Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

October 18 2018

2697 0664 500
Reposted byp856 p856
3210 a1ce 500
Reposted fromincontrovertible incontrovertible

October 17 2018

4020 2802 500
Reposted fromkalafiorowa kalafiorowa viahiroshima2 hiroshima2
5925 d5df 500
Ist das Satire oder Realität?
Reposted byNicoo Nicoo
Prof. Dr. Peter Kruse erklärt die "8 Regeln für den totalen Stillstand" für Unternehmen.
Reposted bycliffordver0nikainsideXp125

Umvolkung doch kein Gerücht?


In einer Videoreportage, wurde die AfD genannt, sich dem Thema „Umvolkung“ immer wieder annimmt, um auf Stimmenfang zu gehen. Daraufhin habe ich ein Kommentar hinterlassen, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

Also das mit der -Umvolkung- in dem Sie die AfD mit in Zusammenhang bringen, dass sie dann durch diese Stiftungen, intellektuell das besser vermarkten könnte. Da braucht es keine AfD dazu - ich würde mal empfehlen das hier zu lesen:

Peter Sutherland, Sondergesandter des Generalsekretärs der Uno für internationale Migration, Ehemaliger irischer Europäischer Kommissar für Wettbewerb, dann Generaldirektor der Welthandelsorganisation (1993-95); ehemaliger BP-Vorsitzender (1997-2009), Aufsichtsratsvorsitzender von Goldman Sachs International (1995-2015); ehemaliger Administrator der Bilderberg-Gruppe, Vorsitzender der europäischen Sektion der Trilateralen Kommission und Vizepräsident des European Round Table of Industrialists.

(Aussage des Generaldirektors der „International organzation for migration / IOM“ am „Council and Foreign Relations /CFR“ vom 30.9.2015. Man höre und staune:

„Migration in großem Ausmaß ist unvermeidbar, notwendig und wünschenswert, wenn wir erfolgreich sein wollen. Als erstes müssen wir das öffentliche Narrativ über Migration verändern. Derzeit ist es toxisch, Migration hat ein schlechtes Image.“

Dazu dann der ehemalige WTO-Generaldirektor und Goldman Sachs Aufsichtsrat Peter Sutherland:

„Jeder Idiot, der daherkommt und mir erklärt, dass ich dazu entschlossen bin, die Einheitlichkeit der Völker zu zerstören, hat absolut recht. Genau das habe ich vor. Wenn ich es morgen tun könnte, würde ich es tun.“

(Er redet dann weiter darüber, wie man insbesondere in DEUTSCHLAND die öffentliche Meinung dazu verändern könne. Und jetzt halte man sich fest:)

„Von äußerster Wichtigkeit ist es, die Medien zu erwischen, die Medien ins Boot zu holen ist der Schlüssel. Aber wir müssen auch bei den Spinnern die Tür einlaufen, bei der Beklopptenbrigade, die weite Teile unserer Medien in der modernen Welt beherrschen…“

Und wer das nicht glauben will, der Kommentator hat die Quelle nachgereicht, ist direkt beim CFR als unkorrigiertes Protokoll nachzulesen:

1.)https://www.cfr.org/…/global-response-mediterranean-migrati…

Die UNO schmiedet einen globalen Pakt für dauerhafte, geordnete Massenmigration mit Aufnahmepflicht

2.) https://fassadenkratzer.wordpress.com/…/die-uno-schmiedet-…/

Und wer wissen will, was in den Denkfabriken ausgedacht wurde, wie viel Millionen Migranten Deutschland ertragen kann – und auch soll, der darf hier auf der Seite 112 lesen: https://ec.europa.eu/…/final_report_relocation_of_refugees_…

217 Millionen würde Deutschland locker verkraften. Das sind Pläne der Zukunft.

Doch das ist nicht alles: Das neue Menschsein wird hier vorbereitet: Das sind die Visionen der europäischen Elite bis in das Jahr 2050, daran wird mit Brachialgewalt gearbeitet. Ich kann nur allen Lesern empfehlen, sich mit der Agenda: Dialoge Zukunft. Visionen 2050 die auch unsere Kanzlerin Merkel über alles lobt; und auf allen europäischen Kanälen beworben wird, zu studieren.

»Die zentrale Speicherung von Informationen (Konten, Identität, Gesundheit, Versicherungsinformationen auf dem Personalausweis) und die Vernetzung aller Lebensbereiche machten Barzahlungen überflüssig.«

Wir verstehen uns jetzt als Europäer, nur noch in manchen Köpfen ist das Wort Deutscher, Engländer oder Franzose verankert. Die Kinder unserer Nationen lernen nur noch, dass sie in einem Staat von Europa leben, welcher Staat das ist, ist irrelevant geworden.«

Budgets werden global vergeben. Gelder werden somit international aufgeteilt. Der Rückgang der Geburtenrate in einigen Industriestaaten wird nicht als Nachteil gesehen. Im Gegenteil. Aufgrund des großen ökologischen Fußabdruckes wird es als notwendig empfunden, dass in den Wohlstandsnationen die Gesellschaft schrumpft. In der Gesellschaft findet eine Durchmischung der Völker statt. Die Menschheit sieht sich als Weltbürgertum.

»Wir leben im Jahr 2050 in einer Welt, die keine (Staats)Grenzen mehr kennt. Das traditionelle Bild der Familie gibt es nicht mehr. Die Menschen werden in großen 'Familiengemeinschaften' zusammen leben, ohne unbedingt verwandt zu sein. Kinder werden von mehreren Elternteilen mit unterschiedlichen sexuellen Hintergründen behütet. Die Gleichheit des Liebens, egal von welchem Geschlecht, ist auf allen Ebenen festgeschrieben. Daher wurde die Ehe abgeschafft.«https://www.nachhaltigkeitsrat.de/…/RNE_Visionen_2050_Band_…

Kein Journalist, auch kein Investigativer traut sich an dieses Thema ran. Die haben alle Schiss.

PS: ein interessantes Buch über das geheime Eliteprojekt der Migration, ist von Friederike Beck, die ein Jahr nach Erscheinen dieses Buchs von einem Hund beim Joggen angefallen wurde, ins Krankenhaus kam, und da wurde dann ein bösartiger Krebs entdeckt, an dem sie verstarb.

Reposted bytowserstraycat
5707 cc82 500
Fressefreiheit?
Reposted byp856 p856

October 16 2018

UN-MIGRATIONSPAKT: DIE KNEBELUNG DER WELT


Der sogenannt UN-Migrationspakt soll Anfang Dezember in Marokko von den UNO-Mitgliedern unterschrieben werden. Der Pakt ist eine Anhäufung von Phrasen, in denen die Menschlichkeit, der Humanismus und die Verantwortung der UNO und ihrer Mitgliedsstaaten beschworen wird. Das Schriftstück enthält aber nicht nur schöne Worte, sondern auch brisante Formulierungen, welche die Souveränität der Nationen und die Rechte der jeweils einheimischen Bürger gefährden und einschränken. Flucht, legale und illegale Migration sollen mit dem Pakt de facto gleichgestellt und das Phänomen Migration an sich zur modernen Ikone der „Menschlichkeit“ gemacht werden. Die Folgen werden dramatisch sein.

Uns die Pflichten, den anderen die Rechte

Die gesamte westliche Welt ist Adressat des Paktes. Die entwickelten Länder sollen eine umfassende Verantwortung übernehmen, die gleichzeitig eine Knebelung der Regierungen darstellt, weil sie a priori den Grenzüberschreitern klare Rechte, aber keine echten Pflichten zumisst. Kaum im Zielland angekommen, soll der Migrant dem Einheimischen in jeder Hinsicht zumindest gleichgestellt sein. Es wird zwar Grenzkontrollen geben dürfen, aber diese sind zahnlos und eigentlich ohne Sinn, denn grundsätzlich sind Migranten aller Art nach dieser Deklaration nämlich keine illegalen Einwanderer mehr, sondern besonders schützenswerte Menschen, die im Zielland einer speziellen Zuwendung und Versorgung bedürfen.

Kritik wird de facto verboten

Sinngemäß wird in dem Pakt gefordert, dass die mediale Berichterstattung über die Migration positiv zu gestalten ist. Man kann zwischen den Zeilen der Deklaration herauslesen, dass Kritik an der Massenmigration pauschal als Diskriminierung und sogar als Hetze verstanden werden wird. Damit wird der Meinungsfreiheit der Bürger in den Zielländern von vornherein ein Riegel vorgeschoben, denn mit der Verifizierung des Paktes unterwerfen sich die Unterzeichner diesen Regeln. Das impliziert, dass kritische Stimmen unweigerlich Gefahr laufen, rechtliche Konsequenzen tragen zu müssen.

Wer wird unterschreiben?

Für die Migranten aller Kategorien stellt der Pakt eine Art Freibrief dar, der ihnen ausgedehnte Rechte, eine Rundumversorgung und finanzielle Zuwendungen garantiert. Was diese Vereinbarung im Klartext für die Zielländer bedeuten wird, kann sich jeder denkende Bürger selber zusammenreimen. Man muss nur wissen: Die USA, Ungarn und Australien haben bereits ihre Zustimmung verweigert, weil der Pakt die nationale Sicherheit gefährdet (so lautet das Statement der USA). Österreich und Dänemark haben sich vorläufig verbal distanziert, aber (noch?) kein klares Nein geäußert. Das noch immer im humanitären Wahn befindliche Deutschland wird natürlich unterschreiben. Die endgültige Entscheidung, wie sich Österreich im Dezember in Marrakesch bei der Vertragsunterzeichnung verhalten wird, liegt nun bei Außenministerin Karin Kneissl und Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Reposted byp856 p856

October 15 2018

3956 867b 500
Wessen Interessen werden hier vertreten?

October 14 2018

Ich bin bloß interessiert an der Bewahrung der Zivilisation, ungeachtet dessen, wo sie ist. Manche Leute fürchten sich so davor, daß, sagen wir, die Asiaten in diesem Land übernehmen würden. Nun, falls sie übernehmen können und einen besseren Job als wir anderen machen, wenn sie die großartigen Dinge sowohl der westlichen als auch der asiatischen Zivilisation bewahren, dann denke ich nicht, daß die Welt schlechter dran sein wird. Rasse und Hautfarbe und nationale Herkunft und solche Sachen zählen für mich gar nicht viel.
— Arthur Jensen (Psychologe)

1989 schreibt an 1968


Thomas Schmid hat in einem Kommentar unter anderem bei Welt-Online das hässliche Gesicht der Deutschen Einheit entdeckt: nämlich die demokratiefeindliche Parole „Wir sind das Volk“. 

Wikipedia weiß: Thomas Schmid war einst Aktivist der Frankfurter Studentenbewegung. 1968 wurde er Mitglied im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS). Neben Daniel Cohn-BenditJoschka Fischer und Matthias Beltz wurde er Gründer der linksradikalen Gruppe Revolutionärer Kampf. Später wurde er Chefredakteur der Welt-Gruppe.

Nach 29 Jahren Wiedervereinigung meint Thomas Schmid, die Ossis endlich zu durchschauen und macht aus seinem Herzen keine Mördergrube. Schmid sagt verschwurbelt dasselbe, was der spätere Bundesinnenminister Otto Schily meinte, als er nach der Volkskammerwahl im März 1990 wortlos eine Banane in die Kameras hielt. Er war bei einer Bonner Politikerdiskussion auf das gute Abschneiden der CDU bei den DDR-Wählern angesprochen worden. Welche Arroganz!

Herrn Schmids neuer Kommentar mit der alten Leier erregt aber nun doch meinen Widerspruch, und so wende ich mich denn an ihn persönlich – stellvertretend für all die linksintellektuellen Besserwisser, die hinter jedem Busch in Chemnitz einen Nazi wittern und lieber die DDR hätten weiterexistieren lassen – zumindest, so lange sie selbst nicht dort leben mussten. 

Sehr geehrter Herr Thomas Schmid,

anlässlich des Tages der Deutschen Einheit vertraten Sie als WELT-Autor die These, die Entfremdung zwischen Ost und West sei bereits in der Revolution des Jahres 1989 angelegt gewesen. Schon 1989, so mutmaßen Sie, während der friedlichen Revolution, hätte sich das demokratieunfähige bis demokratiefeindliche Wesen des Ostens offenbart, nämlich in der Parole „Wir sind das Volk!“ Denn schon damals hätte der Slogan eigentlich bedeutet: „Wir, die in Wut, Zorn und Elitenverachtung Verbundenen, haben allein nationale Prokura. Und weil wir das Volk sind, haben andere – Ausländer, nicht in Deutschland Geborene, Liberale, Zweifler und solche, die sich nicht völkisch verstehen – hier nichts zu suchen.“ 

Sie unterstellen den Ossis, dass sie 1989 nicht die Freiheit gewollt hätten, sondern eigentlich durch Ordnung eingehegte Freiheit. Und Sie führen Ihren Gedanken fort bis zum „hässlichen Gesicht der deutschen Einheit“ – Sachsen und Chemnitz. 

Sehr geehrter Herr Thomas Schmid, Sie wuchsen mit dem goldenen Löffel der Freiheit im Mund als Sohn eines Ärztepaars im freien Westen auf und gehörten von Anfang an zu den 68ern. Sie kennen in Ihrem Leben nichts anderes, nur Demokratie. Meinen Glückwunsch dazu.

Und jetzt mutmaße ich mal ein wenig zurück. Sie waren leidenschaftlicher 68er und sind 68er geblieben. Die 68er empfanden von Anfang an die DDR als das bessere Deutschland. Das war aus den bequemen Polsterkissen des Westens auch leicht anzunehmen. Und richtige 68er haben es uns Ossis nie vergeben, dass wir Ihnen die Illusion vom besseren – nämlich dem sozialistischen – Deutschland, mit unserer Wende kaputt gemacht haben. 

Deshalb schreiben Sie heute einen braunen Osten herbei. Sie tun dabei so, als wäre der Osten Deutschlands anfälliger für Nazi-Ideologie als der Westen. Und Sie tun es mit einer unfassbaren Anmaßung. Sie fordern doch sonst immer das Differenzieren von anderen, dass nicht von einem Kriminellen auf die Anderen „zu uns Gekommenen“ verallgemeinert werden dürfe. Und nun diskriminieren Sie eben mal im Vorbeischreiben 15 Millionen Ihrer Landsleute, indem Sie ihnen unlautere Motive und Nazi-Affinität unterstellen.

Es gab in Wahrheit nie so etwas wie „die Ossis“, die Sie in Ihre verächtliche Schublade stecken. Es mag 1989 wohl DDR-Bürger gegeben haben, die den westlichen Wohlstand gerne mitgenommen haben. Und es gab auch Mitläufer des DDR-Regimes. Die sitzen heute mehrfach umbenannt und unbehelligt im Bundestag und brauchen sich vor Ihrer Kritik nicht zu fürchten. 

Aber es gab viele Millionen Ossis, die in erster Linie frei sein wollten. Die eigenen Fleiß belohnt sehen wollten, um sich eine freie Existenz aufzubauen. Die reisen wollten, um sich eine Weltanschauung durch Anschauen der Welt bilden zu können. Die ohne Flüstern und Furcht ihre eigene Meinung frei sagen wollten. Die freie Zeitungen lesen wollten – Medien, die nicht nur die Regierungsmeinung nachplapperten. Die demokratisch eine Regierung wählen wollten, die sie nicht unterdrückt, sondern beschützt. Die sich einen Bundestag mit Regierung und echter Opposition vorstellten. Die Demokratie herbeisehnten, nach vierzig Jahren Unterdrückung.

Sehr geehrter Herr Schmidt, erlauben Sie mir, Ihnen meine ganz persönliche Geschichte der friedlichen Revolution zu erzählen. Während Sie an Ihrem Artikel schrieben, besuchte ich aus meiner Pariser Heimat einen Ort in Ihrer Stadt Berlin, der eine ganz persönliche Erinnerung für mich beherbergt: Berlin Köpenick. Vielleicht denken Sie beim Lesen meiner kleinen Geschichte ja nochmal über Ihre Meinung zu den Ossis nach.

Oktober 1989, Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen*

Ich ahne dumpf, dass sie mich entsorgen müssen. Ich spüre, dass sich über meinem Haupt etwas zusammenbraut. Ich weiß nicht wie und wann. Ich weiß nur, dass sie völlig skrupellos vorgehen werden. Ich weiß auch nicht, wie ich mich im Angesicht meines Endes verhalten werde. Schaffe ich es, meine Würde zu wahren? Das ist meine größte Angst. Immer wieder habe ich alle möglichen Szenarios in Gedanken durchgespielt. Es hat meine Angst nur noch schlimmer gemacht. Ich will noch nicht verrecken. Ich habe doch Paris noch nicht gesehen.

Die Stärke der Stasi sind Konspiration und der Überraschungseffekt. So konnten sie schon immer ihre Feinde besiegen. Und wenn es legal nicht geht, dann eben illegal, schließlich ist es für die gute Sache. Ich hatte eine weitere schlechte Nacht. Das monatelange Aufwecken alle 15 Minuten hat mich völlig zermürbt und auf ein stumpfes Bündel von Elend reduziert, das vor sich hinstarrend seine Stalintorte verzehrt. So nennen wir das morgendliche Marmeladenbrot.

Urplötzlich kommen sie mit fünf Mann in die Zelle und zerren mich raus. Ich kann mich nicht mal von Bartschi verabschieden. Er liegt grau in seinem Krankenbett und streckt mir die Hand zu, als sie mich an ihm vorbeizerren. Seine Augen sagen: Leb wohl. Er ahnt wohl, was mir jetzt bevorsteht; ich habe ihm erzählt, dass ich als Schichtleiter im Kernkraftwerk Geheimnisträger war. 

Sie sperren mich erst mal in eine andere Zelle. Sie ist völlig kahl. Wieder einmal sitze ich nackt in der Mitte eines leeren Raums auf dem Fußboden. Nach ein paar Stunden öffnet sich die Klappe in der Tür und meine Zivilsachen fliegen auf den Boden. Meine Sachen. Ich ziehe mich an. Meine Hose ist viel zu weit. Meine Verhaftung war im Frühling. Jetzt ist fast Winter, ich habe nur ein T-Shirt an. Trotzdem tut es gut, die eigenen Sachen zu tragen. Ich setze mich wieder auf den Boden und starre die Wände an. Was haben sie jetzt mit mir vor? Ich habe Angst.

Nachdem ich eine Ewigkeit dagesessen habe, werde ich abgeholt. Sie kommen wieder zu fünft, schwer bewaffnet. „Hauptmann Winter“ steht im Hintergrund und sieht wütend aus. Im Gang verbinden sie mir die Augen. Das kann doch nicht wahr sein, ich protestiere. Ich bin aber offensichtlich an Stasi-Leute fürs Grobe geraten, die mir unmissverständlich klarmachen, dass ich meine Fresse zu halten habe, sonst setzt es was.

Sie drehen mir die Arme auf den Rücken und zwei Mann halten mich fest. Ich stolpere durch die Gänge, die Schritte hallen laut wider. Ein großes Metalltor öffnet sich geräuschvoll und sie führen mich auf einen Hof? Auf jeder Seite hält mich immer noch einer fest am Arm gepackt. Soll ich jetzt und hier erschossen werden? Sie fesseln mir die Arme auf dem Rücken. Es scheint nicht sehr fest zu sein, vielleicht kann ich mich daraus befreien?

Trotzdem fange ich an, zu zittern. Ich höre die Schritte von mehreren Leuten und bekomme Panik. Ich höre ein doppeltes metallisches Klacken, wie eine Pistole, die durchgeladen wird. Das können die doch nicht machen! Draußen bricht das Regime zusammen und hier drin soll ich vorher noch abgeknallt werden wie ein Stück Vieh? Gott im Himmel, bitte nicht das! Ich will doch noch Paris sehen. Ich zittere am ganzen Körper und habe furchtbare Angst, mir in die Hose zu pissen.

Ich kann nichts sehen. Sie halten mich an beiden Armen. Ich fange an, mich zu wehren, und versuche, mich loszureißen. Jemand verpasst mir einen Leberhaken, dass mir die Luft wegbleibt. Sie schieben mich in ein Auto und fahren mit kreischenden Reifen los. Wollen sie mich woanders beseitigen? Ich kann nach wie vor nichts sehen, spüre aber, dass jemand neben mir sitzt. Es ist ein großer Wagen, wohl ein „Wolga“.

Ich versuche, die Augenbinde mit der Schulter zu verschieben. Ein weiterer Schlag in die Rippen belehrt mich, dass dies nicht erlaubt ist. Die Situation ist grotesk. Sie fahren mich im Wolga zur Hinrichtung? Viel ausrichten kann ich nicht. Ich bin geschwächt und gefesselt, sie sind zu mehreren. Ich fürchte jetzt am meisten, dass sie meine Angst sehen und riechen können. Diesen Triumph kann ich ihnen nicht gönnen. In meiner Hilflosigkeit fange ich an, unmotiviert zu lachen. Ich will ihnen zeigen, dass ich sie auslache, wenn sie mich abknallen. Der Mann fürs Grobe haut mir nochmal in die Rippen und droht mir weitere Prügel an. Es ist mir schon egal. Kläglich sitze ich mit verbundenen Augen auf dieser beschissenen Rückbank des beschissenen Stasiautos und lache meine beschissenen Peiniger aus. Es ist das erbärmliche Hohnlachen eines armen beschissenen Feiglings auf seinem letzten Gang. Mehr schaffe ich nicht.

Plötzlich kreischen die Reifen. Der Wagen bremst scharf, ich fliege nach vorn, mit dem Gesicht an die Lehne des Vordersitzes. Der Wagen hält aber nicht an. Jemand verpasst mir einen Schwinger, dass ich gegen die linke Wagentür fliege. Die gibt nach. Ich kann nichts sehen, kann mich mit den Händen auf dem Rücken nirgendwo festhalten.

Dann fliege ich aus dem fahrenden Wagen und schlage hart auf die Pflastersteine auf. Ich rolle ein Stück. Mit quietschenden Reifen höre ich den Wagen davonbrausen. Das Pflaster ist nass. Ich habe mir beim Fall den Ellenbogen aufgeschlagen. Die Fessel sitzt so lose, dass ich mit ein bisschen Anstrengung unter Zurücklassung von Hautfetzen meine Hand herausziehen kann. Es ist kalt. Ich nestele mir die Augenbinde vom Gesicht, ein dunkelbrauner Putzlappen. Es nieselt. Ich sitze mitten auf einer menschenleeren Straße bei einer Brücke mit grauem Kopfsteinpflaster inmitten von grauen, unansehnlichen Häusern aus den 50er Jahren. Ich habe keine Ahnung, wo ich bin.

Ich lebe noch! Wo, um Gottes Willen bin ich? Ich bin von dem Rollen auf der Straße ziemlich dreckig. Ich rappele mich hoch und sammle hastig meine leere Reisetasche ein, die ein paar Meter weiter in der Gosse liegt. Ich bin ziemlich ratlos. Kommen sie wieder? Ist das hier der Westen? Haben sie mich in den Westen entsorgt?

Ich laufe aufs Geratewohl los, bis ich eine Straßenbahnhaltestelle sehe. Dort ist eine ältere Frau, die mich mit unverhohlenem Misstrauen mustert. Als ich sie frage, wo ich hier wäre, nennt sie einen Straßennamen. Ich frage sie, in welchem Stadtteil, in welcher Stadt? Sie erschrickt und hält mich wohl für irre. Dann erklärt sie mir verängstigt, Das ist hier Berlin-Köpenick. Sie wartet nicht mehr auf ihre Bahn, sondern geht schnell weg. Ich bin völlig fertig. Ich bin in Ostberlin. In der Bahn muss ich schwarzfahren, weil ich kein Geld habe.“

Drei Tage später wurde mir die Staatsbürgerschaft der DDR aberkannt und ich musste innerhalb von 24 Stunden das Land verlassen. Das, geehrter Herr Schmid, ist meine Geschichte von 1989.

Da stehe ich nun dreißig Jahre später mit meiner Frau an jenem Ort in Köpenick. Die Straße, kaum wiederzuerkennen, doch mit den Pflastersteinen, dicht bei der Brücke. Ich drehe mein Gesicht zur Seite. Wie könnte ich meiner Frau erklären, warum mir hartem Mann die Tränen übers Gesicht laufen. 

Sehr geehrter Herr Schmid, viele der von Ihnen herablassend beschriebenen Ossis haben einen hohen Preis für die Freiheit bezahlt. Einen Preis, den Sie sich nur schwerlich vorstellen können, ja von dem Sie keine Ahnung haben. Deshalb ist uns im Osten die Freiheit lieb und teuer und darf nicht in Menschenexperimenten (Min. 1:50) – auch wenn sie noch so „historisch einzigartig“ sind – aufs Spiel gesetzt werden. Die Ossis haben ein 40-jähriges Menschenexperiment hinter sich. 

Deshalb machen sich viele Ossis vielleicht mehr Sorgen um die Demokratie, als Sie, Herr Schmid, sich vorstellen können. Sie mussten die Abwesenheit von Demokratie ja nie kennenlernen. Wir hingegen, die sozialistischen Versuchskaninchen, sollen uns von Linken, die es gerne nochmal versuchen würden, von oben herab als „besorgte Angstbürger“ beschimpfen, wenn nicht gar als Nazi-Anfällige verdächtigen lassen. 

Abschließend wünsche ich Ihnen, dass jenes Experiment, dass Sie mit Ihrer Feder so vehement unterstützen, gut ausgehen möge. Damit Sie die Abwesenheit von Demokratie nie in Ihrem Leben kennenlernen.

Hochachtungsvoll Manfred Haferburg

*Der Textabschnitt „Oktober 1989, Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen“ ist ein Auszug aus dem autobiografischen Roman „Wohn-Haft“, der nach dem Hardcover und E-Book demnächst auch als Paperback im KUUUK-Verlag erscheint.

Wenn Rassismus heute in der deutschen Gesellschaft ein so brennendes Problem wäre, dass die Politik Zehntausende Menschen auf die Straßen dagegen mobilisieren müsste, würden wir alle, und vor allem die zahlreichen Ausländer unter uns, dies täglich zu spüren bekommen.
Selbst die linientreuen Medienvertreter berichten aber von solchen Vorfällen nur ganz selten (auf jeden Fall nicht öfters als in den benachbarten Ländern).
Es ist ein Schimpfwort geworden (ähnlich wie ,Kommunist‘ in anderen Teilen der Welt), das die politische Opposition diskreditieren soll. Die Deutschen sind kein Volk von Rassisten - darum geht es bei dieser Demo auch gar nicht. Die ganze Aktion hat ganz konkret ein völlig anderes Ziel. Es soll die Regierenden aller Parteien, bis auf eine, in Ihrem Kurs bestätigen. Die Politik fordert offen die bedingungslose Grenzöffnung für alle Nicht-Europäer und Tausende Bürger lassen sich unter dieser Fahne auf die Straßen zerren. Es ist irrelevant, ob die das alle auch wirklich wollen – entscheidend ist, dass sie kommen. Es ist gleichzeitig auch eine unverhüllte Machtdemonstration allen anderen gegenüber, die die aktuelle Politik nicht teilen.
"Ihr seid chancenlos und in absoluter Minderheit – WIR sind das Volk" - das in etwa steht heute auf der Stirn eines deutschen Außenministers, der in dieser ,spontanen‘ Demo in der ersten Reihe marschiert...
— Fritz Nord

October 13 2018

2986 ca00 500
Das politische Koordinatensystem...
Reposted byFuchsvonfruehernazghulstraycatambassadorofdumbjarlaxleschottladenKrebsSantheDagarhennaichniklashcrackniggertchortshikajikhabarakhCaptain-ChaosDeadmanwalkingschlingelpapyr

October 12 2018

2328 1ac8 500
Das nennen wir mal "Kultur"!
Reposted byp856 p856

October 11 2018

The Conservative government (UK) is launching a police super-database. It’s truly frightening.


The UK government announced it will launch a new police super database later this year. It will have advanced capabilities for data matching via multiple agencies. But that’s not all. According to the contract specifications, the database will also use technologies to target people by their everyday movements and associations.

Operational

As the Guardian reported, the database, known as LEDS (Law Enforcement Data Service), will be up and running before the end of 2018. As well as the Police National Computer (PNC) and the Police National Database, LEDS will also include data from other computer systems. We don’t yet know which ones.

But it’s not just the police who will access LEDS. A range of government departments, such as Border Force and HMRC (tax office and customs) will also have access. So too will private credit reference agencies.

Clamour

LEDS was referenced in a 2015/16 annual report by the Surveillance Camera Commissioner, Tony Porter. In the report, he expressed concerns that there is no parliamentary oversight of such systems.

Ominously, the commissioner said:

Journalists, interested parties and civil liberty groups consistently complain that, for a national system, it is increasingly difficult to obtain relevant information on efficiency, effectiveness, number of cameras in operation, etc. The advent of LEDS will increase that clamour.

Multi-agencies

Before contracts were awarded for LEDS, a non-disclosure document was issued to all would-be suppliers. Subsequently, the main LEDS contract was awarded to IBM in February 2017, at an estimated cost of £10-12m.

According to the Home Office specifications, LEDS users will “consist of UK Law Enforcement Communities and other authorised Agencies throughout the UK and internationally”.

These include (but are not limited to):

• Police Forces – 43 separate forces throughout the UK.
• Border Control / Immigration.
• Government Departments.
• Government Agencies.
• Disclosure Services.
• Criminal Justice System.
• Offender Management Services.

“Government departments” and “Government agencies” are catch-all terms that can mean anything. And it’s noteworthy that international agencies – including, presumably, Interpol – will have access.

Linkages

The specifications also include requirements to:

• Check an individual’s identity, offending history, status, and location.
• Analyse data to identify links between people, objects, locations and events.
• Set up automated alerts for new or changed data and events of interest.

The second item may be of particular concern, as it implies comprehensive surveillance and data matching.

Total surveillance

Kevin Blowe, coordinator for Netpol (Network for Police Monitoring) told The Canary:

Most people are unaware the police already gather and retain vast amounts of largely inaccessible data on citizens that is unrelated to crime. This includes millions of images, details of vehicle movements and intelligence ranging from political dissent to alleged gang involvement.

The Home Office’s planned “super-database” is the latest attempt to bring all this data together and finally complete the surveillance state jigsaw.

With the increasing use of real-time facial recognition technology, the routine gathering of social media information and an enthusiasm for trying to use data to predict potential criminal activity, this poses obvious and severe risks for our civil liberties.

Indeed. If the state combines existing police computer systems, ensures comprehensive data-matching, and enables information-sharing amongst all government departments and agencies, then we’re left with nothing less than a total surveillance society.

Reposted bypaket paket

‘THE GOOD CENSOR’: Leaked Google Briefing Admits Abandonment of Free Speech for ‘Safety And Civility’

How can Google reassure the world that it protects users from harmful content while still supporting free speech? CULTURAL CONTEXT REPORT
Reposted byp-093-read p-093-read

Pre-Crime


Die Dokumentation gewährt umfassende Einblicke in die Methoden des Predictive Policing: Eine Software, die voraussagt, wo und wann ein Verbrecher zuschlägt. Sie ist in Städten wie Chicago, London oder München längst Realität. Doch wen schützen die Algorithmen, die zum Einsatz kommen, und wen nicht?
2052 d729 500
Hart erkämpfte Privilegien
Reposted byincontrovertiblelokrund2015v2pxSchweinekloetentgszerofoxtotal1tystarbugLanoudevloque
Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl