein Normalbürger, der gleiches tut. Hier hat nun Deutschland mit seiner normativen Ethik dieses Prinzip schlicht durchbrochen. Aus Sicht von Sieferle hat der Staat durch die Grenzöffnung und Rechtsbeugungen seine Auflösung eingeleitet. Einzige Gegenmaßnahme wäre Restaurierung des Systems und Sanktion der politischen Führung.

Ein weiteres großes Problem der deutschen Gesellschaft ist die Atomisierung. Wir haben viele Aufgaben wie das Durchsetzen der inneren Sicherheit an den Staat abgegeben und damit individuelle Freiheit erlangt, aber eine deutsche Frau kann sich bei der Existenz tribaler Strukturen nicht mehr sicher im öffentlichen Raum bewegen, wenn der Staat das Recht nicht konsequent durchsetzt. Das ist in Deutschland dadurch erkennbar, dass sich die individualisierten Bürger vielerorts aus den Innenstädten und den Bahnhofsgebieten zurückziehen und auch öffentliche Parks dem Drogenhandel preisgegeben werden.

Sieferle erwartet keinen Bürgerkrieg in Deutschland, aber eine segmentierte Öffentlichkeit. Je nach lokalen Bedingungen gilt das normale Recht oder das tribale, wobei auch tribale Strukturen heterogen sind. Es kommt bereits jetzt zu Massenschlägereien zwischen Großfamilien aus unterschiedlichen Clans mit Hunderten von Teilnehmern. Diese Art der Gewaltausübung ist eine logische Folge des Rückzugs des Staates aus der Durchsetzung des Gewaltmonopols.

Die längere historische Perspektive

Sieferle erklärt, dass die Welt durch die industrielle Revolution zusammengewachsen sei. Ausgehend von Europa haben die Menschen alle Teile der Erde besiedelt. Europa hatte die Welt kolonisiert, sich aber im Laufe des 20. Jahrhunderts auf sich selbst zurückgezogen. Viele ehemalige Kolonien kamen nicht auf den europäischen Standard, andere Teile der Welt wie Japan oder aktuell China blühten ohne europäische Intervention auf, haben zur westlichen Welt gleichgezogen oder überholen sie.

Sieferle sieht in der heutigen Gesellschaft ein fundamentales Problem: das der Nicht-Nachhaltigkeit. Viele Menschen glauben, dass der Verzicht auf Wachstum schon ausreichen würde und so jeder in Wohlstand leben könnte. Das ist aber grundfalsch, denn der Lebensstandard der modernen Gesellschaft beruht auf Raubbau an der Natur. Natürlich gibt es die Hoffnung auf sagenhafte Zukunftstechnologien wie die kalte Kernfusion, die unerschöpfliche Energievorräte brächte, aber die Menschheit scheint weit entfernt davon zu sein, dieses Problem zu lösen. Sieferle sieht zur Lösung eine bessere Planung der Wirtschaft vor, räumt dabei allerdings ein, dass Planwirtschaften zu starr sind für Innovation und gerade die Innovation die einzige Hoffnung ist, den jetzigen Lebensstandard durch Zukunftstechnologien zu erhalten, indem man fossile Brennstoffe komplett ersetzt und die Umweltverschmutzung auf Null reduziert.

Bis diese paradiesischen Zustände erreicht sind, ist die Welt zwangsläufig ungerecht, weil nur eine Teilmenge am Wohlstand mit der vorhandenen Technik teilhaben kann. Würde man den Wohlstand allen sieben Milliarden Menschen zukommen lassen, würde die Erde komplett überlastet.

Ein Denkfehler insbesondere Deutschlands besteht laut Sieferle darin, dass wir annehmen, reich zu sein. Dabei ist es lediglich so, dass die Gesellschaft leistungsfähig ist! Ein Verzicht auf Leistung und Leben vom Ersparten würde in wenigen Jahren zum Bankrott führen, da die Vermögen nur das Dreifache des BIP ausmachen.

Im Bestreben, die globale Gesellschaft zu realisieren, hat Deutschland seine Grenzen geöffnet und transformiert sich zu einer multikulturellen Gesellschaft. Ein offensichtlicher Nachteil dieser ist, dass die Migranten in den Parallelgesellschaften ähnlich ihrer Heimatländer agieren, die meist der dritten Welt angehören. So sinkt die Leistungsfähigkeit des Landes massiv durch die Heterogenität der Kulturen und der Reibungsverluste dadurch. Damit steht man auf verlorenem Posten gegenüber einer homogen auf Leistung setzenden Kultur wie China, das aus sich heraus seinen Wohlstand mehrt und sich eben nicht öffnet zu einer multikulturellen Gesellschaft. Die chinesische Regierung hat öffentlich ihre Bürger gefragt, ob sie Flüchtlinge aus Afrika aufnehmen wollen und die am meisten gegebene Antwort war, dass Chinesen es nicht einsehen, selbst mit der Einkindpolitik gelebt zu haben und dafür den Geburtenüberschuss der dritten Welt aufnehmen zu sollen.

Sieferle befürchtet einen Prozess der Selbstzerstörung in Deutschland. Aufgrund von politischen Idealvorstellungen lässt man Massenmigration nach Deutschland zu und kümmert sich andererseits kaum um technische Innovation. Das führt zwangsläufig zur Erosion der Leistungsfähigkeit und Verlust der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Da Deutschland nicht reich ist, sondern leistungsfähig, würde das Land nach Verlust dieser Leistungsfähigkeit vor das Problem gestellt, die dann multikulturelle Gesellschaft zusammenzuhalten, wobei Sieferle keine Lösung dafür sieht.

Im globalen Vergleich sieht Sieferle Europa weit zurückfallen. Der Kontinent könnte sich sogar auf dem Niveau Nordafrikas einpendeln mit einer weißen Minderheit, die kaum Chancen haben wird, ein normales Leben zu führen. Durch die Politik der EU wird diese Tendenz stark beschleunigt und ist schon bald nicht mehr umkehrbar, da hier geborene Menschen in Parallelgesellschaften natürlich nicht ausgewiesen werden können, aber eben auch nicht integriert. Sieferle sieht Europa derzeit als Wohlstandsfestung an, die ihre Mauern und Zugbrücken geöffnet hat gegenüber tribalen und rückständigen Kulturen, die ab einer kritischen Masse den Rechtsstaat und das Zusammenleben zum Zusammenbruch bringen und damit die Strukturen ihrer Heimatländer in Europa implementieren.

Durch höhere Geburtenraten der Armutsmigranten und zunehmenden Exodus weißer Europäer in Länder außerhalb von Europa werden diese Prozesse in eine Abwärtsspirale münden, die politisch nicht mehr auffangbar ist. Wie das im Einzelnen aussehen wird, wagt Sieferle nicht mehr zu sagen, dass es nicht gut sein wird, sollte dem Leser klar sein.

Am Ende wird die Welt nicht mehr auf Europa angewiesen sein. Sieferle sieht als letzten Beitrag Europas zu den dann existierenden Kompetenzfestungen, dass es als Mahnmal dafür dient, wie man es nicht macht und andere Kulturen daraus lernen.

Hoffnung hat Sieferle nicht, er sieht den eingeschlagenen Weg in Europa und speziell in Deutschland als sicheren Weg und Einbahnstraße in eine Katastrophe an, auf die wir sehenden Auges zusteuern und die am Ende unsere Kultur und die Errungenschaften unserer Gesellschaft beendet durch Zerstörung.

Hier ist der einzige Punkt, in dem ich von Sieferle abweiche. Ich rechne damit, dass Europa sich so wie beim Zerfall des weströmischen Reiches 476 n. Chr. in viele kleine Enklaven zersplittert, von denen einige überleben werden. Allerdings wird das Leben weit weniger sicher und angenehm sein, als wir es heute führen.

October 21 2017

New World Order: Muslims to be majority in Europe within two generations


Within 40 years, given current demographic trends, the white population in France and the rest of old Europe will recede, creating a Muslim majority, a French researcher says.

Charles Gave, an economist, fund manager and political commentator, published his conclusions this month on the webpage of his think tank, Institute des Libertes. He writes of the “disappearance of the European populations” as native populations shrink and Muslims continue to exhibit a robust fertility rate.

Mr. Gave, president of Gavekal Research, acknowledges that his decidedly unpolitically correct view may bring him scorn and possibly censorship. The political left generally protects Islam from criticism. In the U.S., President Obama consistently defended Islam and mocked Christians for their criticism.

The paper, titled “The White Plague,” is dangerous, Mr. Gave said, “for my personal respectability and my chance to be heard in our beautiful democracy.”

The financier draws his conclusion from demographics. He assesses France’s white, or native, birthrate at 1.4 children per woman, compared with a Muslim rate of 3.4 to 4 children. France’s population today is 67 million. Unlike the U.S., France does not conduct a census on ethnic origin, but based on outside polling, some researchers, including Mr. Gave, believe the French population is already 10 percent Muslim, with 6.7 million people.

France’s official birthrate is 1.9 per woman, but Mr. Gave’s calculations put the native rate at 1.4. Overall, the European birthrate is a low 1.6 per woman.

Reposted bymangoezupacebulowa

October 20 2017

Über 12 Millionen Brutpaare weniger: NABU meldet drastisches Vogelsterben


Im Jahr 1998 lebten in Deutschland noch 97,5 Millionen Brutpaare aller Vogelarten – 2009 waren es nur noch 84,8 Millionen. Innerhalb von nur 12 Jahren sind es 12,7 Millionen Brutpaare weniger geworden, zeigt eine Auswertung des Naturschutzbund Deutschland (Nabu). Der Nabu wertete dabei Bestandsdaten der Bundesregierung von 2013 aus. Neue Zahlen werden erst 2019 erwartet.

Die am stärksten betroffene Vogelart ist dabei der Star: Sein Bestand hat sich um fast 12,6 Millionen Vogelpaare reduziert – das sind 42 Prozent weniger Star-Brutpaare. Ebenfalls sehr deutliche Rückgänge sind beim Haussperling, dem Wintergoldhähnchen und dem Buchfink zu verzeichnen. Die Grafik des Nabu veranschaulicht den Vogelschwund:

Vogelschwund vogelsterben nabu 15 Prozent weniger Brutpaare. (Grafik: © Nabu)

Die Vögel haben keinen Platz mehr

Die Auswertung des Nabu zeigt, dass vor allem die „Allerweltsvögel“ es schwer haben: „Während wir es schaffen, große und seltene Vogelarten durch gezielten Artenschutz zu erhalten, brechen gleichzeitig die Bestände unserer Allerweltsvögel ein“, sagt Nabu-Präsident Olaf Tschimpke.

Für den drastischen Rückgang der Vogelbestände macht der Nabu die Landwirtschaft verantwortlich. Im untersuchten Zeitraum habe der Anteil an artenreichen Wiesen und Weiden mit hoher Pflanzenvielfalt drastisch abgenommen. Der intensive Anbau von Mais und Raps habe hingegen zugenommen.

Das habe Auswirkungen auf die Vögel: „Sie finden einfach in unserer heutigen aufgeräumten Agrarlandschaft außerhalb von Naturschutzgebieten keine Überlebensmöglichkeiten mehr“, so Tschimpke.

Vogelsterben hängt mit Insektensterben zusammen

Außerdem ist auch die Zahl der Insekten in den letzten Jahrzehnten drastisch zurückgegangen. Einer neu veröffentlichten Studie zufolge nahm die Gesamtmasse der Insekten seit den 1990er Jahren sogar um mehr als 75 Prozent ab. Damit verschwindet eine wichtige Nahrungsquelle der Vögel. Fast alle vom Vogelsterben betroffenen Arten füttern laut dem Nabu zumindest ihre Jungtiere mit Insekten.

Der Nabu fordert nun von der Bundesregierung eine grundlegende Reform der Agrarförderung auf EU-Ebene. Nur so lasse sich das Vogel- und Insektensterben aufhalten und rückgängig machen.

Allerdings sehe ich keinen Sinn darin, meine Kraft und meine Gesundheit in permanenten internen Grabenkämpfen mit zwei Parteivorsitzenden zu verschleißen, die offenkundig nicht zu einer fairen Zusammenarbeit bereit sind, wohl aber gute Kontakte zu bestimmten SPD-Kreisen haben, die in mir schon seit längerem ein großes Hindernis für eine angepasste, pflegeleichte Linke sehen.
— Sahra Wagenknecht am 17.10.2017 in einem Brief an die Mitglieder der Linksfraktion
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Alles ist verdreht
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October 19 2017

In Search of a High IQ African Population - Do Africans Really Have an IQ of 70 ?
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In Hamburg läuft die Integration (nicht) ganz prima...

October 18 2017

More than 75 percent decline over 27 years in total flying insect biomass in protected areas

Global declines in insects have sparked wide interest among scientists, politicians, and the general public. Loss of insect diversity and abundance is expected to provoke cascading effects on food webs and to jeopardize ecosystem services. Our understanding of the extent and underlying causes of this decline is based on the abundance of single species or taxonomic groups only, rather than changes in insect biomass which is more relevant for ecological functioning. Here, we used a standardized protocol to measure total insect biomass using Malaise traps, deployed over 27 years in 63 nature protection areas in Germany (96 unique location-year combinations) to infer on the status and trend of local entomofauna. Our analysis estimates a seasonal decline of 76%, and mid-summer decline of 82% in flying insect biomass over the 27 years of study. We show that this decline is apparent regardless of habitat type, while changes in weather, land use, and habitat characteristics cannot explain this overall decline. This yet unrecognized loss of insect biomass must be taken into account in evaluating declines in abundance of species depending on insects as a food source, and ecosystem functioning in the European landscape

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NRW-Innenminister warnt vor Aktivitäten: Türkei setzt Rocker der "Osmanen Germania" gegen Gegner in NRW ein


Der erst 2015 gegründete Rocker-Club „Osmanen Germania“ arbeitet eng mit türkischen Sicherheitsbehörden zusammen. Das geht aus einem noch unveröffentlichten Bericht des NRW-Innenministeriums für den Landtag hervor, der unserer Redaktion vorliegt. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) berichtet, dass „türkische Behörden die Aktivitäten der Osmanen Germania BC in Deutschland als Terrorbekämpfung bewertet – also gegen die PKK, linksextremistische Türken und die Gülen-Bewegung gerichtet – und dies unterstützt.“

Der Club hat nach eigenen Angaben rund 2500 Mitglieder und gilt als die derzeit am schnellsten wachsende Organisation im Rockermilieu. In NRW wurden zeitweilig acht Niederlassungen in Aachen, Bielefeld, Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln und Münster gezählt. Die Osmanen werden von den Sicherheitsbehörden intensiv beobachtet. In mehreren Bundesländern gab es bereits Razzien unter anderem wegen des Verdachts auf illegalen Umgang mit Drogen und Schusswaffen. Der Club selbst bestreitet Verstrickungen in kriminelle Aktivitäten.
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Gott sei Dank haben weisse Menschen die USA bevölkert, und nicht die Schwarzen. Ansonsten würden die USA aussehen wie Simbabwe
— Marc Faber

OPEN SOCIETY FOUNDATION : Soros überträgt seiner Stiftung 18 Milliarden Dollar


Mit dieser Finanzkraft lassen sich Gesellschaften verändern: Der greise Investor George Soros, erklärter Gegner von Donald Trump, hat offenbar seiner Stiftung ein riesiges Vermögen überschrieben.

October 17 2017

Was ist die Steigerung von Arschgeweih?


Was ist die Modeerscheinung, die auf das hässliche Tattoo folgte?

Die Geschlechtsumwandlung.

Ähnlich wie beim Arschgeweih so eine Modeerscheinung, so ein „must have”. Und wie beim Arschgeweih kommt hinterher das große Bereuen:

PsychischeProbleme nach OP: Wachsende Zahl von Transgendern bereut Geschlechtsumwandlung

Ist bekannt, war ja auch bei den Reimer-Zwillingen so. Unter Transsexuellen Personen ist die Suizid-Quote bei den operierten deutlich höher als bei den Nichtoperierten. Reimer (der ja verunfallt und nicht trans war) hat sich mit ner Schrotflinte den Kopf weggeschossen.

Immer mehr Transgender bereuen ihre Geschlechtsumwandlung. Die Stimmen dieser Menschen werden aber nicht gehört, weil Untersuchungen zu diesem Thema gestoppt werden, denn die Ergebnisse könnten “möglicherweise politisch inkorrekt” sein. […]

Immer mehr Transgender bereuen ihre Geschlechtsumwandlung. Nach den Operationen leiden sie unter Depressionen und haben Selbstmordgedanken. Dies sagte der Genital-Rekonstruktionschirurg Miroslav Djordjevic der britischen Zeitung „The Telegraph“ Anfang des Monats.

Djordjevic ist der weltweit führende Chirurg für Geschlechtsumwandlungen an der Urologischen und Chirurgischen Klinik in Belgrad und New Yorks Mount Sinai Hospital.

Er ist seit rund 20 Jahren in diesem Feld tätig und führt etwa 100 Operationen im Jahr durch. In den letzten fünf Jahren kamen 15 Patienten zu ihm, die ihre Geschlechtsumwandlung wieder rückgängig machen wollten.

„Es kann ein wahres Desaster sein, eine solche Geschichte zu hören“, meint Djordjevic.

Naja, was sind schon ein paar Wracks und Selbstmorde, wo es doch um die große gerechte Sache des Sozialismus geht. Und da muss sich natürlich auch die Ethik unterordnen:

Das Ethikkomitee der Universität lehnt die Untersuchung ab, weil sie negative Schlagzeilen machen und zur Kritik seitens der „mächtigen Transgender-Lobby“ führen könnte, so die Erklärung laut „The Telegraph“.

Würde man von Universitäten heute noch etwas anderes erwarten?

„Ich hörte Geschichten von Menschen, bei denen bei der Arztvisite nur geprüft wurde, ob sie das Geld zum Zahlen haben“, so Djordjevic. „Das muss aufhören.[…]

Ein anderes Problem ist, dass seine Patienten immer jünger werden, erklärt Djordjevic. Als er mit seiner Arbeit begann, waren seine Geschlechtsumwandlungs-Patienten durchschnittlich um die 45 Jahre alt. Heute beträgt das Durchschnittsalter der Patienten 21 Jahre. Auch werde gefordert, dass solche OPs sogar für Minderjährige erlaubt werden sollten.

Typisches Lifestyle-Phänomen.

Auch gebe es keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass eine Geschlechtsumwandlung das Leben von Transgender-Menschen verbessern würde. Viele von ihnen seien nach der OP weiterhin verzweifelt und hätten Selbstmordgedanken, berichtete „The Guardian“ bereits 2004.

Das Forschungsinstitut der Universität Birmingham überprüfte für „The Guardian“ über 100 internationale medizinische Untersuchungen über Transgender-Menschen, die sich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen haben. Es gebe keine wissenschaftlichen Nachweise, dass diese OP klinisch wirksam sei.

Na und?

Seit wann kommt es bei Gender Studies und dem ganzen Quatsch auf Nachweise an? Es reicht doch, dass es der heiligen Ideologie entspricht. Es geht doch nur darum, dass die Menschheit sich daran gewöhnt, dass die politischen Vorgaben über den wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen.

„Das Fazit ist, dass es zwar klar ist, dass einige Menschen sich nach der Geschlechtsumwandlung wohl fühlen, es wird in den vorhandenen Untersuchungen aber nicht ausreichend gezeigt, wie viele Patienten sich schlecht fühlen, und wenn, dann wie schlecht“, so Hyde weiter.

Als ob das jemals irgendwen gekümmert hätte, welchen Kollateralschaden linke Utopien anrichten.

Dabei konnte laut der Studie nicht bewiesen werden, dass der Grund, warum nicht-Heterosexuelle und Transgender vermehrt unter psychischen Problemen leiden, an der Diskriminierung und sozialer Stigmatisierung liege.

Viel häufiger führe sexueller Missbrauch in der Kindheit dazu, dass Menschen transsexuell werden und psychische Probleme entwickeln.

Ach. Es ist also gar nicht böse sozialisierende Gesellschaft, wie uns die Soziologen und Gender-Tanten einreden wollen, sondern es sind die Kinderficker? Die ja politisch im gleichen Lager stecken? Also Täter, die sich als Heiler ausgeben?

Ist das vielleicht generell so ein Folgenbeseitigungsversuch für Missbrauchsgeschädigte? Sind die Grünen deshalb so dahinter her?

Zentrale Frage: Wer schützt eigentlich Kinder vor diesen Leuten?

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Da es kein Volk mehr gibt, kann es natürlich auch keine Volksverräter mehr geben. Nennen wir sie dann Nicht-Migranten-Verräterin? ;-)
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October 16 2017

Ein Atheistischer Feiertag wäre integrationsfördernd
— Der Zentralrat der Atheisten
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October 14 2017

Die Unterhaltszahlungen treiben mich in die Armut


René Harder

Professor für Schauspiel und fünffacher Vater

  • Mir wird die Möglichkeit genommen, für all meine Kinder sorgen zu können
  • Als Professor in Vollzeit bleiben mir und meiner Tochter knapp 750 Euro
  • Der Staat muss handeln – Mehrkindfamilien sind heute existenzbedroht

Als Professor, Fachbereichsleiter, Regisseur, Schauspieler, Autor und Filmemacher führe ich ein selbstbestimmtes wie schillerndes Leben mit weit überdurchschnittlichem Verdienst – sollte man meinen. Da ich jedoch alleinerziehender Vater einer Tochter bin, Unterhalt für vier weitere Kinder zahle und auch in der Erziehung Verantwortung für meine Kinder übernehmen will, muss ich mich intensiv mit Ämtern und Gerichten auseinandersetzen, damit mir ein Minimum zum Leben bleibt. Alle reden von einer Leistungsgesellschaft. Ich hingegen mache die Erfahrung, dass ich hochgradig ineffizient handle, indem ich weiter meiner Qualifikation nachgehe und weiterhin arbeite. Würde ich ein Verbrechen begehen, damit mich die Hochschule kündigen muss, so würde ich vom Sozialsystem aufgefangen werden und mein verfügbares Einkommen würde steigen.

Meine älteste Tochter, eine Einserschülerin, brach die Schule kurz vor dem Abitur ab, um in einer Lehre eigenes Einkommen zu erzielen. Sie schreibt dazu: „Es war ein ständiges Thema, dass wir kein Geld haben. Eine sehr belastende Situation für mich, da ich nicht verstanden habe, warum mein Vater immer arbeitet und dann kein Geld übrig bleibt. Dass selbst der Lebensmitteleinkauf zur Herausforderung wurde, hat mich überfordert.“

Nur die Hälfte der Eltern zahlen den Mindestunterhalt

Mit meinen anderen Kindern habe ich regelmäßigen Umgang – auch über viele Hundert Kilometer hinweg, weil eine Mutter nach der Trennung in den Norden zog, die anderen in den Süden. Die Kosten für den Umgang bleiben bei mir – all die Jahre.

Nur die Hälfte der unterhaltspflichtigen Eltern zahlen den Mindestunterhalt, nur ein Viertel der Kinder bekommen ihn. Ich zahle – für alle meine Kinder. Aber zu dem Preis, selbst in Armut zu leben und bis ins Alter hinein Schulden abtragen zu müssen. Gleichzeitig bin ich Topzahler in die Sozialsysteme und bin mit dem Spitzensteuersatz belastet. Macht das Sinn? Welcher aufgeklärte Erwachsene soll sich so etwas antun?

Nur Romantiker bekommen noch Kinder

Erwerbstätige brauchen wirtschaftlich gesehen keine Kinder, im Gegenteil, viele Nachteile sind damit verbunden. Die Kosten steigen, gleichzeitig sinkt die Flexibilität und damit die Karriere- und Erwerbschancen. Kinder aber stiften Sinn. Das erlebt jeder, der welche hat. Und die Gesellschaft ist mit ihren Umlagesystemen ohne nächste Generation am Ende.

Aber wer trägt dieses finanzielle Risiko von Kindern in einer beruflich bedingt immer mobileren Gesellschaft? Die Gesetzeslage hinkt der gesellschaftlichen Situation so weit hinterher, dass genau das passiert, warum viele Gesetze in den 40er- und 50er-Jahren auf den Weg gebracht wurden: Man kann sich eine Trennung bei mehreren Kindern nicht mehr leisten.

Wer eine Familie will, sollte auswandern

Um bei solch einer Situation noch Kinder zu bekommen, braucht es schon sehr starke romantisch-sentimentale Züge. Ich hatte sie und bereits zwei Kinder während des Studiums. Mit meinen heutigen Erfahrungen muss ich sagen: Würde ich mich bewusst für eine Familie entscheiden, dann würde ich auswandern. Zum Beispiel nach Frankreich, wo Familien fiskalisch viel besser gestellt sind. Dort gibt es auch eine demografisch viel positivere Situation.

Unternehmen müssen Mitarbeitern mit Kindern Perspektiven aufzeigen. Der Staat hat noch nichts begriffen. Im Wahlkampf spielte diese Problematik bei uns keine Rolle. Die Gruppe der Eltern ist als Wähler zu marginal geworden. Sie ist gesellschaftlich aber von zwingender Bedeutung. Potenzielle Eltern sollten auf bessere Voraussetzungen für Kinder warten – und dies lautstark öffentlich artikulieren. Man muss es den Politikern offensichtlich brachial auf die Agenda setzen. Ich versuche, meinen Beitrag dazu zu leisten: Zum einen habe ich bereits Verfassungsbeschwerde eingereicht. Zum anderen will ich Aufmerksamkeit schaffen – durch einen Gastbeitrag hier bei XING Klartext, aber auch durch ein Film- und Theaterprojekt. Vielleicht haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht, ich würde mich über einen Austausch mit Ihnen freuen.

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11 amtliche Migrations-Mythen im Bullshitcheck

30-Jährige, die sich als Teenies registrieren lassen, Typen, die sich mit 14 Identitäten durchs Land bewegen und abkassieren; Axtangriffe, Vergewaltigungen, Kölner Silvesternacht, Betonsperren („Merkelsteine“) bei jedem Straßenfest – the shit has hit the fan, wie man so schön zu sagen pflegt. Und es ging schneller und es kam dicker als selbst die Skeptiker annehmen mussten. Als ich mich im Juli 2015, also sechs Wochen vor der selbstherrlichen Grenzöffnung von Frau Merkel, an dieser Stelle des Willkommenskulturbanausentums schuldig bekannte, deuteten sich die Probleme bereits derart massiv an, dass ich einige naheliegende Fragen stellte, auf die Politiker bis heute eine aufrichtige Antwort verweigern.

Angeblich ist es die AfD, das Schmuddelkind der deutschen Parteienlandschaft, die „einfache Antworten“ liefert, auf die dann vornehmlich tumbe, abgehängte, verängstigte männliche Ossis hereinfallen. Wohlan, dann nehmen wir uns der hochkomplexen Antworten an, die wir von unseren erlauchten Regierenden erhalten.

„Niemandem wird etwas weggenommen“

Die 30, 40, 50 Milliarden Euro, die jährlich für hauptsächlich illegale Migranten aufgebracht werden (allein Hamburg kosteten die über 55.000 „Geflüchteten“ im Jahr 2016 etwa 900 Millionen Euro, mehr als die sündteure Elbphilharmonie in zehn Jahren), müssen irgendwoher kommen. Und, mit Verlaub, auch wenn Zuwanderer noch so oft hohe Bargeldsummen auf der Straße finden und artig bei der Polizei abgeben, wie ja immer wieder zu lesen ist – so viel dürfte denn doch nicht zusammenkommen.

Schluss mit dem Bullshit. Klar ist natürlich, dass diese Steuergelder woanders fehlen. Was das bei weiteren Hunderttausenden, ja Millionen bedeutet, muss jedem klar sein. Schon vor der Masseneinwanderung war in diesem Land von Pflegenotstand, Bildungsnotstand und dergleichen die Rede. Wenn man sich anschaut, wer so kommt – die märchenhaften Träume von gut ausgebildeten und hochmotivierten Migranten sind ja bei Tageslicht längst zu Staub zerfallen –, ist eher klar, dass sich die massiven Probleme immer weiter verschärfen werden. Unsere Zukunft wird gerade verfrühstückt, aber Politiker tun so, als seien alle Sorgen völlig unbegründet.

„Wir müssen die Fluchtursachen bekämpfen“

Da hat sich Frau Merkel ja einiges vorgenommen, aber ganz offensichtlich sieht sie ihre Aufgabe ohnehin nicht darin, die Interessen der Bürger des eigenen Landes zu vertreten, sondern mal eben kurz die Welt zu retten. Sie wird also das Überbevölkerungsproblem Afrikas und des Nahen Ostens lösen und Misswirtschaft und Korruption durch den Sturz übler Diktatoren ebenso beenden wie Armut, Krieg, Terror und sonstige unschöne Zustände in vormodernen Gesellschaften. Darauf freuen wir uns schon jetzt.

Alternativ bliebe ihr natürlich, die Fluchtursache Nr.1 abzuschaffen – offene Grenzen bei Gewährleistung der Vollversorgung nebst „Duldung“ für alle, denen es gelingt, sich nach Ablehnung ihres Asylantrags der fälligen Ausschaffung zu entziehen: zunächst durch Beschreiten des Rechtsweges (finanziert, natürlich, auch von den Bürgern des Staates, in dem sie Aufnahme suchen), was lange, sehr lange dauern kann, schließlich durch vorgetäuschte Reiseunfähigkeit zum Abschiebetag mittels Gefälligkeitsattest, Untertauchen oder Randale im Flugzeug. Wer erstmal im Land ist, den wird man unter Beibehaltung der aktuellen Praxis kaum noch los, das hat sich schon bis zum Hindukusch herumgesprochen – und das ist ja auch, notabene, der Grund, warum sich Millionen nicht nach Italien aufmachen, obwohl dort das Wetter besser ist und die Leute selig „O sole mio“ singen, sondern ausgerechnet nach Deutschland.

Denn, auch wenn das jetzt für Grüne hart klingt, sie kommen ja nicht wegen der deutschen Kultur inklusive Wildecker Herzbuben, oder weil sie Sauerbraten, Frauenrechte, Windräder oder Tierschutz wertschätzen. Bei den allermeisten der uns als „Flüchtlinge“ vorgestellten Menschen handelt es sich umVersorgungssuchende, so deutlich muss man es sagen. So lange die jungen Smartphoneträger in ihren Camouflage-Hosen und Hoodies fürs Chillen an den Alsterterrassen inklusive Ausblick auf hübsche Hamburgerinnen auch noch bezahlt werden, kehren sie doch nicht freiwillig in ihre Behausung bei Casablanca zurück. Das ist einfach lächerlich.

„Absolute Sicherheit kann es nicht geben“

Hat ja auch niemand behauptet. Aber möchte man in Zeiten des globalen Dschihads so etwas von einem Innenminister hören? Man wüsste schon gern, wie der Staat mit über 10.000 Salafisten im Allgemeinen und den mindestens 700 Gefährdern im Besonderen fertig werden will. Könnte er es überhaupt? Die Antwort ist geeignet, die Bevölkerung zu verunsichern. Der Staat verfügt nämlich nicht mal ansatzweise über die Möglichkeiten, eine hochgradig gefährliche Szene dieser Größenordnung einigermaßen zu überwachen. Anis Amri etwa, der mit dem Lastwagen über den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz bretterte, war durchaus observiert worden – allerdings nichts nachts, nicht an Wochenenden und nicht an Feiertagen.

Prävention ist also das Gebot der Stunde, aber das hieße: Keine Zuwanderung von passlosen jungen Kerlen aus den gefährlichsten Ländern der Erde sowie Abschiebung von sich bereits im Lande befindlichen – das ist das Mindeste. Nur: Was will man von einem Staat erwarten, der kaum willens oder in der Lage ist, selbst illegale Migranten, die schwere Straftaten begangen haben, in ihre Heimat zu verbringen? Acht Kriminelle im Flugzeug nach Afghanistan, das gilt ja schon als „Sammelabschiebung“, und 180 Aktivisten versammeln sich am Airport, um für das Bleiberecht von Vergewaltigern zu demonstrieren. Geht’s noch?

„Flüchtlinge sind nicht krimineller als Einheimische“

Im April dieses Jahres meldete die jeglicher rechtspopulistischer Umtriebe gewiss unverdächtige ZEIT:

„Allgemein gilt: Zuwanderer waren 2016, selbst wenn man sämtliche ausländerrechtlichen Straftaten wie etwa den illegalen Aufenthalt herausrechnet, überdurchschnittlich an der gesamten registrierten Kriminalität beteiligt. Obwohl sie in der Regel nur zwischen 0,5 und 2,5 Prozent der Wohnbevölkerung in einem Bundesland ausmachen, stellten sie bis zu 10 Prozent aller tatverdächtigen Straftäter.“

Au weia.

„Insgesamt von Januar bis März 2017 64.700 Fälle im Zusammenhang mit versuchten und vollendeten Straftaten registriert, bei denen mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger erfasst wurde“, heißt es in der offiziellen BKA-Statistik, die gewiss demnächst von einem der „Faktenchecks“ in Zweifel gezogen wird, welche gewohnheitsmäßig darauf ausgelegt sind, bestürzende Tatsachen zu relativieren oder zu verharmlosen. Wenn gar nichts mehr geht, wird dummdreist behauptet, dass in Fällen von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung die „Anzeigebereitschaft bei nichtdeutschen Tätern höher“ sei, oder dass es sich eben hauptsächlich um junge Männer handle, und die hätten überall ein größeres Risiko, kriminell zu werden. Ja, eben! Deshalb sollte man sie tunlichst nicht in Divisionsstärke ins Land holen.

Wie dem auch sei, es handelt sich zweifellos um Fälle, die es ohne Massenzuwanderung offensichtlich krimineller Typen nicht gegeben hätte. Das ist nun wirklich unangenehm für die Verfechter der unbegrenzten Willkommenskultur, denn genau davor hatten die Kritiker (vulgo: Menschenfeinde) ja von Anfang an gewarnt.

Da muss der letzte Strohhalm her, der sogar im BKA-Bericht bemüht wird: „Die überwiegende Mehrheit der Zuwanderer wurde nicht als tatverdächtig erfasst.“ Hurra!

„Diese Menschen sind vor Krieg und Terror geflüchtet“

In manchen Fällen schon, da waren sie aber bereits in Griechenland, Mazedonien, Serbien, Kroatien und Slowenien in Sicherheit. Und in Österreich, von wo sie ins von sich selbst und seiner eigenen moralischen Geilheit besoffene Deutschland einreisten.

Und in den meisten Fällen nicht, denn Tunesien und Marokko, um nur zwei Beispiele zu nennen, sind Länder, in denen nicht wenige Deutsche Urlaub machen. Und nicht wenige Migranten machen Urlaub in den Ländern, aus denen sie angeblich geflüchtet sind. Der Wahnsinn hat viele Gesichter.

„Vergewaltigungen hat es immer schon gegeben“

So die warmherzige Aussage der Kanzlerin, die Tausenden von weiblichen Opfern sexueller Gewalt sicher Trost spendet. Klar hat es die immer schon gegeben, nur nicht in dieser Größenordnung. Wenn sich die Hälfte der Bevölkerung (und diese ist in Gänze betroffen, da selbst Rentnerinnen bereits vergewaltigt wurden) im öffentlichen Raum nicht mehr sicher fühlen kann, ist das ein unhaltbarer Zustand, weshalb die Antwort der Regierungschefin eigentlich für einen veritablen Skandal gut sein müsste, nicht aber im Deutschland des Jahres 2017. Es sei denn, so etwas hätte einer von der AfD gesagt, Gott bewahre.

„Deutschland wird Deutschland bleiben“

Gut, reden wir hier nicht von Frau Özoguz, nicht von verheißungsvollen Vorschlägen wie Arabisch-Unterricht an Schulen oder gesetzliche muslimische Feiertage, Vollverschleierung und ähnlichem – schauen wir einfach mal, wie es um den Anteil der bis zu sechsjährigen Kinder mit Migrationshintergrund (ohne „Flüchtlinge“) in unseren Großstädten steht:

Hamburg: 48,94 Prozent

Bremen: 57,58 Prozent

Dortmund: 53,33 Prozent

Düsseldorf, Essen: 50 Prozent

Köln: 50,98 Prozent

Stuttgart: 56,67 Prozent

München: 58,44 Prozent

Augsburg: 61,54 Prozent

Frankfurt: 75,61 Prozent

Und so weiter, und so fort. Bei höherer Geburtenrate der Zugewanderten plus weiteren Zuwanderern plus Familiennachzug ist es schon damit eine rein mathematische Gewissheit, dass Deutschland nicht Deutschland bleiben wird, insbesondere, wenn beziehungsweise weil die Migranten größtenteils aus Kulturen kommen, die sich gern in Parallelgesellschaften einrichten. Die höchsten Geburtenzahlen haben derzeit irakische und rumänische/bulgarische Zuwanderinnen (aka Sinti & Roma) vorzuweisen.

Das Merkelsche „Ja, es sind sehr viele, aber wir sind 80 Millionen“ oder das peinliche, gleichwohl von den Medien als „genial“ gefeierte Beispiel Bernhard Hoëckers mit den 100+2 Stühlen („Sehen Sie, es ist überhaupt kein Problem!“) schießen meilenweit am Kern des Problems vorbei.

Nun ist es natürlich völlig legitim, zu begrüßen, dass Deutschland nicht Deutschland bleibt. Nur sollte man dann nicht das Gegenteil behaupten.

„Familiennachzug bedeutet, jeder Flüchtling holt im Schnitt einen Verwandten nach“

Leute, die das glauben, glauben auch an den Weihnachtsmann. Obwohl: Die Wahrscheinlichkeit, dass es den Weihnachtsmann gibt, ist erheblich größer. Denn was als „Horrorszenario“ gegeißelt wird, ist nur zu logisch: Asylanten früherer Tage kann man nicht als Bezugsgrößen heranziehen, weil die derzeitigen Zuwanderer aus Kulturen kommen, in denen Großfamilien die Regel sind. Nichtsdestotrotz rechnet Ulla Jelpke, einst Gründerin des Kommunistischen Bundes, später Primadonna bei den grünen Traumtänzern der GAL, derzeit innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit einem Nachzugsfaktor, der eher bei 0,5 liege. Gesetzt den Fall, sie glaubt das wirklich, müssen wir das Gleiche konstatieren wie bei Sigmar Gabriel, der einst Schüler einer „Willkommensklasse“ augenzwinkernd fragte: „Na Jungs? Habt Ihr denn schon alle eine Freundin?“ – nämlich unfassbare Naivität und völlige Unkenntnis der Gesellschaften, aus denen die Zuwanderer stammen. Am politischen Personal dieses Landes kann man nur noch verzweifeln.

„Das ist unsere humanitäre Pflicht“

Ganz ehrlich: Wer die Missachtung geltenden Rechts mit moralischem Impetus begründet, sollte sich überlegen, ob er oder sie nicht woanders besser aufgehoben wäre: Bei „Brot für die Welt“, dem Kinderhilfswerk, "Ärzte ohne Grenzen“ oder dem Malteser Hilfsdienst, um nur einige zu nennen. Im Amtseid des Bundeskanzlers heißt es klipp und klar: „…den Nutzen des deutschen Volkes mehren und Schaden von ihm wenden“, nicht „auf Kosten des deutschen Volkes als Mama Merkel von den Mühseligen und Beladenen aus aller Welt feiern lassen“. Hier liegt offenbar ein groteskes Missverständnis vor.

„Die Populisten spalten die Gesellschaft“

Mag sein. Ganz sicher spalten jene die Gesellschaft, die von einem „hellen Deutschland“ und einem „dunklen Deutschland“ schwadronieren und die nur noch unterscheiden wollen zwischen unbegrenzter Aufnahmebereitschaft und dumpfem Fremdenhass. Differenziert klingt das nicht gerade. Es ist übrigens ein todsicheres Mittel, Leute in die Verweigerungshaltung zu treiben, wenn man sie schon wegen rationaler, begründeter Kritik in die rechtsextreme Ecke stellt. Das aber haben Merkel („Ich wüsste nicht, was wir anders machen sollten“) und ihre Claqueure bis heute nicht begriffen, nicht einmal nach den massiven Stimmenverlusten bei der Bundestagswahl. Das besinnungslose Eindreschen auf die AfD und das schon langsam peinliche tage-, wochen- und monatelange Herumreiten auf jedem dummen Spruch, den jemand aus der rechten Ecke von sich gibt, ist nichts weiter als der verzweifelte Versuch, vom eigenen Kontrollverlust und Totalversagen abzulenken. Dabei so durchschaubar, dass sich jeder halbwegs intelligente Mensch geradezu beleidigt fühlen muss, derart platt für dumm verkauft zu werden.

„Wir schaffen das“

Die Mutter aller komplexen Antworten auf blöde Fragen wie „Hält unsere Gesellschaft die Zuwanderung von Millionen Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten auf Dauer aus? Welches Land hinterlassen wir unseren Kindern und Enkeln?“.

Ehrlich: Wenn das alles ist, was unsere Regierenden den „einfachen Antworten“ der „Populisten“ entgegenzusetzen haben, ist es höchste Zeit, sich richtig Sorgen zu machen.

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October 13 2017

Einwanderer spricht Klartext beim WDR #IhreMeinung - "Sind Flüchtlinge noch willkommen?"
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