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March 06 2019

0138 c164 500
NWO...anyone?
Reposted bykoni koni
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 Enterprise erklärt den Sozialismus anschaulich
Reposted byyellowsoupmarineyellows0upmarine

March 05 2019

"Das nächste Mal wenn dir etwas Furchtbares passiert und Menschen zu dir sagen: "Du suchst dir jede deiner Erfahrungen aus", schlag sie bewusstlos. 🙂 Wenn sie wieder aufwachen, verlange dass sie dir dafür danken, dass du ihren Traum verwirklichst. Und dann bestehe darauf, dass sie dir verzeihen noch bevor ihre Kopfwunde verheilt ist.

Dann sag ihnen "Schmerz ist eine Illusion - sei dir seiner einfach bewusst, beobachte ihn, und du wirst in die "Kraft des Jetzt" kommen."
Dann erinnere sie, dass es keine Opfer gibt, und dass sie einfach ihre Geschichte des Opfer-Seins "umdrehen" müssen. Wenn sie versuchen, aufzustehen, stoße sie zurück auf den Boden und erinnere sie "Alles was du siehst und erfährst ist eine Spiegelung von dir."
Sag ihnen: "Du musst ein Thema gehabt haben, dass du es gebraucht hast, dir Gewalt anzusehen. Ich habe dir ein Geschenk gemacht. Sei dankbar." Wenn sie anfangen, wütend zu werden, erinnere sie, dass Wut und Urteile minderwertige Gefühle sind, und dass es nie jemanden gibt, der Schuld ist. Wenn sie das nicht beruhigt, informiere sie, dass das Ego der Feind ist, und dass der Teil von ihnen, der diese Situation als inakzeptabel wahrnimmt, nur falsch identifiziert ist:
"Du bist in der Matrix gefangen und siehst die Welt durch diese beschränkte Linse." Sag ihnen dass du hier bist um sie zu befreien. Und dann, stiehl ihre Brieftasche, und verlange dass sie dir ihre PINs geben. Damit sie eine weitere wertvolle Lektion über Anhaftung und Manifestation lernen können."

Jeff Brown
aus dem Buch: Geerdete Spiritualität
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Oder hau ihnen einfach eine rein und schweige dazu. Das ist dann Zen. :D

— Netz(p)fund
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Alles eine Frage des Marketings
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Bundestagspräsident Norbert Lammert fordert endlich europäischen Bundesstaat zu schaffen

Wer denkt, dass die Europäische Union zu viel Macht besitzt und einen zu großen Einfluss auf die Bürger ausübt, muss sich jetzt auf etwas gefasst machen:

Parlamentspräsident Lammert und seine Kollegen aus Frankreich, Italien und Luxemburg haben einen offenen Brief in der italienischen Zeitung „La Stampa“ veröffentlicht. Darin fordern sie, endlich einen europäischen Bundesstaat zu schaffen. Die nationale Souveränität soll ganz nach Brüssel abgegeben werden. Lammert und seine Kollegen fordern „eine föderale Union von Staaten mit breiten Kompetenzen.“ Ganz praktisch bedeutet dies: mehr Bürgerferne, weniger Demokratie und vor allem: die Komplettaufgabe der nationalen Souveränität. 

Lammert fordert in seiner offiziellen Funktion als Bundestagspräsident und damit als zweithöchster Repräsentant Deutschlands öffentlich und ganz ohne Scham die Abschaffung Deutschlands. Er stellt sich explizit gegen unsere Verfassung. Auf Frau Merkels Unterstützung und Rückendeckung kann er dabei natürlich zählen. Starke Kräfte, auch in der Union, wollen Deutschland in der EU auflösen. Die Debatte wird jetzt geführt.

Die Schaffung einer „Föderalen Union“, also eines Einheitsstaates würde bedeuten, dass Deutschland als völkerrechtlich eigenständiger Staat aufhören würde zu existieren. Die Souveränität des deutschen Volkes wäre beendet. Der Souverän wäre die vielen Völker Europas, die aber – schon mangels gemeinsamer Öffentlichkeit, Sprache und Identität - kein eigenes „EU-Volk“ sind. Demokratie aber heißt „Herrschaft des Volkes“ und zwar über sich selbst und nicht „Herrschaft der Völker“ oder „Herrschaft über ein anderes Volk“.

https://www.civilpetition.de/kampagne/stoppt-den-europaeischen-einheitsstaat/startseite/aktion/155140Z12776/ 

Übersetzung des Artikels in der La Stampa vom 26.02.2017:

Ein Pakt für die Bundesunion 

In weniger als einem Monat, am 17. März, werden wir, die Präsidenten der nationalen Parlamente der EU, und die Regierungsvertreter, zum 60. Jahrestag der Verträge, aus denen unsere Union hervorgegangen ist, in Rom zusammenkommen. 
Aber vor den Augen aller erfordert das Jubiläum viel mehr als eine einfache historische Nachstellung. Der Geburtstag fällt in die kritischste Phase des europäischen Projekts. 

Die Arbeitslosigkeit und die Zunahme der Ungleichheiten in vielen Ländern schüren ein starkes Misstrauen gegenüber den Bürgern, das noch verschärft wird durch die Unfähigkeit der Mitgliedstaaten, die Migrationsströme solidarisch zu steuern. Populistische, nationalistische und sogar fremdenfeindliche Bewegungen finden in diesem Klima einen fruchtbaren Boden. Die Freizügigkeit von Personen und andere Errungenschaften des Integrationsprozesses werden in Frage gestellt. Zum ersten Mal hat ein Mitgliedstaat beschlossen, die Union zu verlassen. 

In einer solchen Situation dürfen wir weder durch Angst noch durch die Sorge um die bevorstehenden Wahlperioden in einigen unserer Länder gelähmt werden. Wir müssen jetzt handeln, bevor es zu spät ist. Und nutzen Sie die Gelegenheit des Jahrestages, um zu den Visionen und dem Geist der Gründerväter zurückzukehren und das europäische Aufbauwerk auf einer neuen Grundlage wiederzubeleben. Sicherlich die vielen gemeinsamen Errungenschaften dieser sechzig Jahre friedlicher Entwicklung, die insgesamt eine Zeit außerordentlicher Fortschritte für unsere Länder in Bezug auf Wohlstand und Grundrechte waren, aber auch die Klarstellung, was uns zusammenhält. Es geht also darum, das zu betonen, was uns verbindet, das zu bewahren, was unser Projekt zu einem Raum der Freiheit und des Friedens macht, und das zu beseitigen, was nicht funktioniert, insbesondere die Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten, die uns zu trennen drohen. 

Die Erklärung "Mehr europäische Integration: Der Weg nach vorn" legt klar dar, was getan werden muss, um den europäischen und globalen Herausforderungen zu begegnen. Wir vier haben es am 14. September 2015 in Montecitorio im Römischen Palast unterzeichnet. Gegenwärtig gibt es fünfzehn Unterschriften unter diesem Text. Es ist wichtig, dass wir uns den Tatsachen stellen, dass sich diese Zahl nicht weiter erhöhen wird. Dies zeigt, dass es eine starke Bereitschaft zur verstärkten Zusammenarbeit gibt, aber auch, dass es keinen gemeinsamen Standpunkt aller EU-Parlamente gibt.

Wir sind davon überzeugt, dass wir angesichts der Krise mehr Europa brauchen, auch wenn wir uns dem Gegenwind stellen müssen. Wir können die negativen sozialen Auswirkungen der wirtschaftlichen und finanziellen Maßnahmen auf Dutzende von Millionen von Familien nicht ignorieren. Wir müssen auf Wachstum und Beschäftigung setzen: Europa kann keine Anziehungskraft auf junge Menschen ausüben, wenn es ihnen keine glaubwürdigen Beschäftigungsperspektiven bietet. Es ist wichtig, auch den Mut zu haben, die Souveränität in den vielen Bereichen zu teilen, in denen das Handeln der einzelnen Staaten heute völlig wirkungslos und zum Scheitern verurteilt ist: von der globalen Erwärmung bis zur Energiepolitik, von den Finanzmärkten bis zu den Einwanderungsregeln, von der Steuerhinterziehung bis zur Terrorismusbekämpfung.

Es ist also an der Zeit, sich auf eine engere politische Integration hinzubewegen: eine föderale Union von Staaten mit großen Befugnissen. Wir wissen sehr wohl, dass die Aussicht auch eine Quelle starken Widerstands ist, aber die Unbeweglichkeit einiger kann nicht zur Lähmung aller werden. 

Diejenigen, die an das europäische Ideal glauben, müssen in der Lage sein, es wieder in Gang zu setzen, anstatt hilflos seinen langsamen Niedergang zu erleben. Und diejenigen Mitgliedstaaten, die sich dieser engeren Integration nicht sofort anschließen wollen, sollten dies zu einem späteren Zeitpunkt tun können. 

In diesem Zusammenhang kann der Jahrestag von Rom eine gute Gelegenheit sein, den Geist der Verträge zur Gründung der Gemeinschaft Europäischer Staaten neu zu beleben. Eine Gelegenheit, die Sie nicht verpassen sollten.

Claude Bartolone, Präsident der Assemblée nationale (Frankreich) 
Laura Boldrini, Präsidentin der Abgeordnetenkammer (Italien) 
Mars Di Bartolomeo, Präsident der Chambre des députés (Luxemburg) 
Norbert Lammert, Bundestagspräsident (Deutschland) 

Quelle: https://www.lastampa.it/2017/02/26/cultura/opinioni/editoriali/un-patto-per-lunione-federale-NeF0aVYKZqi5wsZpIEx25N/pagina.html

Schon im September 2015 war Lammert in Rom, um die europäische Integration voranzubringen.

Übersetzung italienische Regierungsseite:

Präsident Mattarella nimmt gemeinsame Erklärung entgegen: "Mehr europäische Integration: der Weg nach vorn".

Presseerklärung der Italienischen Regierung vom 14. September 2015

Der Präsident der Republik, Sergio Mattarella, empfing heute Morgen auf der Quirinale die Präsidentin der Abgeordnetenkammer, Laura Boldrini, den Präsidenten des Deutschen Bundestages, Norbert Lammert, den Präsidenten der französischen Nationalversammlung, Claude Bartolone, und den Präsidenten der luxemburgischen Abgeordnetenkammer, Mars Di Bartolomeo.

Während der Sitzung nahm Präsident Mattarella eine Vorabinformation über die gemeinsame Erklärung "Mehr europäische Integration: Der Weg nach vorn" entgegen, die die Präsidenten der vier Parlamente heute in der Abgeordnetenkammer unterzeichnen werden.

Das Staatsoberhaupt erklärte: "Dies ist ein wertvolles Dokument, um die Perspektive der europäischen Integration mit Nachdruck neu zu beleben. Alle Länder der Union sind zu dieser Aufgabe aufgerufen, aber die Gründungsländer tragen eine besondere Verantwortung. Angesichts der beiden Krisen - der Wirtschaftskrise und der Migrationskrise -, auf die die Staaten nicht allein reagieren können, sind nicht nur gemeinsame Politiken, sondern auch gemeinsame Institutionen erforderlich, um diesen Herausforderungen von heute und morgen wirksam zu begegnen".

Präsident Mattarella schloss: 

"Das heute unterzeichnete Dokument enthält einen besonders verbindlichen Appell, da es von den Präsidenten von vier Parlamenten als Ausdruck der Volkssouveränität unterzeichnet wird. 

Die Parlamente haben eine besondere Sensibilität, wenn es darum geht, Zukunftsperspektiven und ideale Horizonte aufzuzeigen. Ich hoffe, dass den Unterschriften der Parlamente der vier Gründungsländer die der anderen Parlamente folgen werden. Dieser Akt würde der europäischen Integration einen starken Impuls verleihen".

Rom, den 14. September 2015

https://www.quirinale.it/elementi/1833

Die Unterzeichner waren:

Claude Bartolone, Präsident der Assemblée nationale (Frankreich)

Laura Boldrini, Präsidentin der Abgeordnetenkammer (Italien)

Mars Di Bartolomeo, Präsident der Luxemburger Abgeordnetenkammer (Chambre des députés)

Norbert Lammert, Präsident des Bundestages (Deutschland)
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Die Begründer des Kommunismus waren in manchen Dingen erstaunlich hellsichtig.
Reposted byp856 p856
9217 c83a 500
Ist es Rassismus sich zu wünschen das eigene Volk möge nicht aussterben?
Reposted byyogrt yogrt
9216 43f5 500
Deutschland schafft sich ab....und die Linken meinen sie hätten es nicht besser verdient. Aber darüber was dann kommt, soweit denken sie nicht.

Über das Kinderkriegen

Zwei Ansichten prallen aufeinander. Oder eigentlich drei.

Die eine:

Die – der selbstgefällige Gesichtsausdruck sagt eigentlich schon alles – Verena Brunschweiger meint, dass man keine Kinder mehr kriegen sollte, unter anderem deshalb:

Ein Kind ist das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann. Jedes nicht in die Welt gesetzte Kind bedeutet eine CO2-Einsparung von rund 50 Tonnen im Jahr.

Ja, läuft unter dem Stichwort „Menschen dekarbonisieren”. Nach vegan, glutenfrei und entdieselt kommt der Ansinnen, sich selbst von Kohlenstoff zu befreien. Es wird nicht mehr lange dauern und man wird kohlenstofffreies Essen anbieten. Zucker ist ohnehin ungesund und böser Industriefraß. Knusprige Silizium-Cracker für die Generation Computer.

Nun, fragt ein Leser, warum wir dann gerade so viele Kinder importieren um dem Bevölkerungsschwund entgegenzuwirken. Ja, weiß ich auch nicht. Hört sich an wie die Abschaffung von Kernkraftwerken, und dann den Strom von Kernkraftwerken der Nachbarstaaten einzukaufen.

Die gegenteilige Ansicht findet sich in der Augsburger Allgemeine:

Migrationsforscher im Interview: Wie konnten Clans so mächtig werden?

In immer mehr Städten kämpfen Behörden gegen Clan-Kriminalität. Kann sich das Netz auch auf Süddeutschland ausdehnen? Fragen an einen Migrationsforscher. […]

Ghadban: Nach Schätzungen des Bundeskriminalamts umfasst diese Gruppe mittlerweile 200.000 Mitglieder – und das Problem wächst buchstäblich. Nachdem Clans festgestellt haben, dass Gruppenauftritte wirken, versuchen sie, die Gruppe zu vergrößern. Ihre Geburtenraten sind geradezu astronomisch. Familien mit zwölf, 14 oder 16 Kindern sind keine Seltenheit. Die Geburtenrate der Mhallamiye ist in Deutschland viel höher als im Libanon.

Familien mit zwölf, 14 oder 16 Kindern sind keine Seltenheit. Die Geburtenrate der Mhallamiye ist in Deutschland viel höher als im Libanon.

Wenn die obige Rechnung stimmt, dann macht das bis zu 800 Tonnen CO2 pro Familie und Jahr.

Wie kommt es dann, dass die Grünen so migrationsfreundlich sind? Sollen wir so die Klimaziele erreichen können?

March 03 2019

Tommy Robinson BANNED On Facebook, BBC Host Claims Responsibility

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Die Vulgäre Analyse im Gespräch über Datenleaks, Volksverhetzung und Meinungsfreiheit

March 02 2019

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Realsatire
- 2014 wurde Claas Relotius vom CNN als "Journalist of the Year" ausgezeichnet. 
Am 19. Dezember 2018 machte sein damaliger Arbeitgeber Der Spiegel öffentlich, dass viele der von Relotius im Magazin veröffentlichten Reportagen ganz oder teilweise erfunden waren.

Hinzu kommen folgende Auszeichnungen: 
2012 Schweizer Medienpreis
2012 zweiter Preis „dpa news talent“
2013 Österreichischer Zeitschriftenpreis
2013 Deutscher Reporterpreis
2015 Deutscher Reporterpreis
2016 Deutscher Reporterpreis 
2017 Liberty Award
2017 European Press Prize
2018 Peter-Scholl-Latour-Preis
2018 Deutscher Reporterpreis

(Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Claas_Relotius)
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Fragen an die Macht
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Freigegebenes Geheimdokument FCO 30/1048 – Briten wurden über 30 Jahre über Folgen des EU-Beitritts belogen

In einem geheimen Dokument, das 30 Jahre lang unter Verschluss blieb, wurde der britischen Regierung geraten, die Realitäten einer EU-Mitgliedschaft zu vertuschen, so dass es zu spät sein würde, wenn die Bürger erkennen würden, was vor sich ging.

Während Theresa May sich darauf vorbereitet, Delegierte auf dem wohl heftigsten geteilten Tory-Parteitag einer Generation in Birmingham zu treffen, untersucht Express.co.uk diese Woche das Erbe eines der wichtigsten Dokumente der britischen politischen Geschichte.

Praktisch alle Vorhersagen - vom Verlust der britischen Souveränität über die Währungsunion bis hin zu den weitreichenden Befugnissen der europäischen Gerichte - sind wahr geworden.

Beschämend für Tory-Premierminister Edward Heath und all jene, die über die Ergebnisse in den frühen 70er Jahren schwiegen, wurde das Dokument, bekannt als FCO30/1048, fast fünf Jahrzehnte lang unter den Bestimmungen des Official Secrets Act weggesperrt.

Das geheime Papier vom April 1971 schlug vor, dass die Regierung die britische Öffentlichkeit im Unklaren darüber lassen sollte, was eine Mitgliedschaft in der EU bedeutet, und prognostizierte, dass es 30 Jahre dauern würde, bis die Wähler begriffen hätten, was zu diesem Zeitpunkt geschah, und es dann zu spät sein würde, um die EU zu verlassen.

Der unbekannte Autor - ein hoher Beamter - sagte richtig voraus, dass die damalige Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (die EWG wurde 1993 offiziell zur EU) auf dem Weg zur Wirtschafts-, Währungs- und Steuerunion mit einer gemeinsamen Außen- und Verteidigungspolitik war, die die weitestgehende Kapitulation der britischen nationalen Souveränität seit 1066 darstellen würde.

Er fuhr fort, dass das "Gemeinschaftsrecht" Vorrang vor unseren eigenen Gerichten haben würde und dass immer mehr Macht vom Parlament an das in Brüssel angesiedelte bürokratische System übergeben würde.

Der Autor behauptet sogar zu Recht, dass die zunehmende Rolle Brüssels im Leben des britischen Volkes zu einem " Gefühl der Entfremdung der Bevölkerung von der Regierung " führen würde.

Doch der politischen Führung wurde geraten, " die Bedenken der Öffentlichkeit nicht zu schüren, indem sie die unpopulären Maßnahmen auf das entfernte und unkontrollierbare Funktionieren der Gemeinschaft zurückführt ".

Ihr wurde gesagt, sie sollten den Eindruck aufrecht erhalten, dass die britische Regierung immer noch das Sagen hat und nicht ein ungewähltes Gremium auswärtiger Politiker - und dass die List "zumindest für dieses Jahrhundert" gelten würde -, bis Großbritannien so vollständig an Brüssel gekettet sein würde, dass es unmöglich wäre die EU zu verlassen. Dokument FCO30/1048, das jetzt unter der 30-Jahres-Regel freigegeben wurde, schockiert und erzürnt Brexiteers nach wie vor.

Annabelle Sanderson, eine Brexit-Expertin und ehemalige Beraterin von Nigel Farage, sagte:

"Trotz aller Behauptungen von Politikern vieler Parteien, dass es bei der EU nicht darum ging, ein Zentralstaat zu werden, zeigt dieses Dokument von 1971, dass es genau das ist, was das Ziel war.

"Erz-Remainers von Labour, Liberaldemokraten und den Tories sollten das überprüfen und sich fragen, weshalb sie Abgeordnete sind, wenn sie eigentlich nicht wollen, dass Westminster für dieses Land verantwortlich ist.

Der Schriftsteller und Journalist Christopher Booker, einer der Gründer des Satire Magazins `Private Eye´ sagte:

" Hier gab es einen Beamten, der unseren Politikern geraten hat, das zu verbergen, was Heath uns eingebrockt hat, was nicht zuletzt darin bestand, das Ausmaß zu verbergen, in dem Großbritannien nicht mehr ein demokratisches Land sein würde, sondern eines, das im Wesentlichen von nicht gewählten und nicht rechenschaftspflichtigen Beamten regiert werden würde.

"Eine Möglichkeit, die Illusion zu erwecken, dass dieses System nach wie vor demokratisch sei, wie es dieser anonyme Mandarin vorschlug, wäre, den Menschen die Möglichkeit zu geben, für neue Vertreter auf europäischer, regionaler und lokaler Ebene zu stimmen.

"Einige Jahre später sahen wir die Schaffung eines gewählten Europäischen Parlaments, das - wie wir heute sehen- eine Begeisterung für die Einführung gewählter Bürgermeister, als bedeutungslose lokale Galionsfiguren hat."
Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator

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Soros und unser Fernsehen


Ach, gucke da.

Neues zum Framing-Handbuch der ARD: Ich hatte mich ja schon gewundert, warum in der Partner/Sponsoren-Liste der Elisabeth Wehling auch die Open Socienty von Soros auftaucht. Inzwischen ist das wohl von der Webseite verschwunden, aber hier noch zu finden. Der SPIEGEL, die Böll-Stiftung der Grünen, die Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD sind auch dabei. Alles so eine richtig linksradikale Versammlung.

Ich finde das ja immer so grotesk, wenn die Fernseh-Intendanten und die Nachrichtenleute sich darüber aufregen oder sonstwie echauffieren, wenn irgendwer vermutet, dass sie Weisungen von der Regierung bekämen.

Dann aber finde ich auf deren Konferenzen (Netzwerk Recherche beim NDR) solche Vorgänge wie Vorgaben, wie man über Schwule zu schreiben hat, oder dann eben Agenten wie die Neuen Deutschen Medienmacher, die Journalisten im Hinterzimmer einweisen, was und wie sie zu schreiben haben, und ich mich so rein zufällig auch in dieses Hinterzimmer verlaufen habe.

Schon da war mir klar, dass wir von Fernsehen und Presse systematisch belogen werden, wenn sie sich einerseits darüber lustig machen oder „schockiert” zeigen, wenn man ihnen unterstellt, dass sie von der Regierung dirigiert und befehligt werden, und dann sieht man, dass gegierungsgeförderte und parteiengesteuerte „NGOs” dort das Sagen haben und Journalisten einweisen, was sie wie zu schreiben haben. Parteien und Regierung steuern die Medien, aber sie gehen mal wieder den Umweg über das Privatrecht.

Im „Deutschland-Kurier” wird nun beschrieben, dass die nicht etwa nur mit der Open Society Foundation angibt oder mal unter deren Geldgießkanne durchgelaufen ist, sondern dass die wohl ziemlich enge Verbindungen zur Open Society Foundation und zu Soros hat:

aut der österreichischen Bloggerin Alexandra Bader trafen Lakoff und Wehling »immer wieder mit George Soros zusammen«. Elisabeth Wehling war 2015 geladene Rednerin bei Open Society in Brüssel: Am 23.2.2015 zum Thema »The Moral Motives of Left- and Right-Wing Populism« (Moralische Motive des Linken und Rechten Populismus), am 24.2. zum Thema »Bringing Cognitive Science to Politics« (Kognitive Forschung in der Politik), und beim »Treffen der Sozialdemokratischen Akademiker & Künstler« am 17.9.2015 zum Thema »Framing, Regionalwahlkampf und die Flüchtlingskrise«.

Problematisch ist nicht nur die Tatsache, dass die ARD sich einer Autorin bedient, die derart eng mit der Demokratischen Partei in den USA, der Sozialdemokratie in Europa und den Open-Society-Stiftungen von George Soros verbunden ist, sondern auch, dass sie sich eines Ansatzes bedient, der die völlige Subjektivität aller Aussagen und die Unmöglichkeit einer objektiven Wahrheit postuliert. So zweifelt ihr Mentor Lakoff sogar die Objektivität der Mathematik (2+2=4) an. Sein Kollege Stephen Pinker kritisierte im New Republic Lakoffs Methode als »kognitiven Relativismus, in dem Mathematik, Wissenschaft und Philosophie nichts weiter sind als konkurrierende Deutungsrahmen (frames) anstatt Versuche, dem Wesen der Realität auf den Grund zu gehen«.

Für einen postmodernen Akademiker ist das sicher kein Problem, für die meinungsmachende Nachrichtenredaktionen der ARD ein sehr großes. Denn wenn die ARD-Nachrichtenmacher davon ausgehen, dass es keine objektive Wahrheit zu berichten gibt, können sie alle heimgehen.

Die Spinnereien dieser postmodernen oder poststrukturalistischen Sekte hatte ich ja schon oft als Thema im Blog. Dass sie aber direkt von Soros bei ARD und ZDF eingepflanzt werden, ist schon derb. Wo die doch so gerne auf „Faktenchecker” machen. Und dann glauben die, es gibt gar keine Fakten, alles nur willkürliches Geschwätz.

Hatte ich ja schon dargestellt, dass die Geisteswissenschaftler sektenmäßig glauben, dass es keine Realität gibt, sondern alles durch Sprechakte geschaffen oder auch wieder „dekonstruiert” wird (so wie Warzen, die verschwinden, wenn man sie richtig bespricht), und die jetzt eben glauben, dass sie sich ihre Traumrealität schaffen können, wenn sie im Fersehen das richtige sagen oder wegschweigen. Und dazu beauftragen die dann so eine Sprechaktzauberhexe, für 120.000 Euro.

Schauen wir mal auf die Webseite dieser Alexandra Bader, die darüber schreibt:

Auf ihrer Webseite zitiert Wehling stolz Sorosm der auch die Demokraten unterstützt, über Lakoff: „I’ve always learned a lot from Lakoff, and you will too.“, was zu diesem Hinweis in Lakoffs Wikipedia-Eintrag passt: „Soros, George (2006). The Age of Fallibility: Consequences of the War on Terror. ISBN 1-58648-359-5. (discusses Lakoff in regard to the application of his theories on the work of Frank Luntz and with respect to his own theory about perception and reality).“ (19) Während Lakoff immer wieder mit George Soros zusammentraf, führt Wehling Auftritte bei seinen Stiftungen an: „Open Society European Policy Institute & Counterpoint: Bringing Cognitive Science to Politics, Brussels, February 24“ oder „Open Society Foundation: The Moral Motives of Left- and Right-Wing Populism, Brussels, February 23“, finden wir 2015, wo es auch „Convention of Social Democratic Academics & Artists: Framing, Regional Campaigning, and the Refugee Crisis. September 17“, also eine Versammlung des BSA und einen Kongress der deutschen Grünen gibt. (20)

Soros, Lakoff, Wehling, die aus der Genderdebatte bekannte Judith Butler und andere sind Anhänger des „Framings“, zu dem Wehling jetzt das Buch „Politisches Framing: Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Politik macht“ (auch auf Englisch) veröffentlicht: „Politisches Denken ist bewusst, rational und objektiv – dieser althergebrachten Idee sitzen bis heute viele Bürger und Journalisten, Meinungsforscher und Politiker auf. Doch die moderne Neuro- und Kognitionsforschung hat die ‚klassische Vernunft‘ längst zu Grabe getragen. Nicht Fakten bedingen politische Entscheidungen, sondern kognitive Deutungsrahmen, in der Wissenschaft Frames genannt. Sie werden über Sprache im Gehirn aktiviert und gefestigt und bestimmen, wie wir politische Fakten wahrnehmen.

In der Kognitionsforschung ist man sich daher schon lange einig: Sprache ist Politik.

Ah, ja. Judith Butler.

Damit schließt sich dann der Bogen zu Leuten wie der Verfassungsrichterin Susanne Baer, die ja aus diesem Lager kommt.

Es kam mir nämlich gleich so seltsam vor, wieviele linke Gesellschaftssaboteure von den amerikanischen Universitäten zu uns kommen – und gleich ganz oben ansetzen. Regierung, Bundesverwaltung, Bundesverfassungsgericht, öffentlich-rechtliches Fernsehen.

Ist das nicht auffällig?

Für normale Leute sind diese Organe erst gar nicht ansprechbar, da kommt man außer beim Tag der offenen Tür nicht mal rein. Und dann kommen solche Leute, die an den amerikanischen Universitätsklapsmühlen gehirngewaschen und auf durchgeknallte Ideologie gebraten wurden, und steigen hier gleich ganz oben ein.

Und es sind immer Frauen, sie kommen immer als Quereinsteiger, und sie kassieren immer derb überhöht.

Man könnte gerade meinen, die Frauenquote wäre dazu da, um diese Leute direkt in die Vorstände einzuschleusen.

Komm mir da nochmal einer von den Öffentlich-Rechtlichen und sage, sie würden nicht gesteuert.

Wer glaubt diesen Leuten noch etwas?


Reposted byp856 p856
Wie frei die Meinung ist, merkst du erst wenn du deine geändert hast
— Netzfund
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Political Correctness ist kommunistische Propaganda im Kleinen. Während meiner Studien kommunistischer Gesellschaften bin ich zu der Erkenntnis gelangt, daß es nicht der Zweck kommunistischer Propaganda war, zu überzeugen oder zu überreden oder gar zu informieren, sondern zu demütigen; und deshalb war sie umso besser, je weiter sie von der Realität entfernt war. Wenn Menschen gezwungen sind, zu schweigen, wenn ihnen die offensichtlichsten Lügen erzählt werden, oder – schlimmer noch – wenn sie gezwungen sind, diese Lügen auch noch selber zu wiederholen, dann verlieren sie ein für alle Mal ihren Sinn für Redlichkeit. Sich mit offensichtlichen Lügen einverstanden zu zeigen, bedeutet, daß man mit der Schlechtigkeit kooperiert und auf ein gewisse Art auch selber schlecht wird. Die Kraft, sich irgendetwas zu widersetzen, bröckelt dadurch oder wird sogar ganz zerstört. Eine Gesellschaft von kastrierten Lügnern ist leicht zu kontrollieren. Ich denke, wenn man die Political Correctness untersucht, wird man feststellen, daß sie den gleichen Effekt hat, und das ist auch beabsichtigt.
— Theodore Dalrymple
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February 17 2019

Student ‘barred from free speech debate for saying women don’t have penises’


A student who was called transphobic after re-tweeting ‘women don’t have penises’ has been excluded from a free speech debate at Bristol university over ‘security concerns’. Many were unhappy with Angelos Sofocleous after he posted the statement on his social media account last August. The tweet led to him being sacked from his role as president of Humanist Students and assistant editor of Durham University’s philosophy society journal.


Mr Sofocleous had hoped to take part in a panel hosted by Bristol University’s Free Speech Society on Wednesday but he claims to have been ‘de-platformed’. He wrote in the Spectator: ‘I was looking forward to addressing these points at a panel event this week on ‘free speech on campus’ organised by the University of Bristol free speech society. ‘Unfortunately, I’ve now been de-platformed,’ Mr Sofocleous also tweeted: ‘Nothing could provide a more ironic indication of the current status of social justice orthodoxy in academia than banning a speaker from an event titled “Free speech on campus”.’

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February 15 2019

Endspiel für Assange


Kaltgestellt Die Regisseurin Angela Richter besuchte den Wikileaks-Gründer in Ecuadors Botschaft in London. Zum letzten Mal, fürchtet sie

Julian Assange sieht sehr blass aus. „Blass“ trifft es eigentlich nicht ganz, seine Haut sieht pergamenten, fast durchscheinend aus. Er hat seit bald sieben Jahren keine Sonne mehr gesehen. Er sitzt mir gegenüber im sogenannten Meeting Room der Ecuadorianischen Botschaft in London, die schlohweißen Haare, sein Markenzeichen, sind schulterlang und er trägt einen langen Bart. Wir machen Witze darüber, dass er aussieht wie der Weihnachtsmann. Er trägt eine dicke Daunenjacke und isst ein Stück von dem Sushi, das ich zum Mittagessen mitgebracht habe. Es ist kalt in dem Raum und ich bereue, dass ich meinen Wintermantel am Empfang abgegeben habe.

Es ist kurz vor Weihnachten, und Julian Assange hat gerade die wahrscheinlich schlimmste Zeit seines Aufenthaltes in der Botschaft hinter sich. Seit März 2018 war er praktisch in Isolation, kein Telefon, kein Internet und keine Besuche. Vor allem das Internetverbot muss für ihn schwierig sein, es war bisher nicht nur sein Arbeitsfeld, sondern sein einziger Zugang zur Welt.

Die Stimmung in der Botschaft ist angespannt, der neue Botschafter wird erwartet. Man hat Assange die Heizung abgestellt und das Bett genommen, er schläft auf einer Yogamatte. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass man alles tut, um ihm den Aufenthalt so zu erschweren, dass er sich schließlich geschlagen gibt und die Botschaft freiwillig verlässt. Doch was erwartet ihn dann?

Er sieht zum ersten Mal, seit ich ihn kenne, wirklich mitgenommen aus, sein ehemals jungenhaftes Gesicht, das zu den silberweißen Haaren immer eigenartig wirkte, hat sich ihnen altersgerecht angepasst. Die neun Monate der Isolation haben ihn sichtlich geschwächt, er ist magerer geworden, aber im Gespräch wirkt er geistig sehr klar und entschlossener denn je.

Umringt von Mikrofonen

Als ich ihn frage, wie er die Isolation so lange ertragen hat, antwortet er mir, dass er zunächst fast erfreut darüber war. Er sei sich sicher gewesen, dass eine solch eklatante Verletzung seines Menschenrechts für große öffentliche Empörung sorgen würde und sich aufgrund von Druck aus den Medien sogar europäische Politiker für ihn einsetzen würden. Doch nichts dergleichen geschah, und als die Monate vergingen, verlor er seinen Glauben daran.

In der Zwischenzeit war sogar an die Öffentlichkeit gelangt, dass seitens der US-Behörden Strafanzeigen gegen Julian Assange vorliegen. Anklagen, die angeblich unter Verschluss bleiben sollten, bis Assange sich der Festnahme nicht mehr entziehen könnte. Sie bestätigen, was Assange seit Jahren fürchtet und wofür man ihn des Öfteren in der Presse für paranoid erklärt hat. Aber auch nach dieser Enthüllung bleibt die Empörung aus.

Sein 2012 als politisches Asyl gewährter Aufenthalt in der Botschaft ähnelt inzwischen immer mehr einer Inhaftierung mit teilweise rigiden Bestrafungen. Die Isolation ist immer noch nicht völlig aufgehoben, von Freitagabend bis Montagmorgen gilt immer noch das Kontaktverbot, und wer ihn besuchen will, muss einen formellen Antrag an die Botschaft stellen. Es gab wohl auch Ablehnungen, erzählt er mir. Ich hatte Glück und habe von den beantragten vier Stunden zwei genehmigt bekommen.

Ich habe Julian Assange zwischen 2012 und 2017 um die 30 Mal in der Botschaft Ecuadors besucht. Daraus sind drei Theaterstücke entstanden und eine Freundschaft mit einer der umstrittensten Personen unserer Zeit. Es war nicht immer leicht, ihn zu verteidigen, vor allem seit der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA, für die ihn viele Journalisten, ehemalige Unterstützer und auch Freunde von mir mitverantwortlich machen. Außerdem scheinen die meisten Journalisten sich darauf geeinigt zu haben, dass es eine irrwitzige Verschwörung gibt zwischen Trump und Putin, mit Assange als Verbindungsmann und Helfer. Ende November behauptete der Guardian, Paul Manafort, Leiter der Präsidentschaftskampagne von Donald Trump, habe Assange dreimal in London getroffen: 2013, 2015 und 2016. Fidel Narváez, der damalige ecuadorianische Konsul in London, bestritt dies förmlich. Wikileaks leitete ein Gerichtsverfahren gegen den Guardian ein, Manafort dementierte die Treffen öffentlich. Sein Name taucht im Gästebuch der ecuadorianischen Botschaft nicht auf und es gibt keine Bilder davon, wie er eines der bestüberwachten Gebäude der Welt betritt oder verlässt.

Assange hat das alles natürlich verfolgt; als ich ihn danach frage, sagt er nur, dass die Geschichte im Guardian frei erfunden sei. Während er sich nach meiner Familie erkundigt und wir Sushi essen, versuchen wir zu ignorieren, dass wir umringt sind von Kameras und Mikrofonen. Sogar in der kleinen Küche im Flur ist jetzt eine Kamera installiert, was vormals noch die einzige überwachungsfreie Ecke war, in die wir uns manchmal zurückzogen. In letzter Zeit wurde nach und nach das Personal ausgewechselt, die neue Belegschaft kennt Assange nicht gut, nur die Putzfrau ist dieselbe. Die Diplomaten, die mit ihm sympathisiert haben, sind nicht mehr da.

Zur Ablenkung packe ich ein paar Geschenke für ihn aus, deutsches Vollkornbrot, das er liebt, frisches Obst, Ovomaltine, einen Brief mit einer Kinderzeichnung, den ihm mein ältester Sohn schickt, und eine ukrainische Wurstspezialität von der Krim, die mir ein Freund und ehemaliger Dramaturg von Frank Castorf mitgegeben hat. Ich versuche wieder, das Gespräch auf ihn selbst und seine prekäre Lage zu lenken, aber das erweist sich als schwierig. Ich kenne kaum jemanden, der so ungern „ich“ sagt wie Julian Assange, was erstaunlich ist, wenn man bedenkt, wie oft er als Narzisst und Egomane beschrieben wird.

Blaupause für uns alle

Es ist schwer, den komplexen Charakter von Assange zu beschreiben. Eines ist mir in den letzten Jahren aber klar geworden, er ist dem Durchschnitts-Intellektuellen einfach nicht vermittelbar. Er ist ein penibler Archivar, ein mutiger Enthüller und kompromissloser Ikonoklast, hochemotional und zugleich sachlich, neben dem die meisten Künstler und Intellektuellen, die ich kenne, wie Biedermänner wirken, die ihre persönlichen Wohlstandsneurosen gewinnbringend verkaufen.

Wenn Assange aber gar nicht der ruchlose Unsympath ist, der seine Lage durch seine Egomanie selbst verschuldet hat, was heißt das dann im Umkehrschluss? Ist er dann nicht eine Blaupause für uns alle? Was ihm mitten in Europa seit Jahren widerfährt, zeigt, was jedem widerfahren könnte, der es wagt, seine Stimme zu erheben und die Wahrheit über die Mächtigen zu enthüllen. Und das nicht etwa in Russland oder China, sondern im freien Westen.

Sein Motto „Let’s make trouble“ hat Assange nie aufgegeben. Er erzählt mir, er habe während der Isolation gehofft, dass er ein wenig „Ferien machen kann von Wikileaks“. Aber alles schlief dann etwas ein, keiner riss sich darum, das Ruder zu übernehmen, was nicht weiter verwunderlich ist, wenn man die Konsequenzen sieht. Er sagt, er glaube, dass seine Isolation ein Probelauf dafür war, was passieren würde, wenn er irgendwann doch ins Gefängnis käme: Wikileaks würde sich wahrscheinlich langsam auflösen.

Ich denke, dass er recht hat. Seit ich Assange kenne, ist mir klar geworden, dass seine Organisation nur durch seine immense Beharrlichkeit existieren kann. Er munterte mich oft auf mit dem Satz „Courage is contagious“, Mut ist ansteckend. Ich kann das für mich bestätigen, er hat diesen Effekt, dass man sich ermutigt fühlt, mehr zu riskieren. Ruhm und Ehre hat ihm sein Beharren auf der Wahrheit von dokumentierten Fakten nicht gebracht. Im Gegenteil. Und doch hat er nie resigniert, ich habe in den letzten Jahren einige Höhen und Tiefen miterlebt, ich habe mit ihm und seinem Team in der Botschaft stundenlang, manchmal nächtelang geredet, aber auch gestritten, gelacht, gegessen, getrunken, gesungen und gebangt.

Drei Botschafter wurden während dieser Zeit ausgewechselt, am Tag meines Besuches ist der vierte gerade in London eingetroffen, und seine Hauptaufgabe wird wohl darin bestehen, Assange möglichst schnell loszuwerden, mit dem kleinstmöglichen politischen Imageschaden für Ecuador. Die New York Times berichtete kürzlich, dass es im Jahr 2017 mehrere Gespräche zwischen dem ecuadorianischen Präsidenten Lenín Moreno und dem inzwischen notorischen Paul Manafort gegeben hat. Manafort war nach Quito gereist, um Investitionen Chinas für Ecuador anzukurbeln. Angeblich wurde beim Treffen mit Moreno auch über Assange gesprochen, über einen Deal, um Assange an die USA auszuliefern, im Gegenzug würden dafür Ecuador Schulden erlassen werden. Assange witzelt, ob es nicht ironisch wäre, dass nun ausgerechnet der IMF, der Internationale Währungsfonds, über sein weiteres Schicksal entscheidet. Er lacht gequält, am Ende entscheide immer das große Geld. Wir stellen fest, dass es nun um seine Verfolgung durch die USA eigentlich kein Geheimnis mehr gibt, alles liegt offen da und es passiert – nichts. Es ist zum Verzweifeln.

Am Ende sind es doch vier Stunden, die ich da bin. Als ich mich verabschiede, umarmen wir uns fest, es könnte das letzte Mal sein, dass wir uns sehen. Draußen unterhalte ich mich noch mit einigen Unterstützern, die mit selbstgemalten Transparenten und angezündeten Kerzen vor der Botschaft kampieren, sie halten seit Jahren durch, was ich bewundernswert finde.

Am 21. Dezember, drei Tage nach meinem Besuch in der Botschaft, veröffentlicht Wikileaks eine Einkaufsliste: 16.000 Beschaffungsaufträge von US-Botschaften auf der ganzen Welt, unter anderem für Spionagegeräte. Julian Assange ist wieder online. Am gleichen Tag wiederholen die UN-Menschenrechtsexperten der „Working Group on Arbitrary Detention“ (WGAD) ihre Forderung von 2015, dass Großbritannien seinen internationalen Verpflichtungen nachkommen und den Wikileaks-Gründer sofort aus der ecuadorianischen Botschaft in die Freiheit entlassen soll. Möglich wäre dies, indem ihm freies Geleit garantiert wird, oder wenigstens, dass er nicht in die USA ausgeliefert wird, nach einer möglichen kurzen Haft in Großbritannien.

Assanges Schicksal liegt also in den Händen des Vereinigten Königreichs, es könnte diese himmelschreiende Situation leicht beenden, was es bisher aber verweigert. Und Europa schweigt dazu. Was muss noch passieren, damit sich das ändert?


Reposted bywikileaksnerdanel
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