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April 26 2018

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Wir sind Wohltätigkeits-Weltmeister!
Reposted byFeindfeuerHackMett-von-Wurstp856v2px

Crypto Exchange Binance is More Profitable than Germany’s Biggest Bank Deutsche


This year, in the first quarter of 2018, Deutsche Bank, Germany’s biggest bank and one of Europe’s leading financial institutions, recorded a profit of $146 million. Binance, the world’s biggest cryptocurrency exchange, recorded a profit of $200 million.

Binance Vs. Deutsche Bank

Binance surpassed Germany’s largest and one of Europe’s biggest banks in profitability. Binance, a cryptocurrency startup that was non-existent merely 8 months ago beat out a leading bank that was established 148 years ago. A startup with 200 employees beat out a banking giant with 100,000 employees.

Changpeng Zhao, the CEO at Binance, who is better known to the cryptocurrency space as CZ, wrote on March 3:

“Binance is the world’s largest cryptocurrency exchange. In the first 3 months from inception, profits amounted to $7,500,000 USD. In the 2nd quarter, profits amounted to $200,000,000 USD. The 3rd quarter is still in progress, and is expected to have further growth. Any country that can attract Binance to open a branch in their location will receive a handsome tax income revenue.”

For Malta, the relocation of Binance from Taiwan to the European country is a bigger move than Deutsche Bank permanently relocating its headquarters and operations from Germany to Malta. Given the exponential growth rate of Binance and the rapid movement of the cryptocurrency market, the motivation of the government of Malta in embracing the cryptocurrency industry and startups within it is quite evident.

Christian Sewing, who was appointed as the new CEO at Deutsche Bank, stated that the bank will move away from hedge fund investment and focus on stabilizing on a few areas the bank where the bank is still dominant. With an $800 million restructuring plan and a massive cut of employees, the bank aims to generate profits by the end of 2018.

“Deutsche Bank is deeply rooted in Europe – here we want to provide our clients access to global financing and treasury solutions. This is what we will focus on more decisively,” Sewing told Reuters.

Future of Cryptocurrency Industry

The valuation of the cryptocurrency market is currently hovering around $400 billion, which is less than the combined market caps of HSBC and JPMorgan. The cryptocurrency market is still at its early stage and considering that only bitcoin has been around from 2009 to 2015 until the creation of Ethereum and the tokenized ecosystem, the cryptocurrency industry is really less than five years old.

The fact that startups with about 200 employees have reached multi-billion dollar valuations and beat out major banks such as Deutsche Bank in profitability demonstrate a healthy long-term development of the cryptocurrency market.

As long as the demand for the cryptocurrency market can be sustained and institutional investors continue to enter the space, similar to how Binance has been able to surpass Germany’s biggest bank in less than 8 months of existence, it is possible that cryptocurrency businesses take over the global finance industry in the next decade or two.

The exponential growth rate of the market shows the possibility of million-dollar bitcoin price predictions by experts like Tim Draper and Peter Thiel.

Reposted bypaket paket

Over 80% of the Max Bitcoin Supply Has Now Been Mined


According to findings from CoinMarketCap, the circulating supply of Bitcoin now surpassed 17 million coins. This means that over 80% of the max Bitcoin supply that will ever be created have been mined. 
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Genau....wir haben keine Ahnung....
Reposted byfrauenfeindlicht2kkhabarakh
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Na wie wär's?
Reposted byv2pxfrauenfeindlichmakrosSakerostatzet2k

April 25 2018

China: Mit Gesichtserkennung in Richtung Massenüberwachung


Die Wahrscheinlichkeit, in China von einer Kamera beobachtet zu werden, ist groß. Geschätzte 176 Millionen Überwachungskameras gibt es dort, bis 2020 sollen es mehr als 600 Millionen sein. Viele davon können bereits Gesichter erkennen und zuordnen. Das birgt Chancen, aber auch Gefahren.

Eine frau schaut in nanjing in der provinz jiangsu auf ein werbeplakat, das für das geldabheben am automaten per gesichtserkennung wirbt  (picture alliance/ dpa/ maxppp)

Ein Toilettenhäuschen im berühmten Himmelstempel-Park in Peking. Der typische Charme einer Park-Toilette - nur an der Wand hängt ein weißes High-Tech-Gerät. Es scannt die Gesichter der Toilettenbesucher. Erst dann kommt aus dem Automat Toilettenpapier. Der 50-jährige Yang Yiwei hält einen Streifen Papier in der Hand:

"Ich habe es gerade ausprobiert. Es funktioniert. Wenn man seine Notdurft verrichten muss, ist die Menge an Papier aber nicht genug."

60 Zentimeter gibt der Automat pro Gesicht frei. Die Gesichtserkennung soll Papierverschwendung verhindern. Bedient sich jemand mehrfach, merkt das der Automat und weist ihn höflich ab.

China ist beim Einsatz von Gesichtserkennung weltweit führend. Eine Pekinger Universität hat Gesichtsscanner installiert, um zu verhindern, dass Unbefugte die Studentenwohnheime betreten. In der Stadt Jinan werden Fußgänger mit Namen auf Monitoren angeprangert, wenn sie bei Rot über die Ampel laufen. Und im Fastfood Restaurant Kentucky Fried Chicken in Hangzhou kann der Kunde via Gesichtserkennung bezahlen.

In einem Image-Video des Pekinger Unternehmens Megvii geht es um die Chancen durch Künstliche Intelligenz. Die Botschaft: Das Leben wird einfacher und sicherer. "Stärke den Menschen mit künstlicher Intelligenz" – so heißt der Slogan von Megvii.

Das Gesicht genügt und die Glastür gleitet auf

Mitarbeiter brauchen bei Megvii keinen Firmenausweis. Das Gesicht genügt, und die Glastür am Eingang gleitet auf. Auf dem Monitor erscheint Name, Alter und Geschlecht der jeweiligen Person. 2011 haben drei Studenten das Pekinger Start-up gegründet, heute arbeiten 700 Mitarbeiter an der Entwicklung von künstlicher Intelligenz und Gesichtserkennung. Xie Yinan ist Marketingdirektor bei Megvii.

"Jedes Gesicht hat einen einzigartigen Code. Wenn du vor einer Kamera stehst und registriert bist, wissen wir sofort, wer du bist."

Die chinesische Regierung treibt die Forschung zur Gesichtserkennung massiv voran. Ebenso wie die praktische Anwendung. Die intelligenten Kameras von Megvii sind in ganz China im Einsatz. Und dabei immer öfter auf der Jagd nach Kriminellen, sagt Marketingdirektor Xie Yinan.

"Die herkömmlichen Kameras können der Polizei noch nichts sagen, sie zeichnen nur auf. Die Regierung braucht Kameras, die mehr können. Die zum Beispiel sagen, wo der Kriminelle ist. Ob Brics oder G20-Gipfel: Die chinesische Regierung nutzt unsere Technologie, um solche Gipfel zu schützen. Kriminelle haben keine Chance. Wenn sie sich nähern, gibt der Scanner die Warnung."

Aber der chinesische Staat hat noch ein anderes Interesse. Er nutzt die Daten auch für ein gigantisches Sozialkredit-System. Die Idee: Der Staat sammelt Daten über seine Bürger und wertet sie aus. Jeder bekommt ein Punkte-Konto. Und auf dieser Grundlage kann der Staat dann bewerten, belohnen oder auch bestrafen.

Bis 2020 will China das System flächendeckend einführen, derzeit gibt es über 40 Pilotprojekte. Und die Überwachung durch intelligente Kameras ist dafür zentral: Alles, was die Menschen im Alltag tun oder lassen, kann Einfluss auf die Bewertung haben. Und es gibt bereits schwarze Listen: Fast 10 Millionen Menschen wurden vom Ticketkauf für Schnellzug oder Flugzeug bereits vorübergehend ausgeschlossen.

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Wussten Sie schon, dass Bayern gerade — als Vorbild für ganz Deutschland — die Grund- und Bürgerrechte abschafft? Unser Rubikon-Lesetipp zum Thema: Der Überwachungsstaat: Ein neues Polizeigesetz verwandelt Bayern in einen orwell‘schen Präventivstaat.

https://www.rubikon.news/artikel/der-uberwachungsstaat
Reposted byalirieu-ditKingBalancesofiaslilazottelgruetzetimmoeyouam123654789DUrbanm3rlinElbenfreund9fingerbollabollabertYarrickmyheadschaafanderer-tobiGretelFredFuchsriotinsideXAndinerdanelLarryGreenSkyCaptain-ChaosEinhornZorrolajdarksideofthemoonstraycatNocephyahoernchenkotzeDagarhencarlandlouisejotbeztarra-tm-anfinkreghmanxxKrebssuperbrainzsohryuckisbackleyrerCaptain-ChaosMrCoffeKobajashiLogHiMaselen34lillycreature

Den Begriffen ihre eigentliche Bedeutung zurückgeben


Neulich hatte ich in einem Café ein interessantes Gespräch mit einem jungen Mann. Er las die FAZ. Ich sagte ihm, dass ich die gleichgeschaltenen deutschen Leitmedien wie die FAZseit 15 Jahren nicht mehr lese.

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Der junge Mann war schockiert und verstand meine Äußerung nicht. Er sagte, dass es doch unterschiedliche Zeitungen wie die taz, die FAZ oder die Welt gibt, die jeweils unterschiedliche Positionen vertreten. Daraufhin habe ich versucht, ihm die Gleichschaltung der deutschen Mainstream-Medien anhand der dort auf die gleiche Art und Weise verwendeten Begriffe zu erklären.

1. Sexismus: Dieser Begriff wird in den Leitmedien gebetsmühlenartig gebraucht, ohne dass man ihn dort klar bestimmen würde. Als „sexistisch“ wird mal ein schiefer Blick, mal ein Kompliment, mal sexuelle Belästigung oder Vergewaltigung bezeichnet. Trotz dieser Unklarheit und Unbestimmtheit ist dieser Begriff zu einem Kampfbegriff der gleichgeschalteten Mainstream-Medien geworden. Er wird dann dazu benutzt, politische Forderungen zu stellen und durchzusetzen. So zeigte sich die Familienministerin Barley erfreut über die Sexismus-Debatte #MeToo und forderte gleich eine Frauenquote für Parlamente, um das Machtgefälle zwischen Frauen und Männern zu beseitigen.

2) Gleichstellung: Dieser Begriff wird von den Regierungsvasallen des journalistischen Mainstreams im Sinne von Gleichberechtigung verwendet. Das ist falsch, denn Gleichstellung ist das Gegenteil von Gleichberechtigung. Gleichberechtigung bezeichnet den Anspruch auf gleiche Rechte und gleiche Startchancen, Gleichstellung bedeutet hingegen Ergebnisgleichheit. Die Frauenquote ist eine politische Maßnahme, die auf Gleichstellung und nicht auf Gleichberechtigung zielt. 

3) Homophobie: Dieser Begriff wird in den deutschen Leitmedien völlig sinnwidrig gebraucht. „Phobie“ bezeichnet ein starkes Angstgefühl. Der Vorwurf der Homophobie wird gegenüber Menschen erhoben, die sich kritisch zur gleichgeschlechtlichen Ehe und zur Adoption von Kindern durch Homosexuelle äußern. Warum wird diesen Menschen unterstellt, dass sie starke Angstgefühle gegenüber Homosexuellen haben? Sie kritisieren lediglich eine bestimmte Politik. Ohnehin ist es nicht einfach, Gefühle wie Angst oder Hass bei Menschen zu identifizieren, denn man kann nicht in die Seelen von Menschen hineinschauen (siehe Alexander Ulfig, „Das Gespenst der Hate Speech“). Man könnte höchstens in einer Psychotherapie oder in psychologischen Tests Phobien feststellen. Woher wissen also die in den Mainstream-Medien beschäftigten Schreiberlinge, dass Menschen vor anderen Menschen starke Angstgefühle empfinden?

4) Islamophobie: Mag sein, dass manche Menschen Angst vor dem Islam haben, vor seiner Ausbreitung, vor der Islamisierung, vor der Zerstörung der Grundprinzipien der Aufklärung und unserer säkularen Gesellschaft. Aber wie ich bereits oben festgestellt habe, ist es in der Regel nicht feststellbar, ob Menschen Angst vor anderen Menschen, oder Menschengruppen oder Ideologien haben. Als „islamophob“ werden Menschen bezeichnet, die sich kritisch über den Islam äußern. Doch warum eine Kritik am Islam mit starker Angst vor dieser Religion verbunden sein muss, wird von den Vertretern des deutschen Mainstream-Journalismus nicht erklärt. Deshalb kann die Verwendung des Begriffs „Islamophobie“ in den genannten Medien ebenfalls als sinnwidrig bezeichnet werden. 

5) Rassismus: Rassistisch sind Menschen, die sich negativ auf die Repräsentanten einer Rasse beziehen. Weiße sind dann rassistisch, wenn sie negativ über Schwarze aufgrund ihrer Hautfarbe sprechen. Rassistisch sind auch Schwarze, die negativ über Weiße aufgrund ihrer Hautfarbe sprechen. In den deutschen Mainstream-Medien wird der Begriff des Rassismus falsch verwendet: Man ist dann ein Rassist, wenn man kritisch über „Fremde“, „Minderheiten“, d.h. wenn man über bestimmte Gruppen spricht, die nicht kritisiert werden dürfen. Wenn man z.B. hervorhebt, dass die Kriminalitätsrate bei Flüchtlingen hoch ist, so ist man ein Rassist, obwohl die meisten Flüchtlinge keiner anderen Rasse als die Einheimischen angehören, also Weiße sind. 

Interessant ist, dass die Vertreter der Leitmedien und somit der Politischen Korrektheit den Begriff der Rasse ablehnen. Der Begriff soll dekonstruiert werden. Das hält sie jedoch nicht davon ab, ihn zwecks Diffamierung von Kritikern einer bestimmten Politik zu benutzen. 

6) Populismus/Rechtspopulismus: Selbst Oskar Lafontaine betont, dass sich der Begriff des Populismus nicht dazu eignet, die politische Realität zu erfassen. Alle Politiker und politischen Parteien müssen populistisch auftreten, um ihre Forderungen unters Volk zu bringen. Sie müssen sich bestimmter Parolen bedienen, um Wähler zu gewinnen und an die Macht zu gelangen. Man denke nur an Parolen wie „Atomkraft? Nein danke“, „Die Renten sollten erhöht werden“ oder Das Kindergeld sollte erhöht werden“. In den Leitmedien fehlt eine genaue Definition des Begriffs „Populismus“. Trotzdem ist er dort der am häufigsten benutzten Begriffe. Obwohl es auch einen Linkspopulismus gibt, wird in den deutschen Leitmedien nur der sog. „Rechtspopulismus“ angeprangert. Dabei wird der Begriff „Rechtspopulismus“ in die Nähe der Begriffe „Rechtsextremismus, „rechter Rand“ und „Nazi“ gestellt. Somit dient der Begriff des Rechtspopulismus den Schreibtischtätern des journalistischen Mainstreams dazu, Menschen, die eine andere Meinung als dieser Mainstream haben, in die rechte Ecke zu stellen, zu diffamieren und mundtot zu machen (siehe Alexander Ulfig, „Was heißt ´populistisch`?“). 

7) Vielfalt (engl. „Diversity“): Mainstream-Journalisten predigen gebetsmühlenartig über Vielfalt. Dabei machen sie von einem kollektivistischen Begriff der Vielfalt Gebrauch. Vielfalt meint Vielfalt von Gruppen, und zwar von bestimmten Gruppen. Wahre und nicht hintergehbare (soziale) Vielfalt kann hingegen nur die Vielfalt von Individuen sein (siehe Alexander Ulfig, „Vielfalt der Individuen statt Einfalt der Gruppen“). Jeder Mensch ist einzigartig. Jeder hat seine je eigenen Bedürfnisse, Interessen, Präferenzen und Lebensentwürfe. Jeder besitzt seine je eigenen Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen. Der kollektivistische Begriff der Vielfalt ist ein Rückfall hinter den Individualismus und die Aufklärung. Er dient ganz bestimmten Gruppen von Personen. Er ist somit ein wichtiges Element der Lobby- und Klientelpolitik (siehe Kevin Fuchs, "Diversity für die Privilegierten"). Es verwundert daher, dass Mainstream-Journalisten den Begriff der Vielfalt und seine politischen Funktionen nicht ausreichend reflektieren können. 

Nach dem Untergang des Kommunismus 1989 betonte der bekannteste polnische Oppositionelle Jacek Kuron, dass man den Begriffen ihre eigentliche Bedeutung zurückgeben sollte. Die Kommunisten deuteten wichtige Begriffe um, entstellten sie, um Macht zu gewinnen und sie zu zementieren: Mit „Demokratie“ bezeichneten sie ein undemokratisches System, eine Diktatur, „Sicherheit“ bedeutete – insbesondere für die Vertreter der Opposition – die höchste Unsicherheit usw. 

Leider sind wir in Deutschland im Jahre 2018 genauso weit. Wichtige Begriffe werden von Repräsentanten der Mainstream-Medien falsch und sinnwidrig gebraucht. Das hat das Ziel, Menschen zu manipulieren und sie dem Willen der Herrschenden gefügig zu machen, ferner das Ziel, bestimmten Gruppen zur Macht zu verhelfen und ihre Macht zu festigen. Es wird daher höchste Zeit, diesen Verblendungszusammenhang zu erkennen und den Begriffen ihre eigentliche Bedeutung zurückzugeben. 

April 24 2018

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April 23 2018

Mastercard: The Future of Biometric Payments – For Safer, Simpler Authentication


The launch of Apple Pay last week marked a major milestone in payments technology.  We are hugely proud to be part of it, and we will be showcasing our wider security credentials at World Retail Congress in Paris at the end of this month.

Until now, the idea of running out for some milk, walking into a store and using your thumb print to make the purchase has sounded futuristic, even if the technology has been in place for a while.

We have already had great success in Africa, with financial inclusion projects which use biometrics to identify millions of cardholders.  Yet the launch of Apple Pay will start to bring true scale to the next generation of payments authentication.

Apple has also taken a step towards solving the identity problem.  Our belief is that we should be able to identify ourselves without having to use passwords or PIN numbers.

Flickr photo: infographic: evolution of payment security innovation

So how can we take this technology and implement it across the industry for all devices, banks, merchants, and consumers?

Our challenge is to take lessons from the different applications of biometrics already in place and elevate them into the next generation of authentication, not just for one platform, but for the mass market globally.

To help, we recently held a closed pilot to understand the consumer experience around voice and facial recognition. We created a beta mobile app which we tested in an e-commerce environment on over 14,000 transactions.

The test group, drawn from MasterCard employees around the world, used both Android and iOS operating systems.  The results were very exciting, yielding a successful verification rate of 98%, mixing a combination of voice and facial recognition. The process usually took less than 10 seconds.

It is crucial for us constantly innovate to stay ahead of fraudsters – this has been true since we were established nearly 50 years ago. Safety and security is at the heart of our business, and that also means providing a seamless experience that delights the consumer in its simplicity.

As biometric authentication becomes mainstream, we are well positioned to take advantage, with products already in the market and trials pioneering biometric technology underway.  The finger print is just the start.  For more information on this, take a look at our latest video on safety and security and read up on our approach to payment security here.

April 21 2018

Interview: Bevor die Scharia alles zerstörte


Seit Ende 2017 begeistert die Facebook-Seite "Before Sharia Spoiled Everything" immer mehr Menschen. Zu sehen sind dort Fotos von säkularen Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern – Fotos aus Zeiten, bevor dort ein konservativer Islam Einzug hielt. Ins Leben gerufen wurde die Gruppe von Emrah Erken, einem 48-jährigen Schweizer Rechtsanwalt mit türkischen Wurzeln, der im Interview mit hpd-Redakteurin Daniela Wakonigg das ungewöhnliche Foto-Projekt erläutert.

hpd: Herr Erken, Sie haben vor einigen Wochen eine Facebook-Gruppe mit dem Titel "Before Sharia Spoiled Everything" (Bevor die Scharia alles zerstörte) ins Leben gerufen. Was genau ist dort zu sehen – und warum zeigen Sie es?

Erken: In der Gruppe, die ich mit meinem guten Freund Ahmet R. Dener betreue, werden in erster Linie alte Fotos gepostet, die säkulares Leben in Ländern mit muslimischen Bevölkerungsmehrheiten zeigen und zwar in einem Zeitraum von circa Mitte der Zwanzigerjahre bis Anfang der Achtzigerjahre. Im genannten Zeitraum gab es in Staaten wie der Türkei, dem Iran, Irak, Ägypten, Afghanistan und anderswo einzigartige säkulare Kulturen und Subkulturen, die heute leider entweder vollständig verschwunden sind oder die seit Ende der Siebzigerjahre zumindest stark zurückgedrängt wurden. Da diese Gesellschaften Europäern weitestgehend unbekannt sind, verfolgt die Gruppe damit zunächst einmal einen informativen Zweck. Die Adressaten der Gruppe sind also vor allem Europäer.

Ich habe diese Gruppe ferner ins Leben gerufen, um zu zeigen, dass es uns gab und immer noch gibt. Dies entspricht einem Urbedürfnis von uns säkularen Menschen aus der islamischen Welt, womit ich anderen, die ähnlich denken wie ich, eine Möglichkeit geben wollte, sich zu artikulieren. Die meisten von uns sind frustriert darüber, dass sich die heutige Politik in Europa vor allem den Scharia-Muslimen zuwendet, obwohl wir die besser integrierten Einwanderer sind. Damit wollte ich uns gegenüber unseren Einwanderungsgesellschaften zu erkennen geben.

Andererseits soll die Seite islamkritisch sein, was aus dem Gruppennamen deutlich wird. Islamkritik findet in dieser Gruppe allerdings in erster Linie statt, indem das Licht auf den Scharia-Islam und die Scharia-Muslime mehr oder weniger komplett ausgeblendet und stattdessen säkulare Normalität gezeigt wird, die durch den Scharia-Islam gestört oder zerstört wurde. Damit wird illustriert, wie verletzlich unsere Freiheiten und unsere aufgeklärte Gesellschaft, die wir für selbstverständlich halten, gegenüber dieser totalitären Ideologie sind.

Ein weiteres wichtiges Ziel, das ich mit der Gruppe erreichen möchte ist, dass sich Europäer, die sich diese Fotos ansehen, auf den Bildern gewissermaßen wiedererkennen. Immer wieder lese ich Kommentare wie "Diese Menschen sehen ja genauso aus wie wir in der damaligen Zeit." Genau solche Assoziationen wollte ich mit dieser Facebook-Gruppe auslösen. Europäer sollen sich mit uns identifizieren, uns sympathisch finden und sich mit uns solidarisieren. Bilder von Atatürk, dem Schah und von anderen Staatsoberhäuptern sind in der Gruppe deshalb ausdrücklich nicht erwünscht, weil bei diesen Persönlichkeiten die von mir gesuchte Identifizierungsmöglichkeit fehlt. Mit dieser Gruppe will ich damit auch Rassismus und stereotype Betrachtungsweisen bekämpfen, indem ich eine gewisse Augenhöhe zwischen Europäern und Menschen schaffe, die zuvor pauschal als "Muslime" bezeichnet wurden.

Eines der wichtigsten Ziele, das ich mit dieser Gruppe erreichen will ist, dass das weit verbreitete Narrativ, wonach der Säkularismus in der muslimischen Welt nur eine privilegierte Elite betroffen habe respektive betreffe, zerstört wird. Deshalb poste ich am liebsten kopftuchfreie Bauernmädchen vom Lande, Fabrikarbeiterinnen und andere ganz gewöhnliche Bürger.

Beispielbild Screenshot der Facebook-Gruppe "Before Sharia Spoiled Everything".

Was auffällt, wenn man die alten Bilder sieht, ist dass sie sich tatsächlich fast überhaupt nicht von Familienfotos aus Europa derselben Zeit unterscheiden – egal ob sie aus der Türkei, dem Iran, Afghanistan usw. stammen: Männer und Frauen zusammen, modern gekleidet, die gemeinsam fröhlich sind und feiern. Wie verbreitet war diese Lebensweise vor, sagen wir, einem halben Jahrhundert in den genannten Ländern?

Das ist ganz unterschiedlich. Die besten Kenntnisse habe ich bei dieser Frage natürlich über mein Herkunftsland. In der Türkei war die Tragweite des Säkularismus und der bürgerlichen Zivilgesellschaft sehr weitreichend. Säkulares Leben existierte auch außerhalb von den drei bekannten Großstädten Istanbul, Ankara und Izmir, was aus den in der Gruppe geposteten Fotos deutlich wird, und zwar in allen Gesellschaftsschichten und überall, also auch auf dem Lande und das tut es noch. Vor allem bis Ende der Sechzigerjahre wurde in der Türkei auch sehr viel Wert auf Eleganz gelegt, weshalb die Menschen in diesen Jahren teilweise besser gekleidet waren als Deutsche, Österreicher oder Schweizer, was man aus den Bildern teilweise erkennen kann. Ich spreche hier ausdrücklich nicht bloß von einer reichen Elite, sondern von ganz gewöhnlichen Bürgern aus der Mitte der Gesellschaft. Nebst diesen gab es freilich auch sehr viele arme Menschen in der Türkei und große soziale Ungerechtigkeit. Das ist unstrittig. Vor fünfzig Jahren war der türkische Islamismus jedoch praktisch ohne jede Bedeutung. Dies sollte sich bald ändern, als Anfang der Siebzigerjahre Milli Görüş gegründet wurde. Diese Organisation konnte sich vor allem in der Bundesrepublik entfalten und stark werden.

Ich lebte bis 1979 in der Türkei und mir war der Hijab in der heute in Europa bekannten Form bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Wohl sah ich in meiner Kindheit traditionelle Kopftücher bei Bauernfrauen – aber das alles abdeckende Kopftuch mit dem langen Mantel, diese Uniform der Muslimbruderschaft, gab es während meiner Kindheit in der Türkei kaum. Bei meiner Einwanderung nach Europa sah ich so viele Hijabträgerinnen wie noch nie zuvor und war schockiert. Daran kann ich mich sehr gut erinnern und auch an die Kränkung, als man mich danach fragte, weshalb denn meine Mutter kein islamisches Kopftuch und Mantel trage. Ähnliches erlebte eine Freundin, die bereits 1972 nach Deutschland einwanderte. Da die Menschen in der Türkei ihrer Familie nicht glauben wollten, wie unsere Landsleute in Deutschland gekleidet waren, hätten sie "Beweisfotos" gemacht, um diese im Urlaub den Freunden und Verwandten zu zeigen!

Im Iran war der Säkularismus auch weit verbreitet und auch dort gab es eine bürgerliche und säkulare Zivilgesellschaft, aber wohl nicht so wie in der Türkei. In Afghanistan war es gemäß meinen Informationen eher eine urbane Elite, die ein säkulares Leben führte. Unzutreffend wäre die Behauptung bei beiden Ländern, dass der Säkularismus nur auf die beiden Hauptstädte konzentriert gewesen sei.

Was ist mit solchen Menschen passiert, als der konservative Islam in den letzten Jahrzehnten in diesen Ländern immer mehr Fuß fasste? Zu sehen sind sie dort im Stadtbild heute nicht mehr. Sind sie ausgewandert? Oder ist es unmöglich für sie geworden, sich erkennen zu geben?

Im Iran und Afghanistan trifft dies wohl zu. Viele säkulare Iranerinnen und Iraner sind ausgewandert, andere sind geblieben und haben sich angepasst. Auch aus Afghanistan sind viele geflohen. Anders sieht es in der Türkei aus. Ein wesentlicher Teil der Bevölkerung ist nach wie vor säkular und versucht, sein Leben weiterzuleben. In der Türkei sind die Säkularen damit noch lange nicht aus dem Stadtbild verschwunden. Lediglich die Zahl der Scharia-Muslime hat erheblich zugenommen.

In einigen linken Milieus der westlichen Welt ist man sehr skeptisch, wenn beispielsweise religiös-politische Symbole wie beispielsweise der Schleier in seinen verschiedenen Varianten oder die Unterdrückung der Frau durch den konservativen Islam kritisiert werden. Tut man es trotzdem, lautet der Vorwurf: "Das ist halt deren althergebrachte Kultur und das darf man nicht kritisieren." Wie reagieren Sie auf so etwas? Zeigen Ihre Fotos nicht genau das Gegenteil, dass das Ganze eben nicht "althergebrachte Kultur", sondern eine Art künstlich übergestülpte religiöse Zwangskultur ist?

Ich denke nicht, dass das islamische Kopftuch primär ein Ausdruck der Unterdrückung der Frau ist. Es geht dabei vielmehr um die gesellschaftspolitisch motivierte Gewährleistung der in der Scharia verankerten strengen Sexualmoral, die im Körper einer Frau eine Bedrohung erkennt und deshalb eine extreme soziale Trennung von Männern und Frauen anstrebt. Das islamische Kopftuch und andere Kleidungsstücke wie der Niqab oder die Burka sind damit unterschiedlich starke Durchsetzungsinstrumente dieser Sexualmoral, deren Adressaten sowohl Frauen als auch Männer sind. Nebst dieser Funktion, die der Erfüllung der Vorgaben der Scharia dient, ist das islamische Kopftuch ein politisches Symbol und zwar eines des politischen Islam, der dieses "ideale" Gesellschaftsmodell anstrebt. Meines Erachtens verkennen die meisten Europäer die soziale Brisanz und die Tragweite des islamischen Kopftuchs und anderer Formen der Verschleierung, womit der Umstand, ob diese Dinger Teil einer althergebrachten Kultur sind oder nicht, ohnehin unerheblich ist.

Es wäre aber auch unzutreffend, wenn ich nun behaupten würde, dass in den muslimisch geprägten Gebieten dieser Erde vor dem säkularen Zeitalter, das in meiner Gruppe abgebildet wird, keine Verschleierung existiert hätte. Damit kann ich eine althergebrachte Kultur nicht vollumfänglich bestreiten. Jene Verschleierungen waren allerdings anders, hatten keine politische Bedeutung und ihre Zeit war, wie aus den Bildern zu erkennen ist, vorbei. Daher haben Sie mit Ihrer Beobachtung dennoch Recht. Das ist durchaus eine Art künstlich übergestülpte religiöse Zwangskultur. Ich denke sogar, dass wir es vorliegend mit einer totalitären Ideologie zu tun haben, wobei die Kleidung nur die sichtbare Oberfläche dieses Systems ist.

Wie haben Sie persönlich die Zeit mitbekommen und empfunden, als sich in muslimischen Ländern flächendeckend ein konservativer Islam breit machte?

Ich bin rein zufällig genau in jenem Jahr nach Europa eingewandert, als diese säkulare Ordnung anfing zu wanken, namentlich im Jahr 1979. Das ist das Jahr der Islamischen Revolution im Iran, des Überfalls auf die Grosse Moschee in Mekka und des Einmarsches der Sowjets in Afghanistan. Nur wenig später gab es den Militärputsch in der Türkei mit der anschließenden Stärkung der Religiösen. Wie ich die Rückkehr in den konservativen Islam persönlich mitbekam war besonders erschütternd, weil ich nicht jedes Jahr in die Türkei flog und damit größere Zeitabstände zwischen meinen Besuchen lagen, womit ich die stattfindenden Veränderungen wesentlich besser wahrnehmen konnte.

In der Türkei, in der Sie Ihre Wurzeln haben, gibt es ja derzeit zumindest ähnliche Tendenzen. Eine zunehmend staatlich promotete Hinwendung zur Religiosität. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung? 

Ich kann das Land, in dem ich meine ersten Lebensjahre verbrachte, nicht wiedererkennen. Was in der Türkei gegenwärtig zu beobachten ist, entspricht dem Wesen eines totalitären Staates. Die Charakteristika eines solchen Staates, die wir aus den Werken von Hannah Arendt, Raymond Aron oder Umberto Eco kennen, sind vorliegend erfüllt. Es handelt sich dabei also nicht bloß um eine Hinwendung zur Religiosität. Vielmehr können wir in ideologischer Hinsicht einen Nationalislamismus beobachten. Die AKP hat ihre Wurzeln bei der Milli Görüş Bewegung Erbakans, welche die Ideologie der Muslimbruderschaft mit türkischem Nationalismus verquickt. Das ist sehr besorgniserregend und ich kann mir immer noch nicht erklären, weshalb die EU mit solchen Leuten, deren Hintergrund eigentlich bekannt sein sollte, Beitrittsverhandlungen führte.

Wie sind bislang die Reaktionen auf Ihr Projekt? Wir reagieren die Gruppenmitglieder auf die Fotos?

Überaus positiv. Die Menschen sind überrascht und emotional berührt. Genau auf dieser Ebene wollte ich sie erreichen. In der Gruppe findet auch ein schöner zwischenmenschlicher Austausch statt, was mich ganz besonders freut.

Gibt es ein besonderes Bild, das Sie unseren Lesern gerne zeigen würden?

Beispielbild Großmutter von Emrah Erken (© Privat / Emrah Erken)

Ja, ein Bild meiner Großmutter aus dem Jahr 1935, das in der türkischen Stadt Bursa entstand. Im selben Jahr hatte meine Großmutter, damals 15, ihren großen Auftritt vor Atatürk, als dieser die Stadt besuchte. In einem Sketch, der von den jungen Schülerinnen für dessen Schulbesuch vorbereitet worden war, musste sich meine Großmutter in einen Tschador (kara çarşaf) verhüllen, um diesen vor dem Staatsgründer entzweizureißen und sich in einem wunderschönen Kleid wie dem auf dem Bild zu präsentieren. Die Geschichte meiner Großmutter, die vor Atatürk einen Tschador entzweireißt, kenne ich seit meiner Kindheit und selbstverständlich war sie für mich prägend. Sie ist die Grundlage meiner Fundamentalopposition gegen jede Form der islamischen Verschleierung, inklusive Hijab.

Wenn Sie sich etwas wünschen dürften: Was wäre es, was Sie im besten Fall durch diese Facebook-Gruppe zu bewirken hoffen?

Schaffung von Säkularismusartikeln in allen Verfassungen respektive Grundgesetzen Europas. Säkularismus als Verfassungsprinzip sollte demnach einen ähnlichen verfassungsrechtlichen Stellenwert erhalten wie Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Sozialstaatlichkeit oder Föderalismus.

Reposted byp125makros

April 20 2018

Merkel: Deutsche Sparer sollen für Europas Banken haften

Bundeskanzlerin angela merkel und der französische präsident emmanuel macron am 19.04.2018 in berlin. sie wollen die europäische einlagensicherung vorantreiben. (foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron am 19.04.2018 in Berlin. (Foto: dpa)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den deutschen Widerstand gegen ein gemeinsame europäische Einlagensicherung aufgegeben. In bisher unbekannter Deutlichkeit gab Merkel bekannt, dass die deutschen Sparer bald schon für die Banken in Europa haften könnten. „Wir sind auch bereit, in einer vielleicht nicht unmittelbaren, aber ferneren Zukunft, ein gemeinsames Einlagensicherungssystem zu machen“, sagte Merkel am Donnerstag auf einer Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Berlin. Zu den Bedingungen äußerte sich Merkel ausgesprochen vage: „Wir wollen, dass Haftung und Risiken durchaus zusammengehalten werden“, ergänzte die CDU-Politikerin. Sie sei „sehr optimistisch“, dass man die Bankenunion vollenden könne. Hintergrund ist die Debatte, wie weit die faulen Kredite bei den Banken abgebaut sein müssen, bevor eine europäische Solidarität für in Not geratene Finanzinstitute greifen soll.

Merkel hatte sich bereits im März zur Vollendung der Bankenunion bekannt und damals gesagt, sie wolle einen weiteren Abbau der Schulden und Risiken nationaler Banken in den EU-Staaten sehen. Deutschland habe immer die Bereitschaft gehabt, Souveränität abzugeben, wenn Dinge durch Europa besser geregelt werden könnten, sagte Merkel damals im ZDF. Den Euro stabilisieren, die Bankenunion – „das werden wir mitmachen“, sagte sie, auch wenn dies harte Diskussionen erfordere. In diesem Interview hatte Merkel auch die Bereitschaft Deutschlands zu gemeinsamen Euro-Schulden signalisiert.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz sagte laut Reuters, auf dem Weg zu einer gemeinsamen Einlagensicherung gehe es um die richtige Abfolge der erforderlichen Schritte. „Was die Bankenunion angeht, so können wir erst nach einem effektiven Abbau der Risiken Gespräche aufnehmen über eine weitere Risikoteilung“, sagte der SPD-Politiker laut Redetext bei einer Veranstaltung des Internationalen Währungsfonds in Washington.

Der Abbau der faulen Kredite geht in Europa langsam voran. Italien hatte vor der Wahl den Verkauf von einigen Milliarden an Finanzinvestoren gemeldet – was allerdings nur ein Bruchteil der gesamten faulen Kredite ist.

Deutschland hat in der Debatte jedoch schlechte Karten: Anders als Frankreich hat Deutschland außer der Deutschen Bank keinen globalen Player mehr, im Gegenteil: Die Landesbanken bereiten immer noch Sorgen. Deutschland kann sich also nicht als Musterschüler im Hinblick auf stabile Banken präsentieren.

Schlechtes Beispiel NordLB

Die unter vielen faulen Schiffskrediten ächzende NordLB arbeitet mit Hochdruck an der Lösung ihres Kapitalproblems. „Es gibt keine Tabus“, sagte Vorstandschef Thomas Bürkle am Dienstag auf der Bilanz-Pressekonferenz in Hannover. Gemeinsam mit den Trägern – und hier vor allem dem Großaktionär Niedersachsen – lote man aus, wie das Eigenkapitalpolster gestärkt werden könne, um die Landesbank wieder wettbewerbsfähig zu machen. Auch der Einstieg privater Investoren, ähnlich wie bei der HSH Nordbank, sei denkbar. Welche Variante bevorzugt wird, sagte Bürkle nicht. „Das ist eine Eigentümer-Frage.“ Eine Entscheidung soll noch in diesem Jahr fallen. Ein EU-Behilfeverfahren wollen alle Beteiligten möglichst vermeiden.

Im vergangenen Jahr kehrte die NordLB zwar wieder in die Gewinnzone zurück und verbuchte ein Vorsteuerergebnis von 195 Millionen Euro, nachdem sie 2016 einen Rekordverlust von 1,9 Milliarden Euro eingefahren hatte, Problem bleiben aber die Altlasten in der Bilanz: Die Schifffahrtsbranche ist seit Jahren in der Krise, was zu einer hohen Risikovorsorge bei Krediten führt. Die Übernahme der angeschlagenen Bremer Landesbank hatte bei der NordLB zusätzlich für Druck auf dem Kessel gesorgt. Bürkle peilt für 2018 wieder Gewinn an, betonte aber, oberste Priorität habe die Stärkung des Kapitalpolsters und der weitere Abbau der faulen Schiffskredite. Diese sollen von heute 8,2 Milliarden bis spätestens 2019 auf unter fünf Milliarden Euro sinken.

Niedersachsen ist mit gut 59 Prozent größter Eigner der NordLB, die Sparkassen des Landes halten rund 26 Prozent, Sachsen-Anhalt fast sechs Prozent. Zum Thema Kapitalpolster würden verschiedene Optionen geprüft, betonte Bürkle. „Dazu gehört auch die Möglichkeit, die Bank für privates Kapital zu öffnen.“ Auch Niedersachsens Finanzminister und NordLB-Aufsichtsratschef Reinhold Hilbers erklärte, bislang gebe es keine Festlegungen dazu. Per Ende 2017 lag die harte Kernkapitalquote bei 12,2 (Vorjahr: 11,3) Prozent. Im Zeitraum 2018/19 soll sie auf mindestens 13 Prozent klettern. Die NordLB erhofft sich davon dann auch ein besseres Rating.

Organisatorisch läuft die Neuausrichtung der NordLB bereits: Bis Ende 2020 will die Bank 1250 von rund 6000 Arbeitsplätzen abbauen und dabei auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Für knapp 400 Stellen bei der vollständig übernommenen Tochter Bremer Landesbank gebe es bereits vertragliche Lösungen. Die Restrukturierungskosten dafür bezifferte Bürkle auf insgesamt rund 450 Millionen Euro.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi plädiert derweil für eine Kapitalspritze für die NordLB. Dies sei eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung und sollte deshalb von den Eignern der Landesbank vorrangig geprüft werden, teilte die Gewerkschaft mit. „Es geht jetzt darum, eventuelle Belastungen für den Steuerzahler durch eine Eigenkapitalzufuhr des Landes Niedersachsen möglichst gering zu halten – versehen mit einem Lösungsansatz, der die Rückzahlung der Gelder vorsieht.“

EU-Reform

Sowohl Merkel als auch Macron sprachen ansonsten eher allgemein über ein umfangreiches „Reformpaket“, das die EU im Juni in Bereichen wie der Euro-Währungsunion sowie der Asyl- und Außenpolitik beschließen soll. „Wir sind der gemeinsamen Meinung, dass die Euro-Zone noch nicht ausreichend krisenfest ist“, sagte Merkel. In der Diskussion sind ferner ein EU-Finanzminister und ein Euro-Zonen-Budget. Die Kanzlerin fügte hinzu, Frankreich habe Vorschläge gemacht, Deutschland werde eigene Ideen vorlegen. „Wir bringen zum Teil andere Aspekte ein, aber ich glaube, dass die Summe unserer Vorschläge am Schluss zu einem guten Ergebnis kommt“, sagte Merkel. Sie und Macron betonten, bis Juni wolle man eine gemeinsame Position entwickeln.

Macron sagte, es sei zweitrangig, welche Instrumente zur Stärkung der Euro-Zone eingesetzt würden. Es gehe darum, die Währungsunion durch eine Kombination aus nationaler Verantwortung und europäischer Solidarität zu festigen. Auch Scholz hob hervor, dass die geplanten Reformen eine Balance zwischen verschiedenen Aufgaben erreichen müssten. „Wir wollen zeigen, dass es in der Euro-Zone keinen Gegensatz gibt zwischen Strukturreformen und Solidarität, zwischen einer gesunden Finanzpolitik und Investitionen in die Zukunft, zwischen Risikoabbau und -teilung“, sagte er.

Die Kanzlerin verteidigte ihren Vorschlag eines neuen Wettbewerbsrates in der Euro-Zone, in dem sich Finanz- und Wirtschaftsminister absprechen sollen. Solche größeren Treffen zum Beispiel von Innen- und Außenministern habe es bereits beim Migrationsthema gegeben.

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Sachsen bekommt ein neues Polizeigesetz. Die Polizei erhält mehr Befugnisse und wird auch zur Terrorabwehr stärker bewaffnet. Die Opposition warnt vor einer Militarisierung der Polizei.

April 19 2018

EU-Umsiedlungsprogramm: Deutschland nimmt 10.000 Flüchtlinge auf

Mehrere Tausend Flüchtlinge dürfen auf direktem Weg nach Deutschland kommen. Das verkündete die EU-Kommission. Sie sind Teil eines Umsiedlungsprogramms für besonders Schutzbedürftige.

Deutschland wird laut EU-Kommission im Rahmen eines EU-Umsiedlungsprogramms mehr als 10.000 Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Nahen Osten aufnehmen. Eine entsprechende Zusage der Bundesregierung sei in dieser Woche eingegangen, sagte EU-Migrations- und Innenkommissar Dimitris Avramopoulos der "Funke Mediengruppe".

Weil aus anderen Mitgliedstaaten bereits die Zusage für die Aufnahme von 40.000 Flüchtlingen vorliege, sei das Ziel des "Resettlement-Programms" bereits erfüllt und werde wohl sogar übertroffen. "Die deutsche Regierung ist erneut zur Stelle, wenn es um internationale Solidarität geht", lobte der EU-Kommissar.

Kommission will Ende der Grenzkontrollen

Das Programm hatte die Kommission im vergangenen Sommer aufgelegt, um besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen einen direkten und sicheren Weg nach Europa zu öffnen. Bis Herbst 2019 sollen mindestens 50.000 Flüchtlinge vor allem aus Nordafrika in der EU angesiedelt werden. Die EU unterstützt die Aufnahmeländer mit einer halben Milliarde Euro.

Avramopoulos wird heute in Berlin erwartet. Er trifft sich hier mit Bundesinnenminister Horst Seehofer. Der EU-Kommissar drängte Berlin zugleich, die in der Flüchtlingskrise eingeführten Grenzkontrollen bald wieder abzuschaffen. Er werde solchen Kontrollen "nicht für immer" zustimmen, sagte er.

Deutschland hatte erst vor kurzem angekündigt, die Kontrollen an der Grenze zu Österreich über die gesetzte Frist im Mai hinaus zu verlängern. Die EU-Kommission will hingegen ein möglichst rasches Ende.

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April 18 2018

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Neue Regeln im Wald
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Trevor Moore: The Story of Our Times  "My Computer Just Became Self Aware" - Uncensored

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April 17 2018

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